RSS

Schlagwort-Archive: Fleischlos

Alles Bärlauch

Alles Bärlauch

Vor Wochen bekam ich von einer FB-Freundin das Angebot, Bärlauch aus ihrem Garten zu bekommen. Das freute mich damals ganz besonders. Bevor jetzt die Saison langsam zu Ende geht, habe ich ihr einen Besuch abgestattet und bin mit einer großen Tüte voller herrlich duftenden Bärlauch nach Hause gekommen.

Danke Doris!

Bärlauch

.

Der wollte jetzt natürlich auch sinnvoll verarbeitet werden.
Als erstes wurden deshalb ein paar Gläschen Bärlauchpesto gemixt. Halb mit Cashewkernen und halb mit Manden. Den Parmesan sparte ich mir wieder wie beim letzten Pesto auch. Den gibt man dann vor dem Servieren dazu, das funktioniert geschmacklich perfekt. Die Gläser wanderten dann alle in den Gefrierschrank.

Bärlauchpesto

.

Als nächstes kam eine gute Portion kleingehackter Bärlauch unter 2 Päckchen weicher Butter. Die Bärlauchbutter dann in Eiswürfelformen gefüllt und auch eingefroren. Perfekt für sommerliche Grillaktionen.

Bärlauchbutter

.

Heute sollte es nun Bärlauch-Ziegenkäse-Ravioli geben.
Leider erwischten mich die Erkältungsviren so richtig gnadenlos über Nacht. Also mußte Bettina ran. Sie bereitete den Nudelteig aus 200g Hartweizengrieß, 100g Mehl, 2 Eier und 1 Eigelb mit etwas Salz und Öl wie immer zu.

Für die Füllung wurden ca. 150g Bärlauch kurz in Salzwasser blanchiert, ausgedrückt und fein gehackt. Dann mit 100g Ziegenfrischkäse und 80g Ziegenquark sowie ca. 50g fein geriebenen Parmesan und 2 Eigelb vermischt. Mit Salz, Cayennepfeffer und Muskatnuss kräftig abgeschmeckt.

Das Einzige wozu ich dabei zu gebrauchen war, war das Kurbeln an der Nudelmaschine. Immerhin!

Dann wurden die Ravioli gebastelt.

Raviolimaschine

unsere Raviolimaschine

Bärlauch-Ziegenkäse-Ravioli 4

.

Vorher war schon ein bunter Salat, natürlich auch mit ein paar Bärlauchblätter angerichtet. Dazu verwendeten wir das Dressing, das ich von einer lieben Musikerfreundin bei unserem Yamaha-Musikertreffen letzter Woche geschenkt bekam. Ich kann nur sagen: “Danke Gabi, genial!” Und für euch der Tipp: Falls ihr mal in die Gegend von Ulm kommt, schaut mal im Landhaus Wenderoth in Mietingen vorbei. Dort findet ihr Essen mit Liebe und Verstand zubereitet.

Gemischter Salat mit Top-Dressing

.

Während die Hälfte der Ravioli (die andere Hälfte wanderte sofort in den Gefrierschrank) nun für ein paar Minuten im Salzwasser leicht vor sich hinköchelten, wurden schnell ein paar Blätter unseres, leider noch relativ geschmacksneutralen, Salbei in Butter erwärmt.

Bärlauch-Ziegenkäse-Ravioli 5

.

Dann hieß es Anrichten und Genießen.
Trotz meiner kräftigen Erkältung fand ich das Essen hinreißend. Die Bärlauch-Ziegenkäse-Raviolis, dazu der Salat mit dem tollen Dressing, einfach perfekt.

Buon appetito
Werner

PS: Damit ist jetzt auch mal dokumentiert, dass Frau C. mindestens genauso gut kocht wie Herr C.!

 
4 Kommentare

Geschrieben von - 13. April 2014 in Allgemein, Fleischlos, Rezepte

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , ,

Cucinaepiu trifft auf Ayurveda Küche

Ich habe unter dem Motto “Horizonterweiterung” einen Ayurveda-Kochkurs belegt.
Für mich, der die italienisch-mediterrane aber auch deutsche Küche liebt, ein spannender Schritt. Ich dachte mir, lernen kannst du auch in dieser Küche etwas.
Ich lernte also die Grundzusammenhänge und Begriffe wie Dosha, Vata, Pitta, Kapha und Sattva, Rajas, Tamas, Agni. Zudem die Wirkungsweise der Gewürze auf die 3 unterschiedlichen Typen in die uns die ganzheitliche Lehre Ayurveda unterteilt.

Ich muss zugeben, eine spannende Sache. 
Wobei mir dann doch vieles unter einem anderen Namen oder einer anderen Betrachtungsweise wieder bekannt vorkam.

Kochen in der Ayurveda-Küche heißt: Kombinieren von vielen Gewürzen.

Unser gekochtes Menü bestand aus:

Kürbiscremesuppe

Als Hauptspeise

Gemüsecurry

Dal

Ayurvedische Bratkartoffel

Birnen-Apfelchutney

Der Basmatireis durfte natürlich auch nicht fehlen.

Für mich schon eine ungewohnte Zusammenstellung:
Kartoffeln, Gemüsecurry und Apfel-Birnenchutney.

Natürlich wurde auch Lassi und das vielbeschriebene Ghee zubereitet.

Reispudding und eine Mango-Kokosnuss-Creme, die es leider nicht auf das Foto geschafft hat, aber ebenso lecker wie der Rest war.

Es hat alles interessant, anders aber auch gut geschmeckt. Ich werde sicher das Eine oder Andere aus dieser Küche übernehmen. Aber meiner bisherigen Vorliebe, der mediterranen, italienischen Küche werde ich trotzdem weiterhin treu bleiben. 😃

>>> Die Bilder der Gerichte auf meinem Teller waren hier nicht erwünscht! <<<

Buon appetito
Werner

 
10 Kommentare

Geschrieben von - 15. Februar 2014 in Allgemein, Fleischlos, Gemüse

 

Schlagwörter: , , , ,

Spätzle und Gurkensalat, Reloaded und gegen die Uhr

Spätzle und Gurkensalat, Reloaded und gegen die Uhr

Spätzle und Gurkensalat, eines meiner Lieblingsgerichte im Sommer!

Das war schon einmal Thema auf meinem Blog hier vor ziemlich genau einem Jahr,. Aber ich wollte heute mal den Beweis erbringen, dass das mindestens genauso schnell zu kochen ist wie Spätzle aus der Tüte.

Total easy!

Dazu habe ich eine kleine Bilderstrecke gemacht.
Schaut selbst und probiert es mal aus.
Da haben fertige Tütenspätzle keine Chance und soweit ich weiß bekommt man Gurkensalat noch nicht fertig im Glas.

Und der Geschmack: Da braucht es ganz sicher keine Worte. Selbstgemacht ist einfach genial.

Es ist 17:45 Uhr. Wir starten mit dem Gurkensalat:

Die Zutaten: 1 Salatgurke, 1/2 Zwiebel, 1TL Salz, Salatessig, 1/2 Sahne

Die Zutaten: 1 Salatgurke, 1/2 Zwiebel, 1TL Salz, Salatessig, 1/2 Sahne

Salatgurke in dünne Scheiben hobeln

Salatgurke in dünne Scheiben hobeln

Gurkensalat 3

Zwiebel in kleine Würfel schneiden

Zwiebel in kleine Würfel schneiden

Schnittlauch in kleine Röllchen schneiden

Schnittlauch in kleine Röllchen schneiden

alles mischen

alles mischen

Sahne und Salattunke dazu und mit Salz abschmecken

Sahne und Salattunke dazu und mit Salz abschmecken

Fertig!

Fertig!

.

Es ist 18:00 Uhr, der Gurkensalat ist frisch gemacht und fertig!

Die Zutaten für die Spätzle:

  • 375g Mehl
  • 3 Eier
  • Prise Salz
  • ca 250g Wasser

Es geht weiter 18:02 Uhr. Jetzt starten wir mit den Spätzle:

Die Zutaten

Die Zutaten

3 Eier mit 375g Mehl

3 Eier mit 375g Mehl

Wasser schubweise vorsichtig dazu geben und gut verschlagen

Wasser schubweise vorsichtig dazu geben und gut verschlagen

Salz nicht vergessen und weiter schlagen bis der Teig ganz glatt ist

Salz nicht vergessen und weiter schlagen bis der Teig ganz glatt ist

Spätzlehobel auf einen Topf mit heißem Salzwasser aufsetzen

Spätzlehobel auf einen Topf mit heißem Salzwasser aufsetzen

hier fallen sie ins heiße Wasser

hier fallen sie ins heiße Wasser

in der Zwischenzeit wird ein gutes Stück Butter in der Pfanne erhitzt

in der Zwischenzeit wird ein gutes Stück Butter in der Pfanne erhitzt

Spätzle im Topf einmal aufkochen lassen und abseihen

Spätzle im Topf einmal aufkochen lassen und abseihen

Das ist übrigens unser genialer Schneebesenersatz. Ein geniales Küchengerät

Das ist übrigens unser genialer Schneebesenersatz. Ein geniales Küchengerät

Spätzle in der Pfanne in der Butter wenden

Spätzle in der Pfanne in der Butter wenden

Fertig!

Fertig!

Es ist 18:18 Uhr, die Spätzle sind fertig.

Ich hatte fast das Gefühl, dass das Fotografieren mehr Zeit benötigt als das Kochen dieses Gerichtes. ;)

Insgesamt brauchten wir eine gute 1/2 Stunde. Wahnsinn oder?
Keine Tüte, keine Dose, nur frische Zutaten! Und große Kochkunst ist auch nicht dabei.

Kleiner Tipp: Schüssel und Spätzlehobel sofort unter kaltem Wasser abspülen, sonst wird der Teig hart und es wird zur Plagerei. Wichtig ist unbedingt kaltes Wasser zu nehmen, denn hißes Wasser macht den Teig auch sofort hart.

Jetzt aber heißt es frisch aus der Pfanne ohne Umwege auf den Teller, den frischen Gurkensalat über die Spätzle und: Genießen! :)

Selbstgemachte Spätzle mit frischem Gurkensalat

Selbstgemachte Spätzle mit frischem Gurkensalat

.

Buon appetito
Werner

 
 

Schlagwörter: , , , , , ,

Risotto und Blumenkohl nach Jamie Oliver

Risotto und Blumenkohl nach Jamie Oliver

Der zweite Tag mit Jamie Oliver.

Gestern gab es ja Polenta mit Garnelen und Bratwurst. :)
Heute nun ein Rezept aus dem JO Kochbuch “Genial Italienisch”. Risotto al cavolfiore.
Der Franke würde sagen: Reis un’ Blummekohl ;)

Blumenkohl ist jetzt nicht unbedingt uritalienisch, aber von JO weiß man ja, dass er alles in seine Schablone presst und für original verkauft. Wir fanden es eine spannende Alternative zur Polenta von gestern.
Also ging es heute am Fronleichnamsfeiertag ans Werk für das Mittagessen.

Natürlich am Anfang wieder mit einer klassischen Zubereitung, diesmal nicht Polenta sondern eben Risotto.

Da braucht es für 2-3 Personen:

  • ca. 600ml Hühnerbrühe
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 EL Butter
  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1/4 Knollensellerie, kleingehackt
  • 200g Risottoreis
  • 0,2l Weißwein oder trockener, weißer Wermut
  • Salz, Pfeffer
  • Butter
  • 60g geriebener Parmesan

zudem wird dazu benötigt:

  • 1 Handvoll altbackenes Weißbrot, in kleine Stücke zerpflückt
  • 1/2 Dose Sardellen in Öl
  • 1-2 getrocknete Chilischoten (je nach Schärfe)
  • 1 kleiner Blumenkohl
  • Petersilie, fein gehackt

Zubereitung:

Blumenkohl waschen und in kleine Röschen zerteilen. Den Strunk in kleine Würfel (wie Sellerie) schneiden.

Hühnerbrühe kochen. Ich nehme hier zwecks der Einfachheit immer Fertigbrühe. Dazu kommen auch gleich die Blumenkohlröschen.

Der in kleine Würfel geschnittene Strunk des Blumenkohles wird zusammen mit Zwiebel und Sellerie in Olivenöl angedünstet und dann klassisch das Risotto gerührt und gekocht. Sobald die Blumenkohlröschen in der Brühe weich gekocht sind kommen diese beim Nachfüllen der Brühe zum Risotto  in den Topf. Zum Schluß sollte der ganze Blumenkohl im Risotto sein. ;)

Währendessen wird das Brot mit Sardellen, Olivenöl und den Chilis in der Küchenmaschine zerkleinert. Anschließend mit etwas Olivenöl in der Pfanne goldgelb ausgebraten.

Zum Schluß, nachdem der Risotto bissfest gegart ist, werden Butter und Parmesankäse untergerührt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt dann noch die Petersilie untergerührt.

Den Risotto auf einem Teller anrichten und die würzige, ausgebratene Brotbröselmischung darüber verteilt.

Blumenkohl-Risotto 4

Blumenkohl-Risotto 1

.

Auch dieses Rezept ist wieder im Evernote-Rezeptbuch oder kann mit diesem QR-Code downgeloadet werden.

QR-BlumenkohlRisotto

.

.

.

..

Ein, wie ich finde typisches Jamie Oliver Rezept. Einfach, Rustikal, Gut! Und ich kann dazu nur eines sagen:

Buon appetito

Werner

 
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , ,

Fritelle, Grießplätzchen und Gebratene Champignons alla Toscana

Ich habe mal wieder in meinen Kochbüchern geschmökert. Hängengeblieben bin ich in einem kleinem SlowFood-Büchlein mit dem Namen “La Primavera”

Fritelle di semolina“- Gebackene Grießplätzchen. Das hat meine Geschmacksnerven beim Lesen angesprochen. Dazu dachte ich mir passt gut ein Grüner Blattsalat. Es fehlte aber noch etwas. Ich entschied mich für “Fungi impanati e fritti alla Toscana” – Gebratene Champignons nach toskanischer Art von Marcella Hazan.
Und das alles an einem Montag. ;)

Vorweg, es hat sehr gut geschmeckt. Die Grießplätzchen kann ich mir gut als Polentaersatz vorstellen. Die gebratenen Champignons passen auf jedes Antipasti-Buffett.

Grießplätzchen_Champignons 3

Los geht es mit Grießplätzchen:

Zutaten für 2 Personen:

  • 450ml Milch
  • 60g Butter
  • 125g Weichweizengrieß
  • 1 Eigelb
  • Salz
  • 70g Parmesan, gerieben
  • 1 EL Emmentaler, gerieben

Die Milch leicht salzen mit der halben Butter zum Kochen bringen, unter unter rühren den Grieß einrieseln lassen. Dann 10 Minuten auf kleiner Hitze quellen lassen. dann von der Hitze weg nehmen und das Eigelb und 1 EL Parmesan unterrühren. Jetzt auf einem Backpapier ausbreiten und mit dem Teigschaber zu einer ca 1 cm dicken Platte glätten. Mit einem kleinen Dessertring oder einem Glas runde Plätzchen von ca 5cm ausstechen.

Diese werden in eine gebutterte Form dachziegelartig geschichtet. Dann etwas Parmesan und ein paar Butterflöckchen darüber und eine zweite Schicht Plätzchen obenauf legen. Diese wiederum mit ein paar Butterflöckchen und Parmesan bestreuen und den geriebenen Emmentaler als Abschluss darauf verteilen. Die Form kommt jetzt für ca 20-30 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen.

Grießplätzchen_Champignons 2

Während die Grießplätzchen im Ofen bräunen geht es an die Champignons. Das Rezept ist aus dem Buch “Die klassische italienische Küche” von Marcella Hazan. (Eines meiner Lieblingskochbücher) :)

Für 2 Personen:

  • 250g Champignons
  • 1 Ei
  • Grob gemahlener Pfeffer
  • Semmelbrösel
  • Pflanzenöl
  • Fleur de sel

Die Champignons putzen und die großen halbieren. Ei mit groben Pfeffer verschlagen. Jetzt werden die Pilze klassisch paniert, also durch das Ei gezogen und dann in den Semmelbrösel gewälzt. In der Zwischenzeit wird in der Pfanne das Pflanzenöl erhitzt. Dann die Champignons hinein geben und goldbraun ausbacken. Die fertiggebräunten Pilze kurz auf Küchenkrepp abtropfen lassen, mit Fleur de Sel bestreuen und sofort genießen.

Champignons

Und fertig auf dem Teller sieht das dann so aus:

Grießplätzchen_Champignons 3

Zusammen mit einen frischen Salat genießen! OK für die “NichtOhneFleisch-Fraktion”, das passt auch zu einem guten Braten und etwas Gegrilltem.

Buon appetito
Werner

 
8 Kommentare

Geschrieben von - 29. April 2013 in Fleischlos, Kochen, Rezepte

 

Schlagwörter: , , , , , ,

Rote Beete oder Rote Bete? Hauptsache Tarte!

Rote Beete oder Rote Bete? Hauptsache Tarte!

Das Leckere an diesem Gericht geht schon beim Zubereiten der Roten Beete los. Die Knollen müssen dafür unbedingt selbst gekocht werden. Das ist so einfach, dass es sich gar nicht lohnt die kleinen, gummiartigen vakuumverpackten roten Bälle als Rote Beete im Supermarkt zu kaufen.

Man nimmt ein Stück Alufolie von ca 40x40cm, legt ein teelöffelgroßes Stück Butter darauf, eine geschälte, halbierte Knoblauchzehe und etwas getrockneten oder frischen Rosmarin dazu geben. Jetzt die Rote Beete Knolle darauflegen und die Alufolie gut verschließen. Auf ein Backblech mit dem Verschluß nach oben legen und in den auf 180° C vorgeheizten Backofen schieben.
Warten und für ca 90 Minuten Nichtstun oder Buch lesen oder Staubsaugen oder, oder …. ;)
Jetzt herausnehmen und erkalten lassen.
Dann, das kann auch am nächsten Tag sein, auswickeln, schälen und je nach Rezept weiterverarbeiten.

Total easy, oder?

Also weg mit den abgepackten Gummibällchen aus dem Supermarkt!
Der Geschmack wird es euch danken.

Jetzt aber zu meiner Tarte. Ich habe mich im Großen und Ganzen an das Rezept aus dem Salzkornblog gehalten. Meine Tarteform hat 26cm Durchmesser. Das Rezept findet ihr im Original hier.
Was habe ich verändert?
Die rote Zwiebel habe ich durch eine normale Zwiebel ersetzt. Die eingelagerte letztjährige Ernte muss jetzt einfach vorrangig verarbeitet werden. Das hat den Geschmack sicher nicht negativ beeinflusst, und rot wurden sie durch die Farbkraft der roten Knollen sowieso.
Puren Ziegenfrischkäse habe ich nicht bekommen. Ihr wisst, wenn man auf dem Land hinter den 7 Bergen bei den 7 Zwergen wohnt, dann ist das eben so, da muss man flexibel sein. ;)
Als Ersatz nahm ich in Chiliöl eingelegten Zigenfrischkäse. Das hat den Geschmack aber eher positiv beeinflusst, denn da die Rote Beete ja eher süßlich daher kommt, hat das der Tarte den richtigen Pfiff verliehen.
Ansonsten war das eine total leckere Tarte. Nur den Tarteteig mit Vollkornmehl werde ich das nächste Mal durch einen normalen Teig ersetzen. Das ist einfach nicht so unser Ding, da er recht bröselig daherkam und dementsprechend schlecht auf die Form zu bringen war.

Ansonsten ein Gericht das auf alle Fälle auf die Liste der Immer-wieder-gerne-Gerichte kommt und ganz bestimmt wieder auf unseren Tellern landet.

Rote-Beete-Tarte 1

Rote-Beete-Tarte 3

Klarer Fall von : Nachkochempfehlung! Aber denkt daran: Nur mit “Echten” Roten Beeten. :)

Und für die Rechtschreibprofis: Ich bleibe bei der alten Schreibweise mit zwei “e” für die roten Knollen. Und richtig ist ja heutzutage was gefällt, oder? ;)

Buon appetito
Werner

 
14 Kommentare

Geschrieben von - 24. März 2013 in Fleischlos, Kochen, Rezepte, Uncategorized

 

Schlagwörter: , , , , , ,

Rosenkohl geht immer

Zum Start nach meiner schöpferischen Pause in Ostfriesland eine kleines, aber feines Gericht. Schnell gemacht und für den Fleischlostag in der Woche genau das Richtig.

Beim durchblättern der neuen “So is(s)t Italien” fiel mir ein Rosenkohlgericht ins Auge. Und Rosenkohl geht immer. Früher mochte ich ihn überhaupt noch, aber mittlerweile bin ich ein richtiger Fan geworden.

Der Rosenkohl wurde schonend gedämpft. In der Pfanne ganze geschälte Mandeln leicht anrösten dann ein paar Esslöffel Semmelbrösel dazu und einen guten Esslöffel Butter. Alles vermischen und kurz rösten. Jetzt den bissfest gegarten Rosenkohl dazu und umschwenken. Fertig!

Als Beilage entschied ich mich für die Annakartoffen oder Kartoffeln aus der Mufffinsform oder wie die Leckerchen auch immer heißen. Jedenfalls schichtete ich in Backringe dünngeschnittene, mit Butter, Knoblauch und Pfeffer vermischte Kartoffelscheiben. Die wurden abgedeckt im Backofen ca 30 Minuten gegart.
Dann herausgenommen, die Ringe entfernt und noch einmal für 30 Minuten im Backofen gebacken. Zum Schluß leicht übergrillt.

Die beste aller Ehefrauen meckerte zwar, es gäbe kein Fleisch, aber nach dem Essen musste sie zugeben, dass es auch ohne unheimlich lecker schmeckte.

Heute Nachmittag wurden, nachdem die Backaktion in der Piccola Panetteria beendet war, Nudeln fabriziert. Aber das ist eine andere Geschichte.

 
1 Kommentar

Geschrieben von - 24. November 2012 in Fleischlos, Rezepte

 

Schlagwörter: , ,

Pfingsten wird gebuttert

Pfingsten, herrlich: Frei!

Was macht man denn an so einem Feiertag? Genau: Buttern!

Das Butterfass wird in Stellung gebracht, die Sahne wurde gestern Abend schon mit Dickmilch versetzt.

Und schon geht’s los:

Das Arbeitsgerät

die Backstube wird zweckentfremdet ;-)

Das Sahne-Dickmilchgemisch wartet auf seine Veredelung

Das soll oder will mal Butter werden

Die Konsistenz verändert sich

Man erkennt schon die Butterflocken

Frisch aus dem Butterfass

Jetzt muss sie gewaschen und geknetet werden

Da ist sie: Meine Butter

Aus 1,2l Sahne und ca 300ml Dickmilch habe ich 450g Butter gewonnen.

Wirklich rentabel ist das natürlich nicht, höchstens man bekommt bei einem Bauern direkt die Rohmilch, von der man selbst den Rahm abschöpft. Aber Spaß gemacht hat es allemal. Und wie immer ist es so, dass man einen ganz anderen Bezug zum Lebensmittel entwickelt, wenn man es selbst hergestellt hat.

Hier noch ein kleines Filmchen meiner Butteraktion: Werner buttert an Pfingsten

Buon Appetito

 
8 Kommentare

Geschrieben von - 27. Mai 2012 in Allgemein, Fleischlos

 

Schlagwörter: , , , ,

 
Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 701 Followern an

%d Bloggern gefällt das: