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Spielerei mit dem Spiegelei

Bei Pinterest bin ich diese Woche über ein Bild gestoßen, das mir einfach gefallen hat. Es zeigt nichts weiter als 3 Spiegeleier in Paprikaringen.
An sich nichts Besonderes.
Da aber gestern unser Fischhändler wieder mal Garnelen angeboten hat, dachte ich das kombinierst du mal.

Kein großartiges Rezept, aber geschmeckt hat es in dieser Kombination richtig lecker.

Spiegelei auf Körnerbrot mit Garnelen und Speckwürfelchen

in einer Pfanne habe ich Speckwürfelchen langsam ausgebraten. Selbstgebackenes Körnerbrot wurde dann in der selben Pfanne kurz angeröstet. Jetzt von der Paprika 2 dicke Ringe abgeschnitten. Die kamen in die Pfanne und in die Ringe jeweils ein Ei.
Jetzt hieß es Geduld bewahren und die Spiegeleier schonend garen damit sie unten nicht verbrennen.
In einer 2. Pfanne wurden kurz vor dem Servieren die Garnelen in einem Gemisch aus Knoblauchöl und Butter für 2-3 Minuten scharf angebraten. Mit Salz, Pfeffer und Chilipulver gewürzt.
Angerichtet und mit einem leichten Weißwein genossen.

Wie gesagt: Nichts besonderes, aber es hat uns in dieser Kombination sehr gut geschmeckt und dem Auge hat es auch gefallen.

Garnelen in der Pfanne

Spiegelei im Paprikaring

Spiegelei im Paprikaring auf Körnerbrot mit Garnelen und Speckwürfelchen

Buon appetito

 
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Geschrieben von am 17. Februar 2012 in Fleischlos

 

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Carpaccio vom Wirsing

Carpaccio vom Wirsing

Letzte Woche haben wir wieder eine Weinlieferung aus der Toscana mit leckerem Chianti bekommen und mit dabei lag ein kleines Kochbuch der Fattoria. Beim Durchblättern hätte ich sofort loslegen können. Die Zunge fühlte sofort jeden Geschmack den das Auge las. Alles einfache, bodenständige Rezepte aus der Toscana. Ganz besonders angetan hatte es mir ein Rezept mit dem Namen “Carpaccio di verza, largo e pecorino”. Auf deutsch: Carpaccio vom Wirsing mit Speck und Pecorino.

Ein guter Bio-Wirsing war schnell besorgt. Lardo schlummerte noch im Kühlschrank und den Pecorino ersetzte ich kurzerhand durch Parmesankäse. Dazu wurden dann noch Kartoffeln mit Olivenöl bepinselt und mit groben Salz bestreut aus dem Backofen serviert. Fleisch wurde überhaupt nicht vermisst da ja der Wirsing mit Speck versetzt war. Alles in allem eine leckere, einem Sonntag würdige Hauptspeise.

So wie im Buch von der Köchin beschrieben eignet sich dieses Wirsingcarpaccio, das so gar nichts mit einem Carpaccio gemeinsam hat, auch gut als Vorspeise, dem Primo vor dem Hauptgang eines Menüs. Dazu ein gutes Ciabatta wie im Blogbeitrag von gestern beschrieben. Herz was willst du mehr?

Carpaccio vom Wirsing mit Lardo und gehobelten Parmesankäse

Das Rezept dazu:

Zutaten für 2 Personen

  • 1/2 Kopf Wirsing
  • 70g Lardo oder Speck, in hauchdünne Scheiben
  • 100g Pecorino oder wie bei mir Parmesan, fein gehobelt
  • 1 getrocknete Peperoncinoschote, zerrieben
  • 1 Knoblauchzehen, in feine Scheiben geschnitten
  • 3 EL gutes Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  • Ich habe den Wirsing geviertelt, die äußeren Blätter entfernt und ca 15 Minuten in Salzwasser gekocht.
  • Abtropfen und etwas abkühlen lassen, den Strunk herausschneiden und in 2-3 cm breite Streifen schneiden.
  • Dann das Öl mit dem Knoblauch und dem Peperoncino (bei mir selbstgetrocknete, gemahlene Peperoni) heiß werden lassen, den Wirsing dazu geben und 5-10 Minuten in der Pfanne schwenken. Zum Schluß evtl. mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Den Wirsing dann auf eine angewärmte Platte geben, den Speck und den Käse darauf verteilen und sofort servieren.

Dazu die Kartoffeln – Lecker!

Kartoffel und Zwiebelspalten aus dem Rohr

Buon Appetito!

 
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Geschrieben von am 12. Februar 2012 in Kochen, Rezepte

 

“Pseudo” Ciabatta

Auf meinem Backblog zu meiner Piccola Panetteria habe ich es ja schon gesagt. So richtiges Ciabatta-Genießer-Wetter  haben wir ja zur Zeit wirklich nicht. Ich verbinde damit Sonnenschein, im Garten oder auf der Terrasse sitzen, ein Gläschen Rotwein …. naja ihr wisst schon: Sommer eben.

Auf den Seiten meines Backfreundes Gerd “Ketex” habe ich ein interessantes Rezept entdeckt. Entgegen dem italienischem Original, hat er ein Ciabatta mit Weizensauerteig gebacken. Das interessierte mich natürlich sofort. So ging es heute ans Werk. Ja und was soll ich sagen? “Gerd, einfach lecker dein Pseudo-Ciabatta.” Durch den Sauerteig bekommt das luftige, großporige Ciabattabrot einen intensiven Geschmack. Einfach Klasse!

Ciabatta's soweit das Auge reicht :-)

Übrigens, dieses und viele weitere Rezepte für leckere Brote und Brötchen findet ihr bei KETEX.

Buon appetito

 
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Geschrieben von am 11. Februar 2012 in Backen

 

Rot, Knackig und Gesund

Viele Jahre lang verschmähte ich Rote Bete. aber bekanntlich wird der Mensch weiser im Alter, meistens jedenfalls.
Was Gemüse betrifft, bin ich mittlerweile richtig auf den Geschmack gekommen. Eine meiner Lieblingsgemüsearten sind eben die roten Knollen. Mittlerweile habe ich erkannt was für ein Potential in diesen Vitaminbomben schlummert. Ich mag sie nicht nur gekocht, sondern auch gebraten oder roh wie hier.

Dieser Salat besteht aus geraspelten Rote Bete und Äpfel sowie Orangenfilets. Dazu kommt ein Dressing aus Creme Fraiche, selbst gemachten Joghurt, einem Spritzer Sojasauce, kleingehackten Knoblauch, etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer. Zum Abschluss ein paar geröstete Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne drüber streuen und genießen. Mit einer Scheibe guten Vollkornbrot wird daraus eine leckere Mahlzeit.

Da dieser Salat so unverschämt gut schmeckt, ist er genauso schnell gegessen wie gemacht.

Rote Beete mit Apfel, Orangenfilet und Kürbiskerne

das Orignalrezept habe ich hier gefunden: Lovemysalad

Buon Appetito

 
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Geschrieben von am 25. Januar 2012 in Fleischlos, Kochen, Salat

 

Antipasti di Calabria

Kalabresische Antipasti

Heute Abend musste es etwas Kleines sein, nachdem wir heute Mittag in der Wiener Botschaft gespeist haben.

Falsch gedacht!
Wir waren nicht in Berlin, sondern in Veitshhöchheim. Dort gibt es ein tolles Restaurant, das eine leckere östereichische Küche bietet. Die “Wiener Botschaft“.
Heute Abend deshalb nur ein Snack gegen den kleinen aufkeimenden Hunger.

Wir erinnerten uns, das wir noch Geschenke von unseren kalabresischen Freundinnen Natalina und Margherita im Vorratsschrank hatten. Eingelegte Auberginen, Oliven und sonnengereifte, kalabresische Tomaten. Alles hausgemacht a la Mama! Dazu wurde ein selbstgebackenes Baguette aufgetaut und als Stilbruch gab es dazu einen fränkische Spätauslese, eine Riesling vom Weingut Keller in Eußenheim.

Dazu gibt es nichts weiter zu sagen, als:  Wir müssen unbedingt wieder in Italien Freunde besuchen!

Ciao Werner

 
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Geschrieben von am 15. Januar 2012 in Antipasti, Fleischlos, Fotografie, Kochen

 

Lasagne di Pane Carasau e Ragú

Ich bin ja ein Freund von Pane Carasu. Von meiner italienischen Freundin Katja habe ich die sardische Variante der Zubereitung wie ich sie in meinem Podcast “cucinaepiu” in Folge 7 vorgestellt habe, gelernt. Robert, von lamiacucina hat mich mit seiner Variante der Lasagne motiviert meine Version zu probieren.

Ich habe dazu ein Ragú aus Rinderhack, Sellerie, Möhren, Zwiebeln, Knoblauch, Lauch mit Rotwein und Gemüsebrühe 3 Stunden köcheln lassen.
Dann wurden die Pane Carasau mit dem Ragu und Mozzarella und geriebenen Parmesan in eine Auflaufform wie Lasagne geschichtet.  Auf die letzte Schicht der Brotscheiben kam noch Olivenöl und Parmesan.
Das Ganze dann für 30 Minuten in die Röhre.
Was soll ich sagen? Heraus kam eine sensationelle Lasagne.

Das Problem bei diesem Gericht? Der tolle Geschmack verleitet mal wieder dazu, viel zu viel zu essen.

Aber was soll’s, wenn’s schmeckt!

Ach ja, entschuldigt das das Bild nicht auf einem frischen Teller erstellt worden ist. Aber die Lasagne hat mich so angelacht, das ich das fotografieren glatt vergessen hatte.  :-)

Ciao e Buon Appetito
Werner

 
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Geschrieben von am 12. Januar 2012 in Fleisch, Kochen, Rezepte

 

Mezzelune – Pasta gefüllt mit Mangold und Ricotta

Das neue Jahr ist schon eine ganze Woche alt, also höchste Zeit für frischgemachte Pasta.

Samstag, der richtige Tag um gefüllte Pasta zu machen. Wir haben uns dieses Mal für Mezzelune entschieden. Das sind halbmondförmige, gefüllte Nudeltaschen.

Das Rezept dazu stammt aus dem Buch von Antonio Carluccio, “Viva la Pasta”. Übrigens ein fantastisches Buch. Einfache Rezepte ohne Schnörkel, aber jedes für sich genial.

Carluccio macht hier “Ravioli di spinaci e ricotta”. Wir machen dieses Mal halbmondförmige Pasta. Da wir noch Mangold aus der letztjährigen Gartensaison im Gefrierschrank haben, wurde der Spinat kurzerhand durch Mangold ersetzt.
Eigentlich ist die Form ja nicht unbedingt geschacksentscheidend. Obwohl, das Auge isst ja immer mit. Die Füllung haben wir deshalb fleischlos gewählt, weil unsere Fleischdepots nach den vielen Feiertagen noch immer gut gefüllt sind.
Dazu gibt es natürlich einen leckeren Rotwein aus dem Brunellogebiet um Montalcino.

Zuerst aber müssen die Mezzelune geformt werden.

Die Nudelmaschine glüht

gewissenhaftes Ausstechen

der Kleber wird aufgestrichen

Die Füllung: Ricotta mit Mangold

Es darf keine Luft eingeschlossen sein!

Halbmonde soweit das Auge reicht

Für 4 Personen braucht es:

Nudelteig (wir verwenden unser Standardrezept);

  • 200g Hartweizenmehl
  • 50g Weizendunst
  • 50g Weizenmehl 405
  • 3 Eier
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Wasser
  • 1/2 TL Salz

Aus den Zutaten einen geschmeidigen Teig kneten und in Folie gewickelt für mehre Stunden im Kühlschrank kühl stellen.

Füllung:

  • 250g Mangold, blanchiert und gut abgetropft, kleingeschnitten
  • 150g Ricotta
  • 2 Eigelb
  • 25g Parmesan
  • Muskatnuss

Zusätzlich benötigt man noch:

  • 50g Parmesan
  • ca 75g Butter, ungesalzen
  • Salbeiblätter
  • evtl 1 Ei als Klebstoff zum Formen der Halbmonde

Für die Füllung die Zutaten gut vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Jetzt den Teig ca 2-3mm stark ausrollen, Kreise mit einem Durchmesser von ca. 7,5cm ausstechen und je einen kleinen Klecks der Füllmasse in die Mitte geben. Mit etwas verquirlten Ei bestreichen und zu Halbmonden umklappen.
Darauf achten das keine Luftbläschen in der Teigtasche sind nachdem man die Ränder etwas zusammengedrückt hat.

Die Mezzelune in reichlich Salzwasser 4-5 Minuten ziehen lassen. Mit Salbeibutter und Parmesan bestreuen und genießen.

Mit Salbeibutter und Parmesan genießen - Lecker!

Buon Appetito

 
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Geschrieben von am 7. Januar 2012 in Fleischlos, Kochen, Pasta

 

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Wenn wir erklimmen ….

Sollte es zufällig noch etwas Schnee geben, kein Problem: Meine Bergsteigerbrötchen sind fertig. Ich muss nur noch den Rucksack packen, den Jagertee kochen und ab geht’s in die Berge des Spessarts. :-)
Bis es soweit ist werden sie sich an die Winterkälte im Gefrierschrank gewöhnen müssen.

Bergsteigerbrötchen

1, 2, 3, 4 .... viele Bergsteigerbrödla

Da es aber wahrscheinlich nichts mehr mit Schneewandern wird in diesem Jahr, gibt es an Silvester selbstgebackene Knabbereien. Falls sie den Jahreswechsel erleben, so lecker wie die schmecken.

Italienische Teigkringel - Taralli

Das Rezept stammt übrigens aus dem Kleinen Kuriositätenladen

 
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Geschrieben von am 29. Dezember 2011 in Backen, Brötchen, Fotografie, Kleingebäck, Uncategorized

 

Weihnachtsmenü 2011

Viele Ideen und Überlegungen wurden in den letzten Wochen ausgedacht und wieder verworfen. Entschieden haben wir uns für das folgende Menü am 1. Weihnachtsfeiertag, das wir für unsere Gäste vorbereitet, gekocht und dann zusammen genossen haben.

Jetzt, wo das Weihnachtsessen schon wieder Geschichte ist, kann ich ganz entspannt resümieren. Es war lecker und auch unsere Gäste waren mehr als zufrieden.
Einziger Kritikpunkt: Von den einzelnen Gerichten hätte jeder gerne mehr gegessen, aber es gab zu viele gute Gaumenfreuden um sich an einem Menügang satt zu essen.

Wir haben das als Kompliment aufgefasst!

 
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Geschrieben von am 26. Dezember 2011 in Allgemein

 

Nudelproduktion

Am 1.Weihnachtsfeiertag stehen unter anderem Nudeln auf dem Menüplan. Deshalb war es heute Abend Pflicht, die Nudelmaschine anzuwerfen.
Da ich zur Zeit leider Schwierigkeiten mit meinem rechten Arm habe, die Beweglichkeit ist doch stark eingeschränkt, hat sich meine Aufgabe dabei auf das Bedienen der Nudelmaschine reduziert. Wobei, so richtig traurig darüber war ich nun auch nicht.

Jedenfalls sind alle Nudel am Nudelbaum schön angetrocknet und warten jetzt auf ihren Einsatz im Kochtopf am 1. Weihnachtsfeiertag.

Nudeln an der Leine

Die Zutaten für unsere Nudeln:

  • 400g Hartweizenmehl
  • 100g Weizendunst
  • 100g Weizenmehl 405
  • 6 Eier
  • 3 EL Olivenöl
  • 3 EL Wasser
  • 1 TL Salz

Aus den Zutaten einen geschmeidigen Teig kneten und in Folie gewickelt für mehre Stunden im Kühlschrank kühl stellen.

Kleine ToDo-Fotostrecke

die Grundzutaten werden gemischt

die Nudelmaschine glüht

Und schon hängen sie zum Trocknen an der "Leine"

Nudeln soweit das Auge reicht - Weihnachten kann kommen!

Buon Appetito

Werner

 
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Geschrieben von am 23. Dezember 2011 in Fleischlos, Kochen, Pasta

 
 
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