BrotZeit in Berlin


Ich hatte es ja letzte Woche schon angekündigt.
Am Sonntag, 17.01.2016 wurde in der MarkthalleNeun in Berlin-Kreuzberg das „BrotZeit“-Event veranstaltet. Dabei durfte ich zusammen mit meinen beiden Lehrmeistern Lutz und Schelli sowie Stefanie die Hobbybäckerzunft vertreten.
Es wurden Dinkelseelen am Fließband produziert. Stefanie steuerte dann noch Roggenmischbrote bei und ich habe meine Birkenhainer – Fränkische Kümmelweck gebacken. Natürlich haben wir in Berlin mit meinem Lieblingsmehlen aus der Draxmühle gebacken.
Zwischendurch wurden wir noch von Sarah vom LuLa verstärkt.
Das ist übrigens mal ein echter Tipp. Wenn du einmal nach Berlin kommst, dann mache unbedingt mal Frühstück in der Friedenau im LuLa.

Für mich war das eine tolle Erfahrung und ein tolles Erlebnis hier in der MarkthalleNeun in Berlin bei diesem großen Event im Kreise von innovativen, handwerklichen Bäckern dabei gewesen zu sein.

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eine Ladung Birki - meine fränkischen Kümmelweck

eine Ladung Birki – meine fränkischen Kümmelweck

bei der Arbeit am Back-Blogger Stand

bei der Arbeit am Back-Blogger Stand

mit Sarah beim Brötchenschleifen

mit Sarah beim Brötchenschleifen

das gute Mehl der Drax-Mühle ist ein Garant für gute Backwaren. Hier zusammen mit Lutz vom Plötzblog

das gute Mehl der Drax-Mühle ist ein Garant für gute Backwaren. Hier zusammen mit Lutz vom Plötzblog

Schelli verwöhnte zwischendurch uns uns und die Besucher mit seinem fantastischen "La pomme de teure feuilletée"

Schelli verwöhnte zwischendurch uns und die Besucher mit seinem fantastischen „La pomme de teure feuilletée“

ich bin zufrieden ...

ich bin zufrieden …

Und hier noch ein paar Impressionen rund um meinen Besuch in Berlin.

Eine Currywurst ist Pflicht!

Eine Currywurst ist Pflicht!

Soluna - ein urig kleines Cafe und Bäckerei in Kreuzberg

Soluna – ein urig kleines Cafe und Bäckerei in Kreuzberg

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Frühstück im LuLa am Markt

Frühstück im LuLa am Markt

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Blick auf die Gedächtniskirche

der Alex bei Nacht

der Alex bei Nacht

verdienter Lohn nach getaner Arbeit

verdienter Lohn nach getaner Arbeit

Wie immer war, ist und bleibt Berlin eine Reise wert.

Buon appetito
Werner

 

Brötchen formen


Filmpremiere in der Piccola Panetteria: Wie forme ich Birki – Birkenhainer Weck Ich habe mich mal an etwas Neues gewagt. Angeregt durch einen Kommentar zu einem veröffentlichten Foto von meinen Birki, wollte ich versuchen einen kleinen Film dazu zu erstellen. Hauptsächlich geht es um das Formen dieser Brötchen. In unserer Gegend, am Übergang von Maindreieck ins Mainviereck, sagt man zu Brötchen bekanntlich Weck. Und diese spezielle Form werden mit Stöllchen betitelt. Fränkisch gesprochen: Schtöllele. 😃 Auch wenn die Portionen und Dimensionen meist etwas größer ausfallen wird vieles gerne im gesprochenen Wort verniedlicht. Selbstverständlich muss im Brötchenteig eine gehörige Portion Kümmel eingearbeitet sein. Denn selbst für ein mit Marmelade bestrichenes Frühstücksbrötchen ist der Kümmel fast Pflicht für einen Franken. Das Rezept zu diesen Weck findet ihr in meinem Sammel-App Evernote: Birki. Ich hoffe das Video kann etwas zur Formgebung beitragen. Denn dann gibt es jetzt keine Ausreden mehr. Back dein Brötchen selbst!

Birki

Klick auf das Foto öffnet den Film in YouTube. Oder hier: Link Buon appetito Werner

Backtag am Brückentag


Für was so ein Brückentag nicht alles gut ist. Ich dachte mir, den verbringst du mal wieder in deiner Backstube. Zumindest kommt dann auch etwas sinnvolles heraus. Zudem wollten die Brot- und Brötchenvorräte auch aufgefüllt werden. Also hieß es heute früh rechtzeitig aufstehen.

Nachdem es ja gestern, praktisch zum warmbacken, schon mal einen Quatre Quarts mit Apfelstücken und Tonkabohnenabrieb, übrigens einer meiner Lieblingskuchen, und Panini für die Bratwürste am Abend gab, war heute Großbacktag in der Piccola Panetteria – meiner kleinen Backstube.

Hier der Quatre Quarts und die Panini von gestern:

Quatre Quard

Panini 1

Panini 2

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Um 6:00 Uhr ging es los heute früh. Insgesamt habe ich heute gute 6 kg Brot und 3 kg Brötchen gebacken.

Im Einzelnen:

Meine absoluten Lieblingbrötchen, oder Weck, wie der Franke sagt.

Birki, ein Rezept das ich selbst entwickelt habe. Die Birkenhainer Weck sind wie die Spessartweck in meinem begleitenden Rezeptbuch „Cucinaepiu“ zu finden.

Weck2 1

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Spessartweck. Auch ein eigens entwickeltes Rezept. Beides natürlich mit Kümmel gebacken.

Weck2 5

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Dazu gab es 2 verschiedene Brote.

Ein Weißbrot nach der Rezeptur aus Günther Webers Buch „Gut Brot will Weile haben“ das im Hädecke-Verlag erschienen ist. Stefanie hat es in ihrem Blog „Hefe und mehr“ fast im Original veröffentlicht. Sie hat übrigens ein tolles Brotbackbuch „Hefe und mehr“ veröffentlicht.

Weissbrot-GW 1

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Und das von Lutz Geißler, erst vor ein paar Tagen veröffentlichte Roggenmischbrot 70/30.
Hier konnte ich natürlich nicht umhin und habe ein paar Kümmelkörner dazu geschmuggelt. Und da ich ja weiß, dass Lutz’s Brote immer gut schmecken habe ich die Teigmenge gleichmal verdoppelt. So ergab es 4 Brot a 1kg.

Brot_70-30 2

Brot_70-30 3

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Das Buch von Günther Weber genauso wie Lutz Geißlers Buch „Das Brotbackbuch“, das im Ulmen-Verlag erschienen ist, gehören zu den absoluten Standardwerken eines jeden Hobbybrotbäckers.

Das Weiß- und das Roggenmischbrot wurden im Steinbackofen gebacken.

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Und hier noch ein paar Impressionen meiner Backwerke:

Weck2 6

Links meine Spessartweck, rechts die Birki, Birkenhainer

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Weck2 3

Weck 5

Weck2 2

Weck 3

Birki, fertig zum Einschießen in den Backofen

Weck 2

Die Spessartweck zur Gare in der Couche

Weck 1

Weck 4

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Brot_70-30 4

Weissbrot-GW 2

Brot_70-30 1

insgesamt 6 kg Brot

Buon appetito
Werner