Kartoffelsalat, Soulfood extra fein


Ich habe mal wieder festgestellt, dass ich noch lange nicht alles, was ich extrem gerne esse, hier schon verblogt habe. Auch wenn es nicht wirklich etwas mit mediterranen Essen zu tun hat, so denke ich, es passt trotzdem hier auf meinen Blog.

Die Rede ist von

Kartoffelsalat

So banal und trotzdem kann man dabei soviel falsch machen.
Kartoffelsalat darf nicht trocken und pappig daher kommen. Er muss richtig schön „schlonzig“ sein. Ich weiß, die Geschmäcker gehen natürlich weit auseinander und es gibt in jeder Region in Deutschland spezielle Zubereitungsarten. Aber, wer Kartoffelsalat so nicht kennt, der sollte es einfach mal probieren.
Wie dein eigener Salat schmeckt weißt du ja. Da lässt sich doch perfekt vergleichen.
Ich bin mir sicher es wird dir schmecken. Oder, im schlimmsten Fall entdeckst du plötzlich Kartoffelsalat als Lieblingssalat. Wenn du das Risiko eingehen möchtest, dann folge mir in die Küche.

Kartoffelsalat 7

Ich habe auch lange suchen müssen, bis ich meinen Favoriten gefunden hatte. Ich bediene mich seit vielen Jahren bei Meister Schuhbeck. Man kann zum Münchner Sternekoch stehen wie mal will, aber eines muss man zugeben: Kartoffelsalat, das kann er. Und zwar verdammt gut!
Klar, das ich etwas anpasse und auch variiere, je nach Geschmack und Laune. Manchmal kommen zusätzlich ausgelassene Speckwürfelchen, grob gehackte glatte Petersilie oder im Frühjahr bspw. Radieschen dazu.

Zutaten für 2 Personen:

  • 500-600g festkochende Kartoffel
  • 200ml Fleischbrühe
  • 1 EL Senf
  • 1 Schuss Rotweinessig
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • 1 EL Ghee  (Schuhbeck: Braune Butter)
  • 1 mittlere Zwiebel, fein gewürfelt
  • Stück einer Salatgurke

Zubereitung:

Dann geht’s auch schon los mit Kartoffel kochen. Ganze Kartoffeln werden mit Schale gar gekocht. Dann etwas abkühlen lassen und, noch warm, die Haut abgezogen. Die Kartoffeln dann in Scheiben von ca 4-5 mm Dicke schneiden.

Kartoffelsalat 1

Kartoffelsalat 2

Kartoffelsalat 3

Kartoffelsalat 4

Kartoffelsalat 5

Jetzt wird etwas Brühe gekocht. Mit Salz, Pfeffer, Senf, Zucker, Rotweinessig und mit ca 1 Handvoll Kartoffelscheiben aufgemixen. Solange mit dem Pürierstab mixen bis es eine säumige Sauce ergibt. Die Sauce sollte etwas versalzen schmecken. Keine Angst, die Kartoffeln saugen das auf. Diese jetzt mit den restlichen Kartoffelscheiben vermischen und mindestens 15 Minuten ziehen lassen.

In der Zwischenzeit werden mit Ghee oder brauner Butter die Zwiebelwürfel leicht angeschwitzt. Diese kommen dann mit der Butter zu den Kartoffeln. Ebenso das in feine Scheiben gehobelte Salatgurkenstück. Wichtig ist, das die Kartoffeln ohne Fett mindestens 15 Minuten in der säumigen Sauce ziehen. Zum Schluss evtl. noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Bei mir gab es heute Backfisch dazu. Stücke vom Seelachsfilet, in Bierteig ausgebacken.

Kartoffelsalat 7

Kennst du das Gefühl, wenn man essen muss bis die Schüssel leer ist ….

Buon appetito
Werner

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Sonntagsmenü


Mein Musikerfreund Rudi und seine liebe Frau Hilde waren am Sonntag unsere Gäste.

Da musste natürlich etwas Leckeres auf den Tisch.

Wir entschieden uns dann für Leckereien quer durch Blogs meiner Bloogerfreunde gepaart mit ein paar Leckereien von bekannten Kochgrößen aus Funk und Fernsehen. Samstag wurde vorbereitet und am Sonntag dann vollendet. 😉

Als Vorspeise gab es Polenta.
Genauer gesagt, die vom Foodbloggertreffen 2011 bekannten, genialen Polentaschnitten mit Ratatouille von Simone.

Sonntagsmenue 1

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Weiter ging es mit einem superzarten Rinderschmorbraten mit Rotweinzwiebeln nach Signora Poletto.

Sonntagsmenue 2

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Als Beilage dazu Brezenknödel nach Meister Schuhbecko und einem Endiviensalat aus dem Garten.

Sonntagsmenue 3

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Als Nachtisch wurden Quitten mit karamellisierten Walnüssen und Joghurt von Franz verspeist.

Sonntagsmenue 4

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Abgerundet wurde das Mahl natürlich von einem kleinen schwarzen Kaffee und ein paar Traumstücke.

Traumstuecke 1

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Ganz ehrlich, ich könnte jetzt nicht sagen was mir und unseren Gästen besser schmeckte. Alles zusammen hat sehr gut harmoniert und war geschmacklich auf einer Stufe angesiedelt: Sehr lecker!

Buon appeito
Werner

Übrigens:
Wer unsere, jetzt schon ein Jahr alte, neue Küche kennt, Rudi ist der begnadete Planer unserer tollen Kochwerkstatt. 🙂

Ein Wiener muss es sein


Sind wir mal ehrlich. Die Deutschen sind die Schnitzelkönige in Europa. Aber wenn man dann das Beste will, dann kommt man an unserem kleinen südlichen Nachbarn definitiv nicht vorbei. DAS Schnitzel schlechthin, das echte Wiener Schnitzel aus Kalbfleisch, dünn geschnitten.

Da braucht es kein richtiges Rezept. Gutes Kalbsfleisch, paniert und in Butterschmalz fast schwimmend gebraten. Da lasse ich fast alles stehen!
Ok, die Betonung liegt auf „Fast“ ….. 😉

Wiener Schnitzel1

Heute war es mal wieder so weit, schöne dünngeschnittene Kalbsschnitzel wurden klassisch mit Mehl, Eier und Semmelbrösel paniert. Sodann in reichlich Butterschmalz gebraten. Dazu gab es diese Mal den unverschämt leckeren, schlonzigen und leicht warmen Kartoffelsalat nach Meister Schuhbecko.

Kartoffelsalat

Ach, da könnt ich mich reinsetzen!

Als Nachspeise noch ein paar Macarons.
Uiuiuiuiuiui – Perfetto!

Macarons-Fasching.

Buon appetito
Werner