Ich bin ja nicht so der Freund von Quer-durch-den-Garten. Aber bei dieser Quiche nehme ich (fast) alles in Kauf.
Grundlage war die Mediterrane Quiche in Simones Blog pi-mal-butter
Ich nahm meine runde Tarteform und breitete
- 1 Rolle Blätterteig
darin aus. Etwas Strecken hier, etwas kürzen da, bis er die Form richtig ausfüllt, ohne auf den Millimeter zu schauen. Rustikal muss so eine Tarte ein!
Für den Guß nahm ich das Original da alles im Kühlschrank war:
- 150 g Ricotta
- 2 Eier
- 100 ml Sahne
- 100 ml Milch
Während der Ofen auf ca 190°C aufheizen durfte, ging es ans Gemüseschnibeln.
- 1 Paprika
- 1 Aubergine
- 1 Zucchini
- 1 Gemüsezwiebel
- 2 Frühlingszwiebeln
- 1 Knoblauchzehe – schadet nie
- 2 Gelbe Rüben (Möhren)
- 1 Stangensellerie
Das Gemüse wurde mit Olivenöl und Kräutersalz vermischt und zum Bräunen für ca. 30 Minuten in den Ofen geschoben. Kurz vor Ende des Bräunungsprozesses kamen frische
- Petersilie
- Estragon
- Thymian
grob gehackt dazu.
Das Ganze wurde auf den Blätterteig verteilt. Jetzt den Guß darüber verteilt und noch einmal gesalzen und großzügig gepfeffert. Ich erschrak etwas da die Tortenform randvoll war. Ob der Käse noch darauf passt?
Im Kühlschrank befand sich kein Ziegenkäse, wie Simone ihn verwendete, sondern nur ein
- 150g schwerer französischer “Bert aus Camen”.
Der wurde dazu missbraucht und wurde darüber in Stückchen verteilt. Meine Angst war unbegründet, Die volle Tarteform gab ein buntes Bild, das mir schon im Rohzustand das Wasser im Mund zusammen laufen ließ.
Das Gebilde wurde in den Ofen jongliert und für 45 Minuten alleine gelassen. Heraus kam dann eine wunderschöne Tarte. Sie hatte nur keine Chance bekommen um etwas abzukühlen. Der Hunger war einfach zu groß. Dazu einen Ramazzotti-Sprizz. Mmmmmmmmh!!
Und was mich diese Quiche gelernt?
Es schadet nicht, wenn man immer eine Rolle Blätterteig im Kühlschrank liegen hat.
Buon Appetito

