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Ghee – die veredelte Butter

Ghee – die veredelte Butter

Rechtzeitig bevor der Osterhase vorbeischaut wollte ich noch den Ghee-Vorrat auffüllen. Da kommt doch so ein Karfreitagvormittag wie gerufen.

Für alle die jetzt Ghee für etwas Fremdes handeln, sei zur Beruhigung gesagt, das kennt die mitteleuropäische Küche auch. Meister Schuhbeck nennt die “Geklärte Butter” das Braune Gold der Küche. Das ist nichts anderes als Ghee. Der Unterschied liegt darin, dass die “geklärte Butter” bei der Herstellung gerührt wird. Ghee hingegen wird ganz ohne Rühren hergestellt, das dauert dann auch viel länger und wenn man daran glaubt, hat es auch eine ayurvedische Wirkung.
Geschmacklich geben sich beide Versionen der Veredelung von Butter nichts.

Aber weil es zu Zeit eben trendy ist, mache ich kein “Braunes Gold” sondern Ghee. 😃

Diese geklärte Butter lässt sich für alles verwenden das den typischen Buttergeschmack haben soll. Ich verwende es hauptsächlich dann, wenn zum Schluss noch einmal der berühmte Klecks Butter zur Geschmacksverbesserung ans Gemüse oder Gericht kommt. Perfekt ist es aber auch wenn das Wiener Schnitzel in Ghee gebraten wird. Nein das ist nicht perfekt, das ist traumhaft!
Jedenfalls lässt es sich sehr lange lagern, angeblich weit über ein Jahr. so alt wird meines allerdings nicht. Nach 2-3 Monaten wird die Menge die ich mache sicher aufgebraucht ein.

Jetzt aber zur Herstellung von Ghee.

Man nimmt ganz normale Butter, ich nehme da wirklich die billigste Deutsche Markenbutter. In einem genügend großen top wird die Butter auf mittlerer Temperatur langsam erhitzt. Sobald die Butter das sprudeln anfängt sofort zurückschalten. Die heiße Butter darf nur gang leicht hier und da mal blubbern sonst verbrennt sich und ihr könnt alles in den Kanal schütten. Also aufgepasst und am besten dabei stehen bleiben, zumindest bis die optimale Herdplattentemperatur eingepegelt ist. Bei Induktion ist das kein Problem, da diese Platten sofort reagieren. Normale Kochplatten brauchen da etwas länger, hier muss man evtl. den Topf mal kurz zur Seite ziehen.

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Ghee 1

Ghee 2

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Es bildet sich dann mit der Zeit ein weißer Schaum auf der Oberfläche, den man mit einem feinen sieb oder Löffel abschöpft. Wicht ist aber, dass die Butter nicht gerührt wird. Nur an der Oberfläche abschöpfen. Nach ca 45-60 Minuten, das kommt auch auf die Buttermenge an, wird die Butter im Topf ganz klar und schäumt nicht mehr. Ruhig noch ein paar Minuten weiter auf Temperatur halten, das schadet nicht. Es soll nur sichergestellt werden, dass das ganze Wasser entwichen ist.

Ghee 4

Ghee 3

Ghee 5

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Ein guter Test ist folgender Trick: Man nimmt ein Holzstäbchen und taucht es die Butter. Das wird dann angezündet. Wenn die Flamme ganz ruhig und leise brennt, dann ist das Ghee fertig.

Ghee 9

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Das Ghee dann durch einen Kaffeefilter oder ein Sieb, das man mit 2 Lagen Kuchenpapier ausgelegt hat, in ein sauberes Glas füllen. Erkalten lassen und am besten geschlossen im Kühlschrank aufbewahren.

Das sind übrigens die Abfallstoffe der Butter:

der abgeschöpfte Schaum von der Butteroberfläche

der abgeschöpfte Schaum von der Butteroberfläche

Butterreste am Topfboden

Butterreste am Topfboden

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In meinem Fall habe ich aus 4 Päckchen Butter a 250g ca 800g Ghee in ca 1 Stunde gewonnen.

Ghee 8

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Jetzt kann Ostern kommen!

Buon appetito
Werner

 
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Geschrieben von - 18. April 2014 in Uncategorized

 

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Fast Food in Gesund

Fast Food in Gesund

Die letzten Tage war irgendwie nicht viel Zeit um dem Kochen den richtigen Zeitrahmen zu geben. Deshalb musste etwas Schnelle auf den Tisch. Wir entschieden uns für Fast Food. Aber gesundes Fast Food.

Sozusagen Slowfood in Schnell.

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Gestern gab es also Gemüse aus der Wokpfanne. Dazu ein paar Stückchen Schweinelende (oder Hähnchenbrust) die in Teriyakisauce eine Stunde baden durfte.
Das ist schon echtes Fast Food, aber in gesund!
Man nehme 2-3 Gemüsesorten, in meinem Fall war das ⅛ Weißkrautkopf und 1 Brokkoli. Schnippele alles in mundgerechte Stücke nach Belieben. Dazu eine ½ rote Zwiebel in dünne Ringe geschnitten, 1 Knoblauchzehe und etwas Ingwer, klein gewürfelt.
Öl in der großen Pfanne erhitzen, das Fleisch kurz anbraten und wieder herausnehmen. Dann in diesem Fett Zwiebel, Knoblauch und Ingwer anschwitzen. Gemüse dazu und braten und nach 2-3 Minuten die Teriyakisauce vom eingelegten Fleisch dazu geben. Weiter braten bis der gewünschte Biß erreicht ist. Das ganze mit Salz, Pfeffer und gemahlenen Chilischoten abschmecken. Das Fleisch dazugeben und kurz miterhitzen.

Fertig! Dauert incl. Gemüse- und Fleischschnibblerei 10 Minuten.

Wokgemuesepfanne 1

Wokgemuesepfanne 3

Dazu ein Stück Baguette, oder auch 2-3. Da fehlt es an nichts!

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Heute gab es gleich noch einmal schnelle Küche. Schon wieder “Fast Food”.
Es lag noch ein Becher Kichererbsensuppe im Gefrierschrank. Diese kurz erhitzen. Dann ein Klecks vom Bärlauchpesto darauf, ein Spritzer peperonigeschwängertes Olivenöl und frisch geriebenen Parmesan.

Schnell und sättigend. Und: unglaublich lecker für einen bekennenden Suppenkasper wie mich.

Kichererbsensuppe 1

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Buon appetito
Werner

 
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Geschrieben von - 10. April 2014 in Uncategorized

 

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Mohrenkopf und Plan B

Es fing so gut an!

Am Morgen habe ich ein Weizenvollkornbrot mit reichlich Körner in der Kastenform gebacken. Schaut klasse aus und schmeckt auch so, obwohl ich mich an keine Rezeptur gehalten habe und nach Geschmack und Vorhandensein die Zutaten vermengt habe. sozusagen ein Resterampebrot.

Weizenvollkornbrot

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Aber dann!
Statt Faschingskrapfen, für 2 Personen macht das wirklich keinen Sinn, sollte es an Fasching Mohrenköpfe geben.

Lange genug hatte ich darüber Informationen gesammelt. Schon beim vorbereiten de rWaffelböden passierte das erste Missgeschick. Ich hatte große, dünne Waffelplatten und wollte kleine runde Böden für die Mohrenköpfe ausstechen. Mangels einer Ausstechform in passender Größe nahm ich ein Glas. Das zerbrach dann kurz nach dem ich angefangen hatte auszustechen. War das ein Zeichen? Mit einem 2. glas funktionierte es dann. Die Mohrenkopfböden waren also gebrauchsfertig.

Mohrenkopf-Waffeln

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Soweit so gut. Dann fing das Dilemma an.
Die ersten beiden Versuche waren Katastrophen. Die Eiweiß-Zucker-Gelatinemischung war einfach nicht fest genug um als vernünftige Köpfe zu halten.
Ab in den Eimer!

Jetzt musste Plan B her, ansonsten musste der Sonntagssüß zum Nachmittagscappuccino ausfallen.

Kurzerhand wurde das Topfensouffle mit Vanillesauce vom Fischkochkurs am Freitag fabriziert. Boah, das war doch mal ein Erfolgserlebnis. Der Sonntagskaffee war gerettet.
Ich war gar nicht auf Fotografieren eingestellt, deshalb nur zwei mittelprächtige Fotos davon. Aber verdammt lecker waren sie schon, die Quarksouffles nach Max Matreux. :)

Faschingssonntag14 2

Faschingssonntag14 3

Faschingssonntag14 4

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Jetzt wollte ich es noch einmal wissen.
Mohrenköpfe – die 3.
Naja, mit der Konsistenz war ich dieses Mal halbwegs zufrieden. Aber die Optik ist irgendwie unterirdisch. Ich will es euch aber nicht vorenthalten. Auch in der Piccola Panetteria klappt nicht immer alles so wie ich mir das vorstelle.

Faschingssonntag14 5

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Und dass mir jetzt keiner kommt wegen “Mohrenkopf” und so. Ich bin jetzt im besten Alter und sage zeit meines Lebens zu diesen Dingern Mohrenkopf denn so habe ich es gelernt. Diese ganzen, kranken Begriffsdiskussionen wegen politischer, gesellschaftlicher Korrektheit gehen mir so was von auf den …. :(

Jetzt gibt es nach all dem Süßkram heute erst mal ein kräftiges Wiener Gulasch mit selbstgemachten Taglatelle. 😃

Buon appetito
Werner

 
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Geschrieben von - 2. März 2014 in Uncategorized

 

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Fast Food oder nicht?

Fast Food oder nicht?

Da war doch noch etwas!

Genau, beim Backen meiner Hot Dog-Brötchen für den Amerika-Blogevent Anfang Februar, hatte ich die Hälfte des Teiges als Hamburger-Buns geformt und gebacken. Die wanderten damals in den Gefrierschrank. Gestern endlich war es so weit, es gab Cheeseburger ala Cucinaepiu.
Jetzt kann man lange drüber philosophieren ob das Fast Food ist oder nicht. Ich bin der Meinung, spätestens wenn die Brötchen auch selbst gebacken sind, kann man nicht mehr von schnellem Essen im negativen Sinn sprechen. So eine “belegtes Brötchen” hat mit dem gemeinen amerikanischen Namensvetter der amerikanischen Schnellrestaurantketten nicht mehr viel gemeinsam. Die Brötchen sind selbst gebacken, die Mayonnaise ist schnell zusammen gerührt, das pure Rindfleisch vom Metzger des Vertrauen. Einzig das obligatorische Salatblatt, man sollte darauf verzichten in dieser Jahreszeit.

Apropos Mayonnaise:
Auch so eine Zutat, die sich viele nicht trauen selber zumachen, da man schon so viele Klippen und Probleme die man dabei beachten muss gehört hat.
Kann man alles vergessen! Das ist so easy wie Wasser kochen. :)

Man nehme 1 Ei, 1 TL Senf, Salz, Pfeffer und einen Spritzer Zitronensaft. Alles in einen hohen Becher schütten und den Zauberstab hineinhalten. Jetzt ca 200ml neutrales Öl (ich verwende nur Rappsöl aus heimischem Anbau) dazugeben und mit dem Zauberstab solange mixen bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Noch einmal abschmecken, fertig!
Das dauert keine 3 Minuten! Und, du weißt was drin ist in deiner Mayonnaise. :)

Kommen wir aber zu meinem Cheeseburger, made by Cucinaepiu.

Was braucht es für 2 zum sattessen:

  • 4 Hamburger-Buns
  • 400g Rinderhack
  • eingelegte Gurken
  • 1 Zwiebel
  • 1 Tomate in dünnen Scheiben (mag ich persönlich nicht mit den jetzt erhältlichen Wassertomaten)
  • 4 Salatblätter
  • 4 Scheiben Scheiblettenkäse
  • mittelscharfer Senf
  • Ketchup (mir schmeckt am besten der Original VW-Gewürzketchup)

Hamburger_Buns

Cheeseburger 1

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Und los geht’s:

Ca 2-3 Stunden bevor es zur Sache geht wird das Rinderhack nur leicht mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt in Form und der Größe der Brötchen gebracht. Auf eine leicht geölte Folie gelegt und ab in den Gefrierschrank. Durch das Anfrieren fällt das Fleisch nicht in der Pfanne auseinander.
Die Zwiebel wird in dünne Ringe geschnitten und in der Pfanne glasig angebraten und mit etwas Zucker leicht karamellisiert.
In der Zwischenzeit werden die Gewürzgurken dünn aufgeschnitten, die Salatblätter gewaschen.
Die Mayonnaise gerührt. Ich habe in die Mayo hier noch zusätzlich eine kleine, in Würfelchen geschnittene Gurke und etwas Petersilie gegeben. Sozusagen eine Remouladensauce daraus gemacht.

Jetzt kann es los gehen. Die Fleischpattys aus dem Gefrierschrank holen und in einer leicht geölten Grillpfanne braten. Dabei einmal wenden. Kurz vor dem Bratende wird je eine Scheibe Käse auf die Fleischplatten in der Pfanne gelegt. Ebenfalls kurz vor dem Ende der Bratzeit werden die Brötchen aufgeschnitten und unter dem Backofengrill leicht, wirklich nur ganz leicht angebräunt. Dann geht es an das zusammensetzen der Käseburger.

Auf die untere Hälfte der Brötchen kommt etwas Mayo oder Remouladensauce, anschließend das Salatblatt. Die obere Brötchenhälfte wird mit etwas Ketchup und Senf bestrichen. Je eine Fleischplatte auf das Salatblatt, Gurkenscheiben, (Tomatenscheibe) und karamellisierte Zwiebeln darauf geben und die obere Brötchenhälfte oben auf.

Cheeseburger 2

Cheeseburger 3

Cheeseburger 4

Cheeseburger 5

Cheeseburger 6

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Fast Food ist etwas anderes. Und spätestens nach dem zweiten Cheeseburger bist du wirklich anhaltend satt. Anders als im Schnellrestaurant. 😜

Cheeseburger 9

 

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Die schmecken sogar einem Unterfranken und Fan der mediterranen Küche! 😃

Cheeseburger 8

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Ach ja, findige Freunde haben beim Betrachten meines Foto, das ich gestern in Facebook gepostet hatte, die VW-Ketchupflasche entdeckt. Die, meiner Meinung nach, weltbesten Currywürste samt dem passenden Ketchup könnt ihr hier online bestellen: Original VW-Currywurst

Buon appetito
Werner

 
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Geschrieben von - 23. Februar 2014 in Uncategorized

 

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Kleine Torte mit Tonkabohne zum Cappuccino

Kleine Torte mit Tonkabohne zum Cappuccino

Ich konnte nicht widerstehen. In Backblogs hat das Buch von Meister Martin Schönleben eingeschlagen wie eine Bombe. Na klar, das Büchlein musste ich auch haben. Ich habe es als Ebook auf meinem iPad, das ist einfach praktisch. Egal wo man ist, man hat das Buch immer dabei und kann sich zumindest an den Bildern erfreuen wenn keine Küche in der Nähe ist. 😃
Jedenfalls, das Rezept das zur Zeit am meisten durch die Backblogs daraus geistert, sind die Tonkabohnen-Törtchen.
Sie sind wirklich schnell und einfach gemacht. Dadurch, dass sie zur Fertigstellung eh in den Gefrierschrank müssen, lassen sie sich nach Lust, Laune und Bedarf genießen. Einfach 3-4 Stunden im Kühlschrank auftauen lassen.

Voila, schon hat man fertige, tolle Minitörtchen auf dem Kaffeetisch.

Tonkabohnentoertchen2

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Das Rezept dazu findet ihr natürlich im Büchlein von Martin Schönleben ….. und in vielen Koch- und Backblogs wie z.B. hier: Bushcooks Kitchen.

Ich kann nur empfehlen, kaufe das Büchlein “Mini-Törtchen, verzaubern nicht nur Naschkatzen”. Für kleines Geld gibt es hier fantastische Törtchen für jeden Geschmack. :)

Buon appetito
Werner

 
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Geschrieben von - 22. Februar 2014 in Uncategorized

 

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Joghurtmuffins, ganz zufällig am Valentinstag

Joghurtmuffins, ganz zufällig am Valentinstag

Purer Zufall, dass heute Valentinstag ist und es Muffins in der Piccola Panetteria gibt. Das das Berechnung oder Absicht ist traut sich doch hoffentlich niemand zu denken, geschweige zu sagen. Dann auch noch in verführerischer Herzform …. 😃

Ich bin kein Freund des Kultes um diesen ominösen Valentinstag. Und Blumen gehen an diesem Tag, übrigens genauso wie an Muttertag, überhaupt nicht. Das ist pure Abzocke. Und außerdem sollte es für den oder die Liebste selbstverständlich sein, jeden Tag zu einem Valentinstag zu machen. Und das muss man nicht mit einem gekauftem Irgendwas in Herzform oder ein paar überteuerten Blumen ausdrücken.

Trotzdem überlegte ich mir natürlich etwas zum Valentinstag. Da ich sonst eher selten Kuchen backe, ich zufällig Silikon-Muffinförmchen in Herzform sah und auch noch das neue Buch von Martin Schönleben diese Woche erstand, in dem es im weitesten Sinn um diese kleinen Köstlichkeiten geht, dachte ich mir: Mach doch mal Muffins! 😃
Gedacht, getan!
Allerdings habe ich mich für eine kalorienarme Variante entschieden. Martins tolle Törtchen werden demnächst mal anvisiert. Übrigens ist sein Blog auch sehr lesenswert!

Es gab also heute schnelle Joghurtmuffins. Der Teig ist in 10 Minuten zusammengerührt. Genau richtig für den arbeitenden Hobbybäcker und Foodblogger zum Nachmittagscappuccino.

Die kleine Teigmenge reichte für genau 4 kleine Herzförmchen und 3 kleine runde Muffinsförmchen.

Zutaten:

  • 30g Margarine
  • 100g Joghurt
  • 1 Ei
  • 40g Zucker
  • 100g Mehl
  • 5g Backpulver
  • 1 TL Kakaopulver
  • etwas Orangenaroma

Joghurtmuffins 5

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Zubereitung:

Backofen auf 160°C vorheizen.
Die Margarine wird leicht erwärmt damit sie schmilzt. Während diese dann etwas abkühlt werden Joghurt, Ei und Zucker miteinander verrührt. Dann wird die Margarine untergerührt bis der Zucker sich aufgelöst hat. Jetzt das gesiebte Mehl mit dem Backpulver kurz unterheben. Den Teig nur ganz kurz rühren bis sich alles vermischt hat. Dazu braucht es nur einen Schneebesen, lohnt überbaut nicht eine Küchenmaschine zu benutzen.
Der Teig wird dann halbiert. Die eine Hälfte mit etwas Orangenaroma aromatisieren, in die andere Hälfte den Kakao rühren.
Jetzt abwechselnd vom weißen und dunklen Teig mit dem Kaffeelöffel in die Silikonförmchen geben. Ungefähr bis knapp über die Hälfte füllen. Nach Belieben noch mit der Gabel etwas vermischen.

Nach 25 Minuten bei 160°C Umluft sind die Muffins fertig. Ein paar Minuten abkühlen lassen und einfach aus den Silikonförmchen nehmen.

Joghurtmuffins 4

Joghurtmuffins 3

Joghurtmuffins 1

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Insgesamt dauert solch eine Muffinsaktion keine 45 Minuten. Also nach 1 Stunde stehen locker, fluffige, “kalorienarme” Muffins bereit um jemanden etwas zu verwöhnen.

Dass es dazu natürlich einen leckeren Cappuccino geben muss, ist doch klar! :)

Cappuccino

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Buon appetito
Werner

 
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Geschrieben von - 14. Februar 2014 in Uncategorized

 

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Frischer Wintersalat weckt Frühlingsgefühle

Frischer Wintersalat weckt Frühlingsgefühle

Mehr aus der Verlegenheit heraus, weil der kleine Hunger uns am Sonntag einen Streich spielte, haben wir diesen Salat aus Leckereien, die im Vorrat und Kühlschrank lagerten, kreiert.

Und da es uns wirklich ausgesprochen gut geschmeckt, hier das Rezept von unseren

Wintersalat, der Frühlingsgefühle weckt.

die Zutaten für 2:

  • Feldsalat (am Besten aus dem eigenen Garten)
  • Rote Beete (wir hatten je 2 rote und orangene Knollen)
  • Orangenfilets von einer Orange (noch haben wir sizilianische, direktimportierte Orangen)
  • ½ Zwiebel
  • Fleur de Sel, Pfeffer (bei mir immer aus der Mühle)
  • 1 Prise gemahlene Chilischoten
  • Olivenöl
  • Essig

Zubereitung:

Die Rote Beete in Alufolie mit einem kleinen Stück Butter im Backofen gar kochen. So behalten sie ihren vollen Geschmack.

Die erkalteten Knollen in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebeln in kleine Würfel und die Orangenfilets auslösen.

Jetzt geht es schon ans Anrichten!
Einige Spritze Olivenöl auf den Teller, darauf die Rote Beetescheiben legen.
Aus Essig, Öl, Salz, Pfeffer und dem ausgedrückten Saft des Orangengerippes ein Dressing rühren und mit den Zwiebeln und dem Feldsalat mischen.
Die Rote Beete-Scheiben werden noch einmal mit etwas Olivenöl beträufelt. Dann mit Fleur de Sel, Pfeffer und etwas gemahlenen Chilischoten nach Geschmack bestreut. Darauf kommt eine Handvoll vom angemachten Feldsalat. Das Ganze mit den Orangenfilets garnieren.
Dazu ein gutes Stück Baguette und einen kühlen Weißwein!

Rote Beete-Feldsalat1

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Buon appetito
Werner

 
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Geschrieben von - 10. Februar 2014 in Uncategorized

 

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Uncle Freddys Chili Hot Dog

Uncle Freddys Chili Hot Dog

Bei meinen Streifzügen durch die Blogs und Foodblogs dieser Welt bin ich bei Zorra hängengeblieben. Bella richtet dort das Blogevent “Kulinarischer Roadtripp durch die USA” aus.
Ich gebe ja zu, ich bin nicht so der große Fan von Blog-Events. Ich fühle mich dabei immer so terminlich unter Druck gesetzt. Aber dieses Event hat mich sofort angesprochen. Ich wußte sofort was ich beizusteuern habe. Es ist für mich die Gelegenheit, wieder mal ein Essen aus der Versenkung zu holen, das es schon lange nicht mehr gab bei uns. Wir erinnern uns dabei immer gerne an unsere Hochzeitreise in die USA.

Blog-Event_XCV_-_Kulinarischer_Roadtrip_durch_die_USA_-_1x_umrühren_bitte_aka_kochtopf

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Damals (es war schon im letzten Jahrtausend 😜 ) waren wir für 4 Wochen in Florida mit Ausflügen bis an den Mississippi und New Orleans unterwegs. Wir wohnten damals bei meinem Uncle Freddy, der in Wirklichkeit gar nicht mein Onkel ist, und zudem auch nicht Freddy heißt.
Jetzt wird sich vielleicht mancher die Augen rollend fragen: Was erzählt er mir da?
Um das Rätsel kurz aufzulösen: “Uncle Freddy”, der mit richtigem Name Willard E. Smith heißt, war in der Zeit als ich ein kleiner Junge war, ein US-Soldat und in Schweinfurt stationiert. Damals war er mit meiner Patin befreundet. Er sah aus wie der junge Freddy Quinn. In diesen Jahren ja ein Idol der Deutschen, der die Freiheit und die große Welt verkörperte und besang. Dann kam der Vietnamkrieg und Uncle Freddy musste in seinen 3. Krieg für sein Heimatland ziehen. Nach dem 2.Weltkrieg, der ihn als 15-jähriger schon einmal mit der Taskforce Baum nach Unterfranken führte, dem Koreakrieg musste er also auch noch sehen, dass er den Vietnamkrieg unversehrt übersteht. Er überstand ihn, aber die Liebschaft mit meiner Patin ging in der Zeit in die Brüche. Die Verbindung hat sich dann verloren, aber kurz vor unserer Hochzeit stand er urplötzlich vor unserer Türe. Was für eine Freude! Mein Onkel aus Amerika war da! 😃
Ja, so wurde die Idee geboren, unsere Hochzeitreise in die USA zu machen.

Aber zurück zum Thema. Wir wohnten also bei Uncle Freddy und so wurde dann auch typisch amerikanisch gelebt und gekocht. Klar, auch PizzaHut stand mal auf dem Programm. Allerdings nie McD und BurgerK. Zuhause gab es sehr oft Gegrilltes. Freddy ist ein Meister des Barbecues. Jede Woche stand einmal Chili Hot Dog auf dem Speiseplan. Natürlich vom Meister selbst zubereitet! :)

Das blieb für uns als das typische, amerikanische Gericht in Erinnerung. Damals gab es, wie zu fast jedem Essen, Chips bei den Smiths als Beilage. Das haben wir uns dann aber doch schnell wieder abgewöhnt. :)
Wenn man die Hotdogs in ihre Einzelteile zerlegt, urdeutsch: Brötchen, Würstchen, Hackfleischsauce, Zwiebelwürfel. Alles ganz normale Zutaten. :)

Und bevor jetzt irgendwelche Einwände kommen, von wegen Fast Food und so. Diese Chili-HotDog sind absolut kein Fast Food. Fast könnte man sagen: Slowfood! 😃
Schon alleine das Backen der Brötchen dauert gute 3 Stunden. 😃
Denn im Gegensatz zum Original in den USA backe ich meine Hot Dog Buns natürlich selbst. 😃

Mein Beitrag zu Bellas Blog-Event: Uncle Freddys Chili Hot Dog

Hot_Dog 4

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Die Zutaten für 2 hungrige Mäuler:

  • 6 Hotdog-Brötchen

Die backe ich natürlich selber Also gekaufte Lutschbrötchen sind nicht das Wahre wirklich der Burner. Ist halt wie bei allen Brot und Brötchen. 😃

Das Brötchenrezept für Hot Dog Brötchen.

Zutaten 

  • 1 kg Mehl 405
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 80 g Zucker
  • 3 TL Salz
  • 400 ml lauwarme Milch
  • 250 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung 

Mehl, Hefe, Zucker, Wasser und Milch miteinander vermischen. Dann das Salz hinzufügen und einen homogenen Teig kneten.

Den Teig dann abgedeckt ca. 1 Stunde an einem warmen Platz zur Ruhe stellen. Das Teigvolumen sollte sich ungefähr verdoppelt haben.

Jetzt den Teig noch einmal durchkneten und in Stücke von ca 90g teilen. Diese zu Brötchen formen und dann lang zur Hot Dog-Form rollen. Mit der Nahtstelle nach unten auf ein Backpapier legen und noch einmal ca. 1 Stunde abgedeckt ruhen lassen.

Dann für ca 16-20 Minuten bei 200°C im Backofen backen.

Hot_Dog_Broetchen1

Hot_Dog_Broetchen2

Hot_Dog_Broetchen3

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Dann braucht es noch:

  • 6 Hot Dog-Würstchen (Frankfurter oder Wiener sind hier nicht so geeignet, da sie zu fest sind)
  • 200g Rinder-Hackfleisch
  • 100g passierte Tomaten
  • gemahlene Chilischoten
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Brühpulver
  • 1 Knoblauchzehe, klein gehackt
  • ½ mittlere Zwiebel, mittelgroße Würfel
  • ½ mittlere Zwiebel, grobe Würfel

Daraus wird eine Hackfleischsauce hergestellt.

Die Zwiebelwürfelchen, Knoblauch und das Hackfleisch werden in etwas Öl scharf angebraten. Dann Brühpulver darüberstreuen und die passierten Tomaten dazu. Für ca 15 Minuten leise köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und gemahener Chilischote abschmecken.

Das lässt sich soweit alles gut vorbereiten.
Zum Anrichten dann die Brötchen leicht erwärmen (wir nehmen das Warmhalteschubfach in der Küche dazu), ebenso die Hackfleischsauce erhitzen.
Das Brötchen wird entweder waagrecht oder senkrecht, ganz nach persönlicher Vorliebe, aufgeschnitten. Vorsicht, nicht ganz durchschneiden! Es muss an einer Längsseite noch etwas zusammenhängen.
Etwas auseinander drücken, einen kleinen Klecks der Sauce hinein, das heiße Würstchen darüber legen. Jetzt eine gute Portion Hackfleischsauce darüber verteilen und obenauf die groben Zwiebelwürfel.

Die Kunst des Essens besteht jetzt darin, möglichst wenig der Zutaten zu verlieren bzw. zwischen den Fingern zu verteilen beim Reinbeißen.

Hot_Dog 3

Hot_Dog 2

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Endlich mal ein Essen, bei dem sich die Serviette verdient machen darf ;)

Ich habe übrigens nur die Hälfte des Brötchenteiges als HotDog-Brötchen geformt und gebacken.
Die andere Hälfte wurde als Hamburger Buns gebacken.
Dafür werden die runden, zu Brötchen geformten Teigteilchen mit den Fingern flach in ca 1,5cm dicke Scheiben gedrückt und nach der Ruhephase mit Eiwasch bestrichen und etwas Sesam bestreut. Dann genauso gebacken wie die HotDog-Brötchen, lassen sie sich sehr gut einfrieren.

Hamburger_Buns

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Ich freue mich jetzt schon auf Cheeseburger mit diesen leckeren Hamburger Buns die es demnächst geben wird. :)

Buon appetito
Werner

 
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Geschrieben von - 2. Februar 2014 in Uncategorized

 

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Sonntagsessen: Zitronenhuhn nach Marcella Hazan

Sonntagsessen: Zitronenhuhn nach Marcella Hazan

Ein wahrlich würdiges Gericht für ein Sonntagsessen: Zitronenhuhn nach Marcella Hazan.

OK, ich hatte jetzt keine Zitronen, die frisch vom Baum in Amalfi gepflückt wurden, aber zumindest ein Bio-Gockel von allerfeinster Qualität.

Das Rezept an sich ist so einfach wie genial!

Man nehme ein hochwertiges Biohähnchen, reibe es innen und außen gut mit Salz und Pfeffer ein. Dann 2 ungewachste Bio-Zitronen mehrmals einstechen und in das Innere des Hähnchens stecken. Die Öffnungen des Hähnchens verschließen und die Beine leicht zusammenbinden. Nicht zusammenpressen, sondern in der natürlichen Stellung fixieren.
Jetzt das Hähnchen mit der Brustseite nach oben in eine Bratform legen und bei 180°C im Backofen in der oberen Hälfte einschieben. Nach 30 Minuten einmal vorsichtig wenden damit die Haut nicht aufreißt. Bis zum Ende der Backzeit nicht mehr wenden.
Man berechnet für 500g Hähnchengewicht ca 35-40 Minuten an Zeit.

Raus kommt ein fantastisch duftendes, leicht nach Zitrone schmeckendes, saftiges Hähnchen.

Zitronenhuhn 2

Zitronenhuhn 1

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Dazu gab es bei uns Kartoffeln und Möhren mit Rosmarin die in der Resthitze des Steinbackofens gegart wurden.

Zitronenhuhn 3

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Als Beilage vom Farmersalat den ich als Wochenration am Vormittag aus Möhren, Lauchringen, Dickmilch und Senf vermischt hatte.

Farmersalat 1

Farmersalat 3

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Wie gesagt, ein echtes Sonntagessen!

Zitronenhuhn 4

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Bevor die Kartoffeln in den Steinbackofen kamen, wurde heute ein Hausbrot richtig schön rustikal ausgebacken. Rösche, knackige Kruste, so mag ich Roggenmischbrot!

Rustikales Hausbrot 1

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Das Rezept für das Zitronenhuhn stammt aus dem Kochbuch “Die Klassische Italienische Küche” von Marcella Hazan, das im Verlag Collection Rolf Heine erschienen ist.

Buon appetito
Werner

 
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Geschrieben von - 26. Januar 2014 in Geflügel, Kochen, Rezepte, Salat, Uncategorized

 

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Strudel mit Sauerkraut, Bratwurst und Lardo

Strudel mit Sauerkraut, Bratwurst und Lardo

Quizfrage: Was essen Franken besonders gerne? Sauerkraut und Bratwurst

Es sollte etwas Fränkisches zum Abendessen sein. Aber irgendwie anders.
Schon lange gab es keinen Strudel mehr. Also wurde ich kreativ und bastelte den

Frankenstrudel. 😃

Dafür wurde ein Strudelteig nach meinem Standardrezept von Ingrid Pernkopf geknetet.

Die Zutaten für den Strudelteig:

  • 300g gesiebtes Mehl
  • 125ml lauwarmes Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 20ml Essig
  • 30ml Öl

Während dieser seine Ruhephase hatte habe ich dann 2 grobe, dicke Bratwürste in heißem Wasser gebrüht. Zudem ein Glas vom selbsteingestampften Sauerkraut mit einem in Würfel geschnitten Apfel für 10 Minuten geköchelt.

Jetzt war es an der Zeit den Strudelteig schön dünn auszuziehen. Wie das funktioniert und ach hwie man den Strudelteig einfach herstellt zeigt Ingrid Pernkopf sehr anschaulich in ihrem Video hier.

Der hauchdünnen Strudelteig wurde nun mit ein paar dünnen Scheiben feinsten Lardo, ein italienischer Bauchspeck, belegt. Als Freund der italienischen Küche wollte ich meinen Strudel zumindest etwas aus der unterfränkischen Provinz heraushelfen. 😜 Natürlich kann man dazu auch dünnen Frühstücksbacon verwenden.
Jetzt das Sauerkraut darauf verteilt. Dabei muss man aufpassen das eventuelle Wacholderbeeren oder Lorbeerblätter entfernt werden.
Den Strudel nun vorsichtig mit Hilfe des Tuches auf dem er ausgebreitet wurde ungefährzu zwei Drittel aufgerollt. Dann die Wurst quer auf das Kraut gelegt und den Teig fertig aufrollen.
Auf das Blech jonglieren und noch mit einem Butter-Öl-Gemisch bestreichen. Ich habe aus meiner Teigmenge zwei kleiner Strudel gerollt.

Der Strudel kommt dann für ca 40 Minuten bei 180°C ins Rohr und wird während dem Backen noch zweimal mit der Butter-Öl-Mischung eingepinselt.

Sauerkrautstrudel 4

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Wir haben den Strudel pur genossen.
Für Soßenfans kann ich mir auch gut ein paar Esslöffel einer guten Braten-oder Rouladensauce dazu vorstellen.

Sauerkrautstrudel 3

Sauerkrautstrudel 1

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In dieser Form kann Sauerkraut und Bratwurst auch eine tolle Vorspeise zu einem Festtagsmenü sein.

Das Rezept dazu findet ihr wieder im Rezeptbuch “Cucinaepiu” entweder hier über den Link oder im Link ganz oben auf dem Blog.

Buon appetito
Werner

 
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Geschrieben von - 18. Januar 2014 in Kochen, Rezeptbuch, Rezepte, Uncategorized

 

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