Manti – Kleine Türkische Tortellini


Tortellini auf Türkisch.

Das klingt doch spannend, oder? Manti werden die kleinen Teigtäschchen genannt. Sie stammen ursprünglich aus der Türkei und haben sich dann über ganz Asien hinweg bis nach China und auch nach Russland verbreitet.
Das Formen der kleinen Täschchen ist eine ziemliche Fieselei und nichts für Ungeduldige. Serviert mit Joghurt entschädigt das aber für all die Arbeit bei der Zubereitung.

Das Rezept stammt im Original aus dem Alfred Biolek Buch „Die Rezepte meiner Gäste“ von 1997.

Dann frisch ans Werk!

Die Zutaten für den Teig:

  • 200g Mehl
  • 1 Ei
  • Prise Salz
  • etwas Wasser

Zutaten für die Füllung:

  • 100g Rinderhack
  • 1 EL fein gehackte, glatte Petersilie
  • 1/2 Zwiebel, sehr fein gehackt oder gerieben
  • 1 TL türkisches Fleischgewürz
  • Prise Salz

Zutaten für die Sauce:

  • 100g Joghurt (türkischer und selbstgemachter gemischt)
  • Prise Salz
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 50g Butter
  • Paprikapulver

Zubereitung

Zuerst wird aus den Teigzutaten ein Nudelteig zubereitet und für etwa 1 Stunde ruhen lassen.

Für die Füllung die Zutaten gut vermischen.

Dann Teigstücke zu dünnen Platten von ca 2-3mm Dicke ausrollen und Quadrate von ca. 4 cm Kantenlänge schneiden. Darauf kommt jeweils etwas Fülle in Erbsengröße.
Dann werden die Spitzen hochgezogen und zusammengedrückt. Genauso die Kanten. Es sollen schöne geschlossene Hütchen wie auf dem Bild zu sehen entstehen.

Manti 1

Manti 2

Manti 3

Manti 4

Manti 5

Diese können dann abgedeckt etwas ruhen oder direkt in siedendes Salzwasser für 5-10 Minuten gegart werden.

Manti 6

In der Zwischenzeit den Joghurt mit Salz und Knoblauch verrühren. Die Butter schmelzen und mit Paprikapulver rot färben.

Anrichten und einfach genießen!

Manti 7

Für die Hungrigen natürlich ein paar mehr. 😉

Manti 8

Die fertigen Manti lassen die zeitintensiven Arbeitsschritte der Zubereitung schlagartig in Vergessenheit geraten.

Unheimlich lecker!

Das Rezept steht natürlich wieder in meinem Evernote-Rezeptbuch oder über diesen QR-Code für die Smartphone-Fans zur Verfügung.

QR-Manti

Buon appetito
Werner

Ravioli und noch ein paar Kleinigkeiten


Wie im letzten Artikel schon angedeutet wurden gestern Nudeln in Handarbeit gefertigt. Natürlich nicht banale Tagliatelle, nein leckere Teigtaschen. Als Füllmaterial entschieden wir uns für Rote Bete. Denn mit Rote Bete ist es wie mit Rosenkohl: Geht immer.

Wir hatten liebe Freunde zu Gast. Da sollte es schon ein leckeres Menü sein. Zudem wollten wir uns damit auch bei meinem Freund bedanken, denn er hatte unsere neue Küche geplant. Und die ist genau so geworden wie wir uns das erträumt haben. 🙂

Zuerst also wurden die gefüllten Teigtaschen gebastelt. Mit der Menge hätten wir wohl mal wieder eine ganze Kompanie satt bekommen, obwohl es nur als Zwischengang des Menüs gedacht war. 🙂

Jetzt aber zum Menü heute:

Für unseren Freund und grandiosen Küchenplaner und seiner lieben Gattin starten wir unser Menü mit einem Aperol Sprizz als Aperitivo. Dazu Tomaten-Kartoffel-Baguette mit verschiedenen Salze aus aller Welt und Mini-Calzone nach Jamie Oliver.

.

Jetzt kamen die Ravioli zum Einsatz. Sie wurden in einer einfachen, aber den Geschmack der Roten Bete hervorragend ergänzenden Mohnbutter serviert. Das Rezept stammt übrigens von Meister Schuhbecko.

.

Weiter mit einem Fränkischen Weißkrautsalat. Das fränkische daran war sicher das Römerglas indem er serviert wurde. 😉

.

Endlich kommt der Hauptgang: Peposo und Ciabatta.
Das Peposo habe ich in meinen Anfangszeiten des Bloggen mal im Podcast „Cucinaepiu“ besprochen. Das Ciabatta stammte wie auch das Tomaten-Kartoffel-Baguette von der Brotaktion gestern. Für das Menü heute hatte ich gestern einen Teil nur halbfertig gebacken und eingefroren. Heute Morgen kam es dann gefroren in den Backofen und wurde fertig gebacken. Heraus kam leckeres, frischgebackenes Brot. Dazu einen leckeren Rotwein aus dem Brunellogebiet um Montalcino.

.

Als süßen Abschluss hatte ich die letzten Tage Hippen gebastelt. Darin wurde ein Walnussmousse serviert. Das hatte ich vor Wochen hier im Salzkornblog entdeckt und stand seitdem auf unserer Nachkochliste. Ein wahrlich krönender Abschluss für unser DankeSagMenü.

.

Abgerundet wurde das Menü natürlich, das braucht eigentlich keiner Erwähnung, mit einem leckeren Espresso aus der Siebträgermaschine.

Wir sagen noch einmal DANKE Rudi für die tolle Planung unserer kleinen Traumküche.

Buon Appetito

Ach ja, falls jemand jetzt wissen will, wie unser kleines Schmuckstück ausschaut:
Einfach mal vorbei kommen!