Video zum „Crunchy-Crust“ Brot


Nach meinem letzten Blogbeitrag „Angespargelt ist …“ habe ich in den Social Media Kanälen und per Mail einige Anfrage bekommen wie diese Kruste am Brot zustande kommt. Deshalb habe ich mich heute gestern kurzfristig entschlossen, diese Brot heute noch einmal zu backen und die wichtigen Schritte dabei per Video zu dokumentieren.

Das letzte Mal habe ich die Brote im Steinbackofen gebacken. Dieses Mal entschied ich mich für ein Topfbrot im Elektrobackofen.

Crunchy-Crust-Brot-1

Allerdings muss ich zugeben, dass ich mit dem optischen Ergebnis nicht ganz zufrieden bin. Tut aber dem Geschmack nichts. Und, handwerklich hergestelltem Brot darf man das auch ruhig ansehen, es muss nicht die perfekte Hochglanzoptik haben, sondern darf ruhig rustikal aussehen. Einfach individuell!

Das Brotrezept stammt im Original aus dem Brotbackbuch von Lutz Geißler. Im Gegensatz zum Original habe ich dieses Mal Lutz’s Knospenbrot mit Weizenmehl 812 gebacken. Die Teigmenge habe ich gegenüber dem Original auf das 1,5-fache hochgerechnet, damit es vom Volumen zu meinem Bräter passt. Dieser ist übrigens nichts besonderes und schon überhaupt nicht Hightech! In meinem Fall ein alter, ausrangierter Alubräter mit Teflonbeschichtung. Wichtig ist nur, der Topf muss einen Deckel haben und darf keine Kunststoffgriffe haben damit er die Backofenhitze übersteht.

Die Rezeptur kannst du im Brotbackbuch nachlesen. Das Buch ist übrigens für Anfänger und Fortgeschrittene im Brotbacken zu empfehlen. Neben tollen Rezepten erläutert es auch sehr anschaulich das KnowHow fürs erfolgreiche Brotbacken im eigenen Herd.

Jetzt aber zum Video über die entscheidenden Handgriffe für mein

Crunchy-Crust Brot

 

Making of ..... Crunchy Crust Bread

Making of ….. Crunchy Crust Bread

Klick auf das Bild öffnet das YouTube-Video

Genauso kannst du natürlich jedes andere Brotrezept mit dieser Kruste verzieren. Lass einfach deinen Ideen und deiner Kreativität freien Lauf.

Jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim Brotbacken

Buon appetito
Werner

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Backtag in der Piccola Panetteria


Ich bin noch beim Auffüllen der Vorratskammer für die Ostertage.

Heute standen dazu zwei verschiedene Brötchensorten auf dem Plan. Vorher aber gab es Baguette vom Feinsten.

Backtag-Baguette-6

Und wieder fängt alles ganz unspannend an.
Der Teig ruhte für gute 50 Stunden im Kühlschrank. Heute wurden Teigstangen daraus geformt, eingeschnitten und im Backofen abgebacken.

Backtag-Baguette-1

Backtag-Baguette-3

Backtag-Baguette-2

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Backtag-Baguette-5

Baguette „Casamia“

Backtag-Baguette-7

Ob das Baguette den Osterhasen erleben wird? Ich habe da so meine Zweifel …

 

Weiter geht es mit DDR-Brötchen nach Bäcker Süpke. Die habe ich etwas fränkisch angehaucht. Heißt das Mehl wurde zur Hälfte mit 812er gegenüber dem Original ersetzt und etwas Kümmel musste schließlich auch noch rein.

Heraus gekommen sind dann

DDR-Brötchen a la Casamia

  • 500g Weizenmehl 550
  • 500g Weizenmehl 812
  • 650ml Wasser
  • 25g Hefe
  • 15g Schweineschmalz
  • 20g Salz
  • 5g Zucker
  • Kümmel nach Geschmack

Alle Zutaten für ca 15 Minuten kneten. Dann 1 Stunde kühl ruhen lassen. Den Teig abschlagen, oder kurz durchkneten und eine weitere Stunde kühl und abgedeckt zur Gare stellen.

Jetzt die Brötchen formen. Ich habe mich dieses Mal für 75g-Brötchen entschieden.

Die Stückgare beträgt jetzt ca 30 Minuten. Dann mit Wasser abstreichen und mit Wasserdampf bei 220°C ca 20-25 Minuten backen.

Backtag-DDR-Brötchen-2

Backtag-DDR-Brötchen-1

Zum Abschluss musste ich auch noch ein paar meiner Lieblinge backen:

Birkenhainer

Backtag-Kipf-1

 

Das Rezept dazu findest du hier: Birkenhainer Rezept und ein Video zur Formung gibt es hier: Birkenhainer formen.

Backtag-Kipf-2

 

So, jetzt ist mal genug gebacken. Höchste Zeit, dass wieder gekocht wird….

Buon appetito
Werner

Mein Häusemer Bauernlaib


Es wird ja zur Zeit von Hobbybäcker zu Hobbybäcker auf den Foodblogs gebacken und erfährt nur allergrößtes Lob.

Da muss ich mir natürlich selbst ein Bild davon machen!

So ging es gestern ans Werk. „Brot fürs Abendbrot“ war das Motto.
Das Rezept dazu findet ihr in vielen Foodblogs, das spare ich mir hier mal einfach. Schaut z.B. bei Hardy, er hat auch eine tolle Schritt-für-Schritt Anleitung dabei. Oder schaut bei Petra nach. Im Original ist die Häusermer Bauernkrume übrigens von Helena’s Trollenland-Blog

Da ich meinem Brot als echter Franke natürlich noch Kümmel hinzugefügt habe, nenne ich es jetzt einfach mal

Häusemer Bauernlaib – ein 2,6kg Hammerbrot!

Häusemer Bauernlaib-5

Häusemer Bauernlaib-1

Häusemer Bauernlaib-2

Häusemer Bauernlaib-3

Häusemer Bauernlaib-4

Ein tolles Brot, dieser Häusemer Bauernlaib!

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Häusemer Bauernlaib-5

 

Ich kann allen Hobbybrotbäckern dieses Brot wirklich empfehlen. Unbedingt nachbacken!
Mein nächster Versuch heißt dann: Häusermeer Bauernlaib im Steinbackofen gebacken.

Für Brotbackanfänger empfehle ich mein Standardbrot: „Roggenmischbrot „Casa Mia“

Buon appetito
Werner

 

Roggenmalzkruste, frisch aus der Piccola Panetteria


Irgendwie konnte ich es nicht richtig glauben und anderseits machte es mich neugierig. „Ketex“ Gerd verblogte Anfang des Monats ein Brotrezept mit einer unverhältnismäßig großen Menge an Färbemalz.
Klar, meine Neugier musste befriedigt werden. So machte ich mich als heute, bzw. gestern mit der Sauerteigvermehrung, ans Werk.

Ein Brot wollte ich in der Stahlblechform backen und eines sollte als Topfbrot aus dem Ofen hüpfen. Gegenüber Gerd’s Rezeptur änderte ich nur die Weizenmehlzugabe. Die Hälfte des 1050er ersetzte ich durch 812er Weizenmehl.

Roggenmalzkruste nach Ketex

Roggenmalzkruste-2

Für 2 Brote a 1,5 kg benötigte ich an Zutaten:

Sauerteig:

  • 780g Roggenmehl 1150
  • 780g Wasser, 25°C
  • 80g ASG

Das wird verrührt und 20 Stunden bei Raumtemperatur abgedeckt zur Ruhe gestellt.

Brotteig:

  • Sauerteig
  • 800g Roggenmehl 1150
  • 200g Weizenmehl 1050
  • 200g Weizenmehl 850
  • 510g Wasser, 30°C
  • 40g Salz
  • 40g Hefe
  • 1 EL flüssiges Backmalz
  • 60g Roggenfärbemalz!!

Roggenmalzkruste-1

Zubereitung:

Hefe, Backmalz und Wasser vermischen und mit den restlichen Zutaten zusammen 10 Minuten kneten. Jetzt schließt sich eine Teilruhe von 20 Minuten an.

Die Hälfte des Teiges kommt dann in eine bemehlte Stahlblechform. Die andere Hälfte mit dem Schluß nach unten in einen länglichen Gärkorb.
Die Gare beträgt bei 32°C ca 50 Minuten. (Gerd schreibt, bei Raumtemperatur bis zu 90 Minuten)
Anschließend kommt der Gärkorb-Teigling in den aufgeheizten Bräter, Deckel drauf und ab in den 250°C heißen Ofen. Den Stahlblech-Teigling habe ich an der Oberfläche etwas befeuchtet, anschließend kommt er mitsamt der Form in den Ofen. Nach 15 Minuten wird die Temperatur auf 200°C gedrosselt. Das Brot wird dann für ca 50-60 Minuten abgebacken.

Roggenmalzkruste-4

Roggenmalzkruste-3

 

Topfbrotkruste ist einfach einmalig im heimischen Backofen!

Anschnitt

Anschnitt

Roggenmalzkruste-5

Fazit: Ein wirklich gutes Brot, das es verdient öfter gebacken zu werden.

Buon appetito
Werner

 

Ramacché – Antipasti am Abend und dazu Macarons


Nein, ich habe die Macarons nicht auf dem Antipastiteller platziert!

Irgendwie haben sich im Kühlschrank wieder angebrochene Päckchen, und Reste angesammelt. Die wollten sinnvoll verarbeitet werden. Schließlich werden bei uns keine Lebensmittel weggeworfen. Wenn ich diese Tage erst wieder gelesen habe, dass pro Kopf in Deutschland im Jahr 600kg Essbares weggeworfen wird. Da sind wir doch stolz, weit weit unten in dieser traurigen Statistik zu rangieren.

Jedenfalls suchte ich nach sinnvoller Rezeptur und etwas Neues durfte es auch sein.
Fündig wurde ich beim Schorsch.
Seines Zeichens italienischer Starkoch. Ich meine natürlich Maestro Giorgio Locatelli.
Zu Weihnachten fand ich sein neues Kochbuch „Sizilien – Das Kochbuch“ unter dem Baum. Das Buch ist ein Traum für jeden mediterranen Kochbegeisterten. Eben ein typischer Locatelli.

Beim geistigen aufzählen meiner Restbestände blieb ich bei seinen Schinken-Käse-Bällchen hängen:

Ramacché

Ramacche 2

Ramacché nach Locatelli – nicht sehr fotogen, aber verdammt gut!

 

Im Prinzip ist das ein Brandteig (ich werde vielleicht doch noch Brandteigspezialist) mit Käse und Schinken. Perfekt für mich und meinen Kühlschrank.

Brandteig kochen, mit Eier, kleinen Schinkenwürfeln von Vadders Weihnachtsschinken, geriebenen Parmesan und Petersilie vermischen und in der Fritteuse ausbacken.

Buonissimo! 
Wer im Besitz des Kochbuches ist, das genaue Rezept steht auf Seite 50.

Die noch vorhandenen 2 Paprikaschoten wurden kurzerhand unter den Backofengrill gelegt, die Haut abgezogen und in einer Marinade aus Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Knoblauch mariniert.

Ein paar Scheiben meines aus französischem T80-Weizenmehl gebackenen Steinmühlenbrot etwas angeröstet und mit Kapernpesto bestrichen. Dazu der Rest vom Weißkrautsalat. Was will man mehr zum Abendessen an einem Donnerstag?

Antipasti zum Abendbrot

Antipasti zum Abendbrot

Ich weiß, was man mehr will und wie man der Frau im Haus leuchtende Augen bereitet:

Macarons

Schon lange habe ich keine dieser unverschämten Leckereien mehr gemacht. In den letzten Tage tauchten  des öfteren in meinem Instagram-Stream Macarons auf. Ja genau, warum nicht? Schließlich habe ich mir vor ziemlich genau 2 Jahren das Macaronsbasteln bei  der Meisterin der deutschen Macaronskunst, bei der liebenswerten Aurelié direkt zeigen lassen. Also ran aus Werk!

Übrigens, der Link zu Aureliés Macarons-Rezeptur ist in meinem Macarons-Premiere-Artikel versteckt.

Wenn schon Macarons, dann richtig bunt. Die Hüllen wurden Violett eingefärbt und für die Ganache wählte ich Sahne mit Orancello. Fitzelchen von Gelb mit in die Schokolade und fertig ist der Farbhammer:

Macarons mit Orancello-Ganache

Orancello-Macarons 1

Orancello-Macarons 2

Dazu ein Tässchen Café und die Augen leuchten bei Frau Cucinaepiu.

Ach, du hast mein Weißbrot aus französischem T80-Mehl noch nicht gesehen?

Bitte schön!

T80-Steinmühlenbrot

T80-Brot 2

T80-Brot 1

Ein herrliches, extrem gut schmeckendes Brot, das ich nach einem Rezept von Lutz, dem Plötzblog-Brotbackmaestro gebacken habe. Das T80-Mehl wie auch mein Ciabattamehl kaufe ich übrigens bei Bongu.

Buon appetito
Werner

 

Roggenmischbrot Backvergleich


Der Brotvorrat neigte sich dem Ende entgegen. Es brauchte also Nachschub.

RoggenmischbrotVersuch 4

Ich nutzte die Gelegenheit heute um den ultimativen Vergleich zu machen. Ich nahm also mein bewährtes Roggenmischbrot-Standardrezept, allerdings reduziere ich hier die Hefemenge mittlerweile auf 8g pro 1,5kg Brot.

Ich wollte den Vergleich zwischen Brot in meinem Steinbackofen gebacken und einem Brot aus dem Topf wie ich es hier, Topfbrot-Premiere, vor Kurzem schon einmal gebacken hatte.

RoggenmischbrotVersuch 1

Das Brotrezept für mein Standardbrot seit mehr als 20 Jahren!

Roggenmischbrot „Casamia“ (3 Pfund-Laib)

  • 350g Roggenmehl  1150
  • 300g Weizenmehl  550
  • ca. 700g Roggen-Sauerteig
  • 20g Salz
  • 8g-10g Hefe
  • 320g Wasser, 40° Grad
  • 1 Handvoll Kümmel
  • 1 TL Brotgewürz

Alles mischen – Teigoberfläche leicht bemehlen. Den Teig 1/2 Stunde abgedeckt ruhen lassen. – Teig kneten und in gewünschte Brotform bringen – im Gärkörbchen für eine Stunde ruhen lassen.
Brot bei ca. 240° Grad im Backofen (Backstein) 60-70 Minuten backen. Dabei ganz unten 1 Tasse Wasser in den Backofen stellen oder gießen.

Noch besser: im Steinbackofen backen!!

Welches ist denn nun das Steinofenbrot und welches das Topfbrot?

RoggenmischbrotVersuch 3

Links das Brot aus dem Steinbackofen    –    rechts das Brot im Topf gebacken

RoggenmischbrotVersuch 9

Fangen wir bei der Optik an:

Auch wenn ich das Brot im Steinbackofen richtig habe aufreißen lassen, so kann es nach meiner Meinung nicht mit der, für das Auge faszinierenden Krume des Topfbrotes konkurrieren. Das liegt einfach am Mikrokosmos im Topf der die Feuchte ganz anders um das Brot verteilt als ich es in meinem Steinbackofen ohne Schwademöglichkeit dem Brot gönnen kann.

Aber die Optik ist ja nur die eine Seite der Medaille.

Entscheidend ist letztendlich der Geschmack!

Und hier hat das Steinbackofenbrot eindeutig die Nase vorne. Oder sollte ich besser den Gaumen sagen? Es schmeckt kräftiger, rustikaler. Einfach ursprünglicher!

Und ich bin immer wieder fasziniert, was mit der richtigen Teigführung aus meinem, doch schon viele viele Jahre alten Standardrezept geschmacklich und optisch herauszuholen ist.

RoggenmischbrotVersuch 8

RoggenmischbrotVersuch 6

RoggenmischbrotVersuch 7

RoggenmischbrotVersuch 2

RoggenmischbrotVersuch 5

Ich bin begeistert!

Das Rezept zum Brot ist auch in meinem Rezeptbuch „Cucinaepiu“ (Reiter ganz oben) zu finden.

Ein paar Impressionen vom Brotbacken und der Piccola Panetteria findet ihr z.B. auch hier:
Piccola Panetteria oder Oktoberbacken oder meine kleine Panetteria oder Panetteria aperto.

Buon appetito
Werner

 

Topfbrot Premiere, ein Erfahrungsbericht


Lange habe ich mich dagegen gewehrt, ein Brot im Topf zu backen. Das ist seit einigen Monaten ja der Trend bei den Hobbybäckern. Warum sollte ich auch? Erstens habe ich einen Steinbackofen im Garten stehen und zweitens backe ich in der Regel immer größere Mengen Brot. Da kommt man dann mit einem Topf im Backofen nicht weit.

Am Sonntag wollte ich es dann doch wissen.
Nachdem ich mich die Tage davor etwas schlau gemacht hatte, welcher Topf denn der Beste sei, wagte ich gestern den Versuch:

Topfbrot aus der Piccola Panetteria

Topfbrot-Premiere 2

Ich denke, die Optik ist schon mehr als ansprechend!

Aber von Vorne.
Wie gesagt, Ich hatte mich etwas schlau gemacht, welcher Topf der Richtige sei. Schließlich haben viele meiner Foodblog- und Backblogfreunde schon Erfahrung und ich muss das Rad ja nicht neu erfinden. Zudem wollte ich ja wegen eines Backversuches nicht gleich einen gußeisernen Topf de Luxe kaufen. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass meine Backkollegen/Innen mit den unterschiedlichsten Töpfen alle zu zufriedenstellenden Ergebnissen gekommen sind. So beschloss ich kurzerhand, meinen alten beschichteten Alubräter zu verwenden. Dieser fristet seit der Umstellung auf Induktion in der Küche eh nur noch ein jämmerliches Dasein in der hintersten Ecke des Schrankes.

Topfbrot-Premiere 5

Am Freitag begann ich meinen Sauerteig aufzufrischen um ihn zu einer guten Triebkraft zu verhelfen. Am Samstag dann, wurde die erforderliche Menge Sauerteig für 1 Roggenmischbrot mit 1,5kg angesetzt. Ich entschied mich dabei für meine Standardrezeptur „Roggenmischbrot casa mia„. So hatte ich ja den besten Vergleich. Einzig die Hefemenge verwende ich nicht mehr so wie im Rezept. Hier nehme ich mittlerweile nur noch um Hälfte der angegebenen Menge. Also maximal sparsame 8-10g!
Gestern vormittag dann, wurde der Teig geknetet und auf Gare gestellt. Ganz so, als wenn ich im Steinbackofen backen würde. In der Zwischenzeit der Backofen inclusive Bräter auf 240°C erhitzt.

Das Einsetzen des Brotlaibes in den heißen Bräter verlief weniger spektakulär als gedacht. Ich hatte mein Brot ohne Gärkorb auf Gare gestellt und konnte es so leicht mit den Händen in den Bräter legen. Also keine Brandblasen!
Den Deckel aufgelegt kam das Brot nun für 45 Minuten in den Ofen. Die Temperatur schaltete ich derweil auf 220°C zurück. Schwaden sparte ich mir natürlich auch, war ja ein Deckel auf dem Topf.
Nach dieser Backzeit dann, habe ich den Deckel abgenommen damit das Brot noch eine schöne Bräunung von oben bekommt. So durfte das Brot im Bräter noch 15 Minuten im Ofen verweilen.

Ja, wie du oben gesehen hast, bekam mein Roggenmischbrot eine fantastische Optik mit einer herrlich aufgeplatzten Kruste.
Geschmacklich schmeckt es wie im Backofen ohne Topf auf Stein gebacken. Da fehlt mir, verwöhnt wie ich nun mal bin, einfach die Holzofennote.

Zugeben muss ich allerdings, dass ich im Steinbackofen eine solche Optik nicht erreichen kann. Das liegt ganz einfach an der fehlenden Bedampfung und dem unterschiedlichen Feuchtigkeitsklima zwischen Backofen und Steinbackofen.

Topfbrot-Premiere 1

Mein Fazit:

Backen im Topf ist eine prima Möglichkeit, ein Brot mit einer tollen Optik zu backen. Ich werde sicher in Zukunft auch das ein oder andere Brot wieder so backen. Und einen gusseisernen Topf kann ich mir auch sparen. Da reicht mein alter Alubräter vollkommen.

Aber alleine wegen dem ursprünglichen Holzofenbrotgeschmack bleibt mein Steinbackofen die 1. Wahl.
Und dahinter kommt erstmal lange lange nichts …

Frisches Brot aus dem Topf mit Butter .... ist auch nicht von schlechten Eltern :)

Frisches Brot aus dem Topf mit Butter …. ist auch nicht von schlechten Eltern 🙂

Topfbrot-Premiere 3

Buon appetito
Werner

Reines Roggenbrot aus meiner Piccola Panetteria


Roggenbrot = Gesundes Brot = Gutes Brot!

Roggenbrot 3

Das gilt ganz besonders für mein Roggenbrot, das nur aus Roggen, Wasser und Salz gebacken wird.

Ein herrliches Brot, das erst nach ein paar Tagen seinen vollen Geschmack erreicht.

Das Rezept dazu:

Zutaten für 2 Kastenformen ( 29 x 10 x 11 cm):

Sauerteig:

  • 660g Roggenschrot (mittel)
  • 500g Wasser
  • 200g Roggen-ASG (Sauerteig)

Brotteig:

  • Sauerteig
  • 660g Roggenschrot (mittel)
  • 660g Roggenmehl 1150 oder 1370
  • 1000g Wasser (25°-27°C)
  • 50g Salz

Am Abend vor dem Backen wird der Sauerteig mit gut aktivem ASG angesetzt und über Nacht für ca 9-12 Stunden bei 26°C zur Ruhe gestellt.

Am nächsten Morgen dann werden der Sauerteig und die restlichen Zutaten gut vermischt. Jetzt schließt sich die Gare von 3 Stunden an. Auch hier wieder darauf achten, dass die Teigtemperatur ca 26°C hat.

Die Formen fetten, den Teig teilen, leicht formen, in Roggenschrot oder Mehl etwas wälzen und in die Form legen. Die Oberfläche bemehlen.

Wiederum 2 Stunden Gare bei 26°C.

Roggenbrot 1

Wenn sich auf der Oberfläche gleichmäßige Risse zeigen kann gebacken werden. Bei niedrigerer Temperatur für die Gare dauert es entsprechend länger.
Es bestätigt sich hier wieder der alte, aber immer noch aktuelle Spruch: Gut Ding braucht Weil!

Backofen (mit Backstein) auf volle Temperatur vorheizen. Bei mir 260°C Grad.

Das Brot 15 Minuten mit Wasserdampf anbacken, dann Temperatur auf 220°C zurückschalten und ca. 40-45 Minuten ausbacken bis die Oberfläche schön dunkel ist.

Brot aus der Form nehmen. Wer möchte kann die Brote dann noch einmal für ca 10 Minuten in den Ofen schieben damit die Seitenwände noch etwas Farbe annehmen. Das Brot sollte richtig hohl klingen. Wer genau sein will, die Brote  müssen eine Kerntemperatur von 93°-98°C haben. Dann sind sie richtig ausgebacken.
Auf einem Gitter auskühlen lassen und wer kann, für mindesten 1 Tag liegen lassen. (Ich kann es nicht). 🙂

Roggenbrot

Roggenbrot 2

Reines Roggenmischbrot, das lange frisch und saftig bleibt.

Buon appetito
Werner

 

Lust auf Brotbacken


Ganz zufällig hatte ich heute mal wieder Lust auf Brotbacken. Naja, die Lust kam schon vor Tagen auf wenn ich ehrlich bin. Da gutes Brot ja nicht von Jetzt auf Gleich zu backen ist, sondern einfach seine Zeit braucht, hatte ich gestern schon Vorteige angesetzt. Ich wollte mal wieder etwas neues ausprobieren. Heraus kamen dann dreierlei verschiedenste Brote.

Wobei ich heute und hier nur zwei zeigen möchte. Das Dritte hat noch Reifezeit bis Donnerstag. Das hat einen einfachen Grund: Am nächsten Donnerstag findet der von Zorra ausgeschriebene World Bread Day 2014 statt. Und da ich ja zur arbeitenden Bevölkerung zähle muss das Brotbacken immer an die Freizeit angepasst werden. Also für das 3. Brot, echt etwas Spannendes, schaut einfach mal am Donnerstag vorbei. Und bis dahin gilt: Die Vorfreude ist die schönste Freude. Haha!

Neben meinen Standardbroten, die ich regelmäßig backe um den täglichen Bedarf zu decken, muss ja hin und wieder auch mal ein anderes Brot auf den Tisch. Natürlich Selbstgebackenes!
Ich entschied mich heute für ein 100%-Roggenbrot aus dem Plötzblog von Lutz Geißler und Schelli’s neuem „Lieblingsbrot“. Natürlich habe ich etwas an der Mehlmenge und Type geschraubt und am Kümmeleimer durften die beiden Teige auch einen kräftigen Löffel voll nehmen. Schließlich wurde die Kümmelvorliebe dem Franken schon in die Wiege gelegt.

Da erste Brot, das aus dem Ofen gehüpft ist: ein 100%-Roggenbrot, das Gewürzbrot aus dem Plötzblog

Roggenbrot

Roggenbrot

Gleich anschließend dann: Schellis „Hammerbrot“, ein Roggenmischbrot

Da ich es als große 3-Pfund-Stolle gebacken habe, wurde es für das Foto mal halbiert.
Also riechen tut es schon mal grandios, optisch lässt sich auch nix meckern …. 😃

Schelli-Hammerbrot 1

Schelli-Hammerbrot 2

Und dann war da ja noch das 3. Brot, ein ……… Nein, ich behalt’s für mich bis zum World Bread Day 😃

Buon appetito
Werner

BBB – Brot, Brötchen und Baguette


Bevor morgen mal wieder richtig gekocht wird, war heute erst noch einmal ein Großbacktag in der Piccola Panetteria.

Neben Brötchen sollte es noch gefüllte Baguette und ein Zwirbelbrot geben. Dabei fing alles ganz entspannt an. Die Vorteige wurden schon gestern bzw. vorgestern angestellt. Heute stand dann das Kneten der Teige an. Diese wurden dann unterschiedlich lange zur Gare in meine Gärkammer gestellt.

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Heraus kamen dann Brötchen, genauer gesagt: Berliner Schrippen, gefüllte Baguette mit T65-Mehl gebacken und Pain de Campagne, das als Zwirbelbrot geformt wurde.

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Im Einzelnen:

Berliner Schrippen mit Livieto Madre gebacken

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Zwirbelbrot 

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Backtag-Zwirbelbrot2

Backtag-Zwirbelbrot3

Backtag-Zwirbelbrot4

 

 

Baguette mit T65-Mehl und Schinken-Käse-Kräuter-Füllung

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Backtag-Baguette2

 

Baguette und Zwirbelbrot

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Und jetzt gehe ich mit meinen Backwerken auf die Geburtstagsfeier von Papa!

Ihr dürft euch morgen auf ein besonderes Essen das wirklich eines Sonntages würdig ist freuen.

Buon appetito
Werner