Mein Häusemer Bauernlaib


Es wird ja zur Zeit von Hobbybäcker zu Hobbybäcker auf den Foodblogs gebacken und erfährt nur allergrößtes Lob.

Da muss ich mir natürlich selbst ein Bild davon machen!

So ging es gestern ans Werk. “Brot fürs Abendbrot” war das Motto.
Das Rezept dazu findet ihr in vielen Foodblogs, das spare ich mir hier mal einfach. Schaut z.B. bei Hardy, er hat auch eine tolle Schritt-für-Schritt Anleitung dabei. Oder schaut bei Petra nach. Im Original ist die Häusermer Bauernkrume übrigens von Helena’s Trollenland-Blog

Da ich meinem Brot als echter Franke natürlich noch Kümmel hinzugefügt habe, nenne ich es jetzt einfach mal

Häusemer Bauernlaib – ein 2,6kg Hammerbrot!

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Ein tolles Brot, dieser Häusemer Bauernlaib!

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Ich kann allen Hobbybrotbäckern dieses Brot wirklich empfehlen. Unbedingt nachbacken!
Mein nächster Versuch heißt dann: Häusermeer Bauernlaib im Steinbackofen gebacken.

Für Brotbackanfänger empfehle ich mein Standardbrot: “Roggenmischbrot “Casa Mia”

Buon appetito
Werner

 

Genussesser treffen sich im März


Es war wieder soweit, der 3. Freitag im Monat.

Stammtisch der Genussesser in Würzburg

Alte Location, neue Genussesser am Start! Das Essen, wie immer, Cheffe weiß was uns schmeckt. OK, die Trombini hat er fast vergessen. Aber ich weiß, er meint es ja nur gut mit uns … :)

Das Motto bei diesem Stammtisch lautete: Ohne Fleisch und ohne Fisch!

Los geht es mit einem kleinen Wein. Chianti aus der Korbflasche, richtig “Old School”. Also die Verpackung, der Inhalt war schon ein feines Stöffchen.

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Dann gab es erstmal Pizza. Hier auch gleich die einzige Ausnahme, etwas Schinken und Salami durfte da natürlich schon drauf. Gehört sich schließlich für eine echte Pizza.

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Weiter geht es mit einem Steinpilzrisotto. Ja, auch Risotto kann Enio, oder war’s sein Koch, perfekt. Klasse!

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Und schon geht es weiter. Überhaupt hatte ich dieses Mal das Gefühl, wir sind auf der Flucht. Schlag auf Schlag kamen die Köstlichkeiten auf den Tisch. Man hatte gar nicht Zeit sich richtig zu unterhalten. Sylvia, das müssen wir Brotbäcker hier unbedingt vertiefen!

Gemüseplatte Puglia wartete auf uns.

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Tasse Café und ein Grappa, klassisches Gedeck zwischendurch.
Irgendwie schmeckte der Grappa dieses Mal wieder besser. Was es nicht ausmacht, wenn sich der Cheffe persönlich um uns kümmert …. ;)

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Dann noch ein “kleiner” Nachtisch für alle. Panna Cotta, Crostata, Creme Brulée und Tiramisu warteten auf uns.
Du kannst es dir sicher denken, wir sind wieder satt geworden. :D

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Cheffe Enio lies es sich dann nicht nehmen noch einen Kräuterlikör zukredenzen. Hm, für mich dann das nächste Mal doch lieber wieder einen Borsci – San Marzano. Danke!

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Mein Fazit des Abends:
Es passte mal wieder alles! Ist ja auch nicht schwer, Foodblogger und Foodbloggerinnen sind nette und gesellige Menschen. Und wenn dann auch das Essen den Gaumen verwöhnt, dann freut man sich schon auf den nächsten Genussesserstammtisch in Würzburg in vier Wochen.

Buon appetito
Werner

 

Roggenmalzkruste, frisch aus der Piccola Panetteria


Irgendwie konnte ich es nicht richtig glauben und anderseits machte es mich neugierig. “Ketex” Gerd verblogte Anfang des Monats ein Brotrezept mit einer unverhältnismäßig großen Menge an Färbemalz.
Klar, meine Neugier musste befriedigt werden. So machte ich mich als heute, bzw. gestern mit der Sauerteigvermehrung, ans Werk.

Ein Brot wollte ich in der Stahlblechform backen und eines sollte als Topfbrot aus dem Ofen hüpfen. Gegenüber Gerd’s Rezeptur änderte ich nur die Weizenmehlzugabe. Die Hälfte des 1050er ersetzte ich durch 812er Weizenmehl.

Roggenmalzkruste nach Ketex

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Für 2 Brote a 1,5 kg benötigte ich an Zutaten:

Sauerteig:

  • 780g Roggenmehl 1150
  • 780g Wasser, 25°C
  • 80g ASG

Das wird verrührt und 20 Stunden bei Raumtemperatur abgedeckt zur Ruhe gestellt.

Brotteig:

  • Sauerteig
  • 800g Roggenmehl 1150
  • 200g Weizenmehl 1050
  • 200g Weizenmehl 850
  • 510g Wasser, 30°C
  • 40g Salz
  • 40g Hefe
  • 1 EL flüssiges Backmalz
  • 60g Roggenfärbemalz!!

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Zubereitung:

Hefe, Backmalz und Wasser vermischen und mit den restlichen Zutaten zusammen 10 Minuten kneten. Jetzt schließt sich eine Teilruhe von 20 Minuten an.

Die Hälfte des Teiges kommt dann in eine bemehlte Stahlblechform. Die andere Hälfte mit dem Schluß nach unten in einen länglichen Gärkorb.
Die Gare beträgt bei 32°C ca 50 Minuten. (Gerd schreibt, bei Raumtemperatur bis zu 90 Minuten)
Anschließend kommt der Gärkorb-Teigling in den aufgeheizten Bräter, Deckel drauf und ab in den 250°C heißen Ofen. Den Stahlblech-Teigling habe ich an der Oberfläche etwas befeuchtet, anschließend kommt er mitsamt der Form in den Ofen. Nach 15 Minuten wird die Temperatur auf 200°C gedrosselt. Das Brot wird dann für ca 50-60 Minuten abgebacken.

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Topfbrotkruste ist einfach einmalig im heimischen Backofen!

Anschnitt

Anschnitt

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Fazit: Ein wirklich gutes Brot, das es verdient öfter gebacken zu werden.

Buon appetito
Werner

 

Hähnchengyros


Ich habe mich mal wieder gnadenlos bei einer lieben Foodblogkollegin bedient. Und wie das immer ist, da wird man nicht enttäuscht.

Bei Aniko und ihrem Paprikameetskardamon-Blog gab es Ende letzten Jahres ein Hähnchengyros. Als Hähnchenfan war das genau das richtige Sonntagsessen für uns.

Hier also mein

Hähnchengyros mit Kartoffelspalten vom Blech und Krautsalat

Hähnchengyros-2

 

Die Zutaten:

  • 2 Bio-Hähnchenbrüste in ca. 1/2cm dicke Scheiben geschnitten

Für die Marinade werden zusammengerührt:

  • 8 EL Olivenöl
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • gehackte Petersilie
  • 2 TL Zwiebelpulver
  • 1 EL Paprika
  • 1/2 TL gemahlene Chilischoten (getrocknete)
  • 1 TL Oregano
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 Prise Zimt
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1/2 TL Salz

Die Hähnchenfleischstreifen werden mit der Marinade gut vermengt und abgedeckt mindesten über Nacht (bei mir 2 Tage) im Kühlschrank deponiert.
Zum Finish wird das Hähnchenfleisch mit der kompletten Marinade in eine heiße Pfanne gegeben und in ca 7-8 Minuten zart gebraten.

Dazu gab es Kartoffeln vom Blech, Krautsalat mit viel Dill und einer Joghurtmarinade. Zusätzlich etwas Joghurt mit Quark und Knoblauch verrührt als Dip.

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Das ist jetzt nicht typisch ungarisch wie die vielen anderen tollen Sachen auf Aniko’s Blog.
Aber bei diesem Gyros muss sich der Grieche ums Eck mächtig ins Zeug legen um das zu toppen.

Aniko’s Hähnchengyros hatte definitiv schöneres Wetter verdient. Wir können uns das sehr gut an einem lauen Sommerabend auf der Terasse vorstellen. Also wird es das öfter geben, der Sommer steht schließlich bevor.

Buon appetito
Werner

Müslibrötchen – Genau richtig zum Sonntagsfrühstück


OK, ich habe sie für unser Samstagsfrühstück am Freitagabend gebacken. Aber ich bin mir ziemlich sicher, die schmecken auch am Sonntagmorgen hervorragend zu Marmelade, Honig  und Nuss-Schokocreme.

Wobei ich aber ehrlicherweise einschränken muss. Das sind keine richtigen Brötchen im klassischen Sinne. Tut aber dem Geschmack keinen Abbruch.

Gefunden habe ich das Rezept für die gesunden Brötchen bei Joanna vom Küchenzuckerschneckenblog. Sie hat dabei noch ein Rezeptur für eine Apfelstrudelcreme stehen. Kann ich mir sehr gut als Ergänzung vorstellen. Wir haben auf unsere Brötchen ganz klassisch Marmelade, Honig und Nutella geschmiert. Prima!

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Müslibrötchen

Für 8 Stangen oder Brötchen benötigt man:

  • 150ml Milch
  • 130g Früchtemüsli (ich habe hier das Früchtemüsli von mymuesli verwendet)
  • 320g Mehl 550
  • 200g Quark
  • 60g weiche Butter
  • 1P. Trockenhefe
  • 1 EL Honig
  • 1 TL Salz
  • 1/4 TL Koriander (gemahlen)
  • zum Bestreuen der Brötchen: feine Haferflocken

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Die Zubereitung

Die Brötchen lassen sich wie Joanna empfiehlt sehr gut am Abend zuvor backen und am nächsten Morgen genießen. Da ich gestern schon mal eines frisch getestet habe, meine Empfehlung: Frisch backen und gleich genießen!
Der zeitliche Aufwand hält sich in überschaubare Grenzen, im Gegensatz zu “echten” Brötchen. ;)

  • Der Backofen (am besten mit Backstein) wird auf 190°C vorgeheizt. (Joanna backt bei Umluft, ich bei Ober-Unterhitze)
  • Die Milch wird aufgekocht, das Müsli dazugegeben und etwas stehen gelassen.
  • In der Zwischenzeit werden alle trockenen Zutaten vermischt. Jetzt kommen Quark, Honig, Butter und Müsli-Milch-Mischung dazu. Ich lasse dann die Maschine mit dem Knethaken für 5 Minuten arbeiten.
  • Der Teig wird dann warm und zugedeckt für ca. 45 Minuten eine Ruhezeit gegönnt.
  • Jetzt wird der Teig wird noch einmal kurz durchgeknetet und in 8 Teile geteilt. Die werden zu Brötchen geschliffen und, wenn gewünscht, anschließend zu Stangen gerollt. die Oberfläche nach Wunsch einschneiden, mit lauwarmen Wasser besprühen und in feinen Haferflocken wälzen. So bekommen sie nochmal einekurze Ruhepause von ca. 15 Minuten.
  • anschließend auf einem Backpapier in den vorgeheizten Ofen schieben. Ich habe dazu noch etwas geschwadet.
  • Backzeit bei mir: Ca 27 Minuten.

Voila, fertige Müslistangen zum süßen Frühstück

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Wer lieber klassische Brötchen mag, der greift dann hier zu:

Wengertsweck 3

Wengertsweck

Birkenhainer 1

Birkenhainer

… und wie man einen echten fränkischen Weck richtig formt siehst du hier:
Birki formen

Buon appetito
Werner

 

 

 

Türkei + Pizza = Lahmacun


Die Tage blätterte ich in meinem Kochbuch “Auf die Hand” von Stevan Paul und blieb bei Lahmacun hängen. Dazu kam, dass wir schon lange keine Pizza mehr auf dem Teller hatten. Was lag also näher, als die türkische Version der Pizza endlich einmal selber zu testen.

Eine gute Wahl: Lahmacun ala casamia

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Im Großen und Ganzen hielt ich mich an das Rezept von Stevan Paul. Da gibt es wenig daran, was man anders machen müsste. Das nächste Mal lasse ich den Fetakäse etwas bröckeliger.
Geschmacklich echt klasse. Kann ich nur jedem empfehlen!
Das ist auch kein großer Aufwand. Während der Hefeteig sich eine kleine Auszeit nimmt, hat man Zeit das Sugo zu köcheln, den Salat vorzubereiten und die Sauce zusammenzurühren.

Der Teigfladen selbst ist in 7-8 Minuten gebacken. Dann alles nach Belieben schichten und los geht’s.

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Einziger Kritikpunkt:

Das Rezept ist für 4 Personen angegeben. Das könnte etwas knapp werden …..

Buon appetito
Werner

Spinatpastete mit selbstgemachtem Filoteig – Spanakopita


Meine Foodbloggerkollegin Yushka hat mich vor 2 Tagen mit ihrem online gestellten Video so angefixt, dass ich mich gestern schon ans Werk machte und einen Filoteig zusammenknetete. Das geht schneller und unkomplizierter als bisher immer gedacht. Dieser durfte dann im Kühlschrank ruhen und kam für das Abendessen heute zum Einsatz.
Es gab:

Spanakopita – Spinatpastete mit Filoteig

Spinatpastete mit Filoteig

Die Rezeptur dazu erspare ich mir hier und verweise zu Yushka und ihrem Zuckerprinzessinnen-Blog. Dort zeigt sie in einem Video die ganze Prozedur wunderbar und leicht nachvollziehbar.
Ich habe übrigens das halbe Rezept genommen und das reicht locker für 4 Personen.

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Ich sage nur: Nachmachen! Unbedingt!

Und: Danke Yushka

Buon appetito
Werner