Fritelle, Grießplätzchen und Gebratene Champignons alla Toscana


Ich habe mal wieder in meinen Kochbüchern geschmökert. Hängengeblieben bin ich in einem kleinem SlowFood-Büchlein mit dem Namen „La Primavera“

Fritelle di semolina„- Gebackene Grießplätzchen. Das hat meine Geschmacksnerven beim Lesen angesprochen. Dazu dachte ich mir passt gut ein Grüner Blattsalat. Es fehlte aber noch etwas. Ich entschied mich für „Fungi impanati e fritti alla Toscana“ – Gebratene Champignons nach toskanischer Art von Marcella Hazan.
Und das alles an einem Montag. 😉

Vorweg, es hat sehr gut geschmeckt. Die Grießplätzchen kann ich mir gut als Polentaersatz vorstellen. Die gebratenen Champignons passen auf jedes Antipasti-Buffett.

Grießplätzchen_Champignons 3

Los geht es mit Grießplätzchen:

Zutaten für 2 Personen:

  • 450ml Milch
  • 60g Butter
  • 125g Weichweizengrieß
  • 1 Eigelb
  • Salz
  • 70g Parmesan, gerieben
  • 1 EL Emmentaler, gerieben

Die Milch leicht salzen mit der halben Butter zum Kochen bringen, unter unter rühren den Grieß einrieseln lassen. Dann 10 Minuten auf kleiner Hitze quellen lassen. dann von der Hitze weg nehmen und das Eigelb und 1 EL Parmesan unterrühren. Jetzt auf einem Backpapier ausbreiten und mit dem Teigschaber zu einer ca 1 cm dicken Platte glätten. Mit einem kleinen Dessertring oder einem Glas runde Plätzchen von ca 5cm ausstechen.

Diese werden in eine gebutterte Form dachziegelartig geschichtet. Dann etwas Parmesan und ein paar Butterflöckchen darüber und eine zweite Schicht Plätzchen obenauf legen. Diese wiederum mit ein paar Butterflöckchen und Parmesan bestreuen und den geriebenen Emmentaler als Abschluss darauf verteilen. Die Form kommt jetzt für ca 20-30 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen.

Grießplätzchen_Champignons 2

Während die Grießplätzchen im Ofen bräunen geht es an die Champignons. Das Rezept ist aus dem Buch „Die klassische italienische Küche“ von Marcella Hazan. (Eines meiner Lieblingskochbücher) 🙂

Für 2 Personen:

  • 250g Champignons
  • 1 Ei
  • Grob gemahlener Pfeffer
  • Semmelbrösel
  • Pflanzenöl
  • Fleur de sel

Die Champignons putzen und die großen halbieren. Ei mit groben Pfeffer verschlagen. Jetzt werden die Pilze klassisch paniert, also durch das Ei gezogen und dann in den Semmelbrösel gewälzt. In der Zwischenzeit wird in der Pfanne das Pflanzenöl erhitzt. Dann die Champignons hinein geben und goldbraun ausbacken. Die fertiggebräunten Pilze kurz auf Küchenkrepp abtropfen lassen, mit Fleur de Sel bestreuen und sofort genießen.

Champignons

Und fertig auf dem Teller sieht das dann so aus:

Grießplätzchen_Champignons 3

Zusammen mit einen frischen Salat genießen! OK für die „NichtOhneFleisch-Fraktion“, das passt auch zu einem guten Braten und etwas Gegrilltem.

Buon appetito
Werner

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8 Gedanken zu “Fritelle, Grießplätzchen und Gebratene Champignons alla Toscana

  1. Werner! Genau diese Auflaufform mit dem passenden Körbchen hab ich auch, in 3 Größen genauer gesagt!
    Hat mir meine Mami mal von Juist mitgebracht 🙂
    Die Grießplätzchen machen sich gut darin!

    PS:
    Ich finde es ein wenig lästig, dass man sich per eingegebener Webseite/Mailadresse mit WordPress verbinden muss, um zu kommentieren. Mein Account dort ist nicht der meiner Webseite…

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  2. Lieber Werner,

    diese Grießplätzchen haben mich sofort angesprochen. Muss ich gleich rauskopieren und nachmachen.

    Es grüßt aus dem Süden kurz vor der Toskana

    Martin

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  3. Lieber Werner,

    hab’s schon ausprobiert und ich muss sagen, es hat uns sehr gemundet. Ich hatte zwar keinen Weichweizengrieß da, musste diesen durch Hartweizengrieß ersetzten. Kann jetzt nicht sagen, ob es dadurch besser oder schlechter schmeckt, vielleicht auch gar kein Unterschied. Und dann war mir diese Ausstechersache ein wenig suspekt. Deshalb habe ich einfach Laberl (wie der Österreicher so schön sagt) geformt und direkt in die Backraine gelegt. Sonst alles brav nach deinem Rezept gemacht. Dazu gab’s Hühnerkeulen, war einfach lecker, wie der Bayer so sagt.

    Es grüßt aus dem Bayernlande

    Martin

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    • 😃 Martin

      Freut mich wenn es gemundet hat. Hast du eine Soße zu den Hühnerbeinchen gemacht?

      Ich denke auch, das wird kein großer Unterschied sein welchen Weizengrieß man nimmt. Den Harten muss man halt etwas länger Quellen lassen.

      Ciao Werner

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