Clafoutis – Sommer pur

Es fing damit an, dass Frau C. gestern Kirschen zum Naschen geschenkt bekam. Richtig dunkelrote, süße Kirschen. Ein echter Traum. Ich war der Meinung, das seien viel zu viele zum Naschen. Nach kurzer Diskussion konnte ich 2 Handvoll in Sicherheit bringen.

Mir kam beim Anblick der Kirschen sofort der französische Klassiker Clafoutis in den Sinn. Als nächstes Tim Mälzers Rezept. Das war der passende Moment.  Natürlich habe ich etwas nach meinem Geschmack an der Rezeptur gedreht. Besonders die Tonkabohne hebt das Geschmackserlebnis noch einmal ganz enorm.

Zur Einstimmung auf den Feiertag genau das Richtige am Abend. Der Teig ist schnell gerührt und nach einer großen Schüssel Salat mit einer Stange Baguette darf es dann auch mal etwas Süßes sein. 😃

Meine Zutaten für den Teig:

  • 80g Marzipan in Stücken
  • 150ml Milch
  • 1 Tonkabohne, gerieben
  • 4  Eier, getrennt
  • 40g Zucker
  • 25g Mehl
  • 25g Stärke
  • 1 Prise Salz
  • 2 Handvoll Kirschen
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • Butter für die Form

Clafoutis 1

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Zubereitung:

Der Backofen wird vorab auf 190°C vorgeheizt.

Die Kirschen habe ich, entgegen dem Original aus Frankreich, dann doch lieber entkernt. Bei dieser kleinen Menge geht das ruckzuck.

Der in kleine Stücke geschnittene Marzipan wird mit dem Zauberstab mit der Milch und der Tonkabohne verquirlt.

Die Eigelbe mit der anderen Hälfte Zucker schaumig rühren und Mehl und Speisestärke dazurühren. Jetzt das Marzipan-Milch-Tonkabohnengemisch dazu geben und gut verrühren. Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben.

Den Teig in eine gefettete Tarteform geben und 5 Minuten in der Röhre anbacken. Dann herausnehmen und die Kirschen verteilen. Das hat den Vorteil, dass die Kirschen nicht ganz im Teig versinken. Jetzt für weitere ca. 15 Minuten backen.

Kurz abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Und dann: Einfach genießen!

Clafoutis 3

Clafoutis 2

Clafoutis 4

Clafoutis 6

Clafoutis 5

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Ach ja, plötzlich war es völlig in Ordnung, dass ich mit Nachdruck auf ein paar Kirschen aus dem Naschkorb bestanden hatte …

Buon appetito
Werner

 

Backpapier, Hähnchenbrust und Parmesankruste

Beim Lesen und Bilderschauen von diesem Rezept in Karins Blog wußte ich sofort, das will ich auch essen. Und um es direkt zu sagen: Die Süße Hex Karin kann nicht nur in Süß tolle Sachen zaubern.

Kühl- und Gefrierschrank boten alles was das Rezept benötigte, außer den Hähnchenbrüsten. Diese waren gestern leicht zu besorgen. So konnte das Sonntagsmahl zubereitet werden.

Ich hielt mich relativ nahe am Originalrezept, einzig von der Frischkäsefüllung und der Käsekruste habe ich etwas mehr gemacht. Fand ich im Nachhinein auch nicht verkehrt.

Hähnchen mit Parmesankruste 1

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Die Zutaten für 2:

  • 2 Hähnchenbrüste
  • 3 EL Frischkäse
  • 3 EL Bärlauchpesto (bei mir eingefrorenes)
  • 3 EL Semmelbrösel
  • 3 EL Parmesan, (frisch gerieben, ist ja selbstverständlich)
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Hähnchen mit Parmesankruste 4

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Für die Füllung Frischkäse mit Bärlauchpesto verrühren.

Hähnchenbrust vorbereiten und von oben eine Tasche einschneiden. Die Brüstchen auf ein Stück Backpapier setzen, salzen und pfeffern. Dann in die Taschen die Frischkäse-Pestofüllung geben und etwas festdrücken.

Semmelbrösel, Parmesan und Olivenöl miteinander vermischen und auf den Brüstchen verteilen. Das Backpapier leicht zudrehen, dabei aber oben eine Öffnung lassen. Auf einem Backblech in den auf 180°C vorgeheizten Backofen für 25 Minuten schieben. Voila!

Auch wir entschieden uns für einen Tomatenreis dazu. Und: Ein genialer Spitzkohlsalat. Das gibt demnächst einen extra Blogeintrag.

Hähnchen mit Parmesankruste 2

Hähnchen mit Parmesankruste 3

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Ein sehr sehr gutes Sonntagsessen, das wenig Vorbereitung bedarf.

Zur Abrundung gab es dann Erdbeereis mit Limes. Die letzten Erdbeeren aus dem Garten wurden zu einem leckerem Eis verarbeitet. Dazu der vor ein paar Tagen angesetzte Erdbeerlimes.
Mmmmmh!

Erdbeereis mit Erdbeerlimes (1)

Erdbeereis mit Erdbeerlimes

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Oberlecker!

Buon appetito
Werner

 

 

Osterpralinen – die Zutaten

Ich bin von verschiedener Seite aus nach den Rezepten der Pralinen in meinen Ostergrüßen gefragt worden.

Dem will ich gerne nachkommen. Allerdings bitte ich um Nachsicht, dass ich nicht die ganze Herstellungsprozedur beschreibe. Das würde die Grenzen dieses Blogartikels dann doch sprengen. Die Pralinenfreunde und Hobbypraliniers wissen sicher mit den Zutaten umzugehen.

Für alle anderen, merke ich mir: Ist bestimmt mal einen Blogeintrag wert, über die Pralinenbastelei im Einzelnen zu posten.

Das war also meine Osterkollektion 2014

Osterpralinen2014 4

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Eierlikör-Tonkabohnen-Praline

Osterpralinen 2014 2

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Zutaten:

  • 250g weiße Kuvertüre
  • 350ml Eierlikör mit Tonkabohne (selbstgemacht)
  • 50g weiche Butter
  • Kuvertüre für die Hülle

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Trüffel “Hanuta-Style”

Osterpralinen2014 6

Osterpralinen2014 1

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Zutaten:

  • 100g Butter
  • 250g Nutella
  • 10g Kakao
  • 200g gehackte Haselnüsse, geröstet
  • 2 große Waffelblätter (ca 25 x 35cm), klein gerieben
  • Vollmilchkuvertüre für die Hülle

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Trüffel “Bounty-Style”

Osterpralinen14 3

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Zutaten:

  • 100g Schlagsahne
  • 50g Puderzucker
  • 200g Kokosraspel
  • Spritzer Kokosaroma
  • Vollmilchkuvertüre für die Hülle

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Amalfipraline mit hausgemachtem Orancello

Osterpralinen14 4

Osterpralinen14 1

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Zutaten:

  • 150g weiße Kuvertüre
  • 50g Sahne
  • 70ml Orancello (selbstgemacht)
  • 40g weiche Butter
  • weiße Kuvertüre für die Hülle

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Marzipankartoffeln

Osterpralinen 2014 1

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Zutaten:

  • Marzipan
  • Erdbeerzucker
  • Kakao

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Schichtpraline Erdbeermarzipan-Nussnougat mit Müsli-Sahnenougat

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Zutaten:

  • 150g Marzipan
  • 3EL Erdbeerzucker (selbstgemacht: getrocknete Erdbeeren fein gemahlen mit Zucker)
  • 250g Nussnougat
  • 30g Knuspermüsli (selbstgemacht: Mandelstifte, grobe Haferflocken, Zimt, Honig, Ahornsirup, Salz)
  • 100g Sahnenougat
  • Zartbitterkuvertüre für die Hülle

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Die Rezepturen stammen in der Originalversion entweder von meiner Pralinenmeisterin Karin Ebelsberger und wurden nach meinen Bedürfnissen und Geschmacksempfindungen angepasst oder wurden von mir selber kreiert. Meine Zutaten beziehe ich alle in bester Qualität bei Pralinenwerkzeug.

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So und jetzt ihr Hobbypraliniers, ran an die Kuvertüre und praliniert!

Buon appetito
Werner

Sonntagsmenü, improvisiert aber lecker

Irgendwie war es verhext heute. Es hat alles nicht so gepasst wie ich mir das vorgestellt habe. Es fing damit an, dass ich gestern beim belegen der Piadini die Tomaten vergessen hatte. Was wir gestern dann nicht bedauerten, denn die wässrigen roten Dinger hätten den tollen Geschmack unserer Piadinis empfindlich gestört. Heute aber mussten sie weg, Genauso wie der Rest Rucola, der ähnliche Geschmacksexplosionen wie die wässrigen Tomaten hervorzaubert. 😃 Weiter ging es damit, dass die Hähnchenbrust, die für die Hauptspeise vorgesehen war, kein wirklich schönes, zusammenhängendes Stück Fleisch war. Nein, beim aufschneiden in Scheiben hatte ich irgendwie immer mehrere Teile in der Hand. Ok, dann war eben Improvisationskunst gefragt.

Also dann mal ans Werk.
Als Vorspeise habe es Rucola in Balsamicodressing mit karamellisierten Tomaten und Tallegio (Reststück). Dazu ein Stück Kümmelbrötchen wie es der Franke gerne mag! 😃

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Weiter dann mit der Hauptspeise:

Hähnchenbrust mit Parmesan-Semmelbröselfüllung und Taleggio überbacken. Dazu mediterrane Ofenkartoffeln.

Die zerflederten Hähnchenbrustscheiben wurden dazu etwas dünn geklopft, leicht gesalzen und gepfeffert, dann meliert und kurz in Olivenöl angebraten. Jetzt eine Auflaufform mit einer Schicht Hähnchenscheiben belegt. Darauf kam eine Mischung aus geriebenen Parmesan, Semmelbrösel und Olivenöl. darüber die restlichen angebratenen Hähnchenscheiben. Ganz obenauf kleine Stücke vom Taleggiokäse. Die Form kam dann für ca 15 Minuten zu den Ofenkartoffeln in die Backröhre.
Genug Zeit also um die Antipasti, den Rucola-Tomatenteller zu verspeisen.

Die Hauptspeise:

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Das Dessert war das einzige Menüteil heute das wie geplant funktionierte. Eine weiße Schokoladen-Creme Brulee.

Das Rezept habe ich dazu in der halben Menge von Nele’s Pralinenwahnsinn übernommen und auf 4 kleine Förmchen aufgeteilt. Diese wurden heute kurz vor dem Servieren nur noch mit dem Feuerspeier bearbeitet um eine schöne, leichte Zuckerkruste darauf zu zaubern.

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Und weil es so verdammt gut geschmeckt hat, haben wir sie alle 4 verspeist. :)

Trotz dem, etwas aus de rNot geborenen Sonntagsmenü waren wir mehr als zufrieden mit unseren Kochkünsten. Und die einzelnen Gerichte wird es definitiv so wieder geben.

Buon appetito
Werner

Schokomoussetörtchen – Finish

Ich hatte es ja in meinem Artikel “Schokomoussetörtchen – fast fertig” am Sonntag angekündigt. Heute sollten die Schokomoussetörtchen zum Einsatz kommen.
Das hieß, sie mussten erst noch fertig gestellt werden.

Blaubeertoertchen1

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Die Törtchen wurden also heute vormittag aus dem Tiefkühlschlaf geholt. Laut Martin benötigen sie mindestens 3 Stunden im Kühlschrank zum Auftauen. Dazu werden die Silikonförmchen sofort nach dem Entnehmen aus dem Gefrierschrank umgestülpt. Dabei fallen einem die Törtchen förmlich in die Hände.

Blaubeertoertchen2

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Nach der Auftauzeit wurde Eiweiß mit Zucker cremig geschlagen und mit etwas Blaubeerenmus verfeinert.

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Die Törtchen damit verziert und anschließend mit dem Bunsenbrenner angeflammt bis die Kanten des Eiweiß schön gebräunt waren.

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Zum krönenden Schluss noch eine Heidelbeere oben aufgesetzt. Fertig!

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Das genaue Rezept findet ihr in Martin Schönlebens Büchlein Mini-Törtchen.

War nur schade, dass jetzt keine Blaubeerzeit ist. So mussten wir auf gefrorenen Früchtchen ausweichen.

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Und jetzt steht der Nachmittags-Kaffeekränzchen-Damenrunde nichts mehr im Weg. :)

Einen Unfall mit Totalschaden gab es leider dabei auch zu vermelden.

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Die Törtchen eignen sich übrigens auch hervorragend als Dessert.

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Buon appetito
Werner

Schokomoussetörtchen – fast fertig

Heute habe ich mal wieder Törtchen aus dem Buch von Martin Schönleben gebastelt.
Geplant sind sie für nächste Woche wenn sich Frau Cucinaepiu mit Freundinnen trifft.

Nachdem die Tonkabohnentörtchen nur Lob bekamen, habe ich mich diesmal für die Schokomousse-Törtchen entschieden.
Auch sie werden ähnlich wie ihre Vorgänger hergestellt. Das heißt, am Anfang steht ein dunkler, dünner Bisquitboden aus dem runde Böden für die Törtchen ausgestochen werden.

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Damit ist die Hauptarbeit fast schon erledigt.
Jetzt wird die Schokomousse aus Quark, Sahne, Ei und Gelatine hergestellt und die Silikonförmchen damit gefüllt. Oben auf ein Scheibe des ausgestochenen Biskuit legen. Fertig.

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Naja, fast fertig.

Die Teilchen kommen jetzt in den Gefrierschrank. Bei mir bleiben sie bis nächste Woche auf Eis. Dann kommt das Finish. Deshalb hier heute auch kein Foto vom Gesamtkunstwerk.

Die Reste von Bisquitboden und Mousse habe ich vermischt und kalt gestellt. Das gab es heute Abend als Dessert. Die Vorfreude auf die Törtchen ist schon mal gewachsen!

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Was aber dieses Wochenende wirklich fertig wurde, sind Salsicce die Vadder in seiner Wurstküche nach meinen Vorgaben gewurschtelt hat.

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Wir freuen uns schon auf das nächste Grillevent.

Buon appetito
Werner

Zuerst Foodbloggertreffen und dann Angrillen

Gestern war Rhein-Main-Foodbloggertreffen in Frankfurt und ich war dabei!

Mitten in der Stadt, unweit des Römer trafen sich Foodblogger aus dem Rhein-Maingebiet. Dabei waren einige bekannte Gesichter und Foodbloggerfreunde, die ich schon von unseren Genußbloggertreffen in Würzburg kennen- und schätzengelernt habe, aber auch für mich völlig fremde Blogs mit ihren kreativen Köpfen dahinter. So wurden beim Essen und anschließenden Schnacken am Tisch interessante Gespräche geführt. Natürlich ging es hauptsächlich um die gemeinsame Leidenschaft, das Foodbloggen mit all seinen Facetten und Richtungen. Und ich wurde wieder einmal in meiner Meinung bestätigt, dass Foodblogger/Innen einfach nette Menschen sind. 😃
Wie es sich für die Spezies gehört, mußte natürlich jedes Essen vor dem Genießen erst fotografiert werden. Leider war ich beleuchtungstechnisch etwas suboptimal gesessen, so dass meine Fotos einfach zu schlecht wurden. Da verweise ich doch gerne an meine Foodbloggerfreundin Noémi, die alles perfekt festgehalten hat. Schaut mal auf ihrem Sammelhamster-Blog vorbei!

Und weil das Wetter nicht nur zum Treffen gestern so schön war, sondern der Frühling jetzt mit Macht über uns rollt, hatten wir für heute die Grill-Saisoneröffnung geplant. 😃
Dazu wurden heute vormittag Baguette gebacken. In der Form nicht ganz optimal gelungen, man merkt ich bin aus der Übung. Aber geschmacklich hammermäßig!

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Als Einstieg gab es zum Ramazzotti-Aperitivo natürlich frisches Baguette mit städtischen, selbstgemachtem Bärlauchpesto.

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Ich sag euch, wenn nicht schon das Grillfeuer gebrannt hätte, wäre ich bei dieser Kombi geblieben. Die pure Geschmackssensation. :)

Dann war da aber noch das kleine Steak zum Kartoffelsalat nach Schuhbeck-Art mit Radieschen. Noch so ein Sattesser!

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Und zur Feier des Tages, als krönender Abschluss, wurden die letzten Tonkabohnen-Törtchen nach Martin Schönleben die man so herrlich vorbereiten kann und einfach bei Bedarf aus dem Tiefkühler holt, genossen.

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Ganz ehrlich gesagt, muss ich heute am Nachmittag die Sonne auf dem Balkon genießen. Bewegung ist jetzt der echte Streß! :)

Buon appetito
Werner

Blätterkrokant – Ich konnte es nicht lassen

Es ließ mir einfach keine Ruhe!

Letzte Woche versuchte ich mich an Blätterkrokant. Leider misslang mir das gründlich. Ich hatte den Zucker zu stark karamellisiert und so ging der Blätterkrokant dann eher als Bonbon oder als Plombenzieher durch. 😜
Das ließ mir über das Wochenende keine Ruhe. Noch am Samstag bestellte ich bei Pralinka unter anderem neuen Nougat. Zu meiner Überraschung brachte mir der Postbote am Hl. Abend die bestellten Zutaten. Für mich fast wie Bescherung. 😃
Ich nahm mir also vor, am 2. Weihnachtsfeiertag mich noch einmal am Blätterkrokant zu versuchen. Der neue, nun 2. Versuch, misslang schon wieder. Ich hatte den Zucker nicht stark genug erhitzt und der Krokant war zu bröselig. Ich wollte schon aufgeben.
Zur Zerstreuung wurden dann erstmal Pralinen gebastelt. Für die Füllung nahm ich von meinem Ricottawölkchen-Dessert vom 1.Feiertagsessen.
Das war doch mal wieder ein Erfolgserlebnis. 😃

Weihnachtspralinen-Ricotta1

Weihnachtspralinen-Ricotta2

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Ein kleines Abfallprodukt dabei: 2 Orangen-Zartbitter-Schokoladentafeln 😃 

Schokoladentafel

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Jetzt packte mich noch einmal der Ehrgeiz, endlich guten, leckeren Blätterkrokant selbst zu machen.
Wie sagt das Sprichwort: “Aller guten Dinge sind 3.”

Jaa! 😃

Blätterkrokant3

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Genau so wollte ich meinen Blätterkrokant haben. So habe ich es bei meiner Pralinenmeisterin in München gelernt. 😃
Durch das Verwenden von hochwertigen, feinen Zutaten, schmeckt der Blätterkrokant auch absolut perfekt.

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Ich wollte euch heute am 2. Feiertag einfach etwas an meinen kleinen Erfolgserlebnis teilhaben lassen. Entschuldigt bitte die etwas unscharfen Fotos, die sind heute mit dem Smartphone fotografiert.

Buon appetito
Werner

Zum Abschluss: Elisenlebkuchen

Als Abschluss der Weihnachtsbäckerei 2013 wurden Elisenlebkuchen auserkoren.Eben richtige fränkische Traditionslebkuchen.

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Gebacken habe ich sie nach einem Rezept meines Foodbloggerfreundes Dirk.

Am Rezept von Dirk habe ich die Haselnuss-Mandelmenge geändert und noch etwas Zimt zusätzlich zum Teig gegeben.

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Elisenlebkuchen2013 6

frisch gebacken aus dem Ofen

frisch gebacken aus dem Ofen

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Das Rezept:

Nach einem alten fränkischen Rezept: Feinste Elisenlebkuchen mit Haselnüssen, Mandeln und Walnüssen.
im Orignal – Autor: Dirk Staudenmaier
Die Teigmenge ergab bei mir 49 Stück bei 70er Oblaten
Zutaten
  • 8 Eiweiss (von großen Eiern)
  • 500 g brauner Zucker
  • 10 g Hirschhornsalz
  • 200 g bestes Marzipan
  • 150 g gemahlene Haselnüsse
  • 300 g gemahlene Mandeln
  • 150 g gemahlene Walnüsse
  • je 100 g Orangeat und Zitronat (sehr fein gehackt)
  • 50 g Honig (Dirk: Rosmarinhonig, ich habe Honig vom örtlichen Imker genommen)
  • 50 g Aprikosenmarmelade
  • 160 g Mehl
  • 30 g Lebkuchengewürz
  • 1,5 TL Zimt
  • Oblaten mit 7 cm Durchmesser
Zubereitung
Am Vorabend
  1. Eiweiss und Zucker 15 Minuten (!) schlagen, dann Hirschhornsalz und Marzipan dazurühren.
  2. Nüsse, Mehl, Gewuerze, Zitronat, Orangeat, Honig und Marmelade unterrühren. Der Teig muss dickflüssig und zaeh sein. Über Nacht kalt stellen.
Am naechsten Morgen
  1. Fertige Teigmasse mit dem Messer auf die Oblaten möglichst glatt verstreichen und mit Backpapier belegten Backblech legen.
  2. Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
    Lebkuchen einschieben und auf 150 Grad zurückschalten.
    13-15 Minuten backen. Vor jedem neuen Blech wieder auf 220 Grad hochheizen!!
  3. Ich habe die erkalteten Lebkuchen in temperierter Zartbitterkuvertüre getaucht.
    sie können aber genauso gut noch heiss mit Zitronenglasur oder nach dem Erkalten mit temperierter Schokolade bestrichen werden.
Ein  paar Tipps für einen noch besseren, intensiveren Geschmack:
1. Nüsse lassen sich natürlich fertiggemahlen kaufen. Wer sie aber mit einer Küchenmaschine selbst mahlt, hat Einfluss auf die Konsistenz.
Tipp: Einen Teil der Nüsse jeweils ganz fein mahlen, den anderen Teil etwas gröber lassen. Die Nussstückchen im Lebkuchen sorgen für ein besonders leckeres Mundgefühl.
2. Wenn man die Nüsse vorher im Backofen bei 150 Grad ca. 10 Minuten röstet, verbessert man den Geschmack zusätzlich.
3. Viele mögen kein Orangeat oder Zitronat, im Elisenlebkuchen muss es als Zutat dennoch enthalten sein.
Tipp: Orangeat und Zitronat im Tiefkühler kurz anfrieren, anschließend in der Küchenmaschine oder mit einem scharfen Messer zerkleinern. Der Lebkuchen wird auf diese Weise noch verfeinert, aber man nimmt die kandierten Fruchtstücke beim Zerkauen nicht mehr wahr.
Tipp: Vergesst das abgepackte Orangeat und Zitronat aus dem Supermarkt. Kauft euch ein ganzes Stück und hackt es selber nach Wunsch klein. (z.B. hier: Tali)

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Elisenlebkuchen2013 3

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Tja was soll ich sagen?
Das sind einfach hammergeile Lebkuchen.!

Schön fluffig leicht, geschmacklich absolut ausgewogen. Und das Beste daran, sie schmecken schon vom ersten Tag an einfach traumhaft.

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Vergesst die trockenen kartonartigen Dinger aus dem Supermarkt.

Also wer noch Nachschub für die Feiertage braucht, bzw. sich kurzfristig entschließt Elisenlebkuchen zu backen, dem kann ich dieses Rezept nur empfehlen.

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Und was macht man mit den übrigen Eigelb?

Eierlikör – probiert dieses Rezept – Lecker, lecker!

Rezeptbuch Cucinaepiu.postach.io

Evernote-Rezeptbuch “Cucinaepiu”: Eierlikör

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Das Elisenlebkuchenrezept findet ihr hier:

Rezeptbuch Cucinaepiu.postach.io

Evernote-Rezeptbuch “Cucinaepiu”: Elisenlebkuchen

 

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Buon appetito

Werner

Projekt Dominosteine 2013

Das Projekt Dominosteine 2013 ist beendet. 👍

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Aber der Reihe nach:

Ich hatte diese kleinen Gemeinheiten im letzten Jahr das erste Mal nach einer Rezeptur aus dem Kreativ-Cafe in Wangerooge gebacken. Ein Bericht dazu gab es hier.
Dieses Mal möchte ich auch das Rezept dazu bloggen.
Damals war ich etwas spät dran und konnte nur noch mit Müh’ und Not ein paar Quitten ergattern. Das sollte mir dieses Jahr nicht passieren!. Die Mitesserin fragte schon ein paar Mal, ob es wieder und wann ich wieder Dominosteine backen wolle. Also ginge es am Wochenende ans Werk.

Es fing am Freitag ganz harmlos an. Ich kochte aus 1kg Quitten ein Quittenmus.
Um das Schälen der harten Quitten etwas zu vereinfachen wurden sie kurz ins heiße Wasser gelegt, ähnlich wie beim Tomatenenthäuten. Dann die Früchte geschält und in kleine Würfelchen geschnitten. Diese mit etwas Wasser eingekocht und durch die “Flotte Lotte” gerührt um ein Mus zu bekommen. Das Quittenmus nun mit der gleichen Menge Zucker für ca 1 Stunde eingeköchelt.
Mit diesem Quittenmus war der erste Akt der Dominobastelei beendet.

Dominosteine2013

Dominosteine13

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Dann ging es weiter mit den Teigplatten. Nach einem Rezept aus einem Peterson-Kinderbuch für einen Kastenkuchen habe ich 1 Kuchenplatte auf einem Backblech gebacken.

Die Zutaten dazu:

  • 250g geschmolzene Butter
  • 250g Zucker
  • 3 Eier
  • 75g gemahlene Walnüsse
  • abgerieben Schale einer Orange
  • 1 TL Nelken, gemahlen
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Kardamon, gemahlen
  • 125 ml Sahne
  • 350g Mehl
  • ½ TL Backpulver.

Die Butter wird in einem Topf geschmolzen und wieder abgekühlt. Anschließend mit einem Mixer schaumig geschlagen und der Zucker nach und nach langsam hineinrieseln lassen. Dann die Eier dazugeben und die Masse weiterschlagen bis sie schön cremig ist.
Jetzt kommen Nüsse, Orangenschale, Gewürzen Sahne dazu. Anschließend das Mehl und das Backpulver unter den Teig heben.
Ein Blech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf gleichmäßig verteilen.
Bei 180°C ca. 30 Minuten backen.

Domino-Teigplatte

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Der Kuchen ist im Hintergrund zu sehen.
Vorne übrigens Dinkelbrötchen nach einer Rezeptur aus dem Plötzblog, die mit einem Kochstück aus Dinkel und Übernachtgare gebacken werden. Ein fantastisches Brötchenrezept! Die gab es am Samstag zum Frühstück. :)

2. Akt beendet.

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Gestern dann war Basteln angesagt. Der Teig, das Quittenmus und Marzipan wollten geschichtet werden.

Die Teigplatte (ich habe sie der Einfachheithalber halbiert) wurde in der Mitte durchgeschnitten, dass zwei ca 1cm dicke Platten entstehen.
Das Quittenmus wieder leicht erwärmt damit es streichfähig wurde.
Jetzt ein Viertel des Mus auf der ersten Teigplatte verteilen.
Anschließend ein Stück Marzipan mit Puderzucker zu einer dünnen Platte von der Größe einer Teigplatte ausgerollt und auf das Quittenmus gelegt. Dann ein weiteres Viertel des Quittenmus auf den Marzipan gestrichen und die zweite Teigplatte daraufgelegt.
Das selbe auch mit der 2. Hälfte der Teigplatte geschichtet. Das habe ich dann über Nacht abgedeckt stehen lassen damit der Mus wieder fest werden konnte.

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Ende 3. Akt! :)

Heute nun ging es an das Fertigstellen der Dominosteine. Der Schokoladenüberzug.

Ich schnitt die, nun festen Teigplatten, in mehr oder weniger gleichmäßige Würfel und Rechtecke von ca 2-3cm Kantenlänge. Die Hälfte der Würfel wurde mit Vollmilchkuvertüre und die andere Hälfte  mit Zartbitterkuvertüre überzogen.

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Natürlich wollte die Kuvertüre richtig temperiert werden damit der Schokolade sich schön um die Würfel legte. Diese Prozedur dauerte dann doch gute 3 Stunden.

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Heraus kamen insgesamt 128 Dominosteine! :)

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Der erste Geschmackstest fiel schon einmal vielversprechend aus.

Jetzt dürfen sie noch ein paar Wochen durchziehen und dann sind sie zur Adventszeit genau richtig als Nascherei. :)

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Buon appetito
Werner