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Crossover-Adventsmenü

am Wochenende waren wieder liebe Freunde zu Gast.
Freunde einladen heißt immer: Leckeres, selbstzubereitetes Essen. Ich orientiere mich da am Grundsatz: “Investiere soviel Liebe und Sorgfalt für das leibliche Wohl, wie dir deine Freunde es wert sind”.

Wir wollten dieses Mal kein reines Themenmenü machen, es sollte also mal kein italienisches Menü geben. So entschieden wir uns für ein richtiges Crossover-Essen, quer durch alle Geschmacksrichtung.
Aber zuerst hieß es die Vorbereitungen zu treffen: Als Hauptgang hatten wir uns für das “Zwölf Stunden Gulasch”, das ich bei Robert und Dirk gesehen hatte, entschieden. Dazu wurde eine Rinderwade beim ‘Metzger des Vertrauen‘ bestellt und am Abend vorher, wie auf den beiden Blogs beschrieben, vorbereitet. Wir entschieden uns für die Version von Robert, das Fleisch vorher anzubraten. So durfte es über Nacht in den 100° Grad warmen Backofen. Es sollte uns zart und lecker am anderen Tag entgegen kommen.  Am Vormittag wurden dann Nudeln fabriziert und ein leckerer Salat aus Couscous und Kichererbsen, die über Nacht einweichen durften, zubereitet. Zudem wurden Minibrötchen und Schokoladen-Rosinen-Baguette gebacken. Die Idee für das Baguette hatte ich in Bernd’s Bakery gefunden.

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Fertig!

Ganz entspannt konnten wir uns auf unsere Freunde warten und uns auf eine schönen Abend freuen.

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Nach einem Aperitif in der Küche gab es als Vorspeise: Kichererbsen-Couscous-Salat, Blumenkohl-Sardellen-Salat, Kartoffeltarte, Minibrötchen, Schokoladen-Rosinen-Baguette und verschiedene Salze aus allen Ecken der Erdkugel. Auch wenn es nicht recht vorstellbar klingt, aber das süße Schoko-Rosinenbrot mit etwas Butter und Salz freute den Gaumen mit einer wahren Geschmacksexplosion.

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Kartoffeltarte gestürzt

Wir konnten gemütlich und ohne Hetze zum Hauptgang übergehen: 12-Stunden Gulasch und Tagliatelle.

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Ein Verdauungsschnaps musste jetzt unbedingt sein. :-)

Die Mehrzahl wählte einen zarten Apfelbrand im Eichenfaß, Jahrgang 1996 vom Weingut Keller in Eußenheim.

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Den Abschluss und ein echter Knaller bildete der frisch zubereitete Schokokuchen mit Pecannüssen. Ein amerikanischer Blitzschokokuchen.

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Die Zutaten hatten wir vorher schon abgewogen und in Griffweite gestellt. Die wurden nach dem Schnäpschen kurz zusammengerührt und für genau 12 Minuten in den vorgeheizten Backofen geschoben. 5 Minuten leicht abkühlen lassen und noch warm mit einer Kugel Vanilleeis genossen. Einfach Hammermäßig!

Das Rezept dazu habe ich vor vielen Jahren mal irgendwo aus den Tiefen das Internets abgespeichert.

Express-Schokokuchen mit Pecannüssen

Die Zutaten:
150g Mehl, 200g Zucker, 3 Eier, 200g Zartbitter-Schokolade, 125g Butter, 1/2 Tasse geröstete Pecannüsse.

Mehl, Zucker, Eier werden in einer Schüssel verrührt. Nebenher werden die Butter mit der Zartbitterschokolade bei kleiner Hitze geschmolzen und dann mit den angerösteten Nüssen in den Teig gegeben.

Der Teig kommt in eine eingebutterte Springform und für 12 Minuten in den auf 240° Grad vorgeheizten Backofen in die untere Schiene.

Zusammen dauert das 20 Minuten! Kuchen ein paar Minuten leicht abkühlen lassen und mit etwas Kuvertüre oder Puderzucker verzieren. Dazu eine Kugel Eis oder Frischobst, einfach genial!

Mit einem leckeren Espresso wurde das Menü abgeschlossen.
Wir haben uns gefreut, eine Abend mit lieben Freunden verbracht zu haben.

Buon appetito!

 
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Geschrieben von - 9. Dezember 2012 in Kochen, Rezepte, Süßes, Uncategorized

 

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Typisch Samstagabend

Mir war mal wieder nach einen typischen Samstagabendessen.
Ja, richtig gelesen. Es gibt Gerichte, die verbinde ich mit dem typischen Samstagabendessen aus meiner Kindheit. Zwischen Sportschau und Tagesschau gab es wenig Spielraum für Muttern. Eines davon ist Fleischküchle mit Kartoffelsalat.
Das Fleischküchle hat viele Namen: Frikadelle, Fleischpflanzerl, Bulette, oder wie der Unterfranke eben sagt: Fleischküchle.
Ob es das nun wirklich nur Samstagabend in meiner Kindheit gegeben hat, ich glaube nicht. Aber es hängt eben so in meiner Erinnerung. Ist ja nichts Schlechtes.  😉

Und doch war es anders als in meiner Kindheit. Die Idee dazu bekam ich beim stöbern in Julianes Blog  “schoenertagnoch“. Sie machte Frikadellen mit Apfel und Rosinen. Interessante Kombination dachte ich mir.

Das musste probiert werden. Also wurden eine Handvoll Rosinen gehackt und mit einem kleingewürfelten Apfel in der Pfanne angedünstet. Dann mit Zimt bestreut und abkühlen lassen.
Die Fleischküchle zubereitet wie immer mit gemischtem Hackfleisch, gedünsteten Zwiebelwürfelchen, Ei, eingeweichtem Brötchen Salz und Pfeffer. Eben ganz klassisch so weit.
Jetzt kam die Rosinen-Apfel-Zimtmischung noch dazu. Dann wieder ganz klassisch geformt und in der Pfanne langsam gebacken.

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Dazu einen leckeren Kartoffelsalat, dieses Mal ohne Speckwürfelchen und ein kühles Pils.
Fast wie im letzten Jahrtausend! 😊

Ein perfektes Samstag-Abendessen mit einer frischen, obstigen Note, gut getarnt. Haben wir definitiv nicht das letzte Mal gegessen. 😃

Buon Apetito
Werner

 
8 Kommentare

Geschrieben von - 27. Oktober 2012 in Fleisch, Kochen, Rezepte

 

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