Sommeressen – Lammkotelett und Olivenbrötchen

Unser Sommer 2013 dreht auf Hochtouren!

Wer hätte das vor 3 Wochen noch gedacht? Hoffentlich verausgabt er sich nicht und hält noch ein paar Wochen durch.
Solche Wochenende muss man einfach nutzen und Outdoor kochen. Einfach ausgedrückt: Grillen!
Eiiner von den Metzgern unseres Vertrauens, der Selbstvermarkterhof Wolf in Eußenheim hatte am Freitag wunderschöne Lammkotelett im Angebot. Genau das Richtig für auf unseren Kugelgrill zu legen. Zudem hatte Karin ihre Olivenbrötchen verbloggt. Eine, so dachte ich, geniale Kombination.

Und wir wurden nicht enttäuscht! :)

So wurde gestern Abend, nachdem wir von der Geburtstagsfeier der Schwiegermutter zurück waren, noch der Brötchenteig angestellt. Er durfte dann über Nacht im Kühlschrank reifen und konnte heute vormittag direkt aus dem Kühlschrank heraus zu Brötchen verarbeitet und dann gebacken werden. Um es vorweg zu nehmen: Tolle Brötchen!!

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Jetzt war es aber höchste Zeit, dass der Grillmeister den Grill anfeuert.
Man beachte natürlich die Sicherheitsbekleidung! :D

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Als Starter des Grillessen gönnten wir uns einen Aperolsprizz. Puh, der ging mal gleich in die Blutbahn in der Mittagssonne. ;)

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Bettina hatte für den Primo, also als Vorspeise, Schafskäsepäckchen mit Tomaten, Oliven, Knoblauch und Rosmarin vorbereitet. Die durften als erstes für 10 Minuten auf das Grillfeuer.
Dazu gab es das erste Olivenbrötchen, noch leicht ofenwarm, – Man, sind die mal lecker!

Natürlich beide, die Brötchen Und die Käsepäckchen!

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Jetzt war es an der Zeit die Lammkoteletts auf die Glut zu bringen. Diese hatte ich 2 Stunde vorher aus dem Kühlschrank geholt und nur mit Thymian und gutem Olivenöl mariniert abgedeckt in die Sonne gestellt.

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Nach 5 Minuten waren sie fertig gegrillt und butterzart, mit Fleur de Sel bestreut und etwas von unserer Tomatenkräuterbutter serviert: Perfetto!

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Dazu gab es einen frischen gemischten Salat und klar, ein Olivenbrötchen.

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Auf den Chianti haben wir dann doch lieber in der Mittagssonne verzichtet. ;)

Zum Abschluss dieses köstlichen Sommeressen durfte er natürlich nicht fehlen:

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Und jetzt wünsche ich euch eine weitere hochsommerliche Woche

Buon appetito
Werner

Spätzle und Gurke

Wieder ein schnelles, einfaches Sommeressen. Eines der Gerichte bei denen ich mich bremsen muss und nicht solange esse bis alle Schüsseln geleert sind. Ach was sage ich: “Ich könnt’ mich reinsetzen!”

Hausgemachte Spätzle und Gurkensalat.

Wenn die Gurken im Sommer reif sind und es dann auch noch wirklich, wie jetzt gerade Sommer ist, dann ist diese Kombination einer meiner ganz großen Favoriten.

Nichts einfacher als schnell ein paar Spätzle gemacht.

  • ca 0,2l Wasser
  • 375g Mehl
  • 3 Eier
  • 1 TL Salz

Alles klümpchenfrei und kräftig zusammen schlagen. Mit einem Spätzlehobel in siedendes Salzwasser gleiten lassen und warten bis die Spätzle oben schwimmen. Abseihen, 1-2 EL Butter in der Pfanne erhitzen und die Spätzle kurz darin schwenken.

Auch der Gurkensalat ist ratzfatz fertig.

  • 1 Gurke in feine Streifen geschnitten oder gehoblet
  • 1/2 Becher Sahne
  • 5 EL Essig
  • 5 EL Wasser
  • Schnittlauch

Nach Geschmack mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

Am Tisch Spätzle in den Teller und Gurkensalat darüber geben. UND: Genießen!

Buon Appetito
Werner

Sommer ist schön

Der Sommer schleicht so dahin, meint man.

Aber, soo schlecht ist er gar nicht, einfach ein mitteleuropäischer Durchschnittssommer. Auch wenn uns die Medien immer etwas anderes einreden wollen. Man muss ihn nur nutzen und genießen. Und das haben wir gestern wieder getan.

Freunde und Verwandte eingeladen, den Steinbackofen aufgeheizt und einen netten Abend miteinander verbracht. Natürlich gab es als Hauptgang wieder Pizza “Casa mia”. Irgendwie erwartet das ja jeder, der bei uns in den Sommermonaten zum Essen vorbeischaut. :-)

Nach einem Martini als Aperitif (warum ist das eigentlich so unterbewertet), gab es Melonen-Minze-Schafskäse-Spieße mit Bauernbaguette das ich am Nachmittag nach einem Rezept von Gerd (Ketex.de) gebacken hatte. Die Spießchen hatte ich bei foolforfood.de von Claudia entdeckt. Man glaubt es kaum: nur 3 Zutaten, aber die harmonieren geschmacklich so toll miteinander. Man könnte sich schon allein daran sattessen.

Einfach und schnell gemacht: Wassermelone und Fetakäse in gleichmäßig große Würfel schneiden und abwechselnd mit einem Minzeblatt auf Spieße stecken – Voila!

Als Hauptpeise Pizza “Casa Mia” – nach Art des Hauses. Die wurden in der Mitte des Tisches auf einem großen Brett gereicht. So konnte sich jeder Stücke mir unterschiedlichen Belägen aussuchen.

Dazu ein Glas Rosso di Montalcino, Perfetto!

Als Nachtisch wieder unsere beliebte Joghurtbombe. Dieses Mal mit Roter Grütze. Die habe ich wahllos aus chefkoch.de geholt. Obwohl ich nicht der Grützefan bin, zumindest wenn es um gekaufte Plastikgrütze aus dem Supermarkt geht, war ich mehr als positiv überrascht. Grütze kann wirklich lecker schmecken.

Danach noch einen guten Grappa und einen kräftigen Espresso, was kann Sommer in Deutschland so schön sein.

Buon Appetito
Werner

Ach ja, entschuldigt die Qualität der Bilder, aber das fotografieren war diesmal nur Nebensache!