Croissant – ich bin fast zufrieden


Das erste Mal, dass ich mit meinen Croissant zufrieden bin. Also zumindest geschmacklich sind diese Croissant der Oberhammer.
An der Optik lässt sich noch etwas feilen, ich müsste genauer arbeiten, aber mir tut jedes bisschen Teig, das ich wegschneiden müsste um exakt zu arbeiten leid. Und letztendlich ist der Geschmack ja der ausschlaggebende Punkt. Wobei, so schlecht sehen sie ja auch nicht aus, oder? 😉

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Was habe ich jetzt gemacht und welche Rezeptur habe ich verwendet?
Ich habe mich bei meinem Backfreund Björn, dem Brotdoc bedient und sein Rezept der „Croissants de Moulin“ mal kurz ausgeliehen. Dabei allerdings das T65 Mehl durch 550er ersetzt und dadurch etwas mehr Mehl benötigt.
Ansonsten genau nach Björn’s Rezeptur.

Björn, Chapeau!

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Der Aufwand am Backtag ist dabei sehr überschaubar. Einzig die fertig geformten Rohlinge müssen gute 2 Stunden vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Dabei kann man dann auch gleich den Backofen zum Aufheizen anschalten. Danach hat man noch 2 Stunden zum Schlafen oder sonstigem zur Verfügung.
Nach dieser Aufwärmehase bei Zimmertemperatur werden sie abgebacken und müssen unbedingt auskühlen.
Der Duft dieser Croissant wenn sie aus dem Ofen kommen, ich sag nur: Alle Mann an den Ofen. Natürlich darf die Liebste auch eine Nase davon nehmen.   😀

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Ich habe festgestellt, dass sie zum 2. Frühstück, oder dann am Nachmittag noch besser schmecken, der Buttergeschmack noch intensiver zum Vorschein kommt. Allerdings ist der betörende Duft der frisch gebackenen Croissant dann leider verflogen.

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Von mir jedenfalls, eine klare Nachbackempfehlung!
Genialer Geschmack und wenig Zeitaufwand am Backtag bzw. am Tag an dem sie den Frühstückstisch bereichern sollen.

Buon appetito
Werner

Brötchen aus Silvestergebäckteig


KETEX Gerd, die graue Eminenz unter uns Hobbybäcker und mein großer Lehrmeister hatte zum Jahreswechsel einen Blogbeitrag über sein Sylvestergebäck mit dem T65-Mehl veröffentlicht.

Bei mir standen Frühstücksbrötchen an. T65-Mehl habe ich (noch) keines im Lager stehen. Trotzdem dachte ich mir, ich kann ja zumindest die Idee der verschiedenen Formgebungen für die morgendlichen Backwaren übernehmen.

Das französische T65-Mehl habe ich kurzerhand durch Weizenmehl 550 ersetzt. Ich wollte ja auch fränkische Brötchen backen. 😉

Also wurde gestern, gleich nach dem Cappuccino zum Wecken der Lebensgeister, ein Vorteig angesetzt.

Vorteig:

  • 300g Weizenmehl 550
  • 30g Roggenmehl
  • 4g Frischhefe
  • 330g kaltes Wasser

Das wurde zu einem Teig verrührt, 2 Stunden bei 25°C abgedeckt die Hefe anspringen lassen und dann bis gestern Abend im Kühlschrank geparkt.

Nach dem Abendessen ging es dann weiter mit dem Hauptteig.

Hauptteig:

  • Vorteig
  • 600g Weizenmehl 550
  • 70g Roggenmehl 1150
  • 290g kaltes Wasser
  • 8g Frischhefe
  • 20g Meersalz
  • 25g Butter
  • 1 TL flüssiges Backmalz

Die Zutaten wurden alle in meiner Manz-Teigmaschine für gute 15 Minuten geknetet. Dann bekam der Teig eine härter Behandlung. Er wurde entgast, heißt kräftig auf die Arbeitsplatte geworfen. Anschließend, zu einer Kugel geformt, ruhte er bis in die frühen Morgenstunden wieder im Kühlschrank in einer verschlossenen Schüssel.

Heute am frühen Morgen (5:00 Uhr, mitten in der Nacht) durfte der Teig dann 30 Minuten bei Raumtemperatur akklimatisieren und wurde anschließend in Stücke mit einem Gewicht von 90g geteilt.

Jetzt geht es los mit dem Formen von Brötchen und Zöpfen. Im Gegensatz zu Gerd lasse ich aber die Eistreiche weg und streiche nur Wasser auf die Oberfläche damit Mohn, Sesam und Kümmel einen besseren Halt haben.

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Dann heißt es noch einmal Ruhephase von gut 60 Minuten für die Teiglinge.
Zeit für den Hobbybäcker die Backstube wieder auf Vordermann zu bringen und eine kleine Joggingrunde durch das schlafende Dorf zu machen. 😉

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Jetzt wird es Zeit zum Backen. Der Ofen ist zwischenzeitlich natürlich schon auf 230°C vorgeheizt. Die Teiglinge werden in ca 18 Minuten im Ofen schön goldbraun gebacken. Dabei natürlich in den ersten 10 Minuten mit reichlich Dampf für ein ordentliches Schwaden im Backraum gesorgt.

Und da ist es dann, mein Sylvestergebäck für das Frühstück am 1.Samstag im neuen Jahr. 🙂

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Das Originalrezept könnt ihr hier bei Gerd nachlesen.

Buon appetito
Werner

Kein Neujahrsbrezel, dafür Hörnchen am 2. Tag des Jahres


Wie die Zeit vergeht! Nur mal kurz durchgeschnauft und schon ist das neue Jahr 2 Tage alt. 😉

Die Neujahrsbrezen sind leider in diesem Jahr ausgefallen da wir uns über den Jahreswechsel aus dem Staub gemacht hatten. Deshalb beschloss ich gestern Abend nach unserer Rückkehr aus dem Ruhrpott für das Frühstück heute Hörnchen zu backen. Als Basis nahm ich das Rezept von Gerd Ketex Kellner.

Hier ist das Rezept für diesen Hörnchenteig zu finden.

Der Teig, ich nahm die doppelte Menge, ist relativ schnell gemacht und nach der Übernachtgare im Kühlschrank sind die Hörnchen am Morgen in knapp 2 Stunden fertig. Es ist also keine lange Nachtschicht nötig. 😉

Aus der Hälfte des Teiges formte ich dann einen großen Kringel und die andere Hälfte wurde zu Hörnchen mit Pflaumenmusfüllung verarbeitet.

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Butterhoernchen 3

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Tolle, nicht ganz so fettige Butterhörnchen mit einer zarten, langfasrigen Krume. 🙂

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Wir fanden, das war ein sehr guter Ersatz für den entgangenen Neujahrsbrezel. 🙂

Buon appetito
Werner

Brotkunst zum World-Bread-Day 2013


Am 16.10. findet der Blogevent World-Bread-Day 2013 von Zorra’s Kochtopf statt.

Zudem hatte mein Vater vor Tagen ein Jubiläum zu feiern. Damals schaffte ich es zeitlich nicht, ihm außer den Brötchen für die Tagesgratulanten, ein passendes Geschenk zu backen.

Jetzt war die optimale Gelegenheit das Blogevent mit seinem Jubiläum zu verbinden. So machte ich mich ans Werk ein kleines Kunstwerk aus Brotteig zu kreieren. Ich wollte es bewußt essbar halten, also kein Salzteig oder sonstige, nicht wirklich schmackhafte Zusätze verwenden. Zudem wäre das ja nicht im Sinne des World-Bread-Day_2013 gewesen. Einzelheiten und Beweggründe für diesen Brottag findet ihr bei Zorra.

Zurück zu meinem Brotgewerk. Ich gebe zu, ich bin gestaltungstechnisch nicht so der große Künstler und oder gerade deshalb wollte ich es jetzt wissen. Vadder hat es schließlich verdient, mindestens!
Die ersten Überlegungen drehten sich um die Teigwahl. Ich entschied mich für meinen Birkenhainerteig, allerdings ohne Kümmel. Die Originalrezeptur findet ihr übrigens hier in meinem Evernote-Rezeptbuch oder hier.

Es sollte eine Art Partysonne mit der Zahl des Jubiläums im Mittelpunkt werden.

Im Nachhinein glaube ich voller Stolz sagen zu können, es ist mir gelungen. 🙂

So sah sie vor dem Hitzebad aus:

Jubilaeumsbrot 2

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Und so kam sie aus dem Ofen:

Jubilaeumsbrot 3

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Jubilaeumsbrot 5

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Jubilaeumsbrot 4

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Vadder war sichtlich stolz! 🙂

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Ich denke das ist auch des World-Bread-Day 2013 würdig!

Jubilaeumsbrot 6

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Buon appetito
Werner

Brioche und Rosen


Was haben Brioche und Rosen gemeinsam? Sie sind beide edle Vertreter ihrer Zunft.
Bei einer Backkollegin habe ich diese Tage nun eben geformte Rosen aus Briocheteig gesehen. Das hat mich fasziniert. Am letzten Wochenende hatte ich erst Brioche nach einer Rezeptur von Aureliés Blog gebacken. Und jetzt diese in einer besonderen Formung.

So sehen die Brioche aus, nachdem sie zur Rose geformt wurden.

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Briocherosen-Teiglinge 2

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Mein Problem war dann, dass ich nur eine 12er Muffinform habe und die Teigmenge aber für 24 Teiglinge ausgelegt war. Halbieren wollte ich jetzt die Menge auch nicht. Also habe ich aus dem restlichen Teig dünne Zöpfe geflochten und diese in eine rechteckige Silikonbrötchenform gelegt.

Briocherosen-Teiglinge 3

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Briocherosen-Teiglinge 4

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Aus dem Ofen kamen dann richtig hübsche Backwerke in Rosenform und zebragestreifte Rechteckige. 🙂

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Briocherose 5

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Briocherose 1

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Briocherose 4

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Briocherose 3

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Das Frühstück ist gesichert. 🙂

Buon appetito
Werner

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Brioche und Coleslow a la Fastfood


Nachdem wir uns gestern Mittag beim Kugelgrillen richtig satt gegessen hatten, bestand das Abendessen nur aus einer Suppe. Das hieß natürlich, das Frühstück heute am Pfingstmontag darf wieder etwas üppiger ausfallen. Also machte ich mich sehr früh aus den warmen Federn um Brioche zu backen.
Das Brioche-Rezept ist mal wieder von Aurelié und ihrem Blog „französischkochen.de“. Ihr wißt schon, die Meistern der Macarons.
Die Teigmenge ist passend für eine Kastenform. Ich dachte mir aber, es ist schöner wenn jeder ein ganzes Brioche auf dem Teller hat, anstatt Scheiben vom Großen abzuschneiden. Beim Befüllen meiner Form wurde mir klar das die Teigmenge etwas üppig war, aber mir war es zu schade den schönen Hefeteig wegzuwerfen. Lieber nahm ich in Kauf das die Brioche, wie heißen die eigentlich in der Mehrzahl, etwas über die Form hinauswachsen.

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Ich kann nur sagen: „Mal wieder eine klare Nachbackempfehlung“ auch für Freunde der italienischen Küche! 😉

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Die Brioche schmecken unheimlich lecker, noch etwas lauwarm, mit selbstgemachter Erdbeermarmelade oder Mango-Orangen-Marmelade. Ein Gedicht!

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Briochebacken hat auch den positiven Nebeneffekt das man während der Teig geht und ruht eine kleine Joggingrunde einbauen kann und so die Kalorien schon vorab abtrainiert. 😉

Perfetto!

Das war übrigens meine Silikonform die ich benutzt habe. Wie gesagt, entweder man nimmt in Kauf das die Brioche oben etwas überquellen, oder man sollte die Teigmenge leicht reduzieren.

Brioche 4

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Coleslow a la KFC-Fastfood

Zudem wurde ich nach dem Rezept von meinem Krautsalat vom gestrigen Kugelgrillen (schönes Wort 😉 ) gefragt.

Ich bin schon lange auf der Suche nach einem Rezept das geschmacklich wie der Coleslow von Fastfood-Hähnchenkönig „Kentucky Fried Chicken“ ist. Im Laufe der Jahre habe ich schon viel probiert und getestet. Aber dieses hier, das ich beim Grillsportverein gefunden habe kommt dem Original KFC-Coleslow verdammt nahe. Man könnte zwar locker die Dressingmenge verdoppeln damit es auch die Optik von KFC bekommt. Muss aber gar nicht sein.

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Coleslow ist die perfekte Ergänzung zu gegrilltem Fleisch! 🙂

Das Rezept erspare ich mir an dieser Stellen denn das findet ihr hier: KFC-Coleslow nach grillsportverein.de

Ich habe es mehr oder weniger, so pi mal Daumen, genauso übernommen. Nachdem mein Krautskopf knapp 1,5kg hatte habe ich vom Rest die 1,5-fache Menge genommen. Bei der Möhrenmenge war ich etwas großzügiger.

KFC-Coleslow 1

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Buon appetito
Werner

Birkenhainer – neue Brötchen


Den Namen für meine neuen Brötchen habe ich in Anlehnung an die alte Handelsstraße „Birkenhainer Landstraße“, die in Langenprozelten beginnend den Spessart in Ost-West-Richtung bis nach Hanau durchquert, gewählt. Wie die Spessarträuber, die hier früher als rauhe Gesellen unterwegs waren, sind meine „Weck“, wie man bei uns zu Brötchen sagt, typisch fränkisch: Kräftig im Geschmack, rustikal im Aussehen und natürlich MIT Kümmel.

Birkenhainer 1

Zutaten für 15 Weck a 85g:

Sauerteig:

  • 70g Weizenmehl 550
  • 70g Wasser
  • 15-20g Weizen-ASG

Alle Zutaten verkneten und ca 1 Tag bei 24-26°C zur Gare stellen.

für den Teig:

  • Sauerteig
  • 560g Weizenmehl 550
  • 160g Roggenmehl 1150
  • 12g Frischhefe
  • 15g Salz
  • 10g Backmalz
  • ca 15g Kümmel (für den fränkischen Geschmack)
  • 10g Schweineschmalz oder Olivenöl
  • 360g Wasser

Alle Zutaten 12 Minuten in der Maschine kneten und anschließend ca 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Jetzt den Teig in 15 Stücke a 85g teilen. Gut rund wirken und ca 15 Minuten abgedeckt entspannen lassen.

Die Teiglinge nach Gefallen formen und wirken und ca 45 Minuten auf der Nahtseite wieder abgedeckt zur Gare stellen. Vor dem Backen umdrehen, mit einer scharfen Klinge einschneiden und mit Waser besprühen oder leicht bemehlen.

Im 240°C heißen Ofen (optimal auf einem Backstein) mit kräftigem Schwaden ca. 17-20 Minuten backen. Dabei nach der halben Backzeit den Ofen kurz öffnen um den Wasserdampf entweichen zu lassen.

Birkenhainer 2

Da wir Franken es bekanntlich deftig und kräftig mögen passt zu diesen Weck perfekt meine neue Frühstücksmarmelade die ich bei der Glasflüsterin gefunden habe. Noch besser schmeckt er mit Hausmacher Wurst oder Käse.

Mango-Orangen-Marmelade

Wie immer könnt ihr das Rezept für die“Birkenhainer“ in meinem Evernote-Rezeptbuch downloaden, bzw. das Rezeptbuch als Evernote-User abonnieren.
Oder natürlich für die Smartphone-Fans mit diesem QR-Code direkt auf das Rezept springen.

QR-Birkenhainer

Buon appetito
Werner

Frühstücksbrötchen


So und gleich noch einmal ein Backtag in der Piccola Panetteria.

Dien Nacht war heute kurz, denn ich wollte zweierlei Brötchen zum Frühstück backen.
Einmal Kürbiskernmehlbrötchen und Roggenschrotweck.

Für die Kürbiskernbrötchen habe ich von meinem Backfreund Gerd Kürbiskernmehl bekommen. Dazu seine Rezeptur für die Brötchen, ich kann nur sagen: der Hammer!
Es ist wirklich schade, dass es noch kein Geruchsinternet gibt. Der Duft den der Backofen beim Backen von sich gibt ist einfach sensationell. Und der Geschmack der Brötchen ist mit keinem Bäckerbrötchen zu vergleichen. Das Kürbiskernmehl von Gerd ist einfach sensationell.

Kuerbiskernbroetchen

Auch die Roggenschrotbrötchen haben einen klasse Geschmack. Ich bin bei Schrotbrötchen immer etwas skeptisch, da sie für meinen Geschmack sehr schnell etwas trocken schmecken. Hier habe ich ein Rezept gefunden, das ich fast 1:1 übernommen habe und richtig gute, kräftige Brötchen ergibt.

Roggenschrotweck

In der Kombination:

Kürbiskernbrötchen und Roggenschrotweck

Roggenschrotweck und Kürbiskernbrötchen

Mittagessen fällt heute aus! 😉

Buon appetito
Werner

Pflaumenmus „Old School“


Tolles Wetter heute, so richtig nach meinem Geschmack. Genau richtig um Pflaumenmus zu kochen.

Ich bekam gestern einen kleinen Eimer Pflaumen und habe spontan beschlossen Pflaumenmus zu kochen.
Irgendwann hatte ich in einer Zeitschrift ein Rezept in die Finger bekommen, wie „Oma“ früher Pflaumenmus kochte. Das wollte ich natürlich auch probieren. Jetzt, mit den vielen Pflaumen vor mir war das natürlich die Gelegenheit.

Ich entkernte also die Pflaumen. Das ergab 3,5 kg pure Frucht, dazu gab ich 100g Zucker, 4 Zimtstangen, 10 Gewürznelken und zusätzlich eine Handvoll der Kerne in einen großen Bräter. Der Backofen war auf 120° Grad vorgeheizt. Die Pflaumenmischung kam jetzt bei Umluft in die Backröhre. Alle 30 Minuten wurden sodann 75g Zucker untergerührt. Zusammengerechnet ergab das eine Zuckermenge von 700g. Das klingt auf den ersten Blick viel, allerdings zu den Pflaumen ergibt das ein Verhältnis von 1:5. Wenn man dagegen bei Marmelade 1:2 oder 1:3 hat, dann ist es doch relativ Extrasüß.

Nach der Zuckerzugabezeit blieb der Pflaumenmus weitere 4 Stunden im Backofen und wurde nur von Zeit zu Zeit mal umgerührt. Nach 8 Stunden war er endlich fertig. Jetzt noch ein guter Schuß Rum untergerührt und dann sofort in Gläser eingefüllt.

Vom Geschmack her nicht zu vergleichen mit der Pampe die man im Glas zu kaufen bekommt. Es ist zwar eine langwierige Kocherei über 8 Stunden, aber der Aufwand lohnt allemal.

Das Rohprodukt

Frisch in der Backröhre

Fertig im Glas

Mmmmmh!

Zutatenliste:

  • 3,5 kg Pflaumen, entsteint
  • 100g + 8 x75g Zucker
  • 4 Zimtstangen
  • 10 Gewürznelken
  • 4 EL Rum

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Buon Appetito