Eifelbesuch und lecker Essen

Wir besuchten am Wochenende wieder Freunde in der Eifel. Richtigerweise im Mayfeld, das ist die Voreifel. Neben vielen netten Gesprächen, einem Besuch und Stadtbummel in Koblenz wurde in der großen Küche natürlich ausgiebig zu Viert gekocht. Da unsere Freunde wie wir Toscanaliebhaber sind natürlich vorwiegend im mediterranen Stil. Und das da natürlich die ein oder andere Flasche Vino di Montalcino daran glauben musste braucht logischerweise keiner Erwähnung. :)

Bevor wir abreisten habe ich noch schnell ein paar Mitbringsel gebacken. Ein rustikales Roggenmischbrot mit Kümmel und ein mediterranes Landbrot. Dazu noch Brioche die in dieser Form und mit dem Geschmack von Anis und Orange in Südfrankreich in der Provence zu finden sind.

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Am Freitagabend gab es dann eine Kartoffeltarte die ich in diesem Blogbeitrag schon einmal gebacken habe.  Vor lauter Freude unsere Freunde wieder zu sehen, habe ich es glatt versemmelt ein Foto von der Tarte zu machen.

Koblenz und das Deutsche Eck

Am Samstag bei herrlichem Spätsommerwetter stand ein Besuch in Koblenz an. Klar, das Deutsche Eck muss da natürlich auf der Wegstrecke liegen. Das gehört ja zu den Orten in Deutschland, die man wenn man nur etwas geschichtsinteressiert ist, einfach mal besucht haben muss.

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Aber auch sonst ist Koblenz ein schnuckeliges Städtchen das lohnt es zu besuchen. Auf dem Artikeltitelbild ist übrigens der Schängel zu sehen.

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Der Spuki von Koblenz: D’r Schängel

Für das Menü am Abend dann wieder Kochen mit Freunden!

Am Nachmittag wurde als erstes Baguette gebacken. Ich hatte meine ganze Ausrüstung mitgenommen. Vergessen hatte ich meine Kippdiele um die Baguette unversehrt auf das Backblech zu bekommen. Hier wurde aber ein praktikabler und gleichzeitig standesgemäßer Ersatz gefunden. Der Holzdeckel einer edlen Flasche südfranzösischen Cháteauneuf du Pape. Ich fand das stilecht für mein Baguette. 😃

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Fachsimpeln über das richtige backen von Baguette

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Ich war mal wieder zufrieden mit meinen französischen Stangen

Auf dem Tisch stand dann am Abend folgendes Menü:

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Primo:

Rote Beete Türmchen mit Ziegenfrischkäse und Thymian

das Originalrezept dazu habe ich hier gesehen

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Secondo

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Peposo im Kupfertopf gekocht mit Baguette und Salat mit einem Birnen-Honig-Dressing

Das Peposo habe ich in einem meiner ersten Blogaertikel 2011 als ich noch einen Podcast am Start hatte vorgestellt. Das werden die wenigsten meiner Leser noch wissen, das ich meine Bloggerkarriere mit einem Podcast gestartet habe. 😃
Peposo – das ist immer noch die beste Zubereitung für ein gutes Stück Rindfleisch!

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Dolce

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Gebratenen Apfelringe an einer Marzipan-Sahne-Sauce mit Walnüssen

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Sie schaute sehnsüchtig zu, musste sich aber mit den wenigen Resten begnügen ….

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Bis spät in die Nacht wurde bei köstlichem Vino Rosso und einem fantastischen Himbeergeist gemeinsam Erlebtes ausgetauscht und gleichzeitig Pläne für einen nächsten gemeinsamen Urlaub geschmiedet.

 

Heute am Sonntag, nach einem, wie immer ausgiebigen Frühstück, unter anderem mit meinem mitgebrachten Schwarz- und Weißbrot und französischen Käsedelikatessen war zuerst einmal Arbeit angesagt.

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Ravioli sollte es geben. Also Teig kneten und nach einer kurzen Ruhephase Raviolis formen. Für die  Füllung habe ich mich dabei bei Robert’s Berlingots bedient. Ricotta, Ziegenfrischkäse , Thymian und Zitrone. Zusammen mit der Thymian-Orangensauce einfach hammermäßig.

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So konnten wir unsere genial schmeckenden Ravioli in Orangensauce auf der Terrasse vor der Scheune genießen.
Nur noch einmal zur Erinnerung: Wir schreiben im Logbuch den 19.Oktober! 😃

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Auf einen Rotwein mussten wir dazu leider verzichten, da wir uns anschließend wieder auf den Heimweg machen mussten.

So ging unser Wochenende in der Eifel bei lieben Freunden leider wieder viel zu schnell vorbei. Uns bleibt allerdings die Vorfreude auf ein Wiedersehen.

Ciao a presto Stefano e Suse. Grazie mille!

Buon appetito
Werner

Ein Sommerabend mit einer lieben Foodbloggerin

Was für ein Sommerabend!

Das Wetter perfekt, dazu war eine liebe Foodbloggerkollegin mit ihrem Mann zu Gast. Ja, so stelle ich mir Samstagabende im Sommer vor. :)

Natürlich, es wurde auch über das Foodbloggen und eine mögliche Neuauflage eines Foodbloggertreffen in Würzburg geschnackt. ;)
Hier soll es aber vorrangig um die Kulinarik des Abends gehen.

Wie gesagt, Foodbloggerfreunde unter sich, da darf es dann mehr als ein Spiegelei mit Butterbrot sein. ;)

Und so starteten wir den sommerlichen Abend mit einem Aperitifo.

Nein, kein gewöhnlicher!
Einen, extra bis heute aufgehobener Rest aus der Flasche unseres „Ramazzotti Aperitivo“, der neue Aperitif aus Italien! (Den es leider immer noch nicht bei uns zu kaufen gibt.)
Dazu ein paar Crostini misti, natürlich mit einem am späten Nachmittag frisch gebackenen Baguette mit Sauerteig und langer Teigführung! (von Gerd KETEX – Mein absolutes Lieblingsbaguette!)

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Doch schon mal ein guter Einstieg, oder?

Nach einem kurzen Begrüßungstalk am Stehtisch machten wir es uns vor dem angeheizten Steinbackofen bequem. OK, ich beanspruchte den Platz an der Sonne, sprich vor der Ofentüre. Trotzdem konnte ich nicht genau definieren ob die Wärme mehr vom Ofen oder von der Sonne kam, jedenfalls war es guuut warm! :)

Weiter ging es nun mit einem Antipasti-Arrangement:

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Melone mit angebratenem Prosciutto

Fetakäse-Spieße

Tomatenschaum mit Scampi und Avocado

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Die Hauptspeise kam natürlich aus dem Steinbackofen.
Und wenn schon italienisch, dann muss es Pizza sein. Zuerst eine “Standardpizza” für alle. Danach wurden Kreationen mit ganz unterschiedlichen Belägen gebacken, allesamt superlecker!

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Als Starter:
Pizza
“Casa mia” mit Peperonisalami, Schinken, Paprika, Champignon, Oliven

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Pizza mit Spitzkohl, Kirschtomaten, Knoblauch und Büffelmozzarella

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Pizza mit Ziegenkäse, Frühlingszwiebel, Melone, Oliven und Pinienkerne

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Pizza mit Salami, Schinken, Champignons, Büffelmozzarella und Mortadella

Und Ja: Auch Pizza macht satt! :)

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Zeit, um für meine Gäste ein Roggenmischbrot zu backen. Das allerdings ist bei solchen heißen Temperaturen nicht ganz so einfach. Dem entsprechend war ich auch nicht ganz zufrieden mit meinem Ergebnis.
Zuerst aber musste das offene Feuer aus dem Ofen, denn Brot mag keine züngelnden Flammen in seiner Nähe.

Jetzt wurde der Brotteig angesetzt, in der Maschine geknetet, zur Ruhe gestellt, geformt und zur Schlußgare bei Seite gestellt. Dabei war natürlich auch ausgiebig Zeit sich über das Foodbloggen und eine Neuauflage unseres Würzburger Foodblogtreffen von 2 Jahren zu unterhalten und Pläne zu schmieden. (falls wieder  Interesse von euch besteht.)

Die Zeit verging wie im Flug, höchste Zeit unser Roggenmischbrot „Casa Mia“  in den etwas abgekühlten Steinbackofen einzuschießen.

Aber halt da war noch was: Dolce – die Nachspeise.

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Kalte Kokoscreme mit warmer Schoko-Chilli-Haube – Mmmmmmh!

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Mit einem leckeren Cafe haben wir dann gut gesättigt das Menü für beendet erklärt. :)

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Und schon rief das Brot im Ofen: Hol mich raus, mir ist warm!

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Damit ging ein schöner, lauer Sommerabend mit netten Gästen dem Ende entgegen. Das werden wir sicher mal wiedermachen. :)

Voll gepackt mit einem (etwas breit gelaufenen) Roggenmischbrot, Baguette und einer Pizza -“Sammelhamster-Speciale” machte sich unser lieber Besuch weit nach Mitternacht auf den Heimweg.

Buon appetito
Werner

PS: Wenn ihr die Pizzen im Ganzen sehen möchtet, müsst ihr auf der Hamsterseite meines Foodbloggergastes nachsehen. ;)

Kleiner Nachtrag zum Pfingstmenü: Fliedereis

Jetzt hätte ich es fast vergessen. Es gab heute noch ein besonderes Eis.Und das obwohl wir nicht wirkliches Eiswetter hatten, es geht ja wieder mehr in Richtung “eisiges Wetter”. ;)

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Bevor gestern der große Wolkenbruch kam hatte ich noch ein paar schöne Blütendolden von unserem Fliederbaum gepflückt. Davon dann ca 2 Handvoll der kleinen Blüten abgezupft und mit 300ml Milch und 300ml Sahne über Nacht ziehen lassen.

Diese Mischung wurde dann heute kurz zum Kochen gebracht. Dann die Blüten heraus genommen. Dazu kamen 80g Zucker und 80g Honig. Anschließend 4 Eigelb schaumig geschlagen und in die Milchmischung eingerührt. Jetzt wurde die Mischung über dem Wasserbad bei stetigem Rühren erhitzt bis sich die Mischung andickte. Die Blüten wieder untergerührt und kalt gestellt.

Heute Abend dann kam die Masse in die Eismaschine. Heraus kam ein cremiges, gut aromatisiertes Eis. Schaute auch interessant aus mit den kleinen Fliederblüten im Eis.

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Ich weiß zwar nicht wie Flieder schmeckt, aber unser Eis schmeckte köstlich. Eben wie Fliedereis. ;)

Buon appetito
Werner

Essen mit Freunden

Gestern hatten wir liebe, alte Freunde zu Gast. Es war für mich auch eine Art Abschlußessen unserer gemeinsamen Faschingsauftritte in den örtlichen Elferratsitzungen der letzten Jahre.
Natürlich gab es dazu auch etwas zu essen. (Wer hätte das gedacht?)

Zum Aperitifo mal etwas Neues. Genau! Mein neuer Aperitif-Favorit: Ramazzotti Sprizz

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Weiter ging es mit Antipasti, mit Leckereien die wir aus Italien mitgebracht hatten. OK, die Zucchini ist in unserem Mist, ich meine Garten, gewachsen. Aber Prosciutto und Salume sind noch Direktimporte vom letzten Toscanaaufenthalt.

Dazu natürlich frisches Baguette aus der Piccola Panetteria. Besonders das Pain d’epi konnte besonders punkten. Alleine schon wegen der Optik.

Man glaubt es kaum, wir hatten noch Hunger!
Klar, zu einem italienischen Abend bei solch’ einer “lauen Sommernacht” wie wir sie zur Zeit bei uns jeden Abend genießen dürfen, gehört natürlich eine Pizza aus dem Steinbackofen.  ;-)

Der Rest vom Fest! :-) Pizza mit Rucola, Prosciutto und Parmesan.

Ja und wer jetzt immer noch einen leichten Hunger verspürte, der konnte bei einer Yoghurtbombe und einem leichten Obstsalat noch einmal richtig zuschlagen.

Wie man sieht, nicht unbedingt neue Kreationen aus unserer Küche. Aber, ich denke das muss auch gar nicht immer sein.

Zum Abschluss neben einem oder zwei leckeren Grappa noch einen Cafe. Buonissimo!

Auch wenn es zwischendurch öfter mal regnete, der Steinbackofen strahlte so viel Hitze ab, das das kühle Sommerwetter nicht wirklich aufgefallen ist. Ein schöner Abend ging weit nach Mitternacht zu Ende.

Gracie Raggazzi!

Ein kleines Unglück ereignete sich bevor es richtig los ging. Der Pizzateig wurde am Abend vorher angesetzt und zum Gehen in den Kühlschrank gestellt. Allerdings hatten wir die Schüssel etwas zu klein gewählt, oder aber der Teig hatte es besonders eilig. Als wir am Morgen den Kühlschrank öffneten, hatte der Teig schon angesetzt vom ganzen Kühlschrank Besitz zu ergreifen. Wir konnten ihn gerade noch rechtzeitig einfangen und so konnte der Abend mit Freunden richtig genossen werden. :-)