… zur Belohnung, Hähnchenschenkel mit Sößchen


Hähnchenschenkel in Balsamico-Marsala-Rosmarin-Sauce

Ich hatte das Bedürfnis, mich heute mit etwas Feinem zu belohnen. Der Grund war, ich hatte mal wieder Großbacktag.

Hähnchen-Balsamico-Marsala-2

Meine kleine Schwester feierte runden Geburtstag und sie wollte Backwerke vom großen Bruder. Also schritt ich heute zur Tat. Neben meinem genialen (ich lob mich mal selber) Roggenmischbrot1370 gab es Rosinenbrötchen, Baguette und jede Menge Dinkelseelen.

Tutti

Tutti

Roggenmischbrot1370_Monika

Roggenmischbrot1370_Monika-2

Rosinenbrötchen_Monika

Dinkelseelen_Monika-2

Es war zwischenzeitlich kuschelig warm in meiner Piccola Panetteria und auch mir wurde dadurch mit der Zeit gut warm. Und da alles wie geplant klappte, belohnte ich mich am Abend mit einem feinen Sößchen und einem Hähnchenschenkel. Dazu gab es als Beilage eine der Dinkelseelen.

Ich sag nur: Extrafein!

Hähnchenschenkel in Balsamico-Marsala-Rosmarin-Sauce

Hähnchen-Balsamico-Marsala

Rezept für eine Person:

  • 1 Hähnchenschenkel
  • 60ml Balsamico
  • 60ml Marsala
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2-3 EL Sahne
  • 1 Rosmarinzweig
  • Öl
  • Salz, Pfeffer, gemahlene Chilischoten

Zubereitung:

Öl in der Pfanne erhitzen. Ich habe hier meine neue, emaillierte Pfanne von Riess* ausprobiert. Eine klasse Pfanne, die auch auf Induktion zu überzeugen weiß.

Also, Öl erhitzen, den gesalzenen und gepfefferten Hähnchenschenkel darin rundherum kräftig anbraten.
Dann heraus nehmen. Geviertelte Zwiebel und die Knoblauchzehe darin anbraten, Marsala und Balsamico angießen, den Rosmarinzweig dazu und den Schenkel wieder in die Pfanne legen. Mit Deckel bei kleiner Hitze ca 45 Minuten köcheln. Dann die Sahne dazugeben und mit Salz, Pfeffer und einer Prise gemahlener Chilischote abschmecken. Normalerweise gehört dazu gutes Baguette als Beilage. Aber das hatte ich für mein Schwesternlein gebacken. Und da die Dinkelseelen reichlich an der Zahl waren, gönnte ich mir davon eines als Beilage.

Das passte hervorragend!

Hähnchen-Balsamico-Marsala-2

Buon appetito
Werner

*Affiliatelink

Plunderherzen zum Valentinstag


Es war an der Zeit mal wieder Plundergebäck zu backen. Da bot sich der Valentinstag natürlich extrem dazu an.
Ich überlegte mir das Plundergebäck als Herz zu formen. Gefüllt wurden die Herzen mit einer Pudding-Ricotta-Füllung.

Geschmack perfekt, die Formgebung könnte noch etwas Feintuning vertragen. OK, es wird sich eine Gelegenheit finden…

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Plunderteig ist einfacher als gemeinhin gedacht. Hefeteig sollte kein Problem sein. Dann wird eine Butterplatte darin versteckt und ein paarmal gefaltet. Und schon kann es los gehen.

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die Butterplatte ist schon im Hefeteig versenkt und dieser dann ein paarmal doppelt und einfach touriert

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Gekühlter Plunderteig in 3cm breite, ca 50cm lange Streifen geschnitten

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Die Teigstreifen in sich verdreht, zu Herzen geformt und mit der Füllmasse ausgefüllt

Zutaten für den Hefeteig

  • 375g Weizenmehl 550
  • 185g Milch
  • 8g Hefe
  • 25g Zucker
  • 30g Eigelb
  • 3g Salz

Die Zutaten für den Hefeteig werden gut verknetet und für mindestens 1 Stunde abgedeckt im Kühlschrank gelagert.

Zutaten der Butterplatte

  • 75g Butter
  • 25g Butterschmalz
  • 10g Weizenmehl

Zutaten mit der Hand schnell verkneten und zu einer 1/2cm dicken Platte (ca 15x20cm) formen. In Klarsichtfolie einwickeln und genauso lange wie der Hefeteig kalt stellen.

Zutaten für die Füllung

  • 275ml Milch
  • 110g Ricotta
  • 1 Eigelb
  • 30g Vanillepuddingpulver
  • 40g Zucker (A)
  • 15g Zucker (B)
  • etwas Vanille
  • Rosinen, eingeweicht
  • Aus Milch und Vanillepulver einen festen Pudding kochen. Zucker (A), das Eigelb  und Vanille hinzufügen und erkalten lassen.
    Jetzt den Ricotta und Zucker (B) unterschlagen. Je nach Vorliebe eingeweichte Rosinen mit dazugeben.

Zusätzlich wird benötigt

  • 1 Eigelb
  • etwas Mandelblättchen

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Zubereitung

Jetzt geht es an den Plunderteig.

Der Hefeteig wird doppelt so groß wie die Butterplatte ausgerollt. (Bei mir ca 20 x 30cm)

Die kalte Butterplatte auf den kalten Hefeteig gelegt und der Teig eingeschlagen. die Butter muss vollständig von Teig umhüllt sein.

Jetzt wird doppelt gefaltet (wie ein Briefpapier) und für ca 30 Minuten im Kühlschrank kalt gestellt.

Den Teig ausrollen, wieder falten und wieder für ca 30 Minuten kaltstellen.

Das gleiche Spiel noch einmal wiederholen. Ich habe meinen Teig 2 mal doppelt und zweimal einfach gefaltet.

Zum Schluß noch etwas ausgerollt und in Klarsichtfolie verpackt im Kühlschrank gelagert.

Bis hierher geschah alles gestern Abend.

Heute früh wurde der leichte, fluffige Plunderteig auf eine Fläche von ca 24 x 50 cm ausgerollt und längs in 3cm breite Streifen geschnitten.

Diese nun gegenseitig verdreht zu einem Herz geformt auf eine Backfolie gelegt. Die Pudding-Ricotta-Füllung in einen Spritzbeutel verfrachtet und die Teigherzen damit ausgespritzt.

So abgedeckt noch einmal etwas gehen lassen.

Kurz vor dem backen mit Eigelb abstreichen und mit Mandelblättchen bestreuen.

Im auf 200°C vorgeheizten Backofen für ca 15 Minuten backen.

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Und dann springen sie dich förmlich an, die Plunderteilchen:

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Jetzt heißt es Ruhe bewahren und die Gier zügeln!

Das Gebäck muss erst vollständig auskühlen bevor es von der Unterlage genommen wird. Ansonsten fällt die Füllung unten raus. (Wäre aber auch nicht schlimm, da der Plunderteig alleine schon ein Genuss ist.)

Man könnte sie auch aprikotieren oder mit Puderzucker bestreuen: wenn man denn wollte. Ich mag es rustikal!

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Luftig, leichter Plunderteig mit einer feinen lockeren Füllung

Luftig, leichter Plunderteig mit einer feinen lockeren Füllung

Und das schmeckt auch ohne den Valentinshype mit eine Tasse Cappuccino ganz fein.
Heute natürlich ganz besonders!

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Buon appetito
Werner

 

 

BrotZeit in Berlin


Wer es noch nicht weiss ….
Am Sonntag, den 17. Januar 2016 findet in der Markthalle Neun in Berlin-Kreuzberg das große Brotfest statt:

Brotzeit-Berlin

Neben bekannten Bäckergroßmeistern wie Arnd Erbel darf auch ich kleiner Hobbybäcker zusammen mit Lutz, Schelli und Stefanie ein paar Backwaren beisteuern. Zudem gibt es in der Markthalle an vielen Ständen Infos vom Saatgut bis zum fertigen Brot.

Ich würde mich freuen, wenn ich den ein- oder anderen Blogfreund(in) dort treffe.

Wer Lust und Zeit hat:

Auf nach Berlin in die Markthalle Neun!

Und um mich etwas in Stimmung zu bringen und auch als kleine Belohnung für die Einladung, gab es heute noch etwas Süßes zum Cappuccino:

Sallys türkische Apfeltaschen

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Ich sag nur, genial einfach und genial gut schmeckend.

Sally gibt an, dass das Rezept 12 Taschen ergibt. Bei mir gab es 24 Täschli. Und ich finde, größer müssen sie auch nicht sein.

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Wer noch nichts für den Sonntagnachmittagskaffee hat, die sind am Vormittag ruckzuck gebacken.

Buon appetito
Werner

Törtli – kleine, verführerische Schoko-Tartalettes


Der Franke neigt im Sprachgebrauch gerne zur Verniedlichung, egal um was es sich handelt. Und deshalb habe ich diese kleinen Tartalettes, das perfekte Gebäck für den Cappucchino oder Nachmittagskaffee einfach Törtli genannt.

Als regelmäßiger Besucher meines Blogs hast du sicher meinen, leider schon vegangenen, Toscanaurlaub miterlebt. Italien, das Land wo die Zitronen blühen, ist ja nicht nur wegen seiner genialen Küche bekannt, sondern auch wegen seiner riesigen Auswahl an Süßigkeiten, das Dolce bekannt. Und genau von diesen süßen Backwerken habe ich mich inspirieren lassen um meine Urlaubsstimmung immer wieder etwas aufzufrischen.
Bist du auch gerne in Urlaubsstimmung? Dann mache es wie ich und backe meine kleinen

Törtli

Um es mit den Worten unser Urlaubsfreunde aus der Eifel auszudrücken:

Kleine, verführerische Schokotörtchen – in Gut

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Als Unterlage habe ich den genialen crunchy Ruckzuck-Mürbeteig von Britta verwendet. Der ist nicht nur schnell und unkompliziert zuzubereiten, er schmeckt einfach sensationell. Diese Kombi liebe ich!

Zutaten:

  • 100g Butter, in kleine Stücke geschnitten
  • 1 TL Olivenöl
  • 4 TL Wasser
  • 1,5 TL Zucker
  • 1 Prise Salz

Alle Zutaten in einen kleinen Topf geben und für 15 Minuten in den auf 210°C vorgeheizten Backofen stellen.
Dann den Topf herausnehmen und folgende Zutaten in die heiß blubbernde Butter mit einem Rührlöffel einrühren.

  • 165g Mehl
  • 2 EL Zucker

Erster Teil ist schon geschafft!
Jetzt wird dieser Teig in 6-7 kleine Tarteförmchen * gegeben. Ich verwende diese Förmchen sehr gerne und habe mir vor längerer Zeit gleich ein paar mehr angeschafft.
Pro Förmchen ist das ein guter Esslöffel voll. Den Teig mit dem Esslöffel oder den Fingern verteilen und die Form auskleiden. Dabei kann ruhig rustikal gearbeitet werden. Den Teig ein paarmal mit der Gabel einstechen.

Die befüllten, ausgekleideten Formen werden dann im, immer noch auf 210°C aufgeheizten Backofen für 13-15 Minuten auf dem Gitterrost gebacken. Wenn der Teig die für dich richtige Bräune angenommen haben, herausnehmen, abkühlen lassen und aus der Form nehmen. Sie werden dir auch ohne einfetten der Formen einfach entgegen fallen.

Fertig sind die Mürbeteigböden!

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Füllung

Wichtig ist hier wirklich, eigentlich wie immer, die Qualität der Zutaten. Ich habe für belgische Kuvertüre und fantastisch schmeckende Haselnüsse aus dem Piemont genommen.

  • 70g Zartbitterkuvertüre
  • 30g Vollmichkuvertüre
  • 20g Sahne
  • Haselnüsse, geschält

Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen lassen. Dabei darauf achten, dass die Temperatur 45° nicht übersteigt, also etwas Zeit nehmen. Dann die Sahne einrühren.

Die noch flüssige Schokolade auf den Mürbeteigtartalettes mit einem Löffel verteilen. Je nach Lust und Vorlieben dick oder dünn. Ich mag es lieber etwas dünner, dadurch entsteht für mich ein perfektes Verhältnis von crunchy Mürbeteig und zartem Schmelz der Schokolade. Noch schnell ein paar Haselnüssen darauf verteilen bevor die Schokolade wieder starr wird. Die fertigen Törtli für 2-3 Stunden kühl stellen und dann, ganz schnell Cappucchino oder Kaffee kochen.

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Übrigens mit einer Creme Pasticcera schmecken die kleinen Törtli auch sehr verführerisch.

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Hier in der Toscana in etwas größeren Formen gebacken.

Buon appetito
Werner

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Blätterteigpralinen


Als Amuse Gueule zum Aperitivo bei der letzten Pizzasauße gab es geniale

Blätterteigpralinen

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Gesehen und dazu inspiriert wurde ich auf dem Blog Greenway36 bei der lieben Tanja. Sie backte dort in der Weihnachtszeit Ziegentaler-Bacon-Törtchen. Das erschien mir genau richtig zum Ramazzotti-Sprizz für unsere Freunde als Einstimmung auf einen entspannten Sommer-Pizzaabend.

Ich gebe zu, das Basteln dieser herzhaften Teilchen ist etwas fieselig und bedarf etwas Geduld. Aber das Ergebnis, der Geschmack und die Reaktionen meiner Gäste entschädigten.

Was habe ich also gemacht?

Am Anfang steht mein, bzw. Maílys schneller Blätterteig: der  „Ratzfatz“-Blätterteig. Ich kann es nicht oft genug sagen, wer den einmal gemacht hat, wird keinen gekauften mehr mögen. Dazu kommt das, was sich hinter dem Begriff „Ratzfatz“ verbirgt. Der Blätterteig ist so schnell gemacht, so schnell schaffst du es niemals in den nächsten Supermarkt, selbst wenn er direkt gegenüber auf der anderen Straßenseite liegt.

Zurück, wir basteln ja heute. 😃

Zutaten:

  • 1 Portion Blätterteig „Ratzfatz“
  • 1 P. Frühstücks-Bacon
  • 1 „Chavroux“-Ziegenfrischkäse
  • Honig
  • etwas Thymian
  • Minimuffin-Backform* mit 24 Mulden (passt perfekt für die Menge Blätterteig)

Der Blätterteig wird dünn, ca 2-3 mm dick, ausgerollt und 24 Kreise von ca 7cm ausgestochen. Tipp: einfach ein passendes Glas suchen.

Die Muffinform mit Trennspray besprühen. Ausfetten geht natürlich genauso gut.

Dann die Blätterteigkreise in die Vertiefungen legen. In jede Vertiefung kommt jetzt ein Stück vom Frühstücksbacon (Baconscheibe halbieren und dann noch einmal längs halbieren) als zweite Aussenschicht. In die Mitte eine kleine Teelöffelmenge vom Ziegenfrischkäse.
Obenauf etwas Waldhonig träufeln und mit ein paar Thymianblättchen verzieren.

Bis hierhin lässt sich das wunderbar vorbereiten. Jetzt die Form mit Alufolie vorsichtig abdecken und kühlstellen.

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Bei Bedarf, im auf 210°C vorgeheizten Backofen (ich backe hier, so wie fast alles auf einem Schamottestein oder einem Bakingsteel) ca 18-20 Minuten backen. Ich backe hier auf Sicht. Wenn der Blätterteig schön gebräunt ist, dann sind auch die Pralinen fertig.
Etwas abkühlen lassen und aus der Form nehmen.

Blätterteig-Pralinen-2

Blätterteig-Praline-1

Danke Tanja für die Inspiration! 😃

Leicht lauwarm oder zimmerwarm zu einem Sekt oder Aperitivo – Perfetto!

Ramazzotti-Aperitivo

Buon appetito
Werner

*Affiliate-Link: Wenn du über den Affiliate Link ein Produkt kaufst, bekomme ich eine kleine Provision. Der Erlös fliesst zu 100% in den Cucinaepiu-Blog und hilft so laufende Kosten zu decken. Also keine Angst, du finazierst mir damit nicht meinen Urlaub. 😉

 

 

Geniale Pizza-Resteverwertung


Nein, ich poste heute nicht mein siebenundneunzigstes Pizzabild. Es geht heute um die Reste, die bei einem Pizzafest so übrig bleiben.

Pizza im Steinbackofen, kennst du ja hier schon, habe ich schon öfter dokumentiert. Gestern gab es wieder reichlich davon, denn wir hatten wieder Freunde zu Gast.

Und wie das so ist, es bleibt immer von allem mal mehr mal weniger übrig. Beim Öffnen der Kühlschranktüre heute morgen bekam mich das Gefühl: Hey, da steigt gleich eine „Dubberbarddy“!Pizzateig war auch noch reichlich da, der hatte auch über Nacht im Kühlschrank sein Volumen wieder verdreifacht. So entschied ich mich heute vormittag Pizzaschnecken zu backen.
Gute Idee!

Meine Pizzaschnecken aus Pizzaresten

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Der Teig wird dazu dünn ausgerollt. Dann wird alles was übrig ist, bzw. das Herz begehrt kleingewürfelt und mit etwas Tomatensauce vermischt. Bei mir waren das, Zwiebeln, Paprika, Champignon, scharfe Salami und Kochschinken. Das wird auf der Teigplatte verteilt; dazu noch etwas Käse.

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Die Platte dann von der Längsseite her eingerollt und in etwas 2-3 cm dicke Scheiben geschnitten. Da kommt es auch nicht auf exaktes Arbeiten an, es darf ruhig rustikal, selbstgemacht aussehen. Auf ein Backpapier gelegt und auf dem heißen Backstein im Backofen bei voller Hitze für ca 20 Minuten gebacken.

Heraus kommen echte Pizzaschnecken! Nicht zu vergleichen mit dem, was man bei Bäckern so alles serviert und angeboten bekommt.

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Lauwarm mit einem frischen Salat aus dem Garten genossen, bei diesem Wetter der absolute Hit!

Dann war da immer noch etwas Teig übrig.
Daraus wurden schnell ein paar Brötchen geformt, mit Kümmel bestreut und auf dem heißen Bakingsteel abgebacken.

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Pizzateig-Kümmelbrötchen-1

Man glaubt es fast kaum; das ist purer Pizzateig, der über Nacht zur Aufbewahrung im Kühlschrank bei 4°C gebunkert war. Nur der Kümmel auf der Oberfläche wurde zusätzlich verwendet. Wie man diese Kipfform formt habe ich mal in einem Video zu meinen Birki gezeigt.

Ja und für meine eigene Dokumentation darf das Brot und die Sauerteigbaguette, die ich am Nachmittag gebacken habe, natürlich nicht fehlen!

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Und jetzt wünsche ich dir einen schönen SommerSonnenRestSonntag und eine tolle Sommerwoche.

Stopp, eins hab ich doch noch …. 😃
Falls du das erste Mal auf meinem Blog gelandet bist, so sieht das aus, wenn der Pizzateig seine eigentliche Bestimmung erfährt.

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Buon appettito
Werner

 

 

Fatto a mano


Fatto a mano – Alles Handarbeit!

So muss das schließlich auch sein auf einem Koch- und Backblog. Zumindest ist es mein Anspruch. Das Wochenende stand mal wieder ganz im Zeichen meiner „Piccola Panetteria“. Und jetzt, nach getaner Arbeit bin ich ganz zufrieden mit meinen Werken. Du wirst es mir nachsehen, muss mich einfach mal selber loben. Es schmeckt ja auch alles sooo fein. Also mir zumindest. Und positive Rückmeldung habe ich auf der Party erhalten.:)

Dann fange ich mal vorne an. Wir waren am Samstag zu einer Party eingeladen. Motto: „Keine Geschenke – jeder bringt etwas Essbares mit“. Das fanden wir mal eine coole Sache. Jeder einzelne der Gäste legte sich ins Zeug und brachte tolle, selbstgekochte oder gebackene Sachen mit. Und man kann es sich fast nicht vorstellen: Nichts war doppelt!
Ich überlegte mir Tage vorher, ich könnte zwei Dinge beisteuern. Herzhaftes und Süßes als Fingerfood.

So machte ich mich ans Werk und bastelte als erstes Bienenstich. Und da es ja mit den Fingern zu essen sein sollte, erinnerte ich mich an einen Beitrag im Homebaking-Blog von Maestro Dietmar Kappl. Ich bastelte also

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Absolut feines Kleingebäck und nicht wirklich viel mehr Arbeit als ein ausgewachsener Bienenstichkuchen., sofern man ihn mit einem schweren Hefeteig backt. Dietmars Rezept kann ich dabei absolut empfehlen.
Bei der Füllung musst du allerdings etwas improvisieren. Er macht keine genauen Angaben über die Menge. Ich hatte eine Schüssel voll für die doppelte Teigmenge übrig. Hier empfehle ich (aus Erfahrung) 1 Päckchen Vanillepudding mit 250ml Mich zukochen, kalt stellen und mit 400ml geschlagener Sahne zu mischen. Ich habe dazu noch etwas feingemahlene, getrocknete Vanilleschote mit hineingeschmuggelt.
Außerdem war mir die Mandelmasse etwas zu flüssig, sie verselbstständigte sich etwas beim backen. Hier werde ich das nächste mal die Honig- und Sahnemenge etwas reduzieren. Ansonsten: Klasse!

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Für das herzhafte Fingerfood entschied ich mich für den Kartoffel-Pizza-Snack von Lutz „Plötz“ Geisler

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Hier habe ich zusätzlich zum Mozzarella im Originalrezept kleine Brösel von Fetakäse genommen. Das machte die ganze Sache etwas würziger. Geschmacklich sehr fein. Einzig der Teig, das war mir schon von vorherigen Backtage bekannt, ist für Gelegenheitsbäcker etwas schwierig zu handhaben. Er ist sehr weich und pappig. Da heißt es Fix sein beim Formen der Teiglinge. Ist das aber mal geschafft, dann steht einen tollen, herzhaft-würzigem Kleingebäck nichts mehr im Weg. Die Kartoffeln im Teig sind hier ein interessanter Geschmacksgeber und machen einen tollen Job im Teig.

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Heute am Sonntag war dann Brotbacktag angesagt. Fertigkeiten und Gelerntes vom letzten Wochenende mussten schließlich getestet werden. Um es vorweg zuschicken: Das Wochenende hat sich gelohnt aus meiner Sicht.

Ich begann schon im Laufe der Woche meine Sauerteige auf Höchstleistung zu trimmen. So konnte ich herrlich treibende Sauerteige gestern bzw. vorgestern ansetzen.

Heraus kamen heute jeweils 2 tolle Brote:

Pain de Campagne

ein Weizenmischbrot mit Roggenmehl 1370 und Weizenmehl 812
sowie Roggen- und Weizenvollkornmehl gebacken.

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100%-Roggenvollkornbrot

Schaut toll aus, riecht sehr intensiv und kräftig. Hier warte ich mit dem Anschnitt aber mindestens bis morgen. Ich gehe aber mal, positivdenkend davon aus, es schmeckt wie es ausschaut.

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Und jetzt gibt es Abendbrot mit frischem Pain de Campagne.😀

Ich wünsche dir eine sonnige Sommerwoche!

Schmetterling auf Lavendel-1

Buon appetito
Werner