Bobota – typisch mediterranes Essen


Ja beim Brot und Brötchenbacken, da hat man mitunter viel Zeit. Wenn es gutes Gebäck werden soll, dann darf man den Teig nicht hetzen. Folgedessen kann man während den Ruhephasen bei der Teigzubereitung gemütlich in den Blogs von bekannten Foodbloggern stöbern und schmökern. So geschehen bei mir am Sonntagmorgen beim Brötchenbacken. Hängengeblieben bin ich in Marinas wunderschönen Blog Zitronen und Olivenöl. Ihr kürzlich verbloggtes, sogenannte „Arme Leute“-Essen, ein griechisches Bobóta hatte es mir angetan.
Heute machte ich mich an diese Maisgrießspezialität aus Griechenland. Natürlich habe ich es etwas nach meinen Bedürfnissen abgewandelt. Marina, du bist mir hoffentlich nicht böse. 😃

Für 2 Personen in einer Tarteform brauchte ich an Zutaten:

  • 200g Buchweizenpolenta (Buchweizengrieß)
  • 200ml heißes Wasser
  • ½ EL Backpulver
  • 60ml Olivenöl
  • 1 Ei
  • 1 Zucchino
  • 120g Schafskäse
  • 80g Yoghurt (selbstgemacht)
  • frische Minze, kleingehackt
  • 1 Prise gemahlene Chilischoten
  • Salz, Pfeffer
  • etwas geriebener Emmentaler (Resteverwertung)

Dazu gab es einen frischen Salat aus dem Garten.

Bobota 2

.

Zubereitung:

Der Backofen wurde vorab auf 200°C vorgeheizt und die Tarteform gefettet und der Zucchino grob geraspelt.

Den Buchweizengrieß wurde mit dem Backpulver, Salz, Pfeffer und einer Prise gemahlenen Chilischoten vermischt. Dann unter stetigem Rühren mit kochendheißem Wasser vermischt. Anschließend das Olivenöl, der Joghurt und die geraspelte Zucchini untergerührt. Dann das ganze Ei und zuletzt der zerbröselte Schafskäse und etwas geriebener Emmentaler untergehoben. Die zähflüssige Masse dann in die vorbereitete Tarteform geschüttet und für 30 Minuten in den Backofen geschoben.

In der Zwischenzeit wurde Eichblatt- und Kopfsalat vorbereitet.

Bobota 3

Bobota 1

Bobota, nicht nur für arme Leute ein Genuß!

Das Originalrezept findet ihr übrigens auf Marinas Blog ZitronenundOlivenöl

Buon appetito
Werner

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7 Gedanken zu “Bobota – typisch mediterranes Essen

  1. Hallo Werner, das sieht klasse aus. Ich mag den Geschmack von Buchweizen und kann mir das sehr gut als Bobota vorstellen. Die Kombination mit Chili und frischer Minze probiere ich auch aus. Ich habe oft frische Minze im Haus, aber bei allen griechischen Gerichten bevorzuge ich die gemahlene griechische Minze (Direktimport).

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    • Hallo Marina
      Erstmal, ein Klasserezept.
      Der Buchweizen ist einfach etwas kräftiger. Wir bekommen den immer in unserem Feriendomizil in der Toscana. Minze haben wir im Garten, da liegt die frische einfach am nächsten.
      Kann mir vorstellen, dass man die Bobóta auch kalt essen kann. Leider kam es bei uns nicht mehr dazu das auszuprobieren. Alles weg.

      Ciao Werner

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  2. Pingback: April – Blogübersicht | Cucina e piu

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