Ein neuer Pizzafavorit


Ich gebe es ja ehrlich zu, ich wollte dich nicht schon wieder mit Pizzafotos langweilen. Aber wir haben gestern einen neuen, zusätzlichen Favoriten gefunden.

Pizza mit gedünsteten Zwiebeln und Sardellenfilets

Aber wenn schon, dann der Reihe nach!
Wir hatten gestern Besuch von lieben Freunden. Ganz alte Blogbesucher kennen sicher noch meinen Podcast “Cucina e piu” zu meinen Bloganfängen. Die Stimme zwischen den einzelnen Beiträge, die wurde von unserer italienischen Freundin Giusi eingesprochen. Jedenfalls war sie gestern mit ihren Mann bei uns zum: Pizzaessen. Das Wetter hätte schlechter sein können und so wagten wir es uns um den Ofen auf die Terrasse zusetzen.

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Es war alles gerichtet, das Feuer brannte, das Baguette war gebacken, der Pizzateig gerichtet. Wir konnten entspannt auf unsere Freunde warten.

Zu einem feinen Ramazzotti-Aperitivo gab es frisches Baguette mit zweierlei Aufstrich. Tomaten-Mandel-Creme und Thunfisch-Rilette. Die Fischrilette hatte ich vor Wochen bei Mailys entdeckt. Unser gemeinsames Urteil: Sehr Gut!

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Dann war der Ofen auf Betriebstemperatur, die Pizzasauße konnte beginnen. Zum Start erstmal ein Klassiker. Ich muss mich ja warm backen …. ;)

Pizza mit scharfer Salami, Champignons und Oliven

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Gleich danach ein echtes, wenn auch uns schon bekanntes Highlight.

Pizza mit Bündner Fleisch, Rucola und Parmesanspänen.

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Diese Pizza wurde mehr oder weniger erst am Tisch montiert.
Der nur mit etwas Tomatensugo und Mozzarella gebackene Teigfladen bekam am Tisch sein Belag. Ein paar Scheiben Bündner Fleisch, (Bresaola war mal wieder nicht aufzutreiben) dann eine Schicht Rucola, ein paar Parmesanspäne und als Finish ein Spritzer feinstes toscanisches Olivenöl.
Buonissimo!

Anschließend wieder ein Klassiker:

Pizza mit Salami, Paprika, Zwiebeln und Oliven

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Die nächste Pizza sollte dann zum Favoriten des Abends werden.

Pizza mit gedünsteten Zwiebeln und Sardellenfilets

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Auch hier wurde der Teigfladen nur leicht mit Tomatensugo bestrichen. Darauf kamen gedünstete Zwiebeln. Dazu hatte ich im Vorfeld 2 Zwiebeln in Olivenöl weichgedünstet und mit Salz, Pfeffer und einem Hauch gemahlener Chilischoten gewürzt.
Zum Abschluss kamen obenauf ganze Sardellenfilets. Nach 3 Minuten auf den Steinen im heißen Steinbackofen betörte schon alleine der Duft der Zwiebeln und Sardellen.

Geschmacklich ein absolute Bombe!

Unser Fazit lautete: Beste Pizza des Abends!
Die wird in den Kreis der Alltime-Favorites aufgenommen und wird es jetzt ganz sicher regelmäßig geben.

Jetzt wartete noch ein kleines Dessert auf uns.

Eine Kreation die man auch als Tiramisu bezeichnen könnte. Löffelbiskuit in Kaffeelikör und Espresso getränkt, Mascarpone, geschlagener Eischnee, mit Agavensirup und Amaretto verrührt und kurz vor dem Servieren mit herben Kakaopulver bestreut. Das Ganze schon im Portionsglas angerichtet.
Der krönende Menüabschluß!

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Nach dem klassischen Espresso wurde noch lange vor dem Ofen gelacht und geschäkert.

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Buon appetito
Werner

 

Fatoush, Pizzazungen und und …


Auch wenn das Wochenende noch nicht ganz vorbei ist, so hat sich doch jede Menge getan bei uns in Cucina und Piccola Panetteria die letzten Tage.

Was findest du heute hier neben ein paar Food-Impressionen?

Ich mache eine Ausflug ans östliche Mittelmeer, ist ja auch mediterrane Küche, mit einem Rezept für Fattoush und dazu gibt eine geniale Resteverwertung für Pizzafans.

Und nicht zu vergessen, wir sind mitten im Frühling!

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Fatoush – Libanesischer Kräutersalat

Fangen wir im fernen Osten an.
Als Leser meines Blogs hast du sicher mitbekommen, dass ich bei meinem Ausflug nach Berlin einen “Journey to Jerusalem-Kochkurs” besucht habe. Dabei steht Jerusalem als Synonym für den Schmelztiegel der Küche der Bewohner von Israel, Libanon und Palästina. Das macht die Küche dort unheimlich lebendig und vielseitig.
Bei mir gab es mit dieser Erfahrung am Christi Himmelfahrt Feiertag deshalb eine kleine Auswahl dieser Küche. Neben einem genialen Hummus wurde dazu natürlich auch gebacken. Statt einem einfachen Pitabrot als Beilage entschied ich mich für das geschmacklich viel intensivere Fadenbrot.

Hummus, so einfach und doch so kompliziert. Eines der wichtigen Dinge, die ich in meinem Kochkurs bei Ofir Graizer mitgenommen habe: Verwende grundsätzlich Tahini das im Libanon, Palästina oder Israel hergestellt wurde. Alles andere ist kein echtes Tahini!

Hier aber heute mein Rezept für einen

Fatoush – Libanesischer Kräutersalat

Fattoush

Frei nach Ofir habe ich für 2 Personen folgende Zutaten verwendet:

  • ca. 20 ungeschälte Mandeln
  • 20g Butter
  • 1 Bund Minze
  • 1 Bund Basilikum
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1/2 Bund Dill
  • 1/2 Bund Koriander
  • 1/2 Kopfsalat
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Gewürzmischung Zatar
  • 1/2 Granatapfel (Kerne)
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Zitronensaft
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Die Kräuter waschen, trocknen, evtl. die Blätter abrupfen und mischen. Dazu  die in kleine Stücke gerupften Kopfsalatblätter.

Die Mandeln werden in der Butter in einer kleine Pfanne sanft unter stetigem Rühren geröstet. Mandeln absieben, kurz abkühlen lassen und klein hacken.

Die aufgefangene Butter wird mit Honig, Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer zu einem Dressing verrührt.

Wie oben beschrieben habe ich kein Pitabrot sondern selbstgebackenes Fladenbrot verwendet.

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Egal was du dazu verwendest, du nimmst das Brot und reißt größere Stücke ab. Diese bestreichst du mit einer Mischung von Zatar und Olivenöl, röstest es kurz im Backofen an, und zerteilst es dann mit den Händen in mundgerechte Stücke. Aber aufpassen, dass du nicht gleich alles Brot in den Mund schiebst….

Jetzt die Kräuter-Salat-Mischung mit dem Dressing gut vermengen, Die Granatapfelkerne, die Mandelstücke und zum Schluß die Brotstückchen untergehoben.

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Dazu gab es dann Fladenbrot und einen selbstgemachten Hummus, natürlich mit “echtem” Tahini. :)

Beim Hummus habe ich übrigens die Hälfte mit einer 1/2 Paprikaschote vermuselt. Dazu habe ich der Paprikaschote mit einem Kartoffelschäler die Haut abgeschält, klein geschnitten und mit den gekochten Kichererbsen zusammen im Mixer püriert.

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Das wird in Zukunft öfters auf unseren Teller zu finden sein.

Weiter ging es dann mit:

Backaktion in der Piccola Panetteria – Panini & Monsterbrote

Neben Panini gab es mehrere Laibe unseres derzeitigen Brotfavoriten aus dem Steinbackofen.

Panini nach Dietmar Kappl

 

Insgesamt habe ich 12kg Teig zu 4 Laibe a 2,5kg verbacken und aus dem Steinbackofen geholt.

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Einfach der Hammer: 37cm Laibumfang – ein geniales Brot! Ein wahnsinns Geschmackserlebnis – natürlich mit Kümmel! :)

Hier mal Größenvergleich zwischen Panini und Brot:

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Resteverwertung – Pizzazungen

Ich will dich jetzt nicht mit Pizzafotos langweilen. Nur ein paar Fladen, schließlich will ich dir dokumentieren, wo die Reste denn herkommen. :)

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Pizzazunge als Resteverwertung

Du kennst das sicher, beim Pizzabacken fallen immer ein paar Reste an Zutaten an. Sei es, dass Salami übrig ist, Pilze, Zwiebel, Paprika, Käse oder, oder, oder …
Wenn man dann gleich eine ausgedehnte Pizzabackaktion mit mehreren Freunden oder, wie in meinem Fall am Vaddertag, mit Eltern und Schwester hat, dann sind es schon vielleicht mal mehr als 2 Scheiben Salami und 3 Zwiebelwürfel.
Auf die Idee zu meiner Resteverwertung brachte mich mein Backfreund Björn mit seinem Partybrot.

Meine Pizzazunge:

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Ich setzte dazu ein Baguetteteig mit kalter Übernachtgare im Kühlschrank an. Viele verschiedene Beispiele findest du hier, oder hier oder auch hier.
Daraus wurden zwei längliche Fladen geformt. Diese dann in der Mitte etwas eingedrückt, und darauf kamen dann Reste von Salami, Paprika, Zwiebeln und Champignons. Darüber Reste von geriebenen Käse, alles mit etwas Olivenöl beträufelt und ab in den Backofen. Bei voller Temperatur auf meinem Backstein dauerte das Backen der zwei Zünglein ca. 25 Minuten.

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Dazu eine Schüssel Kopfsalat, den gibt es zur Zeit in rauen Mengen im Garten und ein Gläschen Wein. Perfetto!

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Die Pizzazungen schmecken lauwarm und kalt.

Und jetzt genieße ich den schönen Frühlingssonntag im Blumengarten!

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Buon appetito
Werner 

Türkei + Pizza = Lahmacun


Die Tage blätterte ich in meinem Kochbuch “Auf die Hand” von Stevan Paul und blieb bei Lahmacun hängen. Dazu kam, dass wir schon lange keine Pizza mehr auf dem Teller hatten. Was lag also näher, als die türkische Version der Pizza endlich einmal selber zu testen.

Eine gute Wahl: Lahmacun ala casamia

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Im Großen und Ganzen hielt ich mich an das Rezept von Stevan Paul. Da gibt es wenig daran, was man anders machen müsste. Das nächste Mal lasse ich den Fetakäse etwas bröckeliger.
Geschmacklich echt klasse. Kann ich nur jedem empfehlen!
Das ist auch kein großer Aufwand. Während der Hefeteig sich eine kleine Auszeit nimmt, hat man Zeit das Sugo zu köcheln, den Salat vorzubereiten und die Sauce zusammenzurühren.

Der Teigfladen selbst ist in 7-8 Minuten gebacken. Dann alles nach Belieben schichten und los geht’s.

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Einziger Kritikpunkt:

Das Rezept ist für 4 Personen angegeben. Das könnte etwas knapp werden …..

Buon appetito
Werner

Alles Pizza


Zum Jahreswechsel noch ein kleines Video: “Alles Pizza!”

Man könnte fast meinen, es kam bei uns 2014 nur Pizza auf die Teller. Ich kann dir aber versichern, das Gegenteil war der Fall. Schau dich einfach hier auf meinem Blog um, blättere zurück und lasse dich inspirieren von all den Dingen die mir ganz besonders gut geschmeckt haben und hier auf meinem Blog als Rezept verewigt wurden.

Jetzt aber erst einmal viel Spass mit:

Alles Pizza 2014

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Und ganz ehrlich: “Wegen mir hätte es öfter Pizza aus dem Steinbackofen geben können” :)

Buon appetito
Werner

 

Pizza zum Tag der Einheit


Der Feiertag der Deutschen muss natürlich auch mit gutem Essen gefeiert werden.

So im Rückblick der letzten Wochen fiel uns auf, dass wir schon seit “ewigen Zeiten” keine belegte Teigfladen auf dem Tisch mehr hatten. Das musste natürlich geändert werden und dazu bot sich der Feiertag heute natürlich perfekt für ein “Einheitspizza-Event” an.

Der Steinbackofen wurde auf Temperatur gebracht und zum Aperitivo gab es heute “Pittuline”. Das ist wieder mal eines dieser einfachen, aber grandios schmeckenden Dinge, wo man sich fragt, warum habe ich das nicht schon früher gemacht. Einfach sensationell zum Aperitivo. Bestimmt auch im Frühjahr zu einem frischen Blattsalat aus dem Garten.

Pittuline – einfacher geht es nicht. Man nehme seinen normalen Lieblingspizzateig, forme kleine, fast tischtennisballgroße Kugeln, frittiere sie in Olivenöl und salze sie beim Abtropfen des heißen Öles etwas. Fertig! Sensationell! Man könnte fast die Hauptspeise vergessen….

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… aber nur fast, wenn man weiß was noch alles kommt.

Standard "Casamia" mit italienischer Salume und Paprika aus dem Garten

Standard “Casamia” mit italienischer Salume und Paprika aus dem Garten

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Rocotta - Saure Sahne mit Zwiebeln, italienischem Speck und Salbei

Ricotta – Saure Sahne mit Zwiebeln, italienischem Speck und Salbei

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Italienische Salami, Zwiebeln und Sardellen

Italienische Salami, Zwiebeln, Paprika und Sardellenfilets

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Dazu ein guter Vino Rosso di Montalcino: Feiertagsessen!

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Die Reste wurden nach dem obligatorischen Café zu Pizzabrot verbacken. Auch nicht das Schlechteste!

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Und nicht vergessen: Wenn ihr das nächste mal Pizzateig macht: Einfach ein paar Kügelchen in Olivenöl frittieren und mit Salz bestreuen ….

Buon appetito
Werner

Ciotolli und Pizza


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Das Schöne an einem Toscanaurlaub, nachdem der Regen aufgehört hat ist es gleich wieder so wie man es sich wünscht. Und während dem Regen finde ich endlich Zeit mit unserer Ferienwohnungsbesitzerin und Freundin eine kleine Backsession einzulegen. Nach den Traumstücken im letzten Jahr habe ich dieses Mal mit ihr meine Ciotolli gebacken. Und auch in fernen Ländern und Küchen sind sie hervorragend gelungen und munden auch den italienischen Schleckermäuler vorzüglich.

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Wie das schnelle Gebäck gebacken wird könnt ihr in meinem Rezeptbuch nachlesen: Ciotolli-Rezept.

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Und wie anfangs erwähnt folgt nach einem kleinen Landregen auch gleich wieder der Sonnenschein.

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Trotzdem war es nach dem farbenprächtigen Sonnenuntergang auch heute wieder Zeit für das Abendessen.

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Einmal in jedem Toskanaurlaub muss es dann doch auch mal Pizza sein.
Und diesmal kann ich sie sogar echt loben, schließlich bin ich Steinofenpizza erprobt wie die regelmäßigen Leser hier wissen. 😜
Vor dem süditalienischen Teigfladen gab es aber erst einmal einen Gruß aus der Küche: Fittierter Pizzateig.

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Als Antipasti haben wir uns für gratinierte Muscheln entschieden; sehr lecker.

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Dann aber Pizza!
Für mich eine “Napoli Ciro” – Pizza mit Tomaten, Oliven und Sardellen. Natürlich frisch aus dem Steinbackofen. Ich gebe echt zu, der Pizzabäcker hat sein Handwerk verstanden.

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Was darf natürlich nicht fehlen zum Schluss?

Genau: Cafe, guter Café!

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Buon appetito
Werner

Pizza …. und wieder grüßt das Murmeltier


Rechtzeitig zum Wochenende meldet sich der Sommer ganz zaghaft zurück. Für uns genau richtig, denn gestern Abend waren mein Musikpartner und Freund mit seiner Partnerin unsere Gäste. Jetzt darfst du dreimal raten was auf den Tisch kommt:

Nein ich sag nix außer, immer wieder ein Erlebnis wenn der belegte Teigfladen direkt aus dem Steinbackofen in der Mitte des Tisches Platz nimmt.

Bevor es aber soweit war wurde der Abend mit einem Aperitivo und frischgebackenem Baguette begonnen.
Im Laufe der Woche wurden auch wieder Kichererbsen geköchelt. Noch haben wir Reste aus Bella Italia und bevor wir uns dort wieder mit Nachschub versorgen, muss der bestehende Vorrat aufgebraucht werden. Auf den ganz leicht gerösteten Brotscheiben nahm eine Kichererbsencreme Platz. Zudem hatte ich diese Woche eine Rote Beete Marmelade mit Apfel geköchelt.

Das war doch schon mal ein guter Einstieg.

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Wie diese leckere Kichererbsencreme zubereitet wird habe ich hier in “Alles Kichererbsen” aufgeschrieben.

Dann aber war es wieder soweit. Der Steinbackofen hatte Betriebstemperatur (auf dem Boden sind es jetzt fast 400°C) und der Pizzateig lag ausgerollt bereit.

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Auf die Plätze – Fertig – Los gehts!

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Pizza "Casa mia"

Pizza “Casa mia”

Thunfischpizza mit Oliven und Kapernäpfel

Thunfischpizza mit Oliven und Kapernäpfel

 

Klar, was Süßes zum Abschluss muss natürlich sein.

Dieses Mal gab es unser Lieblingsschokomousse nach einer Rezeptur von Uschi Glas, das sie vor langer Zeit mal in Alfred Bioleks legendären Kochshow “Alfredissimo” zeigte.

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Mousse au Chocolat

ganz ohne Schnickschnack und Schischi, aber unheimlich schokoladig.

 

Wie’s geht? Ganz einfach:

3 Eier trennen. Eiweiß steif schlagen. Eigelbe schaumig schlagen.

250g Sahne schlagen.

100g Herrenschokolade (bei mir 70%-Schokolade) im Wasserbad schmelzen.

Jetzt die geschmolzene Schokolade unter die Eigelb rühren. Anschließend zuerst die geschlagene Sahne unterheben und dann vorsichtig das geschlagene Eiweiß. Jetzt werden 100g Halbbitterschokolade (ich: 60%-Schokolade) geraspelt und ebenfalls untergehoben.

Alles in eine Schüssel geben oder gleich in kleinen Dessertschüsselchen füllen und obenauf noch einmal 50g Halbbitterschokolade raspeln.

Schüssel abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen. Und zum richtigen Moment einfach nur genießen.

 

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Mit einem Cafe aus der Bezzera und einem Orancello di casa mia ging ein schöner, wenn auch etwas kühler Abend zu Ende.

Buon appetito
Werner