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Brötchen aus Silvestergebäckteig

Brötchen aus Silvestergebäckteig

KETEX Gerd, die graue Eminenz unter uns Hobbybäcker und mein großer Lehrmeister hatte zum Jahreswechsel einen Blogbeitrag über sein Sylvestergebäck mit dem T65-Mehl veröffentlicht.

Bei mir standen Frühstücksbrötchen an. T65-Mehl habe ich (noch) keines im Lager stehen. Trotzdem dachte ich mir, ich kann ja zumindest die Idee der verschiedenen Formgebungen für die morgendlichen Backwaren übernehmen.

Das französische T65-Mehl habe ich kurzerhand durch Weizenmehl 550 ersetzt. Ich wollte ja auch fränkische Brötchen backen. ;)

Also wurde gestern, gleich nach dem Cappuccino zum Wecken der Lebensgeister, ein Vorteig angesetzt.

Vorteig:

  • 300g Weizenmehl 550
  • 30g Roggenmehl
  • 4g Frischhefe
  • 330g kaltes Wasser

Das wurde zu einem Teig verrührt, 2 Stunden bei 25°C abgedeckt die Hefe anspringen lassen und dann bis gestern Abend im Kühlschrank geparkt.

Nach dem Abendessen ging es dann weiter mit dem Hauptteig.

Hauptteig:

  • Vorteig
  • 600g Weizenmehl 550
  • 70g Roggenmehl 1150
  • 290g kaltes Wasser
  • 8g Frischhefe
  • 20g Meersalz
  • 25g Butter
  • 1 TL flüssiges Backmalz

Die Zutaten wurden alle in meiner Manz-Teigmaschine für gute 15 Minuten geknetet. Dann bekam der Teig eine härter Behandlung. Er wurde entgast, heißt kräftig auf die Arbeitsplatte geworfen. Anschließend, zu einer Kugel geformt, ruhte er bis in die frühen Morgenstunden wieder im Kühlschrank in einer verschlossenen Schüssel.

Heute am frühen Morgen (5:00 Uhr, mitten in der Nacht) durfte der Teig dann 30 Minuten bei Raumtemperatur akklimatisieren und wurde anschließend in Stücke mit einem Gewicht von 90g geteilt.

Jetzt geht es los mit dem Formen von Brötchen und Zöpfen. Im Gegensatz zu Gerd lasse ich aber die Eistreiche weg und streiche nur Wasser auf die Oberfläche damit Mohn, Sesam und Kümmel einen besseren Halt haben.

Fruehstuecksbroetchen Silvestergebaeck2

Fruehstuecksbroetchen Silvestergebaeck1

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Dann heißt es noch einmal Ruhephase von gut 60 Minuten für die Teiglinge.
Zeit für den Hobbybäcker die Backstube wieder auf Vordermann zu bringen und eine kleine Joggingrunde durch das schlafende Dorf zu machen. ;)

Fruehstuecksbroetchen Silvestergebaeck3

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Jetzt wird es Zeit zum Backen. Der Ofen ist zwischenzeitlich natürlich schon auf 230°C vorgeheizt. Die Teiglinge werden in ca 18 Minuten im Ofen schön goldbraun gebacken. Dabei natürlich in den ersten 10 Minuten mit reichlich Dampf für ein ordentliches Schwaden im Backraum gesorgt.

Und da ist es dann, mein Sylvestergebäck für das Frühstück am 1.Samstag im neuen Jahr. :)

Fruehstuecksbroetchen Silvestergebaeck4

Fruehstuecksbroetchen Silvestergebaeck5

Fruehstuecksbroetchen Silvestergebaeck6

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Das Originalrezept könnt ihr hier bei Gerd nachlesen.

Buon appetito
Werner

 
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Geschrieben von - 4. Januar 2014 in Backen, Brötchen, Kleingebäck, Rezepte

 

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Backtage in der Piccola Panetteria

Backtage in der Piccola Panetteria

Die Brot und Brötchenvorräte mussten wieder einmal aufgefüllt werden. Dazu nutzte ich den gestrigen Samstag und den Sonntagvormittag recht intensiv.

Um etwas Abwechslung in den Geschmack und Brot-Brötchenkorb zu bringen wurden dazu wieder einmal neue Rezepturen getestet und gebacken. Und um es vorweg zu sagen, keines hat mich enttäuscht und alle sind mir auch recht gut gelungen.

Los ging es am Samstag mit 2 verschiedenen Broten, die im Steinbackofen gebacken wurden.

Zum einen das Dinkelvollkornbrot nach Günther Weber.
Hier übrigens ein interessantes Portrait in der ARD-Mediathek.
Allerdings änderte ich die Rezeptur insofern ab, dass ich Weizenvollkornmehl, mangels des von ihm verwendeten Dinkelvollkornmehl in meinem Vorrat, genommen haben. Dem Geschmack und dem optischen Ergebnis tat dies aber absolut keinen Abbruch.

Weizenvollkornbrot

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Das zweite Neue, ein Roggenmischbrot, war von Schelli.
Ein richtig gutes Alltags-Roggenmischbrot das mit geröstetem Altbrot gebacken wird. Für mich in Zukunft, mein Schellibrot. :)

Backausbeute 3

Backausbeute

Backausbeute 2

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Vor dem Brot kamen die Loretta-Weckla von Günther Weber in den Steinbackofen.
Bei hoher Hitze sind sie in 7-8 Minuten fertig gebacken. Optisch und in der Form habe ich mich streng an das Original gehalten, da mir das Foto im Buch gut gefallen hat. Zudem passt es irgendwie zum rustikalen Geschmack der Brötchen. Richtig massive Weck für die Brotzeit.

Loretto-Weck

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Hier die Brot-und Brötchenausbeute vom Samstag:

Backausbeute

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die Loretta-Weck wurden dann auch gleich zur Einweihung meiner kleinen Feuerstelle im Garten genutzt. Mit selbstgemachter Bratwurst und Kartoffelsalat. Dazu ein kühles Pils. Perfetto! :)

Feuerstelleneinweihung 1

Feuerstelleneinweihung 2

Feuerstelleneinweihung 3

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Weiter ging es heute um 5:00 Uhr mitten der Nacht ;) mit Brötchen, wobei ich den Teig für 2 Sorten schon gestern Abend ansetzte.

Da waren:

Dinkel-Schmalz-Brötchen nach Lutz vom Plötzblog.
Der feine Griebenschmalzgeschmack im Abgang hat was. Jetzt nicht unbedingt als Frühstücksbrötchen zu Marmelade, aber ansonsten sehr gut.

Dinkel-Schmalz-Broetchen

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Als nächstes gab es Schrippen, auch von Lutz mit Übernachtgare.
Diese Brötchen werden schon am Vorabend fertig geformt und kommen zur Gare über Nacht in den Kühlschrank. Sie brauchen am Morgen nur eine kurze Aufwärmphase in der warmen Küchenluft bevor sie gebacken werden.
Gute Jeden-Tag-Brötchen, egal ob Marmelade, Käse oder Wurst.

Berliner_Schrippen

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Zu guter Letzt in meinem heutigen Brötchenkorb: Kürbiskernbrötchen nach Ketex Gerd.
Sie werden mit Kürbiskernmehl und Kürbiskernen gebacken und sind geschmacklich einfach der absolute Hammer. :)
Ich gehe soweit und behaupte, du hast noch keine so intensiv nach Kürbis schmeckende Brötchen gegessen. Wer Brötchen selber backt muss die einfach mal probiert haben.
Optisch sind sie mir leider dieses Mal nicht ganz optimal gelungen, aber das tut dem Geschmack ja keinen Abbruch. ;)

Kuerbiskernbroetchen

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Mein Brötchen-Dreierlei

Brötchendreierlei 4

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von links:

  • Schrippe
  • Dinkel-Schmalz-Brötchen
  • Kürbiskernbrötchen

So ging ein erfolgreiches Backwochenende heute mit leckeren Brötchen zum Frühstück zu Ende.
Die Vorräte sind voll, wir werden die nächsten Tage überleben. :)

Ursula und Peter, hoffe die Brötchen haben euch gemundet. ;)

Buon appetito
Werner

 
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Geschrieben von - 20. Oktober 2013 in Backen, Brötchen, Brot

 

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Sonntags-Frühstücksbrötchen

Heute mussten es mal wieder gute, frische Brötchen zum Frühstück geben.

Der einzige Haken dabei: nix mit Langschlafen am Sonntag. Nachdem ich schon am Freitag den Teig für die Knusperbrötchen angesetzt hatte ging es heute früh, mitten in der Nacht denn es war noch stockfinster, ans Werk.
Zweierlei Brötchen standen auf dem Plan. Berliner Brötchen ohne Vorteig und Knusperbrötchen. Beide nach Rezepturen aus dem Plötzblog von Lutz.
Es wurde also Teig geknetet, Brötchen geformt und gebacken. Dazwischen war immer wieder Zeit genug um im iPad nach Neuigkeiten aus aller Welt zu schauen, da Brötchenteig immer wieder zur Ruhe, bzw. Gare beiseite gestellt werden muss.

Teigrohlinge

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Berlinerbroetchen 2

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Die erste Fuhre ist fertig. Es folgen noch einige weitere bis alle Teiglinge verbacken sind.

Berlinerbroetchen 4

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Berliner Brötchen ohne Vorteig

Berliner Brötchen ohne Vorteig

Knusperbrötchen

Knusperbrötchen

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Die frühmorgendliche Arbeit hat sich gelohnt. Die Mitesserin war begeistert (und ich auch)!

Die gesamte Ausbeute heute:

Berliner- und Knusperbroetchen 6

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Der Rest wandert jetzt in den Gefrierschrank für “schlechte Tage”. ;) Außerdem möchte ich nicht jeden Sonntag früh um 5:00 aufstehen müssen. :)

Ciao und einen schönen Sonntag
Werner

 
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Geschrieben von - 6. Oktober 2013 in Backen, Brötchen

 

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Sommeressen – Lammkotelett und Olivenbrötchen

Unser Sommer 2013 dreht auf Hochtouren!

Wer hätte das vor 3 Wochen noch gedacht? Hoffentlich verausgabt er sich nicht und hält noch ein paar Wochen durch.
Solche Wochenende muss man einfach nutzen und Outdoor kochen. Einfach ausgedrückt: Grillen!
Eiiner von den Metzgern unseres Vertrauens, der Selbstvermarkterhof Wolf in Eußenheim hatte am Freitag wunderschöne Lammkotelett im Angebot. Genau das Richtig für auf unseren Kugelgrill zu legen. Zudem hatte Karin ihre Olivenbrötchen verbloggt. Eine, so dachte ich, geniale Kombination.

Und wir wurden nicht enttäuscht! :)

So wurde gestern Abend, nachdem wir von der Geburtstagsfeier der Schwiegermutter zurück waren, noch der Brötchenteig angestellt. Er durfte dann über Nacht im Kühlschrank reifen und konnte heute vormittag direkt aus dem Kühlschrank heraus zu Brötchen verarbeitet und dann gebacken werden. Um es vorweg zu nehmen: Tolle Brötchen!!

Lammkotelett-Grillen 1

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Jetzt war es aber höchste Zeit, dass der Grillmeister den Grill anfeuert.
Man beachte natürlich die Sicherheitsbekleidung! :D

Lammkotelett-Grillen 3 Lammkotelett-Grillen 5 Lammkotelett-Grillen 4

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Als Starter des Grillessen gönnten wir uns einen Aperolsprizz. Puh, der ging mal gleich in die Blutbahn in der Mittagssonne. ;)

Lammkotelett-Grillen 2

-

Bettina hatte für den Primo, also als Vorspeise, Schafskäsepäckchen mit Tomaten, Oliven, Knoblauch und Rosmarin vorbereitet. Die durften als erstes für 10 Minuten auf das Grillfeuer.
Dazu gab es das erste Olivenbrötchen, noch leicht ofenwarm, – Man, sind die mal lecker!

Natürlich beide, die Brötchen Und die Käsepäckchen!

Lammkotelett-Grillen 7 Lammkotelett-Grillen 8

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Jetzt war es an der Zeit die Lammkoteletts auf die Glut zu bringen. Diese hatte ich 2 Stunde vorher aus dem Kühlschrank geholt und nur mit Thymian und gutem Olivenöl mariniert abgedeckt in die Sonne gestellt.

Lammkotelett-Grillen 9 Lammkotelett-Grillen 10

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Nach 5 Minuten waren sie fertig gegrillt und butterzart, mit Fleur de Sel bestreut und etwas von unserer Tomatenkräuterbutter serviert: Perfetto!

Lammkotelett-Grillen 11

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Dazu gab es einen frischen gemischten Salat und klar, ein Olivenbrötchen.

Lammkotelett-Grillen 6

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Auf den Chianti haben wir dann doch lieber in der Mittagssonne verzichtet. ;)

Zum Abschluss dieses köstlichen Sommeressen durfte er natürlich nicht fehlen:

Lammkotelett-Grillen 12

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Und jetzt wünsche ich euch eine weitere hochsommerliche Woche

Buon appetito
Werner

 
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Geschrieben von - 21. Juli 2013 in Fleisch, Fotografie, Kleingebäck, Kochen, Salat

 

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Flanksteak zum Sommerstart

Flanksteak zum Sommerstart

Jaa, endlich ist es soweit: Der Sommer ist da! :) :)

Und obwohl immer noch die Baustelle im Haus, haben wir es uns nicht nehmen lassen dieses “Ereignis” gebührend zu würdigen.

Am Donnerstag bin ich beim örtlichen Metzgermeister, der Metzgerei Norbert Lutz in Langenprozelten, ohne Plan erschienen und wollte ein gutes Stück Fleisch zum Grillen kaufen. Bei der Frage was er alles empfehlen kann fiel das Wort Flanksteak.
Damit war klar was am Samstag auf den Tisch bzw. auf den Grill kommt: ein Flanksteak. Für alle die jetzt fragen, was das denn ist, kann hier und hier eine genaue Beschreibung nachgelesen werden.
Es ist, das schon mal vorweg genommen, in den USA ein Grillklassiker. Und das sollte sich auch bei mir bestätigen.

Los ging es aber mit einem Aperitif und dazu

Melone und Schinken.

Allerdings nicht einfach so, nein die Melonenschiffchen wurden mit dünnen Schinkenscheiben umhüllt, mit etwas Petersilie bestreut und etwas gutem Olivenöl beträufelt. Dann kamen sie für ein paar Minuten in den Kugelgrill bei indirekter Hitze, also nicht direkt über die Glut.

Einfach sensationell! Durch die Wärme explodieren die Geschmäcker der wenigen Zutaten förmlich.

Vor dem Wärmebad:

MeloneSchinken 2

MeloneSchinken 1

Fertig zum Genießen:

MeloneSchinken 3

MeloneSchinken 4

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Jetzt aber, die Hauptspeise, das Flanksteak.

Am Freitag Abend hatte ich eine Tomatenbutter vorbereitet.

  • 1 Päckchen Butter
  • ca 12 getrocknete Tomatenhälften klein geschnitten
  • glatte Petersilie klein gehackt vermengen und mit
  • Meersalz

abschmecken.
Diese Butter würde dann in eine Eiswürfelform gegeben und eingefroren. Zwei der Würfel wurden am Samstag wieder aufgetaut und waren die perfekte Beilage zum Fleisch.

Tomatenbutter

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Dann war es soweit, das Fleisch kam auf den Grill. Für uns beide ein 1/2 mageres Flanksteak.
2 Miunten auf jeder Seite direkt über der Glut, dann indirekt ein paar Minuten weitergrillen bis eine Kerntemperatur von 60° erreicht war. Kurz ruhen lassen und dann in dünne Scheiben aufgeschnitten.

Flanksteak 1

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Ich entschied mich, da es unser ersten Flanksteak war, für eine ganz puristische Zubereitung. Die Oberfläche leicht rautenförmig einschneiden und das Fleisch nur mit Meersalz bestreuen.

Tja was soll man groß sagen? Dünn, quer zur Faser aufgeschnitten und mit der Tomatenbutter serviert, war es wirklich etwas besonders leckeres. Genuß pur!

Flanksteak 2

Flanksteak 3.

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Dazu gab es neben einem frischen grünen Blattsalat aus dem Garten natürlich Buttermilchbrötchen, die ich bei Björn dem Brotdoc kürzlich gesehen hatte und am Nachmittag gebacken habe. Auch die sind sehr zu empfehlen. Das Rezept dazu findet ihr übrigens hier.

Buttermilchbrötchen 2

Buttermilch-Brötchen

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Und nachdem es nach diesem leckeren Essen vom Grill und dem abschließenden Espresso doch ziemlich spät in der lauen Nacht bei einem guten Chianti geworden ist, kommt dieser Bericht erst jetzt zum Sonntagmittag.

Buon appetito
Werner

 

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Mein Vatertag

Man hat mich alleine zuhause gelassen am Vatertag. Die beste aller Ehefrauen ist verreist. Was macht man jetzt mit so einem unnützen Feiertag. Im Garten arbeiten – geht nicht. Schlafen – langweilig. Dann bleibt mir nur die “Piccola Panetteria“. :)

Also frisch ans Werk achte ich mir heute früh. Gestern Abend hatte ich schon 2 Vorteige für Brötchen angesetzt. Zum Einen wollte ich Ceriola backen. Das sind italienische Brötchen mit Hartweizenmehl und Polentagrieß. Zum Anderen sollten es wieder Fränkische Weck werden. Also Brötchen mit, dem von uns Franken heißgeliebten, Kümmel.

Gleich nach dem Frühstück ging es in die Piccola Panetteria. Brötchenteig mengen, Rohlinge formen und zur Gare stellen und natürlich backen.

Herausgekommen sind auf der linken Seite leckere Cerioli und auf der rechten Seite Fränkische Kümmelweck.

Cerioli-Kümmelweck

Cerioli

Ceriolis

Fränkische Kümmelweck:

Weck

Weckanschnitt

Zwischendurch nahm ich mir nur kurz Zeit für ein echtes Männer-Essen: Fleisch! Natürlich mit einem Fränkischen Kümmelweck frisch aus dem Backofen, noch leicht lauwarm.
Ehrlich gesagt, auf das Steak hätte ich verzichten können.

SteakWeck

Da ich so richtig in Fahrt war und mich auch niemand störte beschloss ich spontan ein paar Muttertagspralinen zu fabrizieren. Ich entschied mich für eine Yoghurt-Erdbeer-Füllung umhüllt mit weißer Schokolade. Puuh, reiche Ausbeute, das war mehr als gedacht und gewollt.

MuttertagPralinen 2

MuttertagsPralinen Anschnitt

MuttertagPralinen 1

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Hier die Muttertagsedition:

MuttertagPralinen 3

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Und wenn am Sonntag meine Allerliebste wieder von ihrem Kurztrip zurückkommt wird sie natürlich mit ein paar Köstlichkeiten begrüßt.

Bettina -BettinaPralinen2

Buon appetito
Werner

 
 

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Birkenhainer – neue Brötchen

Birkenhainer – neue Brötchen

Den Namen für meine neuen Brötchen habe ich in Anlehnung an die alte Handelsstraße “Birkenhainer Landstraße”, die in Langenprozelten beginnend den Spessart in Ost-West-Richtung bis nach Hanau durchquert, gewählt. Wie die Spessarträuber, die hier früher als rauhe Gesellen unterwegs waren, sind meine “Weck”, wie man bei uns zu Brötchen sagt, typisch fränkisch: Kräftig im Geschmack, rustikal im Aussehen und natürlich MIT Kümmel.

Birkenhainer 1

Zutaten für 15 Weck a 85g:

Sauerteig:

  • 70g Weizenmehl 550
  • 70g Wasser
  • 20g Weizen-ASG

Alle Zutaten verkneten und ca 1 Tag bei 24-26°C zur Gare stellen.

für den Teig:

  • Sauerteig
  • 560g Weizenmehl 550
  • 160g Roggenmehl 1150
  • 12g Frischhefe
  • 15g Salz
  • 10g Backmalz
  • ca 15g Kümmel (für den fränkischen Geschmack)
  • 10g Schweineschmalz oder Olivenöl
  • 360g Wasser

Alle Zutaten 12 Minuten in der Maschine kneten und anschließend ca 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Jetzt den Teig in 15 Stücke a 85g teilen. Gut rund wirken und ca 15 Minuten abgedeckt entspannen lassen.

Die Teiglinge nach Gefallen formen und wirken und ca 45 Minuten auf der Nahtseite wieder abgedeckt zur Gare stellen. Vor dem Backen umdrehen, mit einer scharfen Klinge einschneiden und mit Waser besprühen oder leicht bemehlen.

Im 240°C heißen Ofen (optimal auf einem Backstein) mit kräftigem Schwaden ca. 17-20 Minuten backen. Dabei nach der halben Backzeit den Ofen kurz öffnen um den Wasserdampf entweichen zu lassen.

Birkenhainer 2

Da wir Franken es bekanntlich deftig und kräftig mögen passt zu diesen Weck perfekt meine neue Frühstücksmarmelade die ich bei der Glasflüsterin gefunden habe. Noch besser schmeckt er mit Hausmacher Wurst oder Käse.

Mango-Orangen-Marmelade

Wie immer könnt ihr das Rezept für die”Birkenhainer” in meinem Evernote-Rezeptbuch downloaden, bzw. das Rezeptbuch als Evernote-User abonnieren.
Oder natürlich für die Smartphone-Fans mit diesem QR-Code direkt auf das Rezept springen.

QR-Birkenhainer

Buon appetito
Werner

 
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Geschrieben von - 15. März 2013 in Backen, Brötchen, QR-Code, Rezeptbuch, Rezepte, Uncategorized

 

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Macarons Nachschlag

Macarons Nachschlag

Ich hatte noch etwas von meiner dunklen Schoko-Kaffee-Ganache übrig.
Zum wegwerfen viiiel zu gut.

Also heute gleich noch einmal ran ans Werk!

In die Ganache kam etwas Pistazienkrokant. Die Restmenge reichte für genau eine Ladung des Macaronsrezeptes von Aurélie. Die Schalen färbte ich heute blau. Dazu nahm ich allerdings Pulver und nicht wie vorgestern eine Paste. Mir persönlich haben die heutigen farblich nicht so gut gefallen, sieht etwas ausgewaschen aus. Aber das tut dem Geschmack ja keinen Abbruch. ;)
Oben auf kamen noch ein paar bunte Streusel, ist ja schließlich Fasching! :)

Macaron Pistazienkrokant

Und dazu jetzt einen leckeren Cappuccino. :) :)

Und weil ich dann schon dabei war heute, wurden auch noch echte Frankenkipf mit viel Kümmel gebacken. Die gibt es heute Abend zur Original VW-Currywurst mit der selbstgemachten Currysauce und Coleslow. Mmmmmh!

Frankenkipf

Buon appetito
Werner

 
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Geschrieben von - 9. Februar 2013 in Allgemein, Backen, Brötchen, Macarons, Süßes

 

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Brötchen, Stulle, Schrippe, Rundstück, Semmel – Spessartweck

Heute mal nicht kochen! Ich will hier in Cucinaepiu mal über mein neues Backprojekt in der Piccola Panetteria schreiben. Noch vor dem Kochen bin ich ja leidenschaftlicher Hobbybäcker und es war jetzt an der Zeit, ein eigenes Brötchenrezept zu kreieren. Das verlangte schon der eigene Bäckerstolz. In den letzten Wochen wurde deshalb viel in meiner Piccola Panetteria experimentiert, mit den Mehlen gespielt, Zutaten verändert und gebacken bis ich so richtig zufrieden war mit meinen Brötchen. Und jetzt sollen sie das Licht der Welt erblicken.

Halt, da fehlt noch was! Ein passender Name muss her.
Tja, das ist mal garnicht so einfach.
Wie viele von euch wissen wohne ich im Spessart. Der Spessarträuber ist ja auch allseits bekannt und die echten Spessarter waren zumindest früher, rauhe Gesellen gewesen.
Meine Brötchen kommen auch etwas rustikal und kräftig daher und bei uns in Unterfranken heißt ein Brötchen nicht Brötchen, sondern Weck. So kam ich auf den Namen meiner Backwerke: “Spessartweck”.

Und hier ist er, mein Spessartweck!

Das Rezept:

Poolish:

  • 150g Weizenmehl 550
  • 150g Wasser
  • 1g Hefe

Teig:

  • Poolish
  • 300g Weizenmehl 550
  • 20g Roggenmehl 1150
  • 30g Hartweizengrieß, fein
  • 100g Wasser
  • 50g Milch
  • 30g Butter oder Schweineschmalz (nach Belieben)
  • 10g Hefe
  • 10g Salz
  • 1/2 TL Backmalz (geht auch ohne)
  • Kümmel nach Geschmack

Zubereitung:

Für den Poolish werden am Mehl, Wasser und Hefe gut miteinander verrührt und bei Zimmertemperatur ca 12 Stunden abgedeckt zum Gehen gestellt.

Am Backtag alle Zutaten für den Teig ca. 15 Minuten in der Teigmaschine auf langsamer Stufe verkneten und anschließend ca. 1 Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Anschließend den Teig falten und in Stücke von 85g portionieren. Diese zu Kugeln formen und kurz entspannen lassen. Jetzt nach Belieben zum Weck formen und mit dem Schluß nach unten auf ein bemehltes Tuch legen. Abgedeckt ca 30 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Die Weck umdrehen, nach Belieben einschneiden und im Backofen bei 230° Grad ca 20 Minuten goldgelb backen. Schwaden nicht vergessen!

Aufgrund der Zugabe von Roggenmehl und Hartweizengrieß wird die Kruste schön rösch beim backen. Der Geschmack ist kräftig.
Der Spessartweck eignet sich gut zum Frühstück mit Marmelade,schmeckt aber auch vorzüglich als LKW mit ABS :-)

Buon Appetito

Werner

 
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Geschrieben von - 26. Juli 2012 in Backen, Brötchen, Rezepte

 

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