Blumenkohlsalat mit Kümmel


Geht das? – Und wie!

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Als Franke muss ich natürlich sofort freudig “Ja” sagen. Trotzdem hatte ich leichte Zweifel. Aber von Vorne.

Als Foodblogger, Ideensammler und Freund des guten Geschmacks hat man ja immer seine Fotomaschine griffbereit. In meinem Fall das Apfel-Smartphone. Wie im Berlin, Berlin -Artikel geschrieben, machte ich am Freitag einen Kochkurs in einer Bücherei. Um mir die Zeit bis zum Start etwas zu vertreiben, schmökerte ich etwas in verschiedenen Kochbüchern. Da fiel mir das neue Buch von Rachel Khoo in die Hände. Ihre beiden Vorgängerbücher über die Küche von Paris und Frankreich habe ich ja schon zuhause im Regal stehen und liebe es mir dort Appetit zuholen. Auch ihr neues Buch “Mein Küchentagebuch” ist genauso hübsch aufgemacht und zeigt viele interessante Gerichte. Eines stach mir aber sofort ins Auge. Jener besagter Blumenkohlsalat mit Kümmel. Ich warf mal alle guten Manieren über Bord und fotografierte die Rezeptseite mit meiner Fotomaschine. Das musste zuhause ausprobiert werden, wollte aber das Buch nicht von Berlin nach Hause schleppen. Kaum wieder in der eigenen Küche stehend, musste das natürlich gleich getestet werden. Deshalb gab es heute zufällig und ganz spontan

Salat aus gebackenem Blumenkohl mit Kümmel

Die Rezeptur von Rachel Khoo änderte ich leicht ab.  Und um es schonmal vorweg zunehmen, in ihrem Buch ist es für 4  Personen als Vorspeise angegeben. Zusammen mit ein paar Scheiben geröstetem Weißbrot reichte es uns gerade mal für zwei.

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Zutaten für 2:

  • 1 kleiner Blumenkohl
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • 3 EL Apfelessig
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Spritzer Zitrone
  • 3/4 TL Zucker
  • 3/4 TL mittelscharfer Senf
  • 2 TL Kümmel
  • 2 Scheiben Dörrfleisch, in kleine Würfel geschnitten
  • 1/2 Zwiebel, in feine Scheiben geschnitten
  • 1/2 Apfel, geschält und in feine Streifen geschnitten
  • 1 EL Schnittlauch

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Zur Zubereitung

Den Backofen zuerst auf 200°C Umluft vorheizen. Dann den Blumenkohl in kleine Röschen schneiden, waschen, trocknen und auf einem Backblech mit dem Olivenöl vermischen, salzen und verteilen.

So kommt das Blech jetzt für ca 20 Minuten in den heißen Backofen.

Jetzt ist Zeit den Kümmel in einer Pfanne ohne Öl leicht zu rösten bis er seinen unwiderstehlichen Duft in der Küche verströmt. Kümmel aus der Pfanne nehmen und die Speckwürfel und die Zwiebelscheiben darin leicht anbraten bis der Speck schön goldbraun ist.

Aus Apfelessig, Olivenöl, Zitrone, Zucker und Senf wird ein Dressing gerührt.

Jetzt sollte auch der Blumenkohl fertig sein; heißt, an den Spitzen leicht gebräunt sein.

Das Dressing in eine Schüssel geben, Kümmel dazu, die Apfelscheiben und die Zwiebel-Speck-Mischung ebenfalls dazu. Zuletzt den Blumenkohl in die Schüssel dazugeben und gut vermischen.

In der Pfanne noch schnell ein paar Stücke gutes Weißbrot rösten, dabei noch etwas Olivenöl darauf träufeln und schon kann serviert werden.

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Leicht lauwarm genossen, ein mittleres Weltwunder….. Ääh, ich meinte ein Gaumenschmaus! :D

 

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Rachel wird mir verzeihen, dass ich Fotospionage in ihren Buch betrieben habe. Ich werde mir es eh kaufen. :)

 

Buon appetito
Werner

 

Berlin, Berlin …


Der kleine Hobbybäcker aus dem ländlich, verschlafenen Spessart reiste in die große Stadt.

Ich wollte meine Brotbackkünste erweitern. Dazu buchte ich vor Monaten einen Kurs bei den beiden Brotexperten Lutz “Plötz” Geißler und Manfred “Schelli” Schellin in der Kochbar Berlin-Moabit.

Der Unterschied zwischen Dorf und Stadt zeigte sich schon am Bahnhof.

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Dann aber zog mich die kleine Möchtegern-Weltstadt in ihren Bann.

Mein Hauptquartier schlug in ich Moabit auf. Neben einem Besuch in der Arminiushalle musste als erstes natürlich eine Currywurst sein.

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Der Zufall wollte es, dass ich die Brotbackreise mit einem Kochkurs über die Alltagsküche Jerusalems bei Goldhahn&Sampson starten durfte. Für mich völliges Neuland, zeigte Ozir, der Workshopleiter in diesem Delikatessen- und Buchladen, der übrigens unbedingt  einen Besuch für Foodies wert ist, Standardgerichte im Kulturenmix Jerusalem.

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Tolles Ambiente mitten in der Bücherei zum genießen der selbstgekochten Leckereien auf den Tellern

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Hummus mit Pilzen

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Kräutersalat “Fatoush” – libanesischer Kräutersalat mit gerösteten Pitabrotstückchen

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Baba Ganoush und im Hintergrund Pitabrötchen.
Du darfst mal raten wer dafür zuständig war. ;)

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Bananenkuchen und Halvecreme

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Im Vordergrund der Tafel ein Shakshuka und hinten rechts Shulbatu, ein Zucchini-Bulger-Eintopf

Ist zwar jetzt nicht unbedingt mediterran leicht, sondern eher deftig, aber schmecken tut das meinem Gaumen schon auch.
Da wird sicher mal etwas nachgeköchelt in der Cucina.

Berlin, das kann auch eher mal gemütlich und ohne viel Verkehr daher kommen. Fand ich sehr angenehm.

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S41/S42 -Ringbahn – mein Transportmittel

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Kunst am Bahnhof – da gefällt mir die Malkunst an unserem Bahnhof (siehe oben) deutlich besser ….

Mein wichtigstes Transportmittel war die Ringbahn. Für mich perfekt um sich im erweiterten Zentrum zu bewegen. Und genau diese Ringbahn führte mich dann auch zu Sarah’s LuLu am Markt in Berlin-Friedenau. Sarah habe ich bei meinem ersten Brotbackkurs in Berlin im letzten Jahr kennengelernt. Sie führt einen tolles Bistro mit einem fantastischen, handwerklich hergestellten Brot. Und ein gutes Frühstück durfte ich dort auch genießen. Schon wieder ein kleiner Tipp wenn du mal nach Berlin kommst: LuLa am Markt.

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Weiter mit der Ringbahn zu einem Treffen mit einer Facebookfreundin, zu Veronika. Hier zeigt sich dann, dass die Zuckerberg’sche Plattform auch etwas Positives hat. Sie dient nicht nur dem Zeitvertreib, sondern man lernt durch sie auch nette Menschen kennen. In meinem Fall Veronika und ihren Mann Wolfgang.

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Dabei wurde auch bayerische Küche genossen. Einen Krustenbraten mit Kloß und Soß. Können die Berliner auch, aber die Franken und Bayern definitiv besser. ;)

 

Dann aber zum eigentlichen Grund meines Hauptstadttrip: Sauerteig-Workshop bei Lutz und Schelli in der Kochbar Berlin.

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Neben vielen verschiedenen Sauerteigansätzen und Vertiefungen in die Geheimnisse der Sauerteigführung, gab es eine ausgedehnte Brotverköstigung mit vielen unterschiedlichen Sauerteigführungen gebacken. Und nicht zu vergessen: einen genialen Panettone mit Weizensauerteig gebacken.

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Im Nachhinein komme ich schon etwas ins grübeln, wie ich bisher ohne diese Kenntnisse ein gutes Brot backen konnte. Wobei ich mal unterstelle, dass ich kein schlechtes Brot backe. :)

Zum Mittagstisch ein geniales Linsensüppchen mit Koriander und perfekt gegarten Hähnchenbrusthäppchen.

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Reste der Brotverköstigung. Das sind alles verschieden Brote mit verschiedenen Sauerteigführung.


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das verlassene Schlachtfeld ….

Mit einer Tasche voller Brote und anderen Leckereien sowie vielen Ideen und Inspiration verließ ich das Schlachtfeld und machte ich mich am Sonntagabend wieder auf die Rückreise in die Provinz.

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Bundesinnenminsterium an der Spree gegenüber von Schloß Bellevue

Berlin, ich komme bestimmt wieder.

Buon appetito
Werner

Rezepte zu meiner Bärlauchwoche


Nachdem ich am Wochenende ja von einer lieben FB-Freundin aus einer Nachbarstadt tollen Bärlauch aus ihrem biologischen Garten bekommen habe, stand diese Woche ganz im Zeichen des Bärlauches.

Mal davon abgesehen, dass es ihn aufgrund seiner Eigenschaften auf den menschlichen Organismus das ganze Jahr über geben müsste wie hier im Link nachzulesen, schmeckt er einfach hervorragend. Ich mag diesen knoblauchigen Geschmack ohne die Geruchsfahne 5m gegen den Wind.

Aber zurück zum Wesentlichen! Was gab es also dieses Woche alles auf unseren Tellern.

Als Basis für den Vorrat und den sofortigen Genuss wurde zuerst ein Bärlauchpesto zusammen gerührt.

Bärlauchpesto “Casa mia”

im Original in meinem letzten Eintrag hier: Alles Bärlauch

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  • 100g Bärlauch
  • 50g Mandelsplitter
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • 1 Prise Salz

Bärlauch, Mandelsplitter, Knoblauch und Olivenöl (unbedingt ein hochwertiges verwenden, aber das ist ja eh klar) werden mit dem Zauberstab oder einem Standmixer fein gehäckselt. Mit der Menge des Olivenöles lässt sich wunderbar die Konsistenz des Pesto steuern. Zum Schluss wird mit Salz abgeschmeckt. Auf die Zugabe von Parmesan verzichte ich ganz bewusst. Der Käse kommt später bei der Verwendung dazu. Dadurch wird das Pesto länger haltbar. Ich bevorzuge auch Mandeln gegenüber Pinienkerne. Diese schmecken mir zu lätschig, schlabbrig. Die Mandelkernen geben einfach mehr Biss in das Pesto.
Ich gebe das Pesto in kleine Marmeladegläschen und friere es ohne Kochen sofort ein. So habe ich mindestens ein halbes Jahr immer frisches Pesto wenn der Gaumen danach ruft.

Die vielen Knospen die sich zwischen dem Blätterwald versteckten habe ich in Salattunke ohne Öl eingelegt. Mal schauen wie diese nach einigen Wochen schmecken.

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Weiter ging es dann am Sonntag mit meinem frischen Pesto

Lachs mit Bärlauchkruste auf Bärlauchrisotto

Bärlauch-5Das Rezept dazu ist fast nicht erwähnenswert, da es sich von alleine ergibt.

Risotto ganz normal wie immer köcheln. Ich habe hier dieses Mal meinen toscanische Reis verwendet, also keinen Rundkornreis. tut aber dem Geschmack keinen Abbruch.
Zum Schluss wird dem Risotto mit dem Schlag Butter eine gute Portion fein geschnittener Bärlauch untergerührt.

In der Zwischenzeit kann man sich, neben dem regelmäßigen rühren des Risotto, dem Lach widmen. Dieser wird in der Pfanne bei mittler Hitze auf beiden Seiten für 2 Minuten angebraten. Anschließend die Oberfläche leicht salzen und mit einer Schicht des Bärlauchpesto bestrichen. Hier ist es gut, dass kein Käse im Pesto ist. Ich finde, das würde auf dem Lachs nicht harmonieren. Dafür ist er reichlich im Risotto.
Die Pfanne mit dem bestrichenen Lachs kommt dann für ca 20-25 Minuten in den Backofen. Dieser ist auf 110°C vorgeheizt. So gart der Fisch zart weiter und bleibt wunderbar glasig.

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Dazu gab es einen frischen Kopfsalat mit einigen Bärlauchknospen.

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Einfach und wunderbar, ein perfektes Sonntagsessen mit wenig Aufwand!

Wochentags wird es einfacher, aber trotzdem geschmacksintensiv. :)

Bärlauch-Kartoffelsuppe

Hier mal ganz einfach auf die Schnelle, Fastfood!

Kartoffeln schälen, in kleine Schnitze schneiden und in einen Topf mit Wasser geben. Topf zum Kochen bringen, eine 1/2 kleingehackte Zwiebel dazu und Gemüsebrühpulver, hier selbstgemacht. Jetzt solange garen bis die Kartoffelstücke weich sind.
Anschließend mit dem Kartoffelstampfer fein drücken. Evtl. noch etwas Wasser zugeben um die gewünschte Konsistenz zu erreichen.

Zum Abschluß kommt noch 1 EL Schmand oder Saure Sahne und feingeschnittener Bärlauch dazu. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und ab in die Teller. Ein Klecks Bärlauchpesto in die Mitte und Voila!

Bärlauch-Kartoffel-Suppe

Weiter geht es mit einer

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Da wochentags ausgiebiges Kochen doch eher selten zeitlich möglich ist, habe ich für dies Tarte einen 3-Minuten-Blitz-Mürbeteig verwendet. Gefunden habe ich diesen übrigens bei meiner FB-Freundin Mailys, die einen tollen Blog voller französischen Leckereien betreibt.

Der Teig ist wirklich in ein paar Minuten zusammengeknetet.

Zutaten:

  • 200g Mehl
  • 6 cl (3 Schnapsgläser) Olivenöl
  • 8cl kaltes Wasser
  • 1 Prise Salz

Alles zusammen in eine Schüssel geben und kurz mit dem Rührlöffel vermengen. Mit den Fingern weiter zu einer Teigkugel kneten und in den Kühlschrank stellen.

Jetzt zu Füllung

  • 3 Eier
  • 2 EL Schmand (ich habe hier Russischen Schmand bekommen – klasse!)
  • 1-2 EL Quark
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise gemahlene Chilischoten
  • Pfeffer

Alles mit einer Gabel gut verrühren.

4 Scheiben rohen Schinken in kleine Würfel schneiden.

Der Teig (darf auch 1-2- Stunden im Kühlschrank ruhen)  jetzt auf die Größe der Tarteform ausrollen. die Form damit auskleiden und den Boden mit der Gabel ein paarmal einstechen.

Nun die Eiermischung darauf schütten. Die Schinkenwürfel darauf verteilen. Ebenso ca 2-3 Esslöffel etwas geriebenen Käse.
Obenauf werden dann nach Lust und Laune sowie künstlerischen Ansprüchen ganze Blätter vom Bärlauch gelegt.

So kommt die Tarte in den auf 190°C vorgeheizten Ofen. Nach ca 40 Minuten belibt nur noch: Mit einem frischen Salat zusammen genießen!

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Heute zum Abschluß habe ich mich dann beim Konditormeister bedient, bei Martin Schönleben. Er hat auf seinem Blog eine Bärlauchbroschüre zum Download zusammengestellt. Martin kann nicht nur tolle Törtchen und bayerisches Traditionsgebäck, sondern auch Bärlauch. Schaut euch bei dieser Gelegenheit mal auf seinem Blog um.

Meine Bärlauchtaschen mit “Blitz”-Blätterteig

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Auch hier gab es wieder einen Blitzteig, Blätterteig nach Mailys. Du erinnerst dich…. ein toller französcher Blog.

Mein Lieblingsblätterteig, vielseitig für Süß- und Herzhaftes verwendbar. Da braucht es die ganze zeitintensive Falt- und Schichtaktion nicht. Einfach, unkompliziert und geschmacklich klasse.

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Für die Füllung habe mich dann bei Martin inspiriert und bedient.

Meine Zutaten für 9 Taschen:

  • Bärlauch
  • 50g roher Schinken
  • 1/2 Zwiebel
  • 20g Sahne
  • 25g Schmand
  • 1 Eigelb
  • 30g Fetakäse
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Wasser

 

Zubereitung:

Schinken und Zwiebeln kleinwürfelnd und in etwas Olivenöl anbraten. Würzen, dann mit der Sahne aufgießen und aufkochen lassen. Jetzt Eigelb, Schwand unterrühren. Pfanne beiseite stellen. Den Bärlauch fein hacken und zusammen mit den zerkrümelten Fettkäse mit der Sahne-Schinkenmischung gut vermischen.

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Dann wird der über Nacht gut durchgekühlte Blätterteig ausgerollt und in 9 mehr oder weniger gleichmäßige Quadrate geschnitten. Nur keine Doktorarbeit daraus machen!

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Das Eigelb mit dem Wasser verrühren und jeweils 2 Seiten der Teigquadrate damit einstreichen. Auf jede Platte einen guten TL der Bärlauchfüllung geben, einklappen und die Kanten gut zusammendrücken.

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In der Zwischenzeit wurde der Backofen auf 210° C erhitzt. Die Teigdreiecke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und die Oberfläche mit dem Rest der Ei-Wassermischung bestreichen.

Ca 15 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit habe ich den Ofen auf 190°C zurückgeschaltet.

Und so sehen sie aus wenn sie frisch aus dm Hitzebad befreit werden.

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Buonissimo!

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Meine, nicht neue Erkenntnis, der Woche: Bärlauch ist ein tolles Kraut!

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Und jetzt freue ich mich auf den Mai mit tollen Spargelgerichten. Ich bin selbst gespannt, was so alles mit diesem edlen Stangen auf meinem Teller landet.
Schau vorbei und hol dir Appetit und Inspiration.

Buon appetito
Werner

 

Alles Bärlauch


Die Bärlauchsaison ist auf dem Höhepunkt. Eine liebe Internetfreundin hat mich auch dieses Jahr wieder in ihrem wunderschönen Garten ernten lassen. Das heißt für uns, Bärlauch satt die nächsten Tage.

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Als erstes wurde gestern wieder der Pestovorrat aufgefüllt.

Mein Rezept dazu:

  • 100g Bärlauch
  • 50g Mandelstifte
  • 1 Knoblauchzehe
  • Gutes Olivenöl
  • Salz

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Den Bärlauch mit den Mandelstiften und Olivenöl mit dem Zauberstab zu einer cremigen Masse verarbeiten. Dann nach Geschmack salzen und die Konsistenz mit weiterer Zugabe von Olivenöl nach eigenem Geschmack ausbalancieren. Ich gebe ganz bewusst kein Parmesan dazu.
Das Pesto in Gläschen füllen und einfrieren.
Der Käse kommt dann erst nach Wunsch dazu wenn das Pesto zum Einsatz kommt. Das funktioniert vom Geschmack her perfekt. Probier es einfach mal aus.

Der Bärlauchpesto-Vorrat ist jetzt für dieses Jahr schon mal gesichert.

Die Knopsen des Gärlauches habe ich jetzt in einer Essigtunke für Salat eingelegt. Alt werden die sicher nicht …. :)

Weiter ging es dann heute mit

Lachs mit Bärlauchpestohaube auf Bärlauchrisotto

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Ein tolles Gericht für Bärlauchliebhaber!

Normaler Risotto wird zum Schluß mit ein paar fein geschnittenen Bärlauchblätter verfeinert.
Während der Risotto vor sich hinköchelt wird der Lachs kurz angebraten. Dann leicht gesalzen und mit Bärlauch obenauf bestrichen. Hier ist es von Vorteil, dass kein Käse im Pesto ist. So kommt der Lachs jetzt für ca 15-20 Minuten in den auf 120°C erhitzten Backofen.
Und schon kann angerichtet werden.

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Dazu ein frischer grüner Blattsalat, natürlich mit Bärlauchknospen.

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Ein echtes Sonntags-Sonnenschein-Terrassen-Essen.

Buon appetito
Werner

Die Genussblogger trafen sich wieder zum Stammtisch


Und wie das eben bei Genussblogger so ist, wird großen Wert auf gutes Essen gelegt. Dass es manchmal dann auch etwas viel ist, das muss man in Kauf nehmen. Man kann schließlich nicht alles haben. :)

Unser Treffpunkt: La Rustica, bei Enio. Er kennt unsere Vorlieben und schafft es immer wieder auf’s Neue uns zu verwöhnen. Dieses Mal gab es apulische Leckereien, frisch vom Papa importiert. Um es schon mal vorweg zusagen, Papa darf öfters auf Heimatbesuch fahren.

 

Los geht es mal ganz entspannt mit einem Wässerchen. :)

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Dann aber läuft die Küche zur Hochform auf. Enio serviert uns als Einstieg in den Abend

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Vorspeisenteller, bestehend aus:

Foccacia mit einer schwarzen Trüffelpaste, apulischer Hartkäse,

Pancetta-Trombini, grüne Oliven und gratinierter Steinbutt

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Was darf natürlich nicht fehlen?

Trombini :) 

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Weiter geht es dann mit dem Zwischengang: Pasta

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Tortellini mit Roter Beete-Füllung

dazu Bianchetti Trüffel und Parmesanspäne auf fruchtiger Tomatensauce

Himmlisch! :)

Jetzt erst mal ein kleines, dringend notwendiges Päuschen, das für den Austausch von Zubereitungsarten von verschiedensten Leckereien genutzt wurde.
Foodbloggergespräche eben ….

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Hauptgang

Schlagartig befiel mich das Gefühl, wir sind heute mindestens 2 Personen zu wenig. :)

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Boah!

Bistecca Fiorentina, Involtini di Vitello alla Pugliese

Nicht das jetzt jemand meint, das wäre etwas knapp.
Für 4 Personen lagen neben den vielen Involtini  2 Bistecca von ausgewachsenen Rindviechern auf dem Teller.
Und das nach den schon gut sättigenden Vorspeisen.
Aber Foodblogger sind hart im Nehmen…. :)

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dazu als Beilage

Spinat mit fein gehobelten Parmesan, Apulische Erbsen mit Bacon, Rosmarinkartoffeln

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Ja sapperlot, da braucht’s aber gleich mal etwas zum Verdauen!

Grappa – zart, rund, Klasse

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Ein Café rundet das exzellente Mahl ab.

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Falsch gedacht!

Cheffe ließ es sich nicht nehmen, uns noch ein Dolce zu servieren.

Eine herrliche, noch lauwarme

Crostata

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Jetzt sag’ einer, er wäre jetzt immer noch nicht satt?

Wobei satt alleine nicht das Maß der Dinge ist. Das heimliche Motto lautet: S’ muss schmecke!
Das tat es!
Und wer nicht dabei war, der hat definitiv etwas verpasst.

So ging ein herrlicher Stammtischabend im La Rustica dem Ende entgegen. Nette Foodblogkollegen, tolles Essen. Was will man mehr?

Ein Danke an die Damen am Tisch für die nette Unterhaltung. :)

Buon appetito
Werner

Leckeres Essen für liebe Freunde


Liebe Freunde aus der Eifel waren übers Wochenende zu Gast bei uns. Genauso wie die Besuche in der Eifel über die ich hier und hier bspw. berichtete, heißt das meist: Schlemmen bis der Ranzen spannt! …. Ist jetzt ja nicht das Schlechteste.
Es gab Leckereien aus Küche und Piccola Panetteria, Eigenkreationen und Gesehenes aus verschiedenen Foodblogs. Dazu hier eine kleine Zusammenfassung.

Am Anfang steht das tägliche Brot!

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Im Steinbackofen wurden am Freitag zwei Mörderbrote, Häusemer Bauernlaibe a 2,8 kg gebacken. Dazu gab es natürlich mein Bestes: “Baguette Casamia” und ein kleines Weißbrot.
Die Grundversorgung war also schon mal gesichert!

Lachs auf einem Mango-Gurken-Frühlingszwiebel- Relish und Currysalz

Das feine Rezept stammt aus Peter’s KochtopfblogNatürlich benutzten wir dazu das geniale Curry von meinem Foodbloggerfreund Andreas, der Kochzivilist.

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Antipasti: Tomaten-Mandeln-Creme

auf einer knusprig, frischen Baguettescheibe – der Hammer!

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Diese Rezeptur fand ich bei Eveline.

Was darf natürlich nicht fehlen?

Pizza aus dem Steinbackofen

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Kleiner Verdauungsumtrunk zwischendurch ….

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Natürlich kam auch die Kultur nicht zu kurz übers Wochenende.
Neben einem Besuch auf der Homburg bei Karsbach, übrigens die zweitgrößte Burgruine Deutschlands, besuchten wir bei herrlichen Sonnenschein auch die Kreisstadt meines Heimatlandkreises Main-Spessart, die Stadt Karlstadt.

Burgruine Homburg

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Blick auf Karsbach

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Kreisstadt Karlstadt am Main

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Und weiter ging die Schlemmerorgie

Zum Nachmittagscappuccino etwas Süßes:

Quarktaschen mit selbstgemachten Blitz-Blätterteig.

Das Rezept zu diesem schnellen Blätterteig gibt es hier: Ratzfatz-Blätterteig. Im Original bei meiner lieben Foodbloggerfreundin Mailys.

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Zweierlei Pasta:

Spaghetti Bolognese und Spaghetti mit Bärlauchpesto

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Kokos-Panna Cotta mit Mangopüree

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Das war auch wieder aus Peter’s Kochtopf

Heute Nachmittag zum Abschluss den letzten Café und

Selbstgebackene Viallini “Casamia”

Olivenöl-Vin Santo-Plätzchen nach einem Rezept unseres Pastalieferanten La Vialla in der Toscana.

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Dass es natürlich auch den ein- oder anderen leckeren Vino Rosso und Brunello gab, braucht ja keiner extra Erwähnung.

Susanne und Stefan, es war wieder sehr schön und angenehm mit euch ein paar Tage zu verbringen. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen.

Buon appetito
Werner

 

Schnelles “gesundes” Tiramisu


Tiramisu – schon alleine wenn der Name über die Lippen rollt, merkt man wie Bauch- und Hüftumfang wachsen.

Dagegen muss etwas getan werden. Zudem soll es schnell gehen. Sozusagen, frisch gemacht und schon auf dem Tisch.

Geht nicht? – Gibt’s nicht!

Schnelles “gesundes” Tiramisu

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Man nehme so fern man hat, Löffelbiskuit. Da von meinen vier Apostelkuchen noch ein Apostel übrig war und die ja eh etwas dunkel geraten sind, wurde dieser kurzerhand dazu verwendet. Das Äußere, Dunkle habe ich weggeschnitten und den Rest in längliche Streifen von ca 2 x 2 cm Stärke. Wie gesagt, hier nimmt man normalerweise Löffelbiskuit.

Joghurt, Magerquark, Vanillesirup und Puderzucker werden gut verrührt. Die Mandeln grob gehackt.

Soweit die Vorbereitungen.

Wenn es an der Zeit ist, den Nachtisch zu servieren, wird starker Espresso aus der Maschine gelassen, mit Honig und Kaffeelikör oder Rum vermischt.
Die Löffelbiskuit oder in meinem Fall die Apostelkuchenstreifen auf den Teller legen und mit der Kaffeemischung beträufeln. Ein oder zwei Esslöffel der Quark-Joghurt-Creme darüber und die gehackte Mandeln obenauf. Wer will streut noch etwas Kaffeepulver darüber.

Fertig! Dauert keine 5 Minuten.

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Zutaten für 2 Personen:

  • 80g Magerquark
  • 70g Joghurt
  • 2 EL Vanillesirup (selbstangesetzt)
  • 1 EL Puderzucker
  • 6 Löffelbiskuit (oder Reste von trockenen Kuchen)
  • 10 Mandel
  • 50ml heißer Espresso
  • 1 EL Honig
  • 1 EL Kaffeelikör oder Rum
  • etwas Kaffeepulver

 

Vorher gab es natürlich etwas Feines um den Magen in Stimmung zu bringen:

Tortelloni mit Pulled Pork-Füllung auf Tomatensauce mit Pecorino

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Pulled_Pork-Tortelloni-2

Ach ja. Sollte die Frage aufkommen, ob es geschmeckt hat?

Schnelles_Tiramisu-3Buon appetito
Werner