Mainbrot – mein Lieblingsbrot


Endlich geht es online. Mein liebstes Brot, mein Standard, mein

Mainbrot

Ein kleines Wortspiel mit dem Brotnamen, da ich ja direkt am Main wohne. Soviel haben schon danach gefragt, deshalb wurde es höchste Zeit es zu bloggen.
Wie das bei einem Naturprodukt wie Getreide und das daraus entstehende Mehl nun einmal so ist, fällt es immer mal anders aus.
Gut so!
Ich will kein glattgebügeltes Mehl, das durch irgendwelche, nichtdeklarierten Enzyme immer die gleichen Eigenschaften hat. Da ist mir ein natürliches Mehl allemal lieber und ich nehme Schwankungen und Schwierigkeiten beim Backen gerne in Kauf. So auch hier bei meinem Roggenmischbrot.
Die Roggenmehle der 2016er Getreideernte können nicht soviel Wasser aufnehmen, als die der Ernten der Jahre davor. Deshalb musste ich mich hier, wie auch bei allen anderen Brotrezepten, erst wieder an die richtige Wassermenge herantasten. Jetzt aber bin ich wieder zufrieden und deshalb wurde es jetzt höchste Zeit, mein Lieblingsbrot zu bloggen.

Mainbrot – Mein Lieblingsbrot

Die Rezeptur ist für 5 Laibe a 1kg – ich liebe große Mengen 😃 
Bitte beachte, das die Wassermenge auf mein Mehl, das ich von der Draxmühle beziehe, abgestimmt ist. Andere Mühlen, andere Mehlhersteller bedeutet andere Wassermengen.
Und natürlich muss Kümmel ins Brot, ansonsten ist es kein fränkisches Roggenmischbrot. Der Franke an sich und ich im besonderen bin ja ein echter Kümmelliebhaber.
Als Basis für mein Rezept habe ich mich bei Schelli orientiert. Durch das italienische Tipo 0-Weizenmehl bekommt das Brot eine sensationelle Frischhaltung und lässt sich auch nach 5-6 Tagen noch bestens essen.
Rezept für das Mainbrot
Sauerteig
  • 1000g Roggenmehl 1370 (Draxmühle)
  • 900g Wasser (45°C)
  • 200g ASG
  • 25g Salz
12-16 Stunden bei 25°C reifen lassen
Quellstück
  • 250g Altbrot (getrocknet + gemahlen)
  • 750g kochendes Wasser
  • 50g Salz
Abgedeckt ebenfalls ca 12 Stunden kühl lagern
Hauptteig
  • Sauerteig
  • Quellstück
  • 750g Roggenmehl 1370 (Draxmühle)
  • 750g Tipo 0 (Bongu)
  • 680g Wasser (45°C)
  • 80-100g Kümmel
10-12 Minuten kneten – TT ca. 28-30°C
Jetzt schließt sich die Stockgare von 30-45 Minuten bei ca. 26°C an.
Anschließend den Teig rundwirken und mit offenem Schluss nach unten in Gärkorb legen.
Stückgare ca. 90 Minuten bei ca. 28°C.
Anschließend mit dem Schluß nach oben backen. Das Brot eignet sich auch hervorragend zum backen im Topf.
Bei 250°C fallend auf 220°C mit Dampf 45-50 Minuten kräftig und dunkel ausbacken.
Buon appetito
Werner

Piadini


Valentinstag, oder sollte ich besser sagen: Backwahntag?

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Zum Ausklang des Valentinstages 2017 gab es „Piadini a la Casamia“

Es träfe zumindest den Charakter meines heutigen Tages besser. Heute vormittag wurden zu allererst Plunder-Quark-Herzen gebacken. Ich dachte schon, ich war zu langsam beim Fotografieren der fertigen Herzen, aber bekam dann doch überraschenderweise noch ein Foto der kleinen Teilchen. Aus dem Rest des Plunderteiges wurden Croissant gerollt. Ich musste ja das in Berlin bei Schelli und Didi Kappl gelernte Wissen umsetzen.

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Danach bzw. währenddessen setzte ich einen Brotteig aus französischem T110-Mehl mit einer Madre di Lugano an. Für mich eine Premiere, ein Weizenbrot gänzlich ohne Hefe oder Weizensauerteig. Um es schon mal vorab zu dokumentieren: ein tolles, geschmacklich ausgewogenes Brot ist mir da gelungen. Und weil ja schließlich Valentinstag gewesen ist, wurde mal schnell ein kleines Herz in die Rinde Kruste geritzt.

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Ich glaube, ich nenne es T110-Valentinusbrot

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Piadini

Jetzt aber zum eigentlichen Thema des Blogbeitrages heute, den Piadini.

Wie gesagt, ich fühlte mich im Backwahn, also sollte es für das Abendessen auch etwas „gebackenes“ werden. Ich entschied mich für Piadini. Italien, backen, klar oder …..

Piadini, diese relativ dünnen Teigscheiben werden in der Pfanne mit etwas Olivenöl ausgebacken.
Der Teig ist schnell zusammengeknetet. Mit einem elektrischen Helferlein noch schneller.

Für 2 Teigfladen braucht es:

  • 60g Wasser
  • 50g Milch
  • 250g Weizenmehl
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 1 Prise Salz

Alles gut verkneten, in 2 Kugeln teilen und für ca 20-30 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
Dann auf Pfannengröße ausrollen und mit etwas Olivenöl für ein paar Minuten auf jeder Seite backen bis die Fladen Farbe angenommen haben.

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FERTIG!

Fast.
Jetzt einen Teigfladen nach Belieben belegen, den zweiten Fladen obenauf legen und vierteln.

Ich habe mich für Eisbergsalat, Tomate, Kochschinken, Stifte von Zedratzitrone, etwas Fenchelsalz und Balsamicoessig, abgeschlossen mit Gouda entschieden.

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Jetzt aber, Abendessen. Mit einen Glas Rosso di Montalcino ein Genuß nach einem erfolgreichen Backtag.

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Und das schöne daran, übriggebliebene Stücke einfach in Klarsichtfolie einschlagen und morgen kalt auf Arbeit genießen.

Buon appetito
Werner

Mega-Backwochenende


Ich hab es geschafft! Mein Mega-Backwochenende liegt hinter mir. Ich gebe zu, das Gebackene übersteigt meine Ess- und Gefrierkapazität. So manche Nachbarn waren große Nutznießer.
Warum dann überhaupt so viel backen, das wird sich jetzt mancher fragen. Ganz einfache Erklärung. Ich habe einen neuen Ofen bekommen und den wollte ich auf Herz und Nieren mit verschiedenstem Backwerk testen.

Dann mal zu meinen Ergebnissen. Aber Achtung, ist ein etwas längerer Blogbeitrag …. 😉

Los ging es ganz entspannt mit Baguette am Donnerstag. Ist ja klar, dass ich als erstes Baguette, mein Lieblingsgebäck im neuen Ofen backen musste.
Da war ich allerdings mit der Optik nicht wirklich zufrieden… das muss besser werden.

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So unspektakulär beginnt das Backen. Hier liegt der Baguetteteig nach der Stockgare fertig zum formen der Stangen.

Die Stangen bräunen im Backofen

Die Stangen bräunen im Backofen

Es gab lange und kurze Stangen. Also Originallänge und alte Backofengröße

Es gab lange und kurze Stangen. Also Originallänge und alte Backofengröße

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Lang und mittellang

zumindest mit dem Ausbund bin ich relativ zufrieden

zumindest mit dem Ausbund bin ich relativ zufrieden

Freitag war dann Brotbacktag. Ich hatte mir meinen Liebling, das Roggenmischbrot1370 und das Böhmerwaldbrot von Dietmar Kappl zum Vergleich ausgesucht. Hier war ich mit der Optik recht zufrieden. Geschmacklich bleibe ich bei meinem Favoriten, meinem Roggenmischbrot1370.
In der Restwärme des Ofens durfte dann noch eine Crostata backen. Erstmal ein kleines Blech zum testen.

1kg-Brotlaib, kurz vor dem einschießen in den Ofen

1kg-Brotlaib, kurz vor dem einschießen in den Ofen

... schon leicht gebräunt

… schon leicht gebräunt

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Das Brot während dem backen

mein Roggenmischbrot1370 als Stolle gebacken

mein Roggenmischbrot1370 als Stolle gebacken

Das Böhmerwaldbrot als Laib gebacken. Hier mit Einschnitt

Das Böhmerwaldbrot als Laib gebacken. Hier mit Einschnitt

Böhmerwaldbrot ohne Einschnitt gebacken

Böhmerwaldbrot ohne Einschnitt gebacken

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Roggenmischbrot1370

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Böhmerwaldbrot

 

In der Restwärme des Ofens gebackene Crostata mit Feigenmarmelade

In der Restwärme des Ofens gebackene Crostata mit Feigenmarmelade

 

Am Abend gab es zum Aperitif einen kleinen Brottest

Am Abend gab es zum Aperitif einen kleinen Brottest

Samstag war dann Brötchenbacktag und zusätzlich noch Süßgebäck. Hier entschied ich mich für die Apfelinos von Meister Kappl.
Weiterhin gab es VollkornKörnerBrötchen und Käsestangen. Beim Großmeister heißen die dann Steirische Käsestangerl. Sind ja auch Kürbiskerne darin verbacken, da liegt der Name doch sehr nahe.

Mein Urteil: Brötchen, Vollkornbrötchen halt. Die Testesser lobten sie. Mein Ding sind so richtige Vollkorn-Körner-Brötchen nicht unbedingt. Können aber die Brötchen nix dazu ….
Die Stängli aber, waren auch für mich eine Wucht! Die Apfelinos, also die Hefefeigkringel mit Apfelfüllung eh. Da fehlte nichts. Süßer, fluffiger Hefeteig und zarte Apfelfüllung. Mmmh!

Käse-Kürbiskern-Stängli in der Mache.

Käse-Kürbiskern-Stängli in der Mache.

Fertig gebacken - ein tolles Gebäck

Fertig gebacken – ein tolles Gebäck

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man möchte sofort reinbeißen ….

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Tolle Optik, toller Geschmack

VollkornKörnerbrötchen

VollkornKörnerbrötchen

Apfelinos – mit Apfelstückchen gefüllte Hefeteigschnecken

Das perfekte Gebäck zum Cappuccino

Das perfekte Gebäck zum Cappuccino

Wenn schon, dann gleich richtig viele ....

Wenn schon, dann gleich richtig viele ….

Am Sonntag dann zum Abschluss gab es noch Frühstücksbrötchen. Also noch mal Frühschicht in der Piccola Panetteria. Aus dem Ofen holte ich dann meine Frankenweck. dieses Mal mit ohne Kümmel und zum Vergleich Brötchen mit T65-Mehl und wenig Formgebung gebacken.

meine Frankenwerk und Rustikale Brötchen mit T65-Mehl gebacken

meine Frankenwerk und Rustikale Brötchen mit T65-Mehl gebacken

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Frankenweck, dieses Mal ohne Kümmel gebacken

Rustikal geformte Brötchen

Rustikal geformte Brötchen

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Mein Fazit zum Wochenende: Mein neuer Ofen gefällt mir richtig gut. Ich bin überzeugt, er wird meine Backversuche verbessern.  🙂

Und jetzt wird erstmal der Gefrierschrank leer gefuttert, bevor ich den Ofen wieder herausfordern werde.

Und zur Abwechslung gab es dann am Samstag Pizza aus dem Steinbackofen. Der Mensch lebt ja nicht nur von Brot alleine …. 🙂

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Sardellen-Oliven-Taleggio-Pizza

Pizza

Standard Casamia – mit Peperoniwurst, Zwiebeln und Paprika

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Zum Nachtisch noch eine Mango-Pinienkerne-Ziegenkäse-Pizza

Buon appetito
Werner

Alpenroggen-T110-Holzknecht


Ich habe mich mal wieder bei einem der Genialsten seiner Zunft bedient. Nämlich bei Dietmar Kappl, dem österreichischen Großmeister.
Zudem wollte ich wieder im Steinbackofen backen. Als Basis nahm ich mir seinen Holzknecht her. Spielte etwas mit den Mehlsorten und heraus kam ein seeehr gutes, rustikales Roggenmischbrot. Krachende Kruste und dank der exklusiven Mehlsorten mit einem umwerfend intensiver Geschmack. So wie ich das mag.

Mein Alpenroggen-T110-Holzknecht

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Rezeptgrundlage ist das Holzknecht-Holzofenbrot von Meister Kappl.

Zutaten mit Zeitangaben:

Freitag, 19:00 Uhr – Roggensauerteig – 1.Stufe

  • 200g Roggenmehl 1150
  • 115 Wasser 25°C
  • 10g ASG

Freitag, 19:00 Uhr – Weizensauerteig

Samstag, 8:00 Uhr – Roggensauerteig – 2.Stufe

  • Roggensauerteig 1.Stufe
  • 400g Roggenmehl 1150
  • 490g Wasser 30°C

Samstag, 8:00 Uhr – Brotaroma

  • 200g getrocknetes, gemahlenes altes Brot
  • 560g Wasser 40°C

Samstag, 12:00 Uhr – Hauptteig

  • Roggensauerteig
  • Weizensauerteig
  • Brotaroma
  • 500g franz. Weizenmehl T110
  • 800g Alpenroggenmehl
  • 250g Wasser 32°C
  • 60g Salz
  • Kümmel
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Stückgare

Kurz vor dem Einschießen

Kurz vor dem Einschießen

Zubereitung am Samstag

12:00 Uhr – Alle Zutaten ca 10 Minuten kneten und dann bei 30°C ruhen lassen

12:45 Uhr – Teig in gewünschte Brotgrößen teilen und formen.
(Ich: 4 x 750g Brote & 1 x 1000g Brot)

Die Teiglinge mit dem Schluß nach unten in Gärkörbe legen.

13:00 Uhr – Stückgare ca 60 Minuten bei ca 28°C

14:00 Abbacken bei 250°C – ich: Im Steinbackofen ca 60 Minuten

Tolle Kruste

Tolle Kruste

Gleichmäßige Porung und intensiver Geschmack

Gleichmäßige Porung und intensiver Geschmack

Buon appetito
Werner

 

Roggenmischbrot1370


Wie das immer bei mir so ist, kurz bevor die Brotvorräte leer sind, muss neu gebacken werden.

Als Grundrezept bediente ich mich mal wieder bei meinem Backfreund Björn, dem Brotdoc. Sein Poalbürgerbrot erschien mir ganz interessant. Allerdings wollte ich es etwas rustikaler haben. Deshalb entschied ich mich dafür, beim Roggenmehl das 1370er zu verwenden. Dadurch habe ich die Wassermenge und auch die Gehzeit etwas erhöht. Und, natürlich habe ich reichlich Kümmel ins Bot geschmuggelt. Der Franke in mir will ja zu seinem Recht kommen.
Und wie es so meine Art ist, habe ich mal gleich 2 Laibe gebacken. Das eine wurde eingeschnitten und das andere durfte wild aufreissen.

Roggenmisch1370-3

Herausgekommen ist ein, bzw. sind zwei tolle, kräftige Roggenmischbrote. So ganz nach meinem Geschmack.

Die Rezeptur für mein Roggenmischbrot1370

Alter Teig:
190 g Weizenmehl 550
110 g Wasser
2 g Hefe
2 g Salz
Alles verrühren verrühren und ca. 2 Stunden anspringen lassen, dann für ca 36 Stunden abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen.

Sauerteig:
450 g Roggenmehl 1370
450 g Wasser (45°C)
40 g ASG
Alle Zutaten gut vermischen und 15 Stunden in der Gärkammer bei 26°C reifen lassen.

Hauptteig:

  • Sauerteig
  • Alter Teig
  • 800 g Roggenmehl 1150
  • 465-475 g Wasser
  • 28 g Salz
  • 30 g Honig
  • 8 g Frischhefe
  • ca 100 g Lieveto Madre (musste weg)
  • ca 2 Handvoll Kümmel

Roggenmisch1370-1

Alle Zutaten 10 Minuten kneten und anschließend für ca 70 Minuten bei 26°C in der Gärkammer ruhen lassen.
Anschließend teilen und 2 Laibe formen. Wie das geht hat Björn wunderbar per Video auf seiner Seite beschrieben.
Dann wurde eines mit dem Schluß nach oben und eines mit dem Schluß nach unten in das Gärkörbchen gesetzt. Jetzt noch einmal für gut 75 Minuten bei 26°C ruhen lassen.

Der Laib mit dem Schluß nach oben wurde dann kurz vor dem Backen kreuzförmig eingeschnitten.

Im auf 250°C vorgeheizten Ofen einschießen, nach 2-3 Minuten schwaden und bei auf 210°C reduzierter Temperatur für ca 60 Minuten abbacken. Das Brot darf ruhig eine kräftige Kruste bekommen.

Roggenmisch1370-2

Buon appetito
Werner

Brot, Brot, Bröter …


Alle Brotreserven sind aufgebraucht, da muss was Anständiges, was Gutes her. Und nur das Beste ist da gut genug.

Also bediente ich mich heute bei meinem Brotbackguru Schelli. Er bloggte die Tage sein Alpen-Grillbrot. Genau passend für mich, denn heute Abend wird die Grillkugel erwärmt. Da passt dieses Brot sicher perfekt. Und das es ein Hammerbrot ist sagt alleine Tatsache, dass es von Schelli kommt.
Nicht unerheblich für den Brotgeschmack ist die Zeit, die der Teig zum reifen bekommt. Bei diesem Brot sind das schon mal gute 3 Tage!

So wurde also schon am Mittwoch! der Biga, der Vorteig, für dieses Brot angesetzt. Im großen und ganzen habe ich mich bei den Mengen an Schellis Vorgaben gehalten. Natürlich auch bei den Mehlsorten, die ich mittlerweile immer im Vorrat habe und wahnsinnig gerne verbacke.
Da ist zum einen ein französisches T110 Weizenmehl. Dazu kommt ein italienisches Ciabattamehl Tipo 0 violett; ein gei… Mehl.
Beides natürlich Biomehle.

Bei den Garzeiten habe ich einfach nach meinen Möglichkeiten und Bedürfnissen gespielt. Der große Freund bei diesen langen Garezeiten ist dir dabei dein Kühlschrank. Da entwickeln sich unglaubliche Aromen. Davon kann der Brotbackautomat im Supermarkt noch nicht mal träumen …..

Heraus kam dann heute ein tolles Weißbrot.

Mein Ciabattabrot

Ciabattabrot deshalb, da ich vom Teig vor der Stückgare noch schnell zwei Teilstücke abgezwackt habe und ohne weitere Formgebung als Ciabatta ausgebacken habe.

Ciabattabrot

neben dem fantastischen Geschmack auch optisch ein Hammerbrot

neben dem fantastischen Geschmack auch optisch ein Hammerbrot

Das Rezept zu Schelli’s Alpen-Grillbrot findet ihr natürlich beim Meister himself: Rezept zum Alpen-Grillbrot

Das Brot und seine beiden kleinen Stangen dazu

Das Brot und seine beiden kleinen Juniorstangen dazu

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Diese beiden Kameraden brauchen kein Brot.  – Gut so, bleibt mehr für mich übrig!

Aber wer mich kennt, der weiß, wegen einem Brot fange ich ja erst gar nicht an.

Deshalb gab es dann heute noch 2 Leiberl.
Genauer gesagt, eines meiner derzeitigen Favoriten neben dem Brot mit Alpenroggen,

Häusemer Bauernlaib

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Hier in der 5-Pfünder-Ausführung. Das reicht ein paar Tage ….

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Der stolze Bäcker und seine beiden 5-Pfünder

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Was das Besondere an diesem Brot ist, wo es herkommt und überhaupt so, das habe ich anfang des Jahres schon einmal beschrieben.
Schaut mal hier nach: Mein Häusemer Bauernlaib.

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So und jetzt schaue ich mal, ob ich heute Abend überhaupt noch Grillfleisch als Beilage benötige ….

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Ein schönes Sommer-Augustwochenende wünscht euch

Buon appetito
Werner