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Mein Vatertag

Man hat mich alleine zuhause gelassen am Vatertag. Die beste aller Ehefrauen ist verreist. Was macht man jetzt mit so einem unnützen Feiertag. Im Garten arbeiten – geht nicht. Schlafen – langweilig. Dann bleibt mir nur die “Piccola Panetteria“. :)

Also frisch ans Werk achte ich mir heute früh. Gestern Abend hatte ich schon 2 Vorteige für Brötchen angesetzt. Zum Einen wollte ich Ceriola backen. Das sind italienische Brötchen mit Hartweizenmehl und Polentagrieß. Zum Anderen sollten es wieder Fränkische Weck werden. Also Brötchen mit, dem von uns Franken heißgeliebten, Kümmel.

Gleich nach dem Frühstück ging es in die Piccola Panetteria. Brötchenteig mengen, Rohlinge formen und zur Gare stellen und natürlich backen.

Herausgekommen sind auf der linken Seite leckere Cerioli und auf der rechten Seite Fränkische Kümmelweck.

Cerioli-Kümmelweck

Cerioli

Ceriolis

Fränkische Kümmelweck:

Weck

Weckanschnitt

Zwischendurch nahm ich mir nur kurz Zeit für ein echtes Männer-Essen: Fleisch! Natürlich mit einem Fränkischen Kümmelweck frisch aus dem Backofen, noch leicht lauwarm.
Ehrlich gesagt, auf das Steak hätte ich verzichten können.

SteakWeck

Da ich so richtig in Fahrt war und mich auch niemand störte beschloss ich spontan ein paar Muttertagspralinen zu fabrizieren. Ich entschied mich für eine Yoghurt-Erdbeer-Füllung umhüllt mit weißer Schokolade. Puuh, reiche Ausbeute, das war mehr als gedacht und gewollt.

MuttertagPralinen 2

MuttertagsPralinen Anschnitt

MuttertagPralinen 1

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Hier die Muttertagsedition:

MuttertagPralinen 3

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Und wenn am Sonntag meine Allerliebste wieder von ihrem Kurztrip zurückkommt wird sie natürlich mit ein paar Köstlichkeiten begrüßt.

Bettina -BettinaPralinen2

Buon appetito
Werner

 
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Geschrieben von - 9. Mai 2013 in Allgemein, Backen, Brötchen, Pralinen, Uncategorized

 

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Time for Macarons

Es war mal wieder an der Zeit, sich so richtig dem Macaronsbacken zu widmen. Herausgekommen sind dabei wieder neue Kreationen.

Natürlich habe ich wieder in den Farbtopf gegriffen, schon alleine deswegen, dass ich die verschiedenen Geschmäcker schon von vorher erkenne. Und außerdem müssen Macarons bunt sein. ;)

Macarons-Viererlei 1

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Das Sortiment:

Rot – Johannisbeere-Zartbitterschoko-Ganache

Grün – Tonkabohne-Kokos-Buttercreme

Gelb – Aprikose-Schoko-Ganache

Grau – Nuss-Nougat

Macarons-Viererlei 2

Buon appetito
Werner

 
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Geschrieben von - 4. Mai 2013 in Macarons, Süßes

 

Matjes mit Tartar aus Rote Beete

Am Mittwoch ist unser Fischtag wegen dem Feiertag leider ausgefallen. Für unseren Fisherman lohnen sich die Wochen mit einem Feiertag nicht um zu uns in den Süden zu fahren. Trotzdem, mindestens einmal muss die Woche Fisch auf unserem Speiseplan stehen.
Am 1.Mai gab es Rote Beete Salat mit Parmesan. Dazu wurden die roten Knollen frisch im Backofen in Alufolie gegart. Davon war noch eine Knolle übrig. Ich erinnerte mich, bei Petra von Chili und Ciabatta mal Rote Beete mit Matjes gesehen zu haben. Schnell ans iPad, auf ihrem Blog nachgeschaut, jawoll das ist es.

Das Rezept haben ich von Petra mehr oder weniger 1:1 übernommen. Dazu gab es bei uns Salzkartoffel und ein frisches Bier.

Matjes und Rote Beete 1

Matjes und Rote Beete 3

Ach ja, besonders prickelnd fand ich die frittierten Salzkapern.

Kannte ich so noch nicht. Hat dem ganzen Gericht aber seinen Stempel positiv aufgedrückt. :)

Buon appetito
Werner

 
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Geschrieben von - 3. Mai 2013 in Kochen

 

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Fritelle, Grießplätzchen und Gebratene Champignons alla Toscana

Ich habe mal wieder in meinen Kochbüchern geschmökert. Hängengeblieben bin ich in einem kleinem SlowFood-Büchlein mit dem Namen “La Primavera”

Fritelle di semolina“- Gebackene Grießplätzchen. Das hat meine Geschmacksnerven beim Lesen angesprochen. Dazu dachte ich mir passt gut ein Grüner Blattsalat. Es fehlte aber noch etwas. Ich entschied mich für “Fungi impanati e fritti alla Toscana” – Gebratene Champignons nach toskanischer Art von Marcella Hazan.
Und das alles an einem Montag. ;)

Vorweg, es hat sehr gut geschmeckt. Die Grießplätzchen kann ich mir gut als Polentaersatz vorstellen. Die gebratenen Champignons passen auf jedes Antipasti-Buffett.

Grießplätzchen_Champignons 3

Los geht es mit Grießplätzchen:

Zutaten für 2 Personen:

  • 450ml Milch
  • 60g Butter
  • 125g Weichweizengrieß
  • 1 Eigelb
  • Salz
  • 70g Parmesan, gerieben
  • 1 EL Emmentaler, gerieben

Die Milch leicht salzen mit der halben Butter zum Kochen bringen, unter unter rühren den Grieß einrieseln lassen. Dann 10 Minuten auf kleiner Hitze quellen lassen. dann von der Hitze weg nehmen und das Eigelb und 1 EL Parmesan unterrühren. Jetzt auf einem Backpapier ausbreiten und mit dem Teigschaber zu einer ca 1 cm dicken Platte glätten. Mit einem kleinen Dessertring oder einem Glas runde Plätzchen von ca 5cm ausstechen.

Diese werden in eine gebutterte Form dachziegelartig geschichtet. Dann etwas Parmesan und ein paar Butterflöckchen darüber und eine zweite Schicht Plätzchen obenauf legen. Diese wiederum mit ein paar Butterflöckchen und Parmesan bestreuen und den geriebenen Emmentaler als Abschluss darauf verteilen. Die Form kommt jetzt für ca 20-30 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen.

Grießplätzchen_Champignons 2

Während die Grießplätzchen im Ofen bräunen geht es an die Champignons. Das Rezept ist aus dem Buch “Die klassische italienische Küche” von Marcella Hazan. (Eines meiner Lieblingskochbücher) :)

Für 2 Personen:

  • 250g Champignons
  • 1 Ei
  • Grob gemahlener Pfeffer
  • Semmelbrösel
  • Pflanzenöl
  • Fleur de sel

Die Champignons putzen und die großen halbieren. Ei mit groben Pfeffer verschlagen. Jetzt werden die Pilze klassisch paniert, also durch das Ei gezogen und dann in den Semmelbrösel gewälzt. In der Zwischenzeit wird in der Pfanne das Pflanzenöl erhitzt. Dann die Champignons hinein geben und goldbraun ausbacken. Die fertiggebräunten Pilze kurz auf Küchenkrepp abtropfen lassen, mit Fleur de Sel bestreuen und sofort genießen.

Champignons

Und fertig auf dem Teller sieht das dann so aus:

Grießplätzchen_Champignons 3

Zusammen mit einen frischen Salat genießen! OK für die “NichtOhneFleisch-Fraktion”, das passt auch zu einem guten Braten und etwas Gegrilltem.

Buon appetito
Werner

 
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Geschrieben von - 29. April 2013 in Fleischlos, Kochen, Rezepte

 

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Wenn schon Schnitzel, dann ein Wiener, bitte!

Wenn schon Schnitzel, dann ein Wiener, bitte!

Natürlich ein Wiener Schnitzel!

Es geht doch nichts über ein gutes Kalbsschnitzel, paniert und in Butterschmalz gebraten. Dazu dann keine französische Kartoffelschlemmerei, sondern deutsche Bratkartoffel Schuhbeckos Art. Ist nur schade das ich davon nur einen Teller packe, so gut wie das schmeckt.

WienerSchnitzel 4

Man nehme ein Kalbsschnitzel vom Metzger seines Vertrauens, bei mir ist das in diesem Fall der Hofladen Wolf in Eußenheim. Das Fleisch wird gesalzen und gepfeffert. Dann meliert, durch eine Mischung aus geschlagenem Ei und etwas angeschlagener Sahne gezogen, mit Semmelbrösel paniert und in reichlich Butterfett gebraten. Dabei nach dem Umdrehen immer wieder vom Bratenfett mit dem Löffel über die schon gebratene Seite des Schnitzel geben.

WienerSchnitzel 1

Für die Bratkartoffeln werden am Vortag Pellkartoffeln gekocht. Dann geschält und in ca 1/2cm dicke Scheiben geschnitten. In der Pfanne etwas Öl erhitzen und die Kartoffelscheiben bei mittlerer Hitze anbraten. Dabei darauf achten das keine Scheiben übereinander liegen. In der Zwischenzeit wird eine Schalotte in dünne Streifen geschnitten, sowie etwas Majoran und Petersilie klein gehackt.
Nachdem die Kartoffeln auf der einen Seite schön knusprig gebräunt sind werden diese in der Pfanne gewendet und dann die Zwiebelstreifen dazu gegeben. Kurz bevor serviert wird die Bratkartoffeln mit Pfeffer und reichlich Salz würzen. Den Majoran und die Petersilie sowie ein kleines Stück Butter dazugeben. Gut schwenken und dann ab auf den Teller zum Schnitzel.

WienerSchnitzel 2

WienerSchnitzel 3

Mehr braucht es nicht!
Der Dame des Hauses geschuldet gab es noch einen Kopfsalat dazu. Leider war dieser noch nicht aus dem eigenen Garten. Geschmeckt hat er trotzdem. Da ich vergessen hatte einen Weißwein kühl zu stellen mussten wir uns mit einem Gläschen Barolo dazu begnügen. Auch nicht schlecht. ;)

Was darf zum Abschluß nicht fehlen? Genau, ein Espresso! Serviert mit einen Knusper-Nougat-Praline aus der Piccola Panetteria.

WienerSchnitzel 5

Buon appetito
Werner

 
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Geschrieben von - 27. April 2013 in Fleisch, Kochen, Rezepte, Uncategorized

 

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Hähnchenbrust mit französischer Kartoffelschlemmerei

Ja, ich bin fremd gegangen. Zumindest ein bisschen. ;)
Die französische Küche hat ja auch viel mediterranen Einfluss, zumindest in Teilen. So gesehen bewege ich mich doch wieder auf gewohntem Terrain. :)

Auf Aurélies Blog französischkochen, ihr wisst schon die Meisterin der Macaronskunst, habe ich die Tage eine nette Kartoffelzubereitung entdeckt. “Pommes dauphines ou duchesses”, das klingt in meinen Ohren nach etwas besonderem. Als unterfränkischer Landbewohner bin ich der französischen Sprache nicht mächtig und habe deshalb keine Ahnung wie man das auf deutsch ausdrückt, aber es klingt nach etwas Gutem. Und so gab es heute als Beilage “Pommes dauphines ou duchesses”.
Die ganze Woche hatte ich Hunger auf eine zartgebratene Hähnchenbrust. Es ist immer wieder ein Genus eine zartgebratene, saftige Hähnchenbrust von einem, zu Lebzeiten glücklichen, Bauernhof-Freilandhühnchens zu verspeisen. Das sollte es heute standesgemäß für das Sonntagsessen sein.  Nun gehört zu Aurélies Pommes eigentlich eine gute Soße, zur Hähnchenbrust mag ich aber keine.

Da kam mir heute spontan die Idee, ein Ananaschutney dazu zu fabrizieren.
Das ist schnell gemacht, Schalotte in kleine Würfelchen schneiden und in Butterschmalz anbraten. Dann die in kleine Stücke geschnittene Ananas dazugeben, etwas Thymian und Currypulver sowie einen guten Schuß eines guten Weißweines ebenfalls dazu und leise köcheln lassen bis eben die Chutneykonsistenz erreicht ist.

In der Zwischenzeit wird die Hähnchenbrust gesalzen, gepfeffert und mit Mehl bestäubt von beiden Seiten scharf ca 2 Minuten angebraten. Dann Deckel auf die Pfanne und die Temperatur auf kleinste Stufe gestellt ca 15-20 Minuten ziehen lassen. So wird die Hähnchenbrust schön zart und saftig durchgegart, einfach perfekt.

Hähnchenbrust-Pommes_dauphines 1

Das Rezept für die “Pommes dauphines ou duchesses” findet ihr bei Aurélie. Das habe ich genauso übernommen und erspare es mir an dieser Stelle.

Für uns war das mit einem frischen Salat ein tolles Abendessen auf dem Balkon bei milden Temperaturen.

Hähnchenbrust-Pommes_dauphines 2

Ach ja, jetzt hätte ich des fast vergessen. Meine Oma sammelte zu Lebzeiten leidenschaftlich Bocksbeutel. Das tat sie ohne große Weinkenntnisse. Sie hatte gerne ein immer gut gefülltes Weinlager. Ein paar davon habe ich auch schon länger als 10 Jahren in meinem Keller herumliegen. Bei der letzten Aufräumaktion hatte ich mir vorgenommen diese der Reihe nach endlich zu öffnen. Ich gebe zu, ich hatte null Hoffnung auf etwas brauchbares zu stoßen und rechnete damit, das nach dem Öffnen der Inhalt sofort in die Kanalisation wandert. Aber schon der 1. Bocksbeutel heute war ein Treffer. Zwar nicht unser Geschmack, da der auf toskanische Rotweine steht, aber trotzdem ein wirklich gutes Stöffchen. Und das Spannende daran, der Bocksbeutel ist 1986 abgefüllt, hat also 27 Jahre auf dem Buckel! Ja was kommt denn da noch nach die nächsten Wochen. ;)

Hähnchenbrust-Pommes_dauphines 3

Buon appetito
Werner

 
 

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Nachtrag zu den Geburtstagswaffel

Weil ich gefragt wurde wie die Waffelbecher innen ausschauen.

Da ich ein paar nicht mit auf die Feier genommen habe, brauch’ ja was zum Sonntagsnachmittagscappuccino, habe ich heute versucht eines aufzuschneiden. Durch die Waffel ist das gar nicht so einfach möglich. Aber so sehen die Becherchen innen aus:

Geburtstagswaffel Anschnitt

Ehrlicherweise muss mann zugeben, dass sie geschmacklich nicht der Oberburner sind. Sollen sie auch garnicht sein. Alleine die Form ist der Hit. Und man langt mal schneller zu einem kleinen Becherchen zum naschen als das man sich ein ganzes Stück (trockenen) Kuchen nimmt.

Beim nächsten Backen werde ich versuchen die kleinen “Häppchen” geschmacklich mit einem Likör oder eingelegten Früchten etwas aufzupimpen. Natürlich nicht zum Kindergeburtstag. ;)

Buon appetito
Werner

PS: @Alex, war eine tolle Feier gestern bei dir. War ja auch klar bei so einer lieben Gastgeberin! :)

 
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Geschrieben von - 21. April 2013 in Backen, Kleingebäck, Süßes

 

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