Salat vom Grünkohl


Nein ich habe heute keine Krapfen gebacken. Wegen den zwei Kräpfli, die ich genießen mag, lohnt es sich nicht wirklich. Da bediene ich mich bei meinem Lieblingsortsbäckermeister Rüb. Der backt nämlich richtig amtlich gute Krapfen, das gebe ich gerne zu. Genauer gesagt zweierlei, längliche und runde. Die Runden sind mit Hiffenmark gefüllt, was sonst? Die langen, wie Zigarren geformten sind ungefüllt. So habe ich mir heute nachdem ich mein Roggenmischbrot1370, übrigens mein derzeitiger Brotfavorit gebacken habe, erstmal zwei Ungefüllte gegönnt. Ist ja Fasching!

Krapfen

Vorher aber wurde Brot gebacken. Mein Roggenmischbrot1370. Das sollte es dann auch zum Abendessen als Beilage geben.

Roggenmischbrot1370

Roggenmischbrot1370 als 4-Pfünder gebacken

ZJetzt aber endlich zum eigentlichen Grund des Blogpostes:

Grünkohlsalat mit Granatapfel und Mandelsplitter

Dazu ein Stück Lachsfilet und frisches Roggenmischbrot1370

Grünkohl, dieses Teufelszeug wird von vielen unterschätzt. Hier in den südlichen Gefilden der Republik kannte man das lange nur in der voluminösen, hüftbetonenden Form als Grünkohl mit Pinkel oder anderen fettigen Beilagen. Dabei kann dieses Gemüse so richtig filigran daher kommen. Die Idee dazu bekam ich übrigens vom NDR-Koch Rainer Sass.
Für mich inzwischen ein absoluter Winterfavorit neben Rosenkohl und Spitzkohl.

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Zutaten für 1 Person:
  • 100g Grünkohl (am Besten die Herzstücke), Blätter in kleine Stücke gerissen ohne den Strunk
  • 3 Kirschtomaten, halbiert
  • 1 Schalotte, in feine Streifen geschnitten
  • 1 EL Mandelstifte
  • 1EL Granatapfelkerne
  • 1 EL Granatapfelsaft
  • etwas Zitronensaft
  • Essig, Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

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Zubereitung:

In die Schüssel kommen der Grünkohl, Schalottenringe, ca 1 EL Essig, 2 EL Olivenöl, 1 Spritzer Zitronensaft und 1 EL Granatapfelsaft. Salzen und Pfeffern nach Geschmack. Das wird dann mit der Hand richtig durchgeknetet und für ca 30 Minuten beiseite gestellt.

Jetzt ist Zeit die Mandelstifte zu rösten. Außerdem wird jetzt der Lachs angebraten. Wie ich das mache? Ganz einfach:

Lachsstück ungewürzt und ungesalzen in etwas heimischen Spessart-Rapsöl für 2-3 Minuten scharf anbraten.
Dann die Pfanne mit dem Lachs in den auf ca. 90°C vorgewärmten Ofen stellen.
Je nach Vorliebe ist der Lachs nach ca 12-15 Minuten perfekt gar. Zart und saftig, nicht trocken wie ein Pappkarton.
So bekommst du einen saftigen Lachs. Garantiert!
Weitere Gerichte mit Lachs findest hier: Noch mehr Lachs

Kurz vor dem Anrichten kommen die Granatapfelkerne und Mandelsplitter zum Grünkohl. Und schon geht’s los:

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Lachs mit schwarzem Hawaiisalz auf Grünkohlsalat

Grünkohlsalat_4

Ich sag nur: Hammer!

Buon appetito
Werner

Salata di Lana


Wo soll ich anfangen? Ok, du weißt ich war letztes Wochenende auf einem Brotbackevent in Lana in Südtirol. Die Marketingchefin der Meraner Mühle, unsere Wirkungsstätte beim broteln, Nadja nahm auch an teil. In den wenigen Pausen, tauschten wir dabei gegenseitige unsere Gemeinsamkeiten bei den Essvorlieben aus. Dabei verriet sie mir das folgende Salatrezept. Und da jetzt auch die Zucchinipflanze im Garten so langsam beginnt auf Hochtouren zu laufen, wurde heute der mir von Nadja ans Herz gelegte Salat zusammengeschraubt.
Ich habe ihn einfach mal neu getauft:

Salata di Lana

oder aber in deutscher Schreibweise: Zucchinisalat mit Getrockneten Tomaten, Kräutern  und Fetakäse

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Vorweg noch ein ganz wichtiger Hinweis zu den Zutaten. Klar der Zucchino sollte frisch und knackig sein. Noch wichtiger ist aber die Qualität der getrockneten Tomaten, die für den Salat benötigt werden. Du weißt als regelmäßiger Blogleser, ich mache selten Werbung für ein Produkt oder schwelge in Steigerungsformen. Aber vergiss einfach die getrockneten Tomaten, die du bei uns zukaufen bekommst. Entweder du hast Direktimportware aus Bella Italia, am besten noch aus Kampanien von den Hängen des Vesuv, oder aber du kaufst bei Bongu. Eigentlich einer meiner bevorzugten Mehllieferanten, hat der Shop auch wenige, dafür aber erstklassige Lebensmittel im Sortiment. Dabei eben genau diese genialen getrockneten Tomaten.

Die Zutaten:

  • 1 mittlerer Zucchino
  • 1 Handvoll getrocknete Tomaten
  • 100g Fetakäse
  • Kräuter nach Vorlieben (ich: italienische Kräutermischung frisch aus dem Garten)
  • Essig
  • Olivenöl
  • 1 Schuß Balsamicoessig
  • 1 Prise gemahlene Chilischote
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Der Zucchino wird in kleine Würfel mit ca 1cm Kantenlänge geschnitten. Die Tomaten grob gehackt und der Fetakäse ebenfalls in Würfel geschnitten. Essig und Olivenöl werden gut vermischt. Dann alle Zutaten in eine Schüssel geben, Essig-Öl-Dressing darüber. Mit Salz, Pfeffer und Chillipulver kräftig gewürzt. Zum Schluss ein Spritzer guten Balsamico untermischen. Wer mag, kann auch hauchdünne, rote Zwiebelringe mit dazugeben. Das habe ich mir gespart, da es außerdem noch Blattsalat mit Zwiebeln gab.

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Nadja hat den Salat mit gekochten Eiern serviert. Ich habe dazu eine saftigzart gebratene Hähnchenbrust verspeist.

Man könnte im ersten Moment denken, Zucchini – da nehme ich doch lieber eine Schlangengurke. Die hat aber den Nachteil, dass sie den Salat verwässert. Da bleibt der Zucchino einfach standhaft.

Mein Salata di Lana

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Ich bin überzeugt, das schmeckt auch dir; auch wenn du vielleicht noch nicht in Lana auf einem Brotbackevent warst. Vielleicht probierst du auch mal die Variante mit gekochten, halben Eiern aus….

Buon appetito
Werner

 

Fatoush, Pizzazungen und und …


Auch wenn das Wochenende noch nicht ganz vorbei ist, so hat sich doch jede Menge getan bei uns in Cucina und Piccola Panetteria die letzten Tage.

Was findest du heute hier neben ein paar Food-Impressionen?

Ich mache eine Ausflug ans östliche Mittelmeer, ist ja auch mediterrane Küche, mit einem Rezept für Fattoush und dazu gibt eine geniale Resteverwertung für Pizzafans.

Und nicht zu vergessen, wir sind mitten im Frühling!

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Fatoush – Libanesischer Kräutersalat

Fangen wir im fernen Osten an.
Als Leser meines Blogs hast du sicher mitbekommen, dass ich bei meinem Ausflug nach Berlin einen “Journey to Jerusalem-Kochkurs” besucht habe. Dabei steht Jerusalem als Synonym für den Schmelztiegel der Küche der Bewohner von Israel, Libanon und Palästina. Das macht die Küche dort unheimlich lebendig und vielseitig.
Bei mir gab es mit dieser Erfahrung am Christi Himmelfahrt Feiertag deshalb eine kleine Auswahl dieser Küche. Neben einem genialen Hummus wurde dazu natürlich auch gebacken. Statt einem einfachen Pitabrot als Beilage entschied ich mich für das geschmacklich viel intensivere Fadenbrot.

Hummus, so einfach und doch so kompliziert. Eines der wichtigen Dinge, die ich in meinem Kochkurs bei Ofir Graizer mitgenommen habe: Verwende grundsätzlich Tahini das im Libanon, Palästina oder Israel hergestellt wurde. Alles andere ist kein echtes Tahini!

Hier aber heute mein Rezept für einen

Fatoush – Libanesischer Kräutersalat

Fattoush

Frei nach Ofir habe ich für 2 Personen folgende Zutaten verwendet:

  • ca. 20 ungeschälte Mandeln
  • 20g Butter
  • 1 Bund Minze
  • 1 Bund Basilikum
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1/2 Bund Dill
  • 1/2 Bund Koriander
  • 1/2 Kopfsalat
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Gewürzmischung Zatar
  • 1/2 Granatapfel (Kerne)
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Zitronensaft
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Die Kräuter waschen, trocknen, evtl. die Blätter abrupfen und mischen. Dazu  die in kleine Stücke gerupften Kopfsalatblätter.

Die Mandeln werden in der Butter in einer kleine Pfanne sanft unter stetigem Rühren geröstet. Mandeln absieben, kurz abkühlen lassen und klein hacken.

Die aufgefangene Butter wird mit Honig, Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer zu einem Dressing verrührt.

Wie oben beschrieben habe ich kein Pitabrot sondern selbstgebackenes Fladenbrot verwendet.

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Egal was du dazu verwendest, du nimmst das Brot und reißt größere Stücke ab. Diese bestreichst du mit einer Mischung von Zatar und Olivenöl, röstest es kurz im Backofen an, und zerteilst es dann mit den Händen in mundgerechte Stücke. Aber aufpassen, dass du nicht gleich alles Brot in den Mund schiebst….

Jetzt die Kräuter-Salat-Mischung mit dem Dressing gut vermengen, Die Granatapfelkerne, die Mandelstücke und zum Schluß die Brotstückchen untergehoben.

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Dazu gab es dann Fladenbrot und einen selbstgemachten Hummus, natürlich mit “echtem” Tahini. :)

Beim Hummus habe ich übrigens die Hälfte mit einer 1/2 Paprikaschote vermuselt. Dazu habe ich der Paprikaschote mit einem Kartoffelschäler die Haut abgeschält, klein geschnitten und mit den gekochten Kichererbsen zusammen im Mixer püriert.

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Das wird in Zukunft öfters auf unseren Teller zu finden sein.

Weiter ging es dann mit:

Backaktion in der Piccola Panetteria – Panini & Monsterbrote

Neben Panini gab es mehrere Laibe unseres derzeitigen Brotfavoriten aus dem Steinbackofen.

Panini nach Dietmar Kappl

 

Insgesamt habe ich 12kg Teig zu 4 Laibe a 2,5kg verbacken und aus dem Steinbackofen geholt.

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Einfach der Hammer: 37cm Laibumfang – ein geniales Brot! Ein wahnsinns Geschmackserlebnis – natürlich mit Kümmel! :)

Hier mal Größenvergleich zwischen Panini und Brot:

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Resteverwertung – Pizzazungen

Ich will dich jetzt nicht mit Pizzafotos langweilen. Nur ein paar Fladen, schließlich will ich dir dokumentieren, wo die Reste denn herkommen. :)

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Pizzazunge als Resteverwertung

Du kennst das sicher, beim Pizzabacken fallen immer ein paar Reste an Zutaten an. Sei es, dass Salami übrig ist, Pilze, Zwiebel, Paprika, Käse oder, oder, oder …
Wenn man dann gleich eine ausgedehnte Pizzabackaktion mit mehreren Freunden oder, wie in meinem Fall am Vaddertag, mit Eltern und Schwester hat, dann sind es schon vielleicht mal mehr als 2 Scheiben Salami und 3 Zwiebelwürfel.
Auf die Idee zu meiner Resteverwertung brachte mich mein Backfreund Björn mit seinem Partybrot.

Meine Pizzazunge:

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Ich setzte dazu ein Baguetteteig mit kalter Übernachtgare im Kühlschrank an. Viele verschiedene Beispiele findest du hier, oder hier oder auch hier.
Daraus wurden zwei längliche Fladen geformt. Diese dann in der Mitte etwas eingedrückt, und darauf kamen dann Reste von Salami, Paprika, Zwiebeln und Champignons. Darüber Reste von geriebenen Käse, alles mit etwas Olivenöl beträufelt und ab in den Backofen. Bei voller Temperatur auf meinem Backstein dauerte das Backen der zwei Zünglein ca. 25 Minuten.

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Dazu eine Schüssel Kopfsalat, den gibt es zur Zeit in rauen Mengen im Garten und ein Gläschen Wein. Perfetto!

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Die Pizzazungen schmecken lauwarm und kalt.

Und jetzt genieße ich den schönen Frühlingssonntag im Blumengarten!

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Buon appetito
Werner 

Blumenkohlsalat mit Kümmel


Geht das? – Und wie!

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Als Franke muss ich natürlich sofort freudig “Ja” sagen. Trotzdem hatte ich leichte Zweifel. Aber von Vorne.

Als Foodblogger, Ideensammler und Freund des guten Geschmacks hat man ja immer seine Fotomaschine griffbereit. In meinem Fall das Apfel-Smartphone. Wie im Berlin, Berlin -Artikel geschrieben, machte ich am Freitag einen Kochkurs in einer Bücherei. Um mir die Zeit bis zum Start etwas zu vertreiben, schmökerte ich etwas in verschiedenen Kochbüchern. Da fiel mir das neue Buch von Rachel Khoo in die Hände. Ihre beiden Vorgängerbücher über die Küche von Paris und Frankreich habe ich ja schon zuhause im Regal stehen und liebe es mir dort Appetit zuholen. Auch ihr neues Buch “Mein Küchentagebuch” ist genauso hübsch aufgemacht und zeigt viele interessante Gerichte. Eines stach mir aber sofort ins Auge. Jener besagter Blumenkohlsalat mit Kümmel. Ich warf mal alle guten Manieren über Bord und fotografierte die Rezeptseite mit meiner Fotomaschine. Das musste zuhause ausprobiert werden, wollte aber das Buch nicht von Berlin nach Hause schleppen. Kaum wieder in der eigenen Küche stehend, musste das natürlich gleich getestet werden. Deshalb gab es heute zufällig und ganz spontan

Salat aus gebackenem Blumenkohl mit Kümmel

Die Rezeptur von Rachel Khoo änderte ich leicht ab.  Und um es schonmal vorweg zunehmen, in ihrem Buch ist es für 4  Personen als Vorspeise angegeben. Zusammen mit ein paar Scheiben geröstetem Weißbrot reichte es uns gerade mal für zwei.

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Zutaten für 2:

  • 1 kleiner Blumenkohl
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • 3 EL Apfelessig
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Spritzer Zitrone
  • 3/4 TL Zucker
  • 3/4 TL mittelscharfer Senf
  • 2 TL Kümmel
  • 2 Scheiben Dörrfleisch, in kleine Würfel geschnitten
  • 1/2 Zwiebel, in feine Scheiben geschnitten
  • 1/2 Apfel, geschält und in feine Streifen geschnitten
  • 1 EL Schnittlauch

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Zur Zubereitung

Den Backofen zuerst auf 200°C Umluft vorheizen. Dann den Blumenkohl in kleine Röschen schneiden, waschen, trocknen und auf einem Backblech mit dem Olivenöl vermischen, salzen und verteilen.

So kommt das Blech jetzt für ca 20 Minuten in den heißen Backofen.

Jetzt ist Zeit den Kümmel in einer Pfanne ohne Öl leicht zu rösten bis er seinen unwiderstehlichen Duft in der Küche verströmt. Kümmel aus der Pfanne nehmen und die Speckwürfel und die Zwiebelscheiben darin leicht anbraten bis der Speck schön goldbraun ist.

Aus Apfelessig, Olivenöl, Zitrone, Zucker und Senf wird ein Dressing gerührt.

Jetzt sollte auch der Blumenkohl fertig sein; heißt, an den Spitzen leicht gebräunt sein.

Das Dressing in eine Schüssel geben, Kümmel dazu, die Apfelscheiben und die Zwiebel-Speck-Mischung ebenfalls dazu. Zuletzt den Blumenkohl in die Schüssel dazugeben und gut vermischen.

In der Pfanne noch schnell ein paar Stücke gutes Weißbrot rösten, dabei noch etwas Olivenöl darauf träufeln und schon kann serviert werden.

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Leicht lauwarm genossen, ein mittleres Weltwunder….. Ääh, ich meinte ein Gaumenschmaus! :D

 

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Rachel wird mir verzeihen, dass ich Fotospionage in ihren Buch betrieben habe. Ich werde mir es eh kaufen. :)

 

Buon appetito
Werner

 

Alles Bärlauch


Die Bärlauchsaison ist auf dem Höhepunkt. Eine liebe Internetfreundin hat mich auch dieses Jahr wieder in ihrem wunderschönen Garten ernten lassen. Das heißt für uns, Bärlauch satt die nächsten Tage.

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Als erstes wurde gestern wieder der Pestovorrat aufgefüllt.

Mein Rezept dazu:

  • 100g Bärlauch
  • 50g Mandelstifte
  • 1 Knoblauchzehe
  • Gutes Olivenöl
  • Salz

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Den Bärlauch mit den Mandelstiften und Olivenöl mit dem Zauberstab zu einer cremigen Masse verarbeiten. Dann nach Geschmack salzen und die Konsistenz mit weiterer Zugabe von Olivenöl nach eigenem Geschmack ausbalancieren. Ich gebe ganz bewusst kein Parmesan dazu.
Das Pesto in Gläschen füllen und einfrieren.
Der Käse kommt dann erst nach Wunsch dazu wenn das Pesto zum Einsatz kommt. Das funktioniert vom Geschmack her perfekt. Probier es einfach mal aus.

Der Bärlauchpesto-Vorrat ist jetzt für dieses Jahr schon mal gesichert.

Die Knopsen des Gärlauches habe ich jetzt in einer Essigtunke für Salat eingelegt. Alt werden die sicher nicht …. :)

Weiter ging es dann heute mit

Lachs mit Bärlauchpestohaube auf Bärlauchrisotto

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Ein tolles Gericht für Bärlauchliebhaber!

Normaler Risotto wird zum Schluß mit ein paar fein geschnittenen Bärlauchblätter verfeinert.
Während der Risotto vor sich hinköchelt wird der Lachs kurz angebraten. Dann leicht gesalzen und mit Bärlauch obenauf bestrichen. Hier ist es von Vorteil, dass kein Käse im Pesto ist. So kommt der Lachs jetzt für ca 15-20 Minuten in den auf 120°C erhitzten Backofen.
Und schon kann angerichtet werden.

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Dazu ein frischer grüner Blattsalat, natürlich mit Bärlauchknospen.

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Ein echtes Sonntags-Sonnenschein-Terrassen-Essen.

Buon appetito
Werner

Hähnchengyros


Ich habe mich mal wieder gnadenlos bei einer lieben Foodblogkollegin bedient. Und wie das immer ist, da wird man nicht enttäuscht.

Bei Aniko und ihrem Paprikameetskardamon-Blog gab es Ende letzten Jahres ein Hähnchengyros. Als Hähnchenfan war das genau das richtige Sonntagsessen für uns.

Hier also mein

Hähnchengyros mit Kartoffelspalten vom Blech und Krautsalat

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Die Zutaten:

  • 2 Bio-Hähnchenbrüste in ca. 1/2cm dicke Scheiben geschnitten

Für die Marinade werden zusammengerührt:

  • 8 EL Olivenöl
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • gehackte Petersilie
  • 2 TL Zwiebelpulver
  • 1 EL Paprika
  • 1/2 TL gemahlene Chilischoten (getrocknete)
  • 1 TL Oregano
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 Prise Zimt
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1/2 TL Salz

Die Hähnchenfleischstreifen werden mit der Marinade gut vermengt und abgedeckt mindesten über Nacht (bei mir 2 Tage) im Kühlschrank deponiert.
Zum Finish wird das Hähnchenfleisch mit der kompletten Marinade in eine heiße Pfanne gegeben und in ca 7-8 Minuten zart gebraten.

Dazu gab es Kartoffeln vom Blech, Krautsalat mit viel Dill und einer Joghurtmarinade. Zusätzlich etwas Joghurt mit Quark und Knoblauch verrührt als Dip.

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Das ist jetzt nicht typisch ungarisch wie die vielen anderen tollen Sachen auf Aniko’s Blog.
Aber bei diesem Gyros muss sich der Grieche ums Eck mächtig ins Zeug legen um das zu toppen.

Aniko’s Hähnchengyros hatte definitiv schöneres Wetter verdient. Wir können uns das sehr gut an einem lauen Sommerabend auf der Terasse vorstellen. Also wird es das öfter geben, der Sommer steht schließlich bevor.

Buon appetito
Werner

Türkei + Pizza = Lahmacun


Die Tage blätterte ich in meinem Kochbuch “Auf die Hand” von Stevan Paul und blieb bei Lahmacun hängen. Dazu kam, dass wir schon lange keine Pizza mehr auf dem Teller hatten. Was lag also näher, als die türkische Version der Pizza endlich einmal selber zu testen.

Eine gute Wahl: Lahmacun ala casamia

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Im Großen und Ganzen hielt ich mich an das Rezept von Stevan Paul. Da gibt es wenig daran, was man anders machen müsste. Das nächste Mal lasse ich den Fetakäse etwas bröckeliger.
Geschmacklich echt klasse. Kann ich nur jedem empfehlen!
Das ist auch kein großer Aufwand. Während der Hefeteig sich eine kleine Auszeit nimmt, hat man Zeit das Sugo zu köcheln, den Salat vorzubereiten und die Sauce zusammenzurühren.

Der Teigfladen selbst ist in 7-8 Minuten gebacken. Dann alles nach Belieben schichten und los geht’s.

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Einziger Kritikpunkt:

Das Rezept ist für 4 Personen angegeben. Das könnte etwas knapp werden …..

Buon appetito
Werner