Doppelte Premiere


Im wahrsten Sinne war heute bei mir eine „Doppelte Premiere“. Zum Einen gab es den ersten Rosenkohl der Saison und zum Anderen habe ich heute zum ersten Mal meine  Spätzle in meiner Werkstatt handgeschabt.

OK, dass es der Start der Rosenkohlsaison ist, das ist jetzt nicht unbedingt überraschend. Aber warum Spätzlepremiere?
Vielleicht hast du es mitbekommen oder in Instagram gelesen, ich war am Samstag in Ludwigsburg auf dem 1. Foodblogger-Hocketse. Wo  genau findest du in diesem Link. Es war eine tolle Veranstaltung mit einem hochmotivierten Team das uns betreute, vielen netten und in der Mehrzahl weiblichen Foodbloggerkolleginnen und für mich vielen neue Dinge, die ich erlernen bzw. vertiefen konnte.  Und eines davon war eben die Kunst der „handgeschabten Spätzle“.
Ja ich weiß, für Schwabenmädels natürlich nix besonderes, die kriegen das ja schon im Mutterleib übertragen. Aber für so ein bayerisches Nordlicht aus Unterfranken natürlich schon herausfordernd. Außerdem bin ich schon des öfteren gerügt worden, weil ich meine Knöpfle immer als Spätzle tituliert habe. Das wollte ich nicht länger auf mir sitzen lassen.

So und deshalb gab es heute:

Rosenkohl mit handgeschabten Spätzle

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Ein richtiges Rezept habe ich dazu heute nicht.

Der Spätzleteig wurde nach der Rezeptur der Ludwigsburger Mädels hergestellt. Das heißt auf meine Menge umgerechnet:

  • 125g Weizenmehl 550
  • 125g Wiener Grießler (Weizendunst)
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • Wasser

Alle Zutaten vermengen und kräftig schlagen bis der Teig zähflüssig ist und  Blasen wirft.  Die Wassermenge variiert hier wegen den verschiedenen Eiergrößen, das musst du selber herausfinden.
Dann darf er eine halbe Stunde vor sich eindösen. Zeit den Rosenkohl zu putzen, Zwiebel, Knoblauch und statt Speck etwas von meiner toskanischen Salami zu schneiden.

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Den Rosenkohl habe ich im Backofen wie hier beschrieben gebraten.

Jetzt war Spätzle schaben angesagt. Ich hatte mir gleich auf der Heimfahrt im Zug ein Spätzlebrett* bestellt, das heute ankam.

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Spätzle schaben ist ja grundsätzlich nicht schwer. Wenn man es einmal gesehen hat, dann flutscht das richtig dahin… 😃
Heraus kamen noch etwas in der Dicke variierende Spätzle. Aber ich bin mir sicher, das krieg ich schnell in Griff.

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Die Form mit dem Rosenkohl kam vom Backofen direkt auf den Herd, löschte mit etwas Weisswein und Sahne ab und gab die Hälfte der Spätzle dazu. 2-3 Minuten noch einkochen lassen und fertig war ein geniales Abendessen.
Auf dem Teller mit dem genialen Sesam-Mix Umami vom Kochzivilisten bestreut, dazu einen guten Rosso di Montalcino – Herz was willst du mehr?

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Und morgen gibt es dann Spätzle aus der Pfanne …..

Buon appetito
Werner

*Affiliatelink

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4 Gedanken zu “Doppelte Premiere

  1. Hihi, coole Idee, muss ich auch mal wieder ausprobieren. Das bislang erste und letzte Mal war zu Pforzheimer Zeiten. Und zwar unter Anleitung von zwei Kommilitonen, die direkt von der Schwäbischen Alb kamen und die mir die mit Abstand besten Kässspätzle meines Lebens vorgesetzt haben.

    Allerdings nicht ganz freiwillig, sondern wohl deshalb, weil es den beiden in den Rechtsvorlesungen gelungen ist, den §433 BGB (Kaufvertrag, war wohl noch Grundstudium) in einem solch derben Schwäbisch zu rezitieren, dass ich völlig entnervt „DEUTSCHE UNTERTITEL!“ eingefordert habe. Quer durch den größten Hörsaal der FH, versteht sich 😈

    Die beiden Schwaben-Sensibelchen – hoch patente und blitzgescheite Jungs, die in kleinem Kreis durchaus schlagfertig zu wechseln wussten, wie sich später herausstellte – kamen daraufhin mittags völlig zerknirscht in der Mensa auf mich zu und entschuldigten sich (zu meinem Entsetzen) bei mir, so unverständlich gewesen zu sein. Hochdeutsch kenne man halt nur aus dem Fernsehen.

    Als Wiedergutmachung wollten sie mich auf eine Portion Käsespätzle nach Ur-Omas Rezept einladen. Und da ich all das problemlos verstanden hatte, war ich natürlich sofort dabei. Das Essen war DER KRACHER und wie gesagt: die Beiden waren blitzgescheit.

    PS: Ich fand meine handgeschabten Spätzle ziemlich gut. Falls sich Jemand von der schwäbischen Alb in diesem Post wiederkennt: Feuer frei!

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  2. Pingback: Maultaschen | Cucina e piu

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