Hähnchen und Brot


Familienfest, da darf es auch mal etwas Besonderes sein. Deshalb gab es am Geburtstag von Muttern gestern Hähnchen aus dem Steinbackofen.
Und gleich vorweg: Auch wenn du keinen Steinbackofen im Garten stehen hast, mein Tipp: Weiterlesen!

Diese tollen Hähnchen lassen sich auch im normalen Küchenbackofen zubereiten.

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Das Rezept stammt ursprünglich aus einem Standardwerk der italienischen Küche, aus Marcella Hazans Buch, „Die klassische italienische Küche“* (schon fast unverschämt dieser Preis) und ist an Einfachheit fast nicht zu überbieten. Und gerade darin liegt der Geschmack – auf das Wesentliche konzentriert.
Besonders wichtig ist es dabei natürlich, wie eigentlich immer, auf hochwertige und gute Zutaten zu achten. Also unbedingt Hähnchen in Bioqualität und auch ungespritzte Biozitronen verwenden. Ansonsten kann man das, aufgrund seiner Einfachheit, im Grunde gar nicht als Rezept benennen .

Hähnchen waschen, abtrocknen, kräftig mit Salz und Pfeffer innen und außen einreiben. Dann eine Zitrone ein paarmal anstechen und im Bauchraum des Hähnchens verstecken. Für den normalen Backofen das Hähnchen jetzt zubinden und auf ein Rost legen. Ich habe die Hähnchen der Reihe nach auf einen Spieß gesteckt.
Die Beine und Flügel leicht mit einem Wurstfaden fixieren damit sie nicht auseinander fallen.

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In meinem Steinbackofen, der auf ca 240°C aufgeheizt war benötigten die Hähnchen 40 Minuten. Im Küchenbackofen dürfte sich die Garzeit um ein paar Minuten erhöhen. Im Backofen das (die) Hähnchen während dieser Zeit einmal umdrehen.

Heraus kamen durch die Zitrone im Inneren wunderbar duftende, butterzarte und saftige Hähnchen mit einer herrlich krossen und würzigen Kruste.

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Hähnchen aus dem Steinbackofen – ein Festessen!

Neben verschieden Salaten dazu, gab es Baguette und ein herrliches, mediterran angehauchtes Landbrot dazu.

Das Rezept dazu:

Mein mediterranes Landbrot

Ein lockeres, luftig leichtes Weizenbrot mit einer knackigen Kruste, mit Hartweizen gebacken.

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Zutaten:

  • 300g Weizenmehl W700
  • 300g feiner Hartweizengrieß
  • 120g Hartweizenmehl
  • 180g Roggenmehl 1150
  • 18g Salz
  • ca 2 EL Lieveto Madre (ersatzweise ca 15 g frische Hefe)
  • 620g kaltes Wasser

Alle Zutaten ohne das Salz werden ca 15 Minuten verknetet. Dann das Salz dazugeben und weitere 3-4 Minuten kneten. Anschließend den Teig für gute 2 Stunden bei Raumtemperatur abgedeckt zur Gare stellen. Während dieser Stockgare den Teig zweimal falten.

Anschließend den Teig in die gewünschte Form bringen und im Gärkorb noch einmal ca 1 Stunde zur Stückgare bei Raumtemperatur stellen.

Jetzt den Teigling nach Belieben einschneiden und in den auf 250°C vorgeheizten Backofen, am besten auf einem Backstein“ einschießen. Kräftig schaden! Nach 10 Minuten den Wasserdampf ablassen, Hitze auf 220°C reduzieren und das Brot ca 50 Minuten ausbacken.

Hier zusammen mit Baguette für die hungrige Gratulantenschar:

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Buon appetito
Werner

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Sonntagspizza und ein Dessert


Sonntagspizza und ein Dessert

Der heutige Pizzabericht soll nicht nur dir den Speichel locken, sondern auch mir als Gedächtnisstütze dienen.

Wir hatten Schwester samt Patenkind und Schwiegermutter zum Pizzaessen zu eingeladen. Diese Gelegenheit sollte genutzt werden um unseren Pizzateigfavoriten, der schon alle Gegenüberstellungen als Sieger verließ, mit einem neuen Herausforderer zu konfrontieren.

Wie hier schon mehrmals beschrieben, ist der Pizzateig nach Jamie Oliver für uns und in unserem Steinbackofen gebacken das Nonplusultra.

Der Herausforderer heute war ein Teig nur aus Manitobamehl mit einer zwei Tage langen, kalten Führung im Kühlschrank. Der Teig wird kalt, also direkt aus dem Kühlschrank verarbeitet.

Und schon ging es los.
Die ersten Pizzen bekamen also den Herausforderer, den Manitobateig, als Grundlage.

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Für den ersten Appetit erstmal Modell „Casamia“ – Pizza mit Chorizo, Paprika, Champignon, Schinken und Zwiebel

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Für das Patenkind eine Pizza extra. Nur Tomate, Basilikum, Schinken und Mozzarella!

Teigurteil: locker, knusprig, gut!

Jetzt wurde es ernst. Für den Titelverteidiger, unseren Jamie Oliver Teig, kamen auch gleich etwas extrovertierte Toppings zum Einsatz.

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Ausgebratene Auberginenscheiben, Sardellen und Zwiebeln

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Gleich danach, ein Fladen auf dem nach dem Backen noch Rucola, Bündner Fleisch und Parmesan kam. Gab es unter anderem auch hier schon: Pizzafavorit

Das eindeutige Urteil am Tisch:
Ohne den direkten Vergleich sind beide Teigvarianten hervorragend. Im direkten Gegenüber ist unser alter Star, der Jamie Oliver-Teig, der eindeutige Gewinner.

Rustikaler, herzhafter, geschmackvoller!

Und als Siegespreis bekam er dann noch einmal das „Casamia“-Topping überreicht.

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Natürlich gab es für die Tester auch ein kleines Dessert.

Semifreddo mit gesalzenen Erdnüssen

Ein Semifreddo das ich in meine Silkonbackförmchen* gefüllt und über Nacht gefroren habe.

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Rezept:

Zutaten
  • 40 g Butter
  • 90 g Ahornsirup
  • 2 Eigelb
  • 250 ml Sahne
  • 30g gesalzene Erdnüsse
  • 2 TL Ahornsirup
  • 1 TL brauner Zucker
Zubereitung
  • Butter solange erhitzen bis sie braun wird, dann zur Seite stellen. In einem zweiten Topf das Ahornsirup kurz aufkochen lassen.
  • Eigelb schaumig schlagen, dann die Butter und das Ahornsirup langsam mit den schaumigen Eigelben verquirlen.
  • Jetzt muss die Eigelbmasse im Kühlschrank ganz abkühlen.
  • Wenn dies geschehen ist, wird die Sahne aufgeschlagen und vorsichtig unter die kalte Eigelbmasse gehoben.
  • Anschließend die Semifreddomasse auf die Förmchen verteilen.
  • Für das Topping werden die Erdnüsse mit dem Ahornsirup und dem Zucker kurz erhitzt und auf die Förmchen aufgeteilt.
  • Nun geht es, am besten über Nacht, in den Gefrierschrank.
  • Bei Bedarf die Silikonförmchen einzeln entnehmen, umstülpen um das Semifreddo zu befreien, ein paar Minuten antauen lassen und servieren.
Ursprünglich sind die Förmchen für Martin Schönleben’s Minitörtchen angeschafft worden, sind aber für viele kleine Köstlichkeiten zu verwenden.

 

Als krönender Abschluss darf er natürlich nicht fehlen. 😀

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Buon appetito
Werner

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Ein neuer Pizzafavorit


Ich gebe es ja ehrlich zu, ich wollte dich nicht schon wieder mit Pizzafotos langweilen. Aber wir haben gestern einen neuen, zusätzlichen Favoriten gefunden.

Pizza mit gedünsteten Zwiebeln und Sardellenfilets

Aber wenn schon, dann der Reihe nach!
Wir hatten gestern Besuch von lieben Freunden. Ganz alte Blogbesucher kennen sicher noch meinen Podcast „Cucina e piu“ zu meinen Bloganfängen. Die Stimme zwischen den einzelnen Beiträge, die wurde von unserer italienischen Freundin Giusi eingesprochen. Jedenfalls war sie gestern mit ihren Mann bei uns zum: Pizzaessen. Das Wetter hätte schlechter sein können und so wagten wir es uns um den Ofen auf die Terrasse zusetzen.

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Es war alles gerichtet, das Feuer brannte, das Baguette war gebacken, der Pizzateig gerichtet. Wir konnten entspannt auf unsere Freunde warten.

Zu einem feinen Ramazzotti-Aperitivo gab es frisches Baguette mit zweierlei Aufstrich. Tomaten-Mandel-Creme und Thunfisch-Rilette. Die Fischrilette hatte ich vor Wochen bei Mailys entdeckt. Unser gemeinsames Urteil: Sehr Gut!

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Dann war der Ofen auf Betriebstemperatur, die Pizzasauße konnte beginnen. Zum Start erstmal ein Klassiker. Ich muss mich ja warm backen …. 😉

Pizza mit scharfer Salami, Champignons und Oliven

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Gleich danach ein echtes, wenn auch uns schon bekanntes Highlight.

Pizza mit Bündner Fleisch, Rucola und Parmesanspänen.

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Diese Pizza wurde mehr oder weniger erst am Tisch montiert.
Der nur mit etwas Tomatensugo und Mozzarella gebackene Teigfladen bekam am Tisch sein Belag. Ein paar Scheiben Bündner Fleisch, (Bresaola war mal wieder nicht aufzutreiben) dann eine Schicht Rucola, ein paar Parmesanspäne und als Finish ein Spritzer feinstes toscanisches Olivenöl.
Buonissimo!

Anschließend wieder ein Klassiker:

Pizza mit Salami, Paprika, Zwiebeln und Oliven

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Die nächste Pizza sollte dann zum Favoriten des Abends werden.

Pizza mit gedünsteten Zwiebeln und Sardellenfilets

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Auch hier wurde der Teigfladen nur leicht mit Tomatensugo bestrichen. Darauf kamen gedünstete Zwiebeln. Dazu hatte ich im Vorfeld 2 Zwiebeln in Olivenöl weichgedünstet und mit Salz, Pfeffer und einem Hauch gemahlener Chilischoten gewürzt.
Zum Abschluss kamen obenauf ganze Sardellenfilets. Nach 3 Minuten auf den Steinen im heißen Steinbackofen betörte schon alleine der Duft der Zwiebeln und Sardellen.

Geschmacklich ein absolute Bombe!

Unser Fazit lautete: Beste Pizza des Abends!
Die wird in den Kreis der Alltime-Favorites aufgenommen und wird es jetzt ganz sicher regelmäßig geben.

Jetzt wartete noch ein kleines Dessert auf uns.

Eine Kreation die man auch als Tiramisu bezeichnen könnte. Löffelbiskuit in Kaffeelikör und Espresso getränkt, Mascarpone, geschlagener Eischnee, mit Agavensirup und Amaretto verrührt und kurz vor dem Servieren mit herben Kakaopulver bestreut. Das Ganze schon im Portionsglas angerichtet.
Der krönende Menüabschluß!

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Nach dem klassischen Espresso wurde noch lange vor dem Ofen gelacht und geschäkert.

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Buon appetito
Werner

 

Fatoush, Pizzazungen und und …


Auch wenn das Wochenende noch nicht ganz vorbei ist, so hat sich doch jede Menge getan bei uns in Cucina und Piccola Panetteria die letzten Tage.

Was findest du heute hier neben ein paar Food-Impressionen?

Ich mache eine Ausflug ans östliche Mittelmeer, ist ja auch mediterrane Küche, mit einem Rezept für Fattoush und dazu gibt eine geniale Resteverwertung für Pizzafans.

Und nicht zu vergessen, wir sind mitten im Frühling!

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Fatoush – Libanesischer Kräutersalat

Fangen wir im fernen Osten an.
Als Leser meines Blogs hast du sicher mitbekommen, dass ich bei meinem Ausflug nach Berlin einen „Journey to Jerusalem-Kochkurs“ besucht habe. Dabei steht Jerusalem als Synonym für den Schmelztiegel der Küche der Bewohner von Israel, Libanon und Palästina. Das macht die Küche dort unheimlich lebendig und vielseitig.
Bei mir gab es mit dieser Erfahrung am Christi Himmelfahrt Feiertag deshalb eine kleine Auswahl dieser Küche. Neben einem genialen Hummus wurde dazu natürlich auch gebacken. Statt einem einfachen Pitabrot als Beilage entschied ich mich für das geschmacklich viel intensivere Fadenbrot.

Hummus, so einfach und doch so kompliziert. Eines der wichtigen Dinge, die ich in meinem Kochkurs bei Ofir Graizer mitgenommen habe: Verwende grundsätzlich Tahini das im Libanon, Palästina oder Israel hergestellt wurde. Alles andere ist kein echtes Tahini!

Hier aber heute mein Rezept für einen

Fatoush – Libanesischer Kräutersalat

Fattoush

Frei nach Ofir habe ich für 2 Personen folgende Zutaten verwendet:

  • ca. 20 ungeschälte Mandeln
  • 20g Butter
  • 1 Bund Minze
  • 1 Bund Basilikum
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1/2 Bund Dill
  • 1/2 Bund Koriander
  • 1/2 Kopfsalat
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Gewürzmischung Zatar
  • 1/2 Granatapfel (Kerne)
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Zitronensaft
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Die Kräuter waschen, trocknen, evtl. die Blätter abrupfen und mischen. Dazu  die in kleine Stücke gerupften Kopfsalatblätter.

Die Mandeln werden in der Butter in einer kleine Pfanne sanft unter stetigem Rühren geröstet. Mandeln absieben, kurz abkühlen lassen und klein hacken.

Die aufgefangene Butter wird mit Honig, Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer zu einem Dressing verrührt.

Wie oben beschrieben habe ich kein Pitabrot sondern selbstgebackenes Fladenbrot verwendet.

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Egal was du dazu verwendest, du nimmst das Brot und reißt größere Stücke ab. Diese bestreichst du mit einer Mischung von Zatar und Olivenöl, röstest es kurz im Backofen an, und zerteilst es dann mit den Händen in mundgerechte Stücke. Aber aufpassen, dass du nicht gleich alles Brot in den Mund schiebst….

Jetzt die Kräuter-Salat-Mischung mit dem Dressing gut vermengen, Die Granatapfelkerne, die Mandelstücke und zum Schluß die Brotstückchen untergehoben.

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Dazu gab es dann Fladenbrot und einen selbstgemachten Hummus, natürlich mit „echtem“ Tahini. 🙂

Beim Hummus habe ich übrigens die Hälfte mit einer 1/2 Paprikaschote vermuselt. Dazu habe ich der Paprikaschote mit einem Kartoffelschäler die Haut abgeschält, klein geschnitten und mit den gekochten Kichererbsen zusammen im Mixer püriert.

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Das wird in Zukunft öfters auf unseren Teller zu finden sein.

Weiter ging es dann mit:

Backaktion in der Piccola Panetteria – Panini & Monsterbrote

Neben Panini gab es mehrere Laibe unseres derzeitigen Brotfavoriten aus dem Steinbackofen.

Panini nach Dietmar Kappl

 

Insgesamt habe ich 12kg Teig zu 4 Laibe a 2,5kg verbacken und aus dem Steinbackofen geholt.

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Einfach der Hammer: 37cm Laibumfang – ein geniales Brot! Ein wahnsinns Geschmackserlebnis – natürlich mit Kümmel! 🙂

Hier mal Größenvergleich zwischen Panini und Brot:

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Resteverwertung – Pizzazungen

Ich will dich jetzt nicht mit Pizzafotos langweilen. Nur ein paar Fladen, schließlich will ich dir dokumentieren, wo die Reste denn herkommen. 🙂

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Pizzazunge als Resteverwertung

Du kennst das sicher, beim Pizzabacken fallen immer ein paar Reste an Zutaten an. Sei es, dass Salami übrig ist, Pilze, Zwiebel, Paprika, Käse oder, oder, oder …
Wenn man dann gleich eine ausgedehnte Pizzabackaktion mit mehreren Freunden oder, wie in meinem Fall am Vaddertag, mit Eltern und Schwester hat, dann sind es schon vielleicht mal mehr als 2 Scheiben Salami und 3 Zwiebelwürfel.
Auf die Idee zu meiner Resteverwertung brachte mich mein Backfreund Björn mit seinem Partybrot.

Meine Pizzazunge:

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Ich setzte dazu ein Baguetteteig mit kalter Übernachtgare im Kühlschrank an. Viele verschiedene Beispiele findest du hier, oder hier oder auch hier.
Daraus wurden zwei längliche Fladen geformt. Diese dann in der Mitte etwas eingedrückt, und darauf kamen dann Reste von Salami, Paprika, Zwiebeln und Champignons. Darüber Reste von geriebenen Käse, alles mit etwas Olivenöl beträufelt und ab in den Backofen. Bei voller Temperatur auf meinem Backstein dauerte das Backen der zwei Zünglein ca. 25 Minuten.

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Dazu eine Schüssel Kopfsalat, den gibt es zur Zeit in rauen Mengen im Garten und ein Gläschen Wein. Perfetto!

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Die Pizzazungen schmecken lauwarm und kalt.

Und jetzt genieße ich den schönen Frühlingssonntag im Blumengarten!

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Buon appetito
Werner 

Roggenmischbrot Backvergleich


Der Brotvorrat neigte sich dem Ende entgegen. Es brauchte also Nachschub.

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Ich nutzte die Gelegenheit heute um den ultimativen Vergleich zu machen. Ich nahm also mein bewährtes Roggenmischbrot-Standardrezept, allerdings reduziere ich hier die Hefemenge mittlerweile auf 8g pro 1,5kg Brot.

Ich wollte den Vergleich zwischen Brot in meinem Steinbackofen gebacken und einem Brot aus dem Topf wie ich es hier, Topfbrot-Premiere, vor Kurzem schon einmal gebacken hatte.

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Das Brotrezept für mein Standardbrot seit mehr als 20 Jahren!

Roggenmischbrot „Casamia“ (3 Pfund-Laib)

  • 350g Roggenmehl  1150
  • 300g Weizenmehl  550
  • ca. 700g Roggen-Sauerteig
  • 20g Salz
  • 8g-10g Hefe
  • 320g Wasser, 40° Grad
  • 1 Handvoll Kümmel
  • 1 TL Brotgewürz

Alles mischen – Teigoberfläche leicht bemehlen. Den Teig 1/2 Stunde abgedeckt ruhen lassen. – Teig kneten und in gewünschte Brotform bringen – im Gärkörbchen für eine Stunde ruhen lassen.
Brot bei ca. 240° Grad im Backofen (Backstein) 60-70 Minuten backen. Dabei ganz unten 1 Tasse Wasser in den Backofen stellen oder gießen.

Noch besser: im Steinbackofen backen!!

Welches ist denn nun das Steinofenbrot und welches das Topfbrot?

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Links das Brot aus dem Steinbackofen    –    rechts das Brot im Topf gebacken

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Fangen wir bei der Optik an:

Auch wenn ich das Brot im Steinbackofen richtig habe aufreißen lassen, so kann es nach meiner Meinung nicht mit der, für das Auge faszinierenden Krume des Topfbrotes konkurrieren. Das liegt einfach am Mikrokosmos im Topf der die Feuchte ganz anders um das Brot verteilt als ich es in meinem Steinbackofen ohne Schwademöglichkeit dem Brot gönnen kann.

Aber die Optik ist ja nur die eine Seite der Medaille.

Entscheidend ist letztendlich der Geschmack!

Und hier hat das Steinbackofenbrot eindeutig die Nase vorne. Oder sollte ich besser den Gaumen sagen? Es schmeckt kräftiger, rustikaler. Einfach ursprünglicher!

Und ich bin immer wieder fasziniert, was mit der richtigen Teigführung aus meinem, doch schon viele viele Jahre alten Standardrezept geschmacklich und optisch herauszuholen ist.

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Ich bin begeistert!

Das Rezept zum Brot ist auch in meinem Rezeptbuch „Cucinaepiu“ (Reiter ganz oben) zu finden.

Ein paar Impressionen vom Brotbacken und der Piccola Panetteria findet ihr z.B. auch hier:
Piccola Panetteria oder Oktoberbacken oder meine kleine Panetteria oder Panetteria aperto.

Buon appetito
Werner

 

Großbacktag in der Piccola Panetteria


3.Adventsonntage eignen sich hervorragend als Backtage. 🙂
Nachdem ich gestern jede Menge Vorteige angesetzt habe, wurden diese heute zusammengesetzt, geknetet, gewirkt, geformt und natürlich gebacken.

Der Steinbackofen leistete dabei wieder perfekte Arbeit.

Was gab es also heute an Brot?

Rustikales Weißbrot

Rustikales Weissbrot 1

Rustikales Weissbrot 2

Hier habe ich eine Rezeptur von Gerd KETEX Kellner verwendet. Das Weißbrot wurde französisches T65-Mehl gebacken.
Ein herrlich duftendes, rustikales Weißbrot.

Roggenmischbrot

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oben links liegen 2 Weißbrote a 1kg  &  ca. 8kg Roggenmischbrot

 

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Dabei habe ich mich an Schellis Rezeptur gehalten.
Das Brot ist mit französischen T80-Mehl und Roggenmehl 1370 gebacken. Und wie Schelli, so kann auch ich einfach nur sagen: Ein Hammerbrot!

Ciabatta

Ciabatta 1

Ciabatta 2

Ciabatta 3

Ciabatta 4

Dieses Brot stammt aus dem innovativen Buch „Mein Brot“ von Peter Kapp.
Gegenüber dem Originalrezept habe ich hier auch das italienische Tipo „0“-Mehl verwendet. Zusätzlich spendierte ich dem Brot neben ein paar Oliven eine Stückgare für eine Nacht im Kühlschrank.
Die Porung hätte etwas gröber ausfallen dürfen, aber geschmacklich überzeugt es voll und ganz. Das Brot hat sich geschmacklich bei meinen Ciabattas schon beim ersten Mal an die Spitze gesetzt.

Nachdem ich heute dem Steinbackofen ca 10kg Brot entlockte, widme ich mich jetzt wieder den süßeren Dingen. Mal schauen ob das Ergebnis gefällt …

Buon appetito
Werner

Kaninchen aus dem Steinbackofen


Auf meinen Steinbackofen ist eben Verlass. Und das trotz Sonntagsarbeit. 🙂 Kein Murren, kein Knurren, er verrichtet seinen Dienst genau so, wie ich es von ihm erwarte.

Heute spuckte er als Erstes wieder prächtige Roggenmischbrote a la Casamia aus. Das ist einfach unser Grundbrot für alle Gelegenheiten und muss immer greifbar sein. Das Rezept dazu, auch für Anfänger im Backofen leicht zu backen, findest du in meinem blogbegeleitenden Rezeptbuch: „Cucinaepiu“.

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Roggenmischbrot-casamia 2

Dann wurde die Resthitze des Ofens heute für das Sonntagsessen genutzt.
So einfach, so verdammt gut:

Kaninchen aus dem Steinbackofen in Tomaten

Kaninchen-Steinbackofen 4

Das braucht so wenig Zutaten, das man schon fast ins Grübeln kommt, ob das wirklich wahr ist. Ist es aber definitiv!

  • 1 Kaninchen, küchenfertig und zerteilt
  • Ganze Tomaten aus der Dose (die haben einfach mehr Geschmack als frische)
  • ein paar Oliven
  • ein paar Knoblauchzehen, gehackt
  • Frischer Rosmarin und Thymian, gehackt
  • Salz und Pfeffer

Die Kaninchenstücke wurden in etwas Olivenöl angebraten. In einer Bratreine die Tomaten, Oliven, Knoblauch, Kräuter, etwas Salz und Pfeffer vermischen und die angebratenen Kaninchenteile oben auf gelegt. So kam die Form in den Steinbackofen. Kurz danach noch ein paar Kartoffelstücke in Olivenöl gewälzt mit einem Thymianzweig ebenfalls in einer Backform daneben in den Ofen.

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Nach einer guten Stunde kam ein herrliches duftendes, zartes Kaninchen aus dem Ofen.

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Da fragt man sich wirklich: Warum wird der Ofen nicht jeden Sonntag für ein feines Essen genutzt.

Buon appetito
Werner

 

 

Pasteis de Nata, Focaccia, Holländische Brötchen, Roggenmischbrot und ein Abendessen


Wie man aus der Blogüberschrift schon erkennen kann, war heute wieder Großbacktag in der Piccola Panetteria. Was soll man auch anderes treiben bei diesem jämmerlichen Wetter. Ich will mich ja nicht beschweren, es könnte schlimmer sein. Aber ein paar Sonnenstrahlen zwischendurch wären schon nicht schlecht gewesen.
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So habe ich mich in meine kleine Piccoli Panetteria verkrochen. Nur zum Heizen des Steinbackofens bin ich dann mal schnell an die frische Luft gekommen, denn das ist immer das Startritual eines Backtages.

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Zuerst wurden heute die Brotvorräte mit meinem Standardbrot aufgefüllt. Roggenmischbrot „Casa mia“. Hach, wenn das frisch aus dem Steinofen kommt, so fantastisch duftet und knistert, ich könnte mich jedes Mal mittenhineinsetzen. 🙂

Roggenmischbrot „Casa mia“

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Allerseelen-Brot 3

Allerseelen-Brot 4

Hollandbrötchen

Gestern hatte ich neben dem Sauerteig für das Brot auch noch Vorteige für Brötchen und Foccacia angesetzt. So gab es heute dann Windmühlenbrötchen von Lutz. Die hatte ich schon ewig nicht mehr gebacken und standen schon lange auf der ToDo-Liste. Und weil es in Holland bekanntlich viele Windmühle gibt, nenne ich sie jetzt einfach mal „Holländische Brötchen“. Das Formen ist etwas Tricky und zeitaufwändig, aber das Ergebnis lässt darüber hinwegsehen.

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aus ganz harmlosen normalen Teiglingen werden Windmühlenbrötchen

aus ganz harmlosen normalen Teiglingen werden Windmühlenbrötchen

Allerseelen-Windmuehlen 4

Allerseelen-Windmuehlen 3

Focaccia

Für das Abendessen heute wurde dann eine Foccacia nach Alberto gebacken. Das ist meine absolute Lieblingsfocaccia. Heute habe ich den Teig auf dem Blech etwas breiter gezogen um sie etwas knuspriger zu machen. Perfekt zu unserem Abendessen.

Allerseelen-Foccacia 3

Allerseelen-Foccacia 1

Allerseelen-Foccacia 2

Und damit der Backtag nicht ganz so brotlastig ausfiel heute, wurden zum Nachmittagscappuccino noch Pasteis de Nata gebacken. Das sind diese portugiesischen Köstlichkeiten, von denen mittlerweile in vielen Foodblogs geschwärmt wird. Wurde also höchste Zeit, mir ein eigenes Urteil zu bilden. Ich habe ein paar Rezepturen miteinander verglichen und dann bunt zusammengemischt und mir meine Version gebastelt.

Meine Rezeptur der

Pasteis de Nata

Allerseelen-Nata 3

Die Menge ergab bei mir 10 Stück in der Muffinsform gebacken.

Natürlich habe ich dazu meinen Ruckzack-Blätterteig mach Mailys verwendet. Dieses mal übrigens war es tiefgekühlter, der über Nacht im Kühlschrank aufgetaut wurde.

Zutaten:

  • Blätterteig
  • 400ml Milch
  • 1 TL Butter
  • 1 Vanilleschote, ausgekratzt und die Schote
  • etwas Zimt
  • 230g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Mehl
  • 4 Eigelb
  • 1 Vollei

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Allerseelen-Nata 2

Allerseelen-Nata 4

Zubereitung:

Milch, Butter, Vanille aufkochen und vom Herd nehmen. Ein paar Minuten ziehen lassen und die Vanilleschote entfernen.

Jetzt Mehl, Zucker und Zimt sowie das Salz mischen und mit dem Schneebesen unter die heiße Milch rühren. Wieder aufkochen lassen. Die Milch-Zucker-Mehlmasse gute 5 Minuten stehen lassen.

In der Zwischenzeit die Eigelbe und das Ei verrühren. Etwas von der Milchmischung dazu geben und gut verrühren. Dann die Eier in den Topf mit der Milch gut einrühren.

Den Blätterteig dünn ausrollen (ca. 3mm), das Muffinsbackblech einfetten. Aus dem Blätterteig dann 10 Kreise mit einem Durchmesser von 10-12 cm ausstechen, in die Blechmulden geben und leicht andrücken.

Die Milchcreme in die mit Blätterteig ausgelegten Blechmulden füllen und bei 220°C im vorgeheizten Backofen für ca 13-15 Minuten backen.

Nach dem Backen für 15-20 Minuten abkühlen lassen und dann erst aus der Form nehmen.

Mit braunem Zucker bestreuen und mit dem Bunsenbrenner den Zucker schmelzen.

Erkalten lassen und einfach nur genießen.

Allerseelen-Nata

Ich weiß zwar nicht wie die Originale in Portugal schmecken, aber ich kann mit Gewissheit sagen, das meine kleinen Natas sehr sehr lecker waren.
Das ist sicher auch ein tolles Dessert mit eine Kugel Vanille- oder Schokoladeneis dazu.
Dabei zeigte sich mein, mittlerweile zum Liebling gewordener Blätterteig, wieder von seiner besten Seite.

Abendessen

Als Abschluss gab es dann heute Abend neben der Focaccia, Radicciosalat und dem letzten Rotkrautsalat aus dem Garten die ungemein saftige mit Frischkäse gefüllte Hähnchenbrust im Backpapier.

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Hähnchenbrust-Backpapier 5

Hähnchenbrust-Backpapier 3

Und ab morgen darf das Wetter jetzt wieder besser werden ….

Buon appetito
Werner

Pizza d’Epi, ein neuer Pizza-Snack


Nach meiner Aktion „Brückenbacktag“ wurde gestern Abend der Steinbackofen auch noch einmal auf volle Temperatur gebracht. Das heißt, auf dem Schamottboden hat es gute 350-400°C. So lässt sich perfekt Pizza backen.

Ein paar Fotos dazu dann später weiter unten.

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Wie das so gewollt ist, bleibt immer etwas Teig übrig. Der kam gestern Abend in den Kühlschrank. Diesen wollte ich heute mal zu etwas Neuem formen. Trotzdem sollte alles noch irgendwie Pizzacharakter haben. Nach kurzem Überlegen kam ich auf die Idee, den Teig auszurollen, mit den Resten der Zutaten von gestern zu belegen, dann aufzurollen und wie ein Pain d’Epi einzuschneiden. Wer Pain d’Epi nicht kennt, das ist ein französisches Baguette, das mit der Schere eingeschnitten wird um ihm die bekannte Form zu geben. Notiz für mich: Muss ich mal wieder backen. 😃

Das Pain d’Epi sieht dann beispielsweise so aus:

Pain d_Epi

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Und genau so wollte ich meine Pizzarolle formen.

Alles, was der Kühlschrank so hergibt und was sich als Pizzabelag eignet darf genommen werden. Bei mir waren das neben der Tomatensauce noch Zwiebeln, Knoblauch, Pilze, Paprika, scharfe Salami und natürlich Käse.

Pizza-Snack 7

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Und so sieht der Werdegang meiner Pizza d’Epi aus:

Pizza-Snack 1

Pizza-Snack 2

Pizza-Snack 3

Pizza-Snack 4

Pizza-Snack 6

Pizza-Snack 5

Pizza-Snack 8

Pizza-Snack 9

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Da wir nicht alles zum Abendessen gepackt haben, bleibt noch ein kleiner Snack in des Halbzeitpause des Spieles.

Dazu dann noch ein ganz ganz lecker Tröpfchen aus der Toscana.  So frisch gestärkt sollten wir heute Abend die Kraft und Ausdauer haben um die Jungs aus Ghana heimzuschicken. 😃

 

Pizza-Snack 10

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Zudem werfe ich meine Pizza d’Epi noch in den Ring für meine italienischen Patenkinder bei Peters Blogevent „Kick aus fernen Töpfen“. Die haben eine Stärkung wahrlich nötig nach dem vergeigtet Spiel gestern. Denn Pizza hilft in Italien bekanntlich in allen Lebenslagen und Gemütszuständen.

 

Und hier die zu anfangs versprochenen Fotos von der Pizzaaktion gestern Abend:

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PizzaFamilyEssen2

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Buon appetito
Werner

Backtag am Brückentag


Für was so ein Brückentag nicht alles gut ist. Ich dachte mir, den verbringst du mal wieder in deiner Backstube. Zumindest kommt dann auch etwas sinnvolles heraus. Zudem wollten die Brot- und Brötchenvorräte auch aufgefüllt werden. Also hieß es heute früh rechtzeitig aufstehen.

Nachdem es ja gestern, praktisch zum warmbacken, schon mal einen Quatre Quarts mit Apfelstücken und Tonkabohnenabrieb, übrigens einer meiner Lieblingskuchen, und Panini für die Bratwürste am Abend gab, war heute Großbacktag in der Piccola Panetteria – meiner kleinen Backstube.

Hier der Quatre Quarts und die Panini von gestern:

Quatre Quard

Panini 1

Panini 2

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Um 6:00 Uhr ging es los heute früh. Insgesamt habe ich heute gute 6 kg Brot und 3 kg Brötchen gebacken.

Im Einzelnen:

Meine absoluten Lieblingbrötchen, oder Weck, wie der Franke sagt.

Birki, ein Rezept das ich selbst entwickelt habe. Die Birkenhainer Weck sind wie die Spessartweck in meinem begleitenden Rezeptbuch „Cucinaepiu“ zu finden.

Weck2 1

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Spessartweck. Auch ein eigens entwickeltes Rezept. Beides natürlich mit Kümmel gebacken.

Weck2 5

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Dazu gab es 2 verschiedene Brote.

Ein Weißbrot nach der Rezeptur aus Günther Webers Buch „Gut Brot will Weile haben“ das im Hädecke-Verlag erschienen ist. Stefanie hat es in ihrem Blog „Hefe und mehr“ fast im Original veröffentlicht. Sie hat übrigens ein tolles Brotbackbuch „Hefe und mehr“ veröffentlicht.

Weissbrot-GW 1

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Und das von Lutz Geißler, erst vor ein paar Tagen veröffentlichte Roggenmischbrot 70/30.
Hier konnte ich natürlich nicht umhin und habe ein paar Kümmelkörner dazu geschmuggelt. Und da ich ja weiß, dass Lutz’s Brote immer gut schmecken habe ich die Teigmenge gleichmal verdoppelt. So ergab es 4 Brot a 1kg.

Brot_70-30 2

Brot_70-30 3

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Das Buch von Günther Weber genauso wie Lutz Geißlers Buch „Das Brotbackbuch“, das im Ulmen-Verlag erschienen ist, gehören zu den absoluten Standardwerken eines jeden Hobbybrotbäckers.

Das Weiß- und das Roggenmischbrot wurden im Steinbackofen gebacken.

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Und hier noch ein paar Impressionen meiner Backwerke:

Weck2 6

Links meine Spessartweck, rechts die Birki, Birkenhainer

Weck2 4

Weck2 3

Weck 5

Weck2 2

Weck 3

Birki, fertig zum Einschießen in den Backofen

Weck 2

Die Spessartweck zur Gare in der Couche

Weck 1

Weck 4

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Brot_70-30 4

Weissbrot-GW 2

Brot_70-30 1

insgesamt 6 kg Brot

Buon appetito
Werner