Zucchinimuffins mit Skrädmjöl

Die Zucchini- und Gurkenpflanzen in unserem Garten meinen es zur Zeit fast zu gut mit uns. Täglich Gurkensalat ist zur Zeit Pflicht. Natürlich lebt der Mensch nicht nur von Gurkensalat. Aber auch die Zucchini wollen sinnvoll verarbeitet werden. Deshalb gab es gestern herzhafte Zucchinimuffins. Und um dem ganzen noch etwas mehr Biss zu geben, habe ich dazu das Mehl teilweise durch mein geliebtes Skrädmjöl, dem schwedischen, gerösteten Hafermehl das ich für meine Skrädmjöl-Waffeln verwende, ersetzt. Hier noch ein Blogeintrag dazu: Skrädmjölvaffla

Heraus kamen herzhafte Muffins die bestens zum Gurkensalat passten.

Zucchinimuffins mit Skrädmjöl 1

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Meine Zutaten:

  • 1 mittlere Zucchini (ca. 300g)
  • 2 TL Salz
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ Päckchen Fetakäse
  • 120g Weizenmehl
  • 120g Skrädmjöl (geröstetes Hafermehl)
  • ¾ Päckchen Backpulver
  • 2 Eier
  • 70ml Rapsöl
  • 2 EL Schmand
  • Pfeffer
  • Pastagewürz oder gemahlene Chilischoten

 

Zucchinimuffins mit Skrädmjöl 3

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Zubereitung:

Zuerst wird die Zucchini grob geraspelt, mit 2TL Salz vermischt und für ca, 15 Minuten beiseite gestellt.

Währenddessen werden Zwiebel und Knoblauch fein gewürfelt und in etwas Öl angeschwitzt bis sie Farbe bekommen. Eier, Schmand und Rapsöl werden gut miteinander verrührt. Dann das Mehl, Backpulver, den in kleine Würfel geschnittenen Fetakäse und Pfeffer dazugegeben und miteinander vermengen. Jetzt das Wasser, das durch das Salz aus der Zucchini gezogen wurde abgießen und die Zucchini ebenfalls unterrühren. Der Teig sollte eine weiche Konsistenz haben. Ich habe noch ein Schluck Milch untergerührt.

Den Teig auf Muffinförmchen, oder wie ich eine Silikonform in Barrenform, verteilen.

Obenauf dachte ich mir muss noch etwas Pfiffiges. Ich wollte schon zu meinen gemahlenen Chilischoten greifen, da fiel mir das Toskanische Pastagewürz von Ingo Holland in die Hand. Genau das Richtige um den Zucchinibarren noch etwas Würze auf den Weg zu geben. Also flugs die Teigecken mit einer leichten Prise damit bestreut.

Jetzt für ca 25 Minuten in den auf 160°C vorgeheizten Backofen auf ein Rost stellen. Etwas abkühlen lassen und mit einem frischen Gurkensalat genießen.

Zucchinimuffins mit Skrädmjöl 2

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Ja und die Reste wurde heute kalt als Pausensnack genossen. Auch sehr gut!

Zucchinimuffins mit Skrädmjöl 4

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Diese Zucchinimuffins passen lauwarm serviert sehr gut als Antipasti auf ein mediterranes Buffett. Und wer nicht auf Fleisch verzichten kann, der gibt noch ein paar ausgebackene Speckwürfel unter den Teig.

Buon appetito
Werner

 

 

Knuspriger Zucchinikuchen – Torta croccante con zucchine

Auf italienisch: Torta croccante con zucchine

Ich kann nur sagen: “Sehr lecker”.
Das Originalrezept habe ich hier auf den Seiten des Kochmagazines “La Cucina Italiana” gefunden.

Und da ich der italienischen Küche ja sehr nahe stehe, dachte ich, auch wenn das nicht gerade typische italienische Küche a la Mama ist, schlecht kann es nicht sein, wenn man die Zutaten liest. Das Originalrezept habe ich dann an meine Bestände in Kühl- und Vorratsschrank angepasst. Zudem gab es da auch noch ein paar Dinge die verarbeitet werden mussten. Sozusagen Resterampe. ;)

Zutaten für 4 Personen als Hauptspeise:

für den Mürbeteigboden

  • 300g Mehl
  • 150g Butter
  • 50ml Wasser
  • 6g Salz
  • 40g Cornflakes

für den Belag

  • 400g Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • 1/4 Lauchstange
  • 1 Päck. Frühstücksbacon
  • 200g Frischkäse
  • 2 EL Milch
  • Petersilie
  • Rosmarin
  • 1 kleine Peperoni
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Für den Mürbteigboden wird die weiche Butter mit dem Mehl vermischt. Das Salz im Wasser auflösen und zur Butter-Mehlmischung geben. Dann zügig einen glatten Teig kneten und in Frischhaltefolie verpackt mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig dann ausrollen und auf der Oberseite die Hälfte der leicht zerriebenen Cornflakes mit dem Nudelholz in den Teig rollen. Teigplatte umdrehen und die restlichen Cornflakes ebenso fest rollen.

In einer 28er Tarteform den Boden mit Backpapier auslegen, die Teigplatte mit den Cornflakes einlegen und einen Rand formen.
Auf den Boden ein Backpapier legen und getrocknete Hülsenfrüchte darüber verteilen. Der Boden wird jetzt 20 Minuten bei 180°C blind gebacken. Dann Hülsenfrüchte und Backpapier entfernen und weitere 20 Minuten backen.

Jetzt ist Zeit den Belag vorbereiten.

Knuspriger Zucchinikuchen 1

Knuspriger Zucchinikuchen 2

Knuspriger Zucchinikuchen 3

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Zwiebeln würfeln, Lauch in feine Ringe schneiden. Zucchini in Scheiben schneiden. Rosmarin und Peperoni klein hacken. Den Frühstücksspeck in kleinere Stücke schneiden.

Dann die Hälfte der Speckstücke in einer Pfanne anbraten, Zwiebelwürfel, Lauchringe, und Peperoni dazugeben und goldbraun braten. Zucchini und Rosmarin untermischen und mit geschlossenem Deckel ca 10 Minuten dünsten. Dann mit Salz großzügig abschmecken.

Den Frischkäse mit der grob gehackten Petersilie und der Milch vermischen und großzügig mit Pfeffer würzen.

In der Zwischenzeit sollte der Mürbteigboden fertig gebacken sein.
Auf diesem wird der Frischkäse mit einem kleinen Löffel verteilt. Darüber die Zucchinimischung und obenauf den Rest der Baconscheiben.

Knuspriger Zucchinikuchen 4

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Dann kommt die Form für 10-12 Minuten in den jetzt auf 160°C reduzierten Backofen.

Knuspriger Zucchinikuchen 5

Knuspriger Zucchinikuchen 7

Knuspriger Zucchinikuchen 8

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Das Ergebnis: Äußerst lecker. Dazu verleihen die Cornflakes dem Boden einen ordentlichen Crunch.
Bei uns gab es einen Endiviensalat mit Apfel dazu, denn der hat zur Zeit Hochkonjunktur im Garten.

Das Rezept steht natürlich wieder in meinem Rezeptbuch “Cucinaepiu” zum Download oder über den QR-Code für die Smartphone-Freaks hier zur Verfügung.

QR Knuspriger Zucchinikuchen

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Buon appeitio
Werner

Cuddura Patedda – eine sizilianische Leckerei, nicht nur für Kinder

Der Rest des vorbereiteten Pizzateig wird in unserer Küche von einer Sizilianerin zu einer kleinen Leckerei, die sie schon als Kind von ihrer Oma bekommen hat, veredelt.

Heraus kommt dabei: Cuddura patedda! :)

Aber von Vorne: Der Ofen ist auf Betriebstemperatur, der Tisch eingedeckt, unsere Freunde können kommen. :)

Cuddura Patedda 1

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Cuddura_Patedda

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Wir wollten mal wieder eine schönen Abend mit Giusi und ihrer Familie genießen. Mancher Leser der ersten Stunde erinnert sich vielleicht noch an meine Podcasts. Ihnen leihte Giusi ihre Stimme für das Intro. (Sollte ich vielleicht mal wieder machen, aber die Zeit, die Zeit…) Wer mal reinhören will, hier eine Folge in der es unter anderem über ein Foodbloggertreffen ging. Podcastfolge 8 – Grafensalat im Nebel

Ein schöner Abend, was liegt da näher als zum Essen einzuladen.
Aber ganz ehrlich, etwas mulmig war mir dann schon, denn: “Mut ist zwar auch einen Furz zulassen obwohl du Durchfall hast, sondern insbesondere auch süditalienische Freunde zum Pizzaessen einzuladen.” :)

Bevor es aber zur Hauptspeise, der Pizza ging, wurde eine leckeres Antipasti arrangiert. Dieses bestand aus 2 verschiedenen Leckereien.

Zucchiniröllchen. das Rezept bekam ich im Urlaub von unserer Hausherrin. Sensationell einfach, aber unheimlich lecker.

Dazu werden kleinere Zucchini in Längsscheiben dünn geschnitten und in der Grillfanne ohne Fett gebacken. Dann dünner Scheibenkäse (wir haben einen kräftigen Bonbel genommen) und klein geschnittene Salamistückchen, auf die Scheiben gelegt, salzen und pfeffern und diese aufgerollt. Diese Röllchen werden in eine Form gelegt und bei ca 150°C im Backofen ca 5-10 Minuten erhitzt bis der Käse geschmolzen ist. Etwas abkühlen lassen und lauwarm serviert.

so sah es in der Toscana aus

so sah es in der Toscana aus

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Die zweite Leckerei sieht richtig edel aus, ist aber auch relativ einfach herzustellen. Gefunden habe ich es bei Ariane. Ihr wisst schon, mit Ariane hatte ich mich in meinem letzten Toskanaurlaub getroffen. sie hat es auf ihrem tollen Blog hier verlinkt. Einzige Änderung zu ihrem Rezept, ich habe als Gemüse Radicchio statt Chicorée genommen, Das Rezept erspare ich mir hier und verlinke in ihren tollen Blog dazu: Rezept.

Cuddura Patedda 2

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Mini-Raddiccio-Frischkäse-Cakes im Anschnitt

Mini-Raddiccio-Frischkäse-Cakes im Anschnitt

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Dann kam die Pizza, natürlich aus dem Steinbackofen.

Cuddura Patedda 5

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Cuddura Patedda 4

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Cuddura Patedda 6

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Cuddura Patedda 8

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Unter anderem gab es auch wieder eine Pizza mit Spitzkohl wie hier schon einmal.

Niemand traut sich das letzte Stück zu nehmen. ;)

Niemand traut sich das letzte Stück zu nehmen. ;)

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Was soll ich groß sagen, sie war lecker wie immer. Nur blöd, dass wir nicht auf der Terrasse direkt am Ofen sitzen konnten. Dafür war es dann doch etwas zu kalt. ;)
Geschmeckt hat sie auch unseren Freunden.
Puuh, wir waren erleichtert! :)

Wir hatten natürlich noch Pizzateig übrig. Giusi fragte was wir damit machen und ob wir “Cuddura patedda” kennen?
Kannten wir natürlich nicht!
Sie erzählte uns, dass diese Art Resteverwertung in ihrer Heimat Sizilien weitverbreitet ist und sie das als Kind schon gerne bei ihrer Oma verspeist hat. Und auch heute essen es ihre beiden Kinder, eigentlich schon Jugendliche, und natürlich ihr Mann auch immer wieder gerne.

Das wollten wir natürlich sehen und probieren!
Giusi ging gleich ans Werk. Wir waren natürlich aufmerksam dabei und ich hielt jeden Arbeitschritt mit dem iphone fest. Naja, viel merken muss man sich nicht, nur eben drauf kommen!

Man nimmt ein kleines Stück Pizzateig und formt es zu einem nicht zu dünnen Fladen. In der Pfanne wird neutrales Öl, wir nahmen Rapsöl aus dem Spessart, erhitzt. Die Fladen werden dann mit einer Gabel ein paar mal eingestochen und kommen in das heiße Fett. Bei mittelstarker Hitze werden sie ein paar Minuten ausgebacken, dabei einmal gewendet. Dann auf eine Platte gelegt und großzügig mit Zucker bestreut. Leicht verreiben: Fertig!

unsere Gastköchin am Werkeln :)

unsere Gastköchin am Werkeln :)

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Cuddura Patedda 10

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Cuddura Patedda 11

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Cuddura Patedda 12

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Cuddura Patedda 13

Voilá, Cuddura patedda! :)

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Cuddura patedda – Buonissimo!

So einfach, so genial.
Ich bin doch gern ein großes Kind, denn das wird es jetzt immer geben, wenn Pizzateig übrig ist.

Wetten dass das bei jeder Pizzaaktion der Fall ist? ;)

Wer übrigens im Internet nach “Cuddura patedda” sucht bekommt hauptsächlich ein Gebäck mit Sardellen und Olivenöl angezeigt. Davon hat Giusi auch geschwärmt und uns erzählt. Das gibt aber mal einen gesonderten Eintrag. :)

Satt waren wir nach diesen süßen Leckereien alle, aber da war ja noch das geplante Dolce. Eine fluffig leichte Espressocreme nach Meister Schuhbecko!
Die musste auch noch sein. Buono!

Cuddura Patedda 16

Keine Angst. Nicht wundern, die Creme liegt hier auf einem Glasteller. ;)

Mit ein paar Traumstücke und Ricciarelli, die ich diese Woche gebacken hatte und einem Espresso endete unser Menü mit unseren Freunden. Ein schöner Abend ging zu Ende.

Ciao ragazzi!

Buon appetito
Werner

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Pizza von der Zucchini

Wir waren am letzten Wochenende bei lieben Freunden zum Grillen eingeladen.
Zu Beginn des Grillabends gab es zur Begrüßung Prosecco und kleine Häppchen.
Ich fragte nach was mir da so gut schmeckte und die Gastgeberin erklärte mir, das sei Zucchinipizza. Ich guckte ganz erstaunt. Das nutzte sie und brachte mich fast ganz aus der Fassung. “Das Rezept ist von dir!” Wie, von mir? Keine Ahung, sowas habe ich noch nie gekocht! “Doch” erwiderte sie, “auf dem Rezeptblatt das ich von dir bekam steht die Jahreszahl 2008.” Ich war völlig perplex. Da habe ich tatsächlich im Jahre 2008 so etwas leckeres gekocht, oder soll ich gebacken sagen? Und zu allem Überfluß wieder vergessen? Das kann nicht sein!
Wieder zu Hause, wühlte ich an meinem alten Notebook meine Rezepte durch und tatsächlich, Zucchinipizza, da war es!

War ja klar, das musste logischerweise schnellstmöglich gebacken werden. Die Zeit ist mehr als günstig, da unser Zucchinistrauch immer noch reichlich Früchte abwirft. So ging ich also gestern ans Werk. Naja, die Vorarbeit hält sich sehr in Grenzen. :) Der Teig ist schnell zusammengerührt, auf einem geöltem Backblech (besser ein Backpapier unterlegen) verstrichen und dann im Backofen für ca 30 Minuten bei 180°C gebacken. Fertig!

Zucchinipizza3

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Zutaten für 1 Blech:

  • 500g Zucchini, geraspelt
  • 1 gro0e Zwiebel, gehackt
  • 1 Päckchen geriebener Käse
  • 1 große Tasse Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 (normale) Tasse Olivenöl
  • 5 eier
  • Knoblauchpulver
  • 1 Päckchen Speckwürfel
  • Salz, Pfeffer
  • gemahlene Chilischoten nach Geschmack

Zucchinipizza5

Zucchinipizza6

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Diese Zucchinipizza ist sehr variationsreich. Ich habe hier erstmal mein Originalrezept verwendet. Sehr gut passt auch die Zugabe von frischen Kräutern wie Thymian, Estragon oder kleine Paprikawürfel. Oder, oder … Lasst eure Fantasie spielen.

Zucchinipizza2

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Lauwarm genießen.
Genau richtig für ein schnelles Abendessen. Dazu vielleicht einen Salat. Was will man mehr? :)

Bei uns gab es den Rest des Gurkensalates, der vom Spätzleessen übrig blieb.

Zucchinipizza1

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Die Pizza eigent sich hervorragend zum Picknick oder für den Wanderausflug als Proviant.

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Das Rezept steht natürlich wieder in meinem Evernote-Rezeptbuch “Cucinaepiu” zum Download bereit.
Der Link ist übrigens auch für Nicht-Evernote-User nutzbar. ;)

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Melanie, Danke dass du es mir wieder in Erinnerung gebracht hast. :)

Wie konnte ich dieses Rezept nur vergessen? Tststststs ….

Buon appetito
Werner

Antipasti – gegen die Zucchinischwemme

Wenn so eine Zucchinipflanze sich mal entschlossen hat Früchte zu produzieren, dann ist sie nicht mehr aufzuhalten. ;)

Dann müssen natürlich auch Gerichte auf den Tisch, die möglichst zu 100% aus Zucchini bestehen. Als Suppenkasper steht eine Zucchinicremesuppe bei mir an erster Stelle. Allerdings wird sie dicht gefolgt von Antipasti aus gegrillten Zucchinischeiben.

Auf den ersten Blick ein völlig anspruchsloses Gericht. Ist es auch und ist zudem total einfach zu machen. Trotzdem sollte man aber gerade wegen den wenigen Zutaten darauf achten, dass diese von guter Qualität sind. Sprich, hochwertiges Olivenöl und einen guten Balsamicoessig verwenden. Wenn dann noch Kräuter aus dem eigenen Biogarten dazu kommen, ja dann explodiert der Geschmack.

Heute kommen also alle Zutaten außer Olivenöl und Balsamicoessig (natürlich auch Salz und Pfeffer) aus “eigener Produktion”: Was für eine Verwertungsquote! :)

Jetzt heißt es nur noch etwas Zeit nehmen um die in dünne Scheiben von ca 2-3mm geschnittene Zucchini in der Pfanne zu grillen, gleichmäßig auf einer Platte auszulegen und zu würzen.

Zutaten:

  • Zucchini
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • Balsamicoessig
  • Knoblauch
  • Minze
  • Oregano
  • Thymian

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Dazu eine kleine Bilderstrecke:

Zucchini, in dünne Scheiben geschnitten

Zucchini, in dünne Scheiben geschnitten

Knoblauch, Thymian, Oregano, Minze

Knoblauch, Thymian, Oregano, Minze

... und ab in die Grillpfanne

… und ab in die Grillpfanne

die ersten Scheibchen mit Muster

die ersten Scheibchen mit Muster

mühsam ernährt sich das Eichhörnchen ;)

mühsam ernährt sich das Eichhörnchen ;)

und schon ist die nächste Fuhre in der Pfanne

und schon ist die nächste Fuhre in der Pfanne

fein säuberlich geschichtet

fein säuberlich geschichtet

nach 1 Stunde grillen

nach 1 Stunde grillen

Antipasti_Zucchini 10

Groß und Klein, friedlich nebeneinander

Groß und Klein, friedlich nebeneinander

mit reichlich Salz und frisch gemahlenen Pfeffer bestreut

mit reichlich Salz und frisch gemahlenen Pfeffer bestreut

mit Olivenöl und Balsamicoessig beträufeln

mit Olivenöl und Balsamicoessig beträufeln

die gehackten Kräuter darüber gestreut

die gehackten Kräuter darüber gestreut

ein paar Stunden ziehen lassen und:  Genießen!!

ein paar Stunden ziehen lassen und:
Genießen!!

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Vielleicht noch ein gutes Baguette dazu, dann musst du aufpassen damit die Hauptspeise noch ein Plätzchen im Magen findet. ;)

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Buon appetito
Werner

Essen mit Freunden

Gestern hatten wir liebe, alte Freunde zu Gast. Es war für mich auch eine Art Abschlußessen unserer gemeinsamen Faschingsauftritte in den örtlichen Elferratsitzungen der letzten Jahre.
Natürlich gab es dazu auch etwas zu essen. (Wer hätte das gedacht?)

Zum Aperitifo mal etwas Neues. Genau! Mein neuer Aperitif-Favorit: Ramazzotti Sprizz

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Weiter ging es mit Antipasti, mit Leckereien die wir aus Italien mitgebracht hatten. OK, die Zucchini ist in unserem Mist, ich meine Garten, gewachsen. Aber Prosciutto und Salume sind noch Direktimporte vom letzten Toscanaaufenthalt.

Dazu natürlich frisches Baguette aus der Piccola Panetteria. Besonders das Pain d’epi konnte besonders punkten. Alleine schon wegen der Optik.

Man glaubt es kaum, wir hatten noch Hunger!
Klar, zu einem italienischen Abend bei solch’ einer “lauen Sommernacht” wie wir sie zur Zeit bei uns jeden Abend genießen dürfen, gehört natürlich eine Pizza aus dem Steinbackofen.  ;-)

Der Rest vom Fest! :-) Pizza mit Rucola, Prosciutto und Parmesan.

Ja und wer jetzt immer noch einen leichten Hunger verspürte, der konnte bei einer Yoghurtbombe und einem leichten Obstsalat noch einmal richtig zuschlagen.

Wie man sieht, nicht unbedingt neue Kreationen aus unserer Küche. Aber, ich denke das muss auch gar nicht immer sein.

Zum Abschluss neben einem oder zwei leckeren Grappa noch einen Cafe. Buonissimo!

Auch wenn es zwischendurch öfter mal regnete, der Steinbackofen strahlte so viel Hitze ab, das das kühle Sommerwetter nicht wirklich aufgefallen ist. Ein schöner Abend ging weit nach Mitternacht zu Ende.

Gracie Raggazzi!

Ein kleines Unglück ereignete sich bevor es richtig los ging. Der Pizzateig wurde am Abend vorher angesetzt und zum Gehen in den Kühlschrank gestellt. Allerdings hatten wir die Schüssel etwas zu klein gewählt, oder aber der Teig hatte es besonders eilig. Als wir am Morgen den Kühlschrank öffneten, hatte der Teig schon angesetzt vom ganzen Kühlschrank Besitz zu ergreifen. Wir konnten ihn gerade noch rechtzeitig einfangen und so konnte der Abend mit Freunden richtig genossen werden. :-)

Zucchini als Antipasti

Barbara hat angefragt wie ich die Zucchini bearbeitet habe. Und nachdem die Saison dafür so richtig in Schwung kommt hier das Rezept dazu:

Die Zucchini werden in ca 3 mm dicke Scheiben geschnitten und ohne Öl in einer Pfanne (oder auf dem Grill) gegrillt.
Dann auf einer Platte dachziegelartig angerichtet. Mit reichlich vom besten Olivenöl begossen, salzen, pfeffern und mit etwas italienischen Kräutern nach Belieben bestreuen.  Ein paar Spritzer guten Balsamicoessig darüber und wer mag kleingewürfelten Knoblauch.
Das darf dann ruhig ein paar Stunden abgedeckt bei Zimmertemperatur ziehen.

Ein perfektes und schnelles Gericht als Vorspeise oder auf auf dem Antipastibuffet.

Dazu einen Prosecco, einen Martini, einen Aperol-Sprizz oder noch besser: Ramazzotti-Sprizz! 😃

Buon Appetito