Mühlenweck


Meine Neuen:

Mühlenweck „Francaise“

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Dank dem Kümmel im Brötchen eine richtige französisch–österreichisch-fränkische Freundschaft.
Warum?
Die Brötchen, bzw. Weck habe ich mit französischem T110 Mehl und österreichischem W700 Mehl gebacken.

Herausgekommen sind dabei rustikale, kräftige Brötchen. Weck für die zünftige Brotzeit. Zu Rohem Schinken, Hausmacher Wurst und cremigen Käse!

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Zutaten für 10 Weck a 80g

Vorteig:

  • 100g Weizenmehl W700
  • 100g Wasser
  • 0,1g Hefe

Weckteig:

  • Vorteig
  • 260g Weizenmehl W700
  • 150g Weizenmehl T110
  • 210g Wasser
  • 4g Hefe
  • 11g Salz
  • 5g Zucker
  • 5g Butter
  • Kümmel nach Geschmack (ich ca. 2 EL)

Zubereitung:

Der Vorteig wird ca. 20 Stunden vor dem eigentlichen Weckteig angesetzt und darf dann bei Raumtemperatur ruhen.

Am Vorabend des Backtages werden die Zutaten, zunächst ohne den Kümmel, auf langsamer Stufe in der Knetmaschine für ca 20 Minuten gut ausgeknetet. Der Kümmel kommt 2 Minuten vor Knetende dazu.
Jetzt den Teig für ca 30 Minuten abgedeckt zur Gare stellen. Dabei 2x falten. Anschließend kommt er über Nacht in den Kühlschrank (4°C).
Teig aus dem Kühli nehmen, auf die Arbeitsfläche geben und ca 30 Minuten akklimatisieren lassen.
Dann Teiglinge abwiegen, rundformen, kurz entspannen lassen und nach Belieben, Lust und Laune in die gewünschte Brötchenform wirken. (ich: langgewirkt mit kleinen Spitzen an den Enden. Wie ich das mache findest du übrigens hier anhand meiner Birki)
Anschließend mit dem Schluß nach unten im Leinentuch bei Raumtemperatur ca. 1-2 Stunden zur Stückgare stellen.

Gebacken werden die Weck bei 250°C fallend auf 230°C auf Stein im Backofen für ca 18-20 Minuten. (Ich backe immer auf Sicht) Dabei die ersten 6-8 Minuten gut schwaden.

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Wer es noch nicht weiß, diese Mehle beziehe ich über Bongu!
Dort gibt es unter anderem auch die praktischen Wannen für den Kühlschrank und die Leinentücher.

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Kleiner Tipp zum Schluss:
Gleichzeitig auch eine Portion meiner Spessartweck backen. Die passen nämlich sehr gut zu Marmelade, Honig und Nutella. Und wer es nicht ganz so fränkisch mag, der lässt den Kümmel einfach weg ….

Buon appetito
Werner

 

 

 

Alpenroggen-T110-Holzknecht


Ich habe mich mal wieder bei einem der Genialsten seiner Zunft bedient. Nämlich bei Dietmar Kappl, dem österreichischen Großmeister.
Zudem wollte ich wieder im Steinbackofen backen. Als Basis nahm ich mir seinen Holzknecht her. Spielte etwas mit den Mehlsorten und heraus kam ein seeehr gutes, rustikales Roggenmischbrot. Krachende Kruste und dank der exklusiven Mehlsorten mit einem umwerfend intensiver Geschmack. So wie ich das mag.

Mein Alpenroggen-T110-Holzknecht

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Rezeptgrundlage ist das Holzknecht-Holzofenbrot von Meister Kappl.

Zutaten mit Zeitangaben:

Freitag, 19:00 Uhr – Roggensauerteig – 1.Stufe

  • 200g Roggenmehl 1150
  • 115 Wasser 25°C
  • 10g ASG

Freitag, 19:00 Uhr – Weizensauerteig

Samstag, 8:00 Uhr – Roggensauerteig – 2.Stufe

  • Roggensauerteig 1.Stufe
  • 400g Roggenmehl 1150
  • 490g Wasser 30°C

Samstag, 8:00 Uhr – Brotaroma

  • 200g getrocknetes, gemahlenes altes Brot
  • 560g Wasser 40°C

Samstag, 12:00 Uhr – Hauptteig

  • Roggensauerteig
  • Weizensauerteig
  • Brotaroma
  • 500g franz. Weizenmehl T110
  • 800g Alpenroggenmehl
  • 250g Wasser 32°C
  • 60g Salz
  • Kümmel
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Stückgare

Kurz vor dem Einschießen

Kurz vor dem Einschießen

Zubereitung am Samstag

12:00 Uhr – Alle Zutaten ca 10 Minuten kneten und dann bei 30°C ruhen lassen

12:45 Uhr – Teig in gewünschte Brotgrößen teilen und formen.
(Ich: 4 x 750g Brote & 1 x 1000g Brot)

Die Teiglinge mit dem Schluß nach unten in Gärkörbe legen.

13:00 Uhr – Stückgare ca 60 Minuten bei ca 28°C

14:00 Abbacken bei 250°C – ich: Im Steinbackofen ca 60 Minuten

Tolle Kruste

Tolle Kruste

Gleichmäßige Porung und intensiver Geschmack

Gleichmäßige Porung und intensiver Geschmack

Buon appetito
Werner

 

Der Osterhase brachte Brioche


Mein Osterhase ist richtig kreativ und individuell. Jedes Jahr bringt er neue Leckereien vorbei. Zum letzten Osterfest brachte er Apostelkuchen. In diesem Jahr gab es Brioche der Marke handgearbeitet und extrafein.

Brioche

Meine Mühlen-Brioche

Den Namen Mühlen-Brioche habe ich so gewählt, da ich sie so zum ersten Mal in einer  Versuchsbackstube in der Nähe von Paris gesehen und auch selbst mitgebacken habe.

Dafür habe ich mir extra kleine Holzbackformen mit Papiereinlage bestellt. Ich finde die Form hat was.

Zutaten für 10 Brioche

  • 1500g Weizenmehl T80
  • 200g Wasser
  • 200g Milch
  • 525g Vollei (bei mir9 Stk)
  • 240g Zucker
  • 45g Hefe
  • 450g Butter
  • 30g Salz
  • 10 Holzbackformen mit Papiereinlage
  • 1 Ei zum abstreichen der Teiglinge

Brioche

In einer dieser Teigwannen ist der Briocheteig versteckt.
Hier sieht man übrigens wie praktisch die Teigwannen von Bongu sind. Einerseits hat der Teig eine rechteckige Form, was besonders für das schonende Formen von Baguette von Vorteil ist und andererseits wunderbar in den Kühlschrank passt.

Zubereitung

Alle Zutaten außer der Butter in der Küchenmaschine für ca 20 Minuten kneten. Dann die Butter hinzugeben und weitere 20 Minuten kneten.

Dem Teig dann eine Ruhepause von ca 1 Stunde geben. anschließend im Kühlschrank bei 3°-4° C über Nacht zur Kaltgare stellen.

Am Backtag auf die Arbeitsfläche geben, leicht bemehlen und etwas akklimatisieren lassen.

Teiglinge von 50g abstechen und rund schleifen. Etwas entspannen lassen und noch einmal nachschleifen.

Jetzt jeweils 6 Kugeln in eine der Holzbackform platzieren und mit Ei abstreichen.

Brioche-2

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Stückgare beträgt bei 24°-26° ca. 2 Stunden. Nach einer Stunde und kurz vor dem Backen jeweils gründlich mit Ei bestreichen.

Dann bei 220° für ca 16-18 Minuten backen. Auf die Bräune achten. Falls man die Brioche nicht so dunkel wie ich mag, würde ich die Backtemperatur evtl. auf 180°-190° reduzieren. Ich finde aber gerade den Kontrast hier sehr schön.

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Schmeckt leicht lauwarm oder aber auch am nächsten Tag wie bei mir heute zum Frühstück einfach klasse.

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… Und wenn wir schon beim Frühstück sind:

So harmlos fängt ein Backtag an. Einfach etwas Mehl und Wasser zu gleichen Teilen und Hefe der Größe einer Linse verrührt und 12 Stunden ruhen lassen.

Backtag

Heraus kam dann heute das:

Backtag-2

Buon appetito
Werner

 

… zur Belohnung, Hähnchenschenkel mit Sößchen


Hähnchenschenkel in Balsamico-Marsala-Rosmarin-Sauce

Ich hatte das Bedürfnis, mich heute mit etwas Feinem zu belohnen. Der Grund war, ich hatte mal wieder Großbacktag.

Hähnchen-Balsamico-Marsala-2

Meine kleine Schwester feierte runden Geburtstag und sie wollte Backwerke vom großen Bruder. Also schritt ich heute zur Tat. Neben meinem genialen (ich lob mich mal selber) Roggenmischbrot1370 gab es Rosinenbrötchen, Baguette und jede Menge Dinkelseelen.

Tutti

Tutti

Roggenmischbrot1370_Monika

Roggenmischbrot1370_Monika-2

Rosinenbrötchen_Monika

Dinkelseelen_Monika-2

Es war zwischenzeitlich kuschelig warm in meiner Piccola Panetteria und auch mir wurde dadurch mit der Zeit gut warm. Und da alles wie geplant klappte, belohnte ich mich am Abend mit einem feinen Sößchen und einem Hähnchenschenkel. Dazu gab es als Beilage eine der Dinkelseelen.

Ich sag nur: Extrafein!

Hähnchenschenkel in Balsamico-Marsala-Rosmarin-Sauce

Hähnchen-Balsamico-Marsala

Rezept für eine Person:

  • 1 Hähnchenschenkel
  • 60ml Balsamico
  • 60ml Marsala
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2-3 EL Sahne
  • 1 Rosmarinzweig
  • Öl
  • Salz, Pfeffer, gemahlene Chilischoten

Zubereitung:

Öl in der Pfanne erhitzen. Ich habe hier meine neue, emaillierte Pfanne von Riess* ausprobiert. Eine klasse Pfanne, die auch auf Induktion zu überzeugen weiß.

Also, Öl erhitzen, den gesalzenen und gepfefferten Hähnchenschenkel darin rundherum kräftig anbraten.
Dann heraus nehmen. Geviertelte Zwiebel und die Knoblauchzehe darin anbraten, Marsala und Balsamico angießen, den Rosmarinzweig dazu und den Schenkel wieder in die Pfanne legen. Mit Deckel bei kleiner Hitze ca 45 Minuten köcheln. Dann die Sahne dazugeben und mit Salz, Pfeffer und einer Prise gemahlener Chilischote abschmecken. Normalerweise gehört dazu gutes Baguette als Beilage. Aber das hatte ich für mein Schwesternlein gebacken. Und da die Dinkelseelen reichlich an der Zahl waren, gönnte ich mir davon eines als Beilage.

Das passte hervorragend!

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Buon appetito
Werner

*Affiliatelink

Plunderherzen zum Valentinstag


Es war an der Zeit mal wieder Plundergebäck zu backen. Da bot sich der Valentinstag natürlich extrem dazu an.
Ich überlegte mir das Plundergebäck als Herz zu formen. Gefüllt wurden die Herzen mit einer Pudding-Ricotta-Füllung.

Geschmack perfekt, die Formgebung könnte noch etwas Feintuning vertragen. OK, es wird sich eine Gelegenheit finden…

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Plunderteig ist einfacher als gemeinhin gedacht. Hefeteig sollte kein Problem sein. Dann wird eine Butterplatte darin versteckt und ein paarmal gefaltet. Und schon kann es los gehen.

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die Butterplatte ist schon im Hefeteig versenkt und dieser dann ein paarmal doppelt und einfach touriert

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Gekühlter Plunderteig in 3cm breite, ca 50cm lange Streifen geschnitten

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Die Teigstreifen in sich verdreht, zu Herzen geformt und mit der Füllmasse ausgefüllt

Zutaten für den Hefeteig

  • 375g Weizenmehl 550
  • 185g Milch
  • 8g Hefe
  • 25g Zucker
  • 30g Eigelb
  • 3g Salz

Die Zutaten für den Hefeteig werden gut verknetet und für mindestens 1 Stunde abgedeckt im Kühlschrank gelagert.

Zutaten der Butterplatte

  • 75g Butter
  • 25g Butterschmalz
  • 10g Weizenmehl

Zutaten mit der Hand schnell verkneten und zu einer 1/2cm dicken Platte (ca 15x20cm) formen. In Klarsichtfolie einwickeln und genauso lange wie der Hefeteig kalt stellen.

Zutaten für die Füllung

  • 275ml Milch
  • 110g Ricotta
  • 1 Eigelb
  • 30g Vanillepuddingpulver
  • 40g Zucker (A)
  • 15g Zucker (B)
  • etwas Vanille
  • Rosinen, eingeweicht
  • Aus Milch und Vanillepulver einen festen Pudding kochen. Zucker (A), das Eigelb  und Vanille hinzufügen und erkalten lassen.
    Jetzt den Ricotta und Zucker (B) unterschlagen. Je nach Vorliebe eingeweichte Rosinen mit dazugeben.

Zusätzlich wird benötigt

  • 1 Eigelb
  • etwas Mandelblättchen

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Zubereitung

Jetzt geht es an den Plunderteig.

Der Hefeteig wird doppelt so groß wie die Butterplatte ausgerollt. (Bei mir ca 20 x 30cm)

Die kalte Butterplatte auf den kalten Hefeteig gelegt und der Teig eingeschlagen. die Butter muss vollständig von Teig umhüllt sein.

Jetzt wird doppelt gefaltet (wie ein Briefpapier) und für ca 30 Minuten im Kühlschrank kalt gestellt.

Den Teig ausrollen, wieder falten und wieder für ca 30 Minuten kaltstellen.

Das gleiche Spiel noch einmal wiederholen. Ich habe meinen Teig 2 mal doppelt und zweimal einfach gefaltet.

Zum Schluß noch etwas ausgerollt und in Klarsichtfolie verpackt im Kühlschrank gelagert.

Bis hierher geschah alles gestern Abend.

Heute früh wurde der leichte, fluffige Plunderteig auf eine Fläche von ca 24 x 50 cm ausgerollt und längs in 3cm breite Streifen geschnitten.

Diese nun gegenseitig verdreht zu einem Herz geformt auf eine Backfolie gelegt. Die Pudding-Ricotta-Füllung in einen Spritzbeutel verfrachtet und die Teigherzen damit ausgespritzt.

So abgedeckt noch einmal etwas gehen lassen.

Kurz vor dem backen mit Eigelb abstreichen und mit Mandelblättchen bestreuen.

Im auf 200°C vorgeheizten Backofen für ca 15 Minuten backen.

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Und dann springen sie dich förmlich an, die Plunderteilchen:

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Jetzt heißt es Ruhe bewahren und die Gier zügeln!

Das Gebäck muss erst vollständig auskühlen bevor es von der Unterlage genommen wird. Ansonsten fällt die Füllung unten raus. (Wäre aber auch nicht schlimm, da der Plunderteig alleine schon ein Genuss ist.)

Man könnte sie auch aprikotieren oder mit Puderzucker bestreuen: wenn man denn wollte. Ich mag es rustikal!

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Luftig, leichter Plunderteig mit einer feinen lockeren Füllung

Luftig, leichter Plunderteig mit einer feinen lockeren Füllung

Und das schmeckt auch ohne den Valentinshype mit eine Tasse Cappuccino ganz fein.
Heute natürlich ganz besonders!

Plunderherz-8

Buon appetito
Werner

 

 

Salat vom Grünkohl


Nein ich habe heute keine Krapfen gebacken. Wegen den zwei Kräpfli, die ich genießen mag, lohnt es sich nicht wirklich. Da bediene ich mich bei meinem Lieblingsortsbäckermeister Rüb. Der backt nämlich richtig amtlich gute Krapfen, das gebe ich gerne zu. Genauer gesagt zweierlei, längliche und runde. Die Runden sind mit Hiffenmark gefüllt, was sonst? Die langen, wie Zigarren geformten sind ungefüllt. So habe ich mir heute nachdem ich mein Roggenmischbrot1370, übrigens mein derzeitiger Brotfavorit gebacken habe, erstmal zwei Ungefüllte gegönnt. Ist ja Fasching!

Krapfen

Vorher aber wurde Brot gebacken. Mein Roggenmischbrot1370. Das sollte es dann auch zum Abendessen als Beilage geben.

Roggenmischbrot1370

Roggenmischbrot1370 als 4-Pfünder gebacken

ZJetzt aber endlich zum eigentlichen Grund des Blogpostes:

Grünkohlsalat mit Granatapfel und Mandelsplitter

Dazu ein Stück Lachsfilet und frisches Roggenmischbrot1370

Grünkohl, dieses Teufelszeug wird von vielen unterschätzt. Hier in den südlichen Gefilden der Republik kannte man das lange nur in der voluminösen, hüftbetonenden Form als Grünkohl mit Pinkel oder anderen fettigen Beilagen. Dabei kann dieses Gemüse so richtig filigran daher kommen. Die Idee dazu bekam ich übrigens vom NDR-Koch Rainer Sass.
Für mich inzwischen ein absoluter Winterfavorit neben Rosenkohl und Spitzkohl.

Grünkohlsalat_2

Zutaten für 1 Person:
  • 100g Grünkohl (am Besten die Herzstücke), Blätter in kleine Stücke gerissen ohne den Strunk
  • 3 Kirschtomaten, halbiert
  • 1 Schalotte, in feine Streifen geschnitten
  • 1 EL Mandelstifte
  • 1EL Granatapfelkerne
  • 1 EL Granatapfelsaft
  • etwas Zitronensaft
  • Essig, Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Grünkohlsalat_1

Zubereitung:

In die Schüssel kommen der Grünkohl, Schalottenringe, ca 1 EL Essig, 2 EL Olivenöl, 1 Spritzer Zitronensaft und 1 EL Granatapfelsaft. Salzen und Pfeffern nach Geschmack. Das wird dann mit der Hand richtig durchgeknetet und für ca 30 Minuten beiseite gestellt.

Jetzt ist Zeit die Mandelstifte zu rösten. Außerdem wird jetzt der Lachs angebraten. Wie ich das mache? Ganz einfach:

Lachsstück ungewürzt und ungesalzen in etwas heimischen Spessart-Rapsöl für 2-3 Minuten scharf anbraten.
Dann die Pfanne mit dem Lachs in den auf ca. 90°C vorgewärmten Ofen stellen.
Je nach Vorliebe ist der Lachs nach ca 12-15 Minuten perfekt gar. Zart und saftig, nicht trocken wie ein Pappkarton.
So bekommst du einen saftigen Lachs. Garantiert!
Weitere Gerichte mit Lachs findest hier: Noch mehr Lachs

Kurz vor dem Anrichten kommen die Granatapfelkerne und Mandelsplitter zum Grünkohl. Und schon geht’s los:

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Lachs mit schwarzem Hawaiisalz auf Grünkohlsalat

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Ich sag nur: Hammer!

Buon appetito
Werner

Roggenmischbrot1370


Wie das immer bei mir so ist, kurz bevor die Brotvorräte leer sind, muss neu gebacken werden.

Als Grundrezept bediente ich mich mal wieder bei meinem Backfreund Björn, dem Brotdoc. Sein Poalbürgerbrot erschien mir ganz interessant. Allerdings wollte ich es etwas rustikaler haben. Deshalb entschied ich mich dafür, beim Roggenmehl das 1370er zu verwenden. Dadurch habe ich die Wassermenge und auch die Gehzeit etwas erhöht. Und, natürlich habe ich reichlich Kümmel ins Bot geschmuggelt. Der Franke in mir will ja zu seinem Recht kommen.
Und wie es so meine Art ist, habe ich mal gleich 2 Laibe gebacken. Das eine wurde eingeschnitten und das andere durfte wild aufreissen.

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Herausgekommen ist ein, bzw. sind zwei tolle, kräftige Roggenmischbrote. So ganz nach meinem Geschmack.

Die Rezeptur für mein Roggenmischbrot1370

Alter Teig:
190 g Weizenmehl 550
110 g Wasser
2 g Hefe
2 g Salz
Alles verrühren verrühren und ca. 2 Stunden anspringen lassen, dann für ca 36 Stunden abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen.

Sauerteig:
450 g Roggenmehl 1370
450 g Wasser (45°C)
40 g ASG
Alle Zutaten gut vermischen und 15 Stunden in der Gärkammer bei 26°C reifen lassen.

Hauptteig:

  • Sauerteig
  • Alter Teig
  • 800 g Roggenmehl 1150
  • 465-475 g Wasser
  • 28 g Salz
  • 30 g Honig
  • 8 g Frischhefe
  • ca 100 g Lieveto Madre (musste weg)
  • ca 2 Handvoll Kümmel

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Alle Zutaten 10 Minuten kneten und anschließend für ca 70 Minuten bei 26°C in der Gärkammer ruhen lassen.
Anschließend teilen und 2 Laibe formen. Wie das geht hat Björn wunderbar per Video auf seiner Seite beschrieben.
Dann wurde eines mit dem Schluß nach oben und eines mit dem Schluß nach unten in das Gärkörbchen gesetzt. Jetzt noch einmal für gut 75 Minuten bei 26°C ruhen lassen.

Der Laib mit dem Schluß nach oben wurde dann kurz vor dem Backen kreuzförmig eingeschnitten.

Im auf 250°C vorgeheizten Ofen einschießen, nach 2-3 Minuten schwaden und bei auf 210°C reduzierter Temperatur für ca 60 Minuten abbacken. Das Brot darf ruhig eine kräftige Kruste bekommen.

Roggenmisch1370-2

Buon appetito
Werner