Kartoffeltarte und ein Hinweis


Ich fange mal mit der positiven Nachricht an.

Es gab mal wieder eine Blätterteig-Kartoffeltarte. Einfach und einfach genial!

Kartoffeltarte

Leider hatte ich nicht vorgeplant war ich heute etwas faul und habe dazu fertigen Blätterteig verwendet. Ich weiß, ich wollte nie mehr fertigen Blätterteig kaufen … Wie wäre die Tarte erst mit meinem selbstgemachten Ratzfatz-Blätterteig geworden!

Dazu gab es frischen Kopfsalat. Wer nachkochen möchte, der schaut mal in meinem Originalbeitrag: Kartoffeltarte, so einfach, so lecker nach oder aber in meinem Evernote-Rezeptblatt.

Und zur Anregung des Speichelfluss gleich noch ein paar Fotos.

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Leider habe ich heute auch eine schlechte Nachricht für dich:

Mein Rezeptbuch “Cucinaepiu” ist in den Weiten des Internets untergegangen.

Dem Einen oder Anderen wird es schon aufgefallen sein, dass der Link im Blogkopf bzw. in den älteren Blogthreads mit Rezepten ins Leere läuft.
Das Rezeptbuch setzte auf das Blogsystem Postach.io auf.
Postach.io hat leider sein Geschäftsmodell vor einiger Zeit umgestellt. Das wollte ich aber nicht mitmachen und habe deshalb meinen Account dort auslaufen lassen. Das hat wiederum zur Folge, dass das Rezeptbuch nicht mehr existiert.
Andererseits stehen ja die Rezepte immer auch in den Originalblogbeiträgen hier zum Download oder Druck zur Verfügung. Ich denke, damit lässt sich auch gut leben.

Buon appetito
Werner

Ein neuer Pizzafavorit


Ich gebe es ja ehrlich zu, ich wollte dich nicht schon wieder mit Pizzafotos langweilen. Aber wir haben gestern einen neuen, zusätzlichen Favoriten gefunden.

Pizza mit gedünsteten Zwiebeln und Sardellenfilets

Aber wenn schon, dann der Reihe nach!
Wir hatten gestern Besuch von lieben Freunden. Ganz alte Blogbesucher kennen sicher noch meinen Podcast “Cucina e piu” zu meinen Bloganfängen. Die Stimme zwischen den einzelnen Beiträge, die wurde von unserer italienischen Freundin Giusi eingesprochen. Jedenfalls war sie gestern mit ihren Mann bei uns zum: Pizzaessen. Das Wetter hätte schlechter sein können und so wagten wir es uns um den Ofen auf die Terrasse zusetzen.

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Es war alles gerichtet, das Feuer brannte, das Baguette war gebacken, der Pizzateig gerichtet. Wir konnten entspannt auf unsere Freunde warten.

Zu einem feinen Ramazzotti-Aperitivo gab es frisches Baguette mit zweierlei Aufstrich. Tomaten-Mandel-Creme und Thunfisch-Rilette. Die Fischrilette hatte ich vor Wochen bei Mailys entdeckt. Unser gemeinsames Urteil: Sehr Gut!

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Dann war der Ofen auf Betriebstemperatur, die Pizzasauße konnte beginnen. Zum Start erstmal ein Klassiker. Ich muss mich ja warm backen …. ;)

Pizza mit scharfer Salami, Champignons und Oliven

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Gleich danach ein echtes, wenn auch uns schon bekanntes Highlight.

Pizza mit Bündner Fleisch, Rucola und Parmesanspänen.

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Diese Pizza wurde mehr oder weniger erst am Tisch montiert.
Der nur mit etwas Tomatensugo und Mozzarella gebackene Teigfladen bekam am Tisch sein Belag. Ein paar Scheiben Bündner Fleisch, (Bresaola war mal wieder nicht aufzutreiben) dann eine Schicht Rucola, ein paar Parmesanspäne und als Finish ein Spritzer feinstes toscanisches Olivenöl.
Buonissimo!

Anschließend wieder ein Klassiker:

Pizza mit Salami, Paprika, Zwiebeln und Oliven

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Die nächste Pizza sollte dann zum Favoriten des Abends werden.

Pizza mit gedünsteten Zwiebeln und Sardellenfilets

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Auch hier wurde der Teigfladen nur leicht mit Tomatensugo bestrichen. Darauf kamen gedünstete Zwiebeln. Dazu hatte ich im Vorfeld 2 Zwiebeln in Olivenöl weichgedünstet und mit Salz, Pfeffer und einem Hauch gemahlener Chilischoten gewürzt.
Zum Abschluss kamen obenauf ganze Sardellenfilets. Nach 3 Minuten auf den Steinen im heißen Steinbackofen betörte schon alleine der Duft der Zwiebeln und Sardellen.

Geschmacklich ein absolute Bombe!

Unser Fazit lautete: Beste Pizza des Abends!
Die wird in den Kreis der Alltime-Favorites aufgenommen und wird es jetzt ganz sicher regelmäßig geben.

Jetzt wartete noch ein kleines Dessert auf uns.

Eine Kreation die man auch als Tiramisu bezeichnen könnte. Löffelbiskuit in Kaffeelikör und Espresso getränkt, Mascarpone, geschlagener Eischnee, mit Agavensirup und Amaretto verrührt und kurz vor dem Servieren mit herben Kakaopulver bestreut. Das Ganze schon im Portionsglas angerichtet.
Der krönende Menüabschluß!

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Nach dem klassischen Espresso wurde noch lange vor dem Ofen gelacht und geschäkert.

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Buon appetito
Werner

 

Mai-Stammtisch der Genussesser


Wenn es eine Konstante im Monat gibt, dann sind es die Stammtischtreffen der Genussesser in Würzburg.

Diesen Freitag, so wie jeden vorletzten Freitag im Monat, war es wieder soweit. Wir trafen uns im La Rustica in Würzburg. Alte Freunde, neue Genussesser und auch überraschend dazu gekommene saßen zusammen und schlemmten vom Feinsten. Rustica-Cheffe Enio verwöhnte uns dieses Mal unter dem Motto Fisch.

Los ging es mit Carpaccio. Nicht nur Eines, sondern gleich Dreierlei.

Carpaccio vom Lachs, Schwertfisch und Thunfisch, Antipastigemüse mit Parmesanspänen.

Ein perfekter Einstieg!

Genussesser-Antipasti

Dazu Trombini und Salsa Verde

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Gleich darauf folgte eine mit Parmesanhaube gratinierte Jakobsmuschel.

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Kurz vor dem Hauptgang kam überraschenderweise Spielwiesen-Barbara dazu. Sie war auf der Durchreise und entschied sich kurzerhand vorbei zuschauen. Und sie kam gerade rechtzeitig um uns beim leckeren Hauptgang zu unterstützen.

Auf dem Tisch stand eine große Platte Fisch und zweierlei Gemüse. Steinbutt, Thunfisch, Doradenfilets und kleine ausgebackene Calimari. Dazu wurde uns gratinierter Fenchel und ein Ratatouille serviert.
Dank Barbaras Hilfe gelang es uns dieses Mal tatsächlich die Platten zu leeren.

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Jetzt hatten wir uns wirklich einen Grappa verdient! Nicht irgendeinen, sondern einen “Grappa di Prosecco”.
Zeit für Foodblogger-Fachgespräche und neben einem Café durften wir noch “Schokolikör a la Mama” genießen. Leider war die Flasche schneller leer als unsere Gier danach gestillt war.

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Zum Abschluss durfte natürlich ein Dolce nicht fehlen. Kleine Variationen von Panna Cotta.

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Auch diesmal war der Stammtischabend wie im Flug vorbei. Übrig blieben zufriedene Gaumen, volle Mägen, nette, lustige Gespräche mit Gleichgesinnten und die Hoffnung, dass es bald wieder soweit ist.

Buon appetito
Werner

Fatoush, Pizzazungen und und …


Auch wenn das Wochenende noch nicht ganz vorbei ist, so hat sich doch jede Menge getan bei uns in Cucina und Piccola Panetteria die letzten Tage.

Was findest du heute hier neben ein paar Food-Impressionen?

Ich mache eine Ausflug ans östliche Mittelmeer, ist ja auch mediterrane Küche, mit einem Rezept für Fattoush und dazu gibt eine geniale Resteverwertung für Pizzafans.

Und nicht zu vergessen, wir sind mitten im Frühling!

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Fatoush – Libanesischer Kräutersalat

Fangen wir im fernen Osten an.
Als Leser meines Blogs hast du sicher mitbekommen, dass ich bei meinem Ausflug nach Berlin einen “Journey to Jerusalem-Kochkurs” besucht habe. Dabei steht Jerusalem als Synonym für den Schmelztiegel der Küche der Bewohner von Israel, Libanon und Palästina. Das macht die Küche dort unheimlich lebendig und vielseitig.
Bei mir gab es mit dieser Erfahrung am Christi Himmelfahrt Feiertag deshalb eine kleine Auswahl dieser Küche. Neben einem genialen Hummus wurde dazu natürlich auch gebacken. Statt einem einfachen Pitabrot als Beilage entschied ich mich für das geschmacklich viel intensivere Fadenbrot.

Hummus, so einfach und doch so kompliziert. Eines der wichtigen Dinge, die ich in meinem Kochkurs bei Ofir Graizer mitgenommen habe: Verwende grundsätzlich Tahini das im Libanon, Palästina oder Israel hergestellt wurde. Alles andere ist kein echtes Tahini!

Hier aber heute mein Rezept für einen

Fatoush – Libanesischer Kräutersalat

Fattoush

Frei nach Ofir habe ich für 2 Personen folgende Zutaten verwendet:

  • ca. 20 ungeschälte Mandeln
  • 20g Butter
  • 1 Bund Minze
  • 1 Bund Basilikum
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1/2 Bund Dill
  • 1/2 Bund Koriander
  • 1/2 Kopfsalat
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Gewürzmischung Zatar
  • 1/2 Granatapfel (Kerne)
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Zitronensaft
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Die Kräuter waschen, trocknen, evtl. die Blätter abrupfen und mischen. Dazu  die in kleine Stücke gerupften Kopfsalatblätter.

Die Mandeln werden in der Butter in einer kleine Pfanne sanft unter stetigem Rühren geröstet. Mandeln absieben, kurz abkühlen lassen und klein hacken.

Die aufgefangene Butter wird mit Honig, Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer zu einem Dressing verrührt.

Wie oben beschrieben habe ich kein Pitabrot sondern selbstgebackenes Fladenbrot verwendet.

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Egal was du dazu verwendest, du nimmst das Brot und reißt größere Stücke ab. Diese bestreichst du mit einer Mischung von Zatar und Olivenöl, röstest es kurz im Backofen an, und zerteilst es dann mit den Händen in mundgerechte Stücke. Aber aufpassen, dass du nicht gleich alles Brot in den Mund schiebst….

Jetzt die Kräuter-Salat-Mischung mit dem Dressing gut vermengen, Die Granatapfelkerne, die Mandelstücke und zum Schluß die Brotstückchen untergehoben.

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Dazu gab es dann Fladenbrot und einen selbstgemachten Hummus, natürlich mit “echtem” Tahini. :)

Beim Hummus habe ich übrigens die Hälfte mit einer 1/2 Paprikaschote vermuselt. Dazu habe ich der Paprikaschote mit einem Kartoffelschäler die Haut abgeschält, klein geschnitten und mit den gekochten Kichererbsen zusammen im Mixer püriert.

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Das wird in Zukunft öfters auf unseren Teller zu finden sein.

Weiter ging es dann mit:

Backaktion in der Piccola Panetteria – Panini & Monsterbrote

Neben Panini gab es mehrere Laibe unseres derzeitigen Brotfavoriten aus dem Steinbackofen.

Panini nach Dietmar Kappl

 

Insgesamt habe ich 12kg Teig zu 4 Laibe a 2,5kg verbacken und aus dem Steinbackofen geholt.

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Einfach der Hammer: 37cm Laibumfang – ein geniales Brot! Ein wahnsinns Geschmackserlebnis – natürlich mit Kümmel! :)

Hier mal Größenvergleich zwischen Panini und Brot:

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Resteverwertung – Pizzazungen

Ich will dich jetzt nicht mit Pizzafotos langweilen. Nur ein paar Fladen, schließlich will ich dir dokumentieren, wo die Reste denn herkommen. :)

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Pizzazunge als Resteverwertung

Du kennst das sicher, beim Pizzabacken fallen immer ein paar Reste an Zutaten an. Sei es, dass Salami übrig ist, Pilze, Zwiebel, Paprika, Käse oder, oder, oder …
Wenn man dann gleich eine ausgedehnte Pizzabackaktion mit mehreren Freunden oder, wie in meinem Fall am Vaddertag, mit Eltern und Schwester hat, dann sind es schon vielleicht mal mehr als 2 Scheiben Salami und 3 Zwiebelwürfel.
Auf die Idee zu meiner Resteverwertung brachte mich mein Backfreund Björn mit seinem Partybrot.

Meine Pizzazunge:

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Ich setzte dazu ein Baguetteteig mit kalter Übernachtgare im Kühlschrank an. Viele verschiedene Beispiele findest du hier, oder hier oder auch hier.
Daraus wurden zwei längliche Fladen geformt. Diese dann in der Mitte etwas eingedrückt, und darauf kamen dann Reste von Salami, Paprika, Zwiebeln und Champignons. Darüber Reste von geriebenen Käse, alles mit etwas Olivenöl beträufelt und ab in den Backofen. Bei voller Temperatur auf meinem Backstein dauerte das Backen der zwei Zünglein ca. 25 Minuten.

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Dazu eine Schüssel Kopfsalat, den gibt es zur Zeit in rauen Mengen im Garten und ein Gläschen Wein. Perfetto!

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Die Pizzazungen schmecken lauwarm und kalt.

Und jetzt genieße ich den schönen Frühlingssonntag im Blumengarten!

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Buon appetito
Werner 

Spargel, Fisch und Bärlauchbutter


So kurz wie es beschrieben ist, so schnell ist dieses feine Gericht auch gekocht.

Natürlich habe ich den Spargel wieder in der Folie wie in diesem Blogbeitrag beschrieben gegart. Allerdings ohne Orangenzesten. Dazu gab es ein Lachssteak, sanft in der Pfanne mit Butterschmalz gegart. Obenauf ein Stück Bärlauchbutter aus dem Vorrat und ein paar getrocknete Tomatenwürfelchen.

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… die Spargelstangen sind geschält

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… die getrockneten Tomaten klein gewürfelt

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… mit Bärlauchbutter und einem Stück selbstgebackenen Baguette angerichtet

Einfach, schnell und gut!

Buon appetito
Werner

Cantuccini


Italienische Biscotti gehen immer. Cantuccini im Besonderen!
Neben den Viallini, die ich hier gebacken habe, sind das meine Lieblingskekse.

Und wie es der Zufall will, mag Muttern die auch. Also wurden gestern bei der Video-Brotform-Aktion in der Piccola Panetteria dann auch noch ein paar dieser kleinen Gemeinheiten gebacken.
Ich habe mich dieses Mal an die Rezeptur von  La Vialla angelehnt. Nur die Zuckermenge habe ich etwas auf deutsches Maß reduziert.

Was soll ich groß sagen und umschreiben: Einfach eine gute Sache!

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Auch das Rezept ist einfach, ohne Schnick-Schnack und unnötigen Ballast.

  • 4 Eier
  • 400g Zucker
  • 2 TL Vanillezucker
  • 1 Hefe
  • 500g Mehl
  • 500g Mandeln

Die Eier werden mit dem Zucker zusammen schaumig geschlagen. Die Masse muss beim schlagen richtig hellgelb werden.

Anschließend das Mehl und die Hefe unterheben. Zum Schoß noch die ungeschälten Mandeln. Ich mag das, wenn die Cantuccini durch die Mandelschale etwas Struktur bekommen. Deshalb braucht es keine geschälten, hochglanzpolierte Mandeln.

Die Masse darf dann bei Zimmertemperatur für 1-2 Stunden ruhen.

Nach der Ruhephase wird der Teig dreigeteilt und aus jedem Teil eine baguetteähnliche Wurst geformt. Da der Teig leicht pappig ist, muss man hier zügig arbeiten und am besten die Hände mit kaltem Wasser befeuchten. Die 3 Teilstränge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backpapier legen und bei 160°C im Backofen für 40 Minuten backen.

Herausnehmen, etwas (nur ganz kurz) abkühlen lassen und in 1cm breite Teilchen schneiden.

Den Backofen auf 120°C zurückschalten und alle Kekse noch einmal auf einem Backblech geben und für 10-15 Minuten in den Ofen schieben.

Auskühlen lassen und genießen. Oder, wie in meinem Fall, der Mutter an ihrem Feiertag ein Tütchen überreichen.

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Ganz fein schmecken die Kekse, wenn man sie in ein Gläschen Vin Santo, dem italienischen Dessertwein, taucht.

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Ich geh jetzt mal 1, 2, oder 3 tunken ….

Buon appetito
Werner

Video zum “Crunchy-Crust” Brot


Nach meinem letzten Blogbeitrag “Angespargelt ist …” habe ich in den Social Media Kanälen und per Mail einige Anfrage bekommen wie diese Kruste am Brot zustande kommt. Deshalb habe ich mich heute gestern kurzfristig entschlossen, diese Brot heute noch einmal zu backen und die wichtigen Schritte dabei per Video zu dokumentieren.

Das letzte Mal habe ich die Brote im Steinbackofen gebacken. Dieses Mal entschied ich mich für ein Topfbrot im Elektrobackofen.

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Allerdings muss ich zugeben, dass ich mit dem optischen Ergebnis nicht ganz zufrieden bin. Tut aber dem Geschmack nichts. Und, handwerklich hergestelltem Brot darf man das auch ruhig ansehen, es muss nicht die perfekte Hochglanzoptik haben, sondern darf ruhig rustikal aussehen. Einfach individuell!

Das Brotrezept stammt im Original aus dem Brotbackbuch von Lutz Geißler. Im Gegensatz zum Original habe ich dieses Mal Lutz’s Knospenbrot mit Weizenmehl 812 gebacken. Die Teigmenge habe ich gegenüber dem Original auf das 1,5-fache hochgerechnet, damit es vom Volumen zu meinem Bräter passt. Dieser ist übrigens nichts besonderes und schon überhaupt nicht Hightech! In meinem Fall ein alter, ausrangierter Alubräter mit Teflonbeschichtung. Wichtig ist nur, der Topf muss einen Deckel haben und darf keine Kunststoffgriffe haben damit er die Backofenhitze übersteht.

Die Rezeptur kannst du im Brotbackbuch nachlesen. Das Buch ist übrigens für Anfänger und Fortgeschrittene im Brotbacken zu empfehlen. Neben tollen Rezepten erläutert es auch sehr anschaulich das KnowHow fürs erfolgreiche Brotbacken im eigenen Herd.

Jetzt aber zum Video über die entscheidenden Handgriffe für mein

Crunchy-Crust Brot

 

Making of ..... Crunchy Crust Bread

Making of ….. Crunchy Crust Bread

Klick auf das Bild öffnet das YouTube-Video

Genauso kannst du natürlich jedes andere Brotrezept mit dieser Kruste verzieren. Lass einfach deinen Ideen und deiner Kreativität freien Lauf.

Jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim Brotbacken

Buon appetito
Werner