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Süßes

Sonntagsmenü, improvisiert aber lecker

Sonntagsmenü, improvisiert aber lecker

Irgendwie war es verhext heute. Es hat alles nicht so gepasst wie ich mir das vorgestellt habe. Es fing damit an, dass ich gestern beim belegen der Piadini die Tomaten vergessen hatte. Was wir gestern dann nicht bedauerten, denn die wässrigen roten Dinger hätten den tollen Geschmack unserer Piadinis empfindlich gestört. Heute aber mussten sie weg, Genauso wie der Rest Rucola, der ähnliche Geschmacksexplosionen wie die wässrigen Tomaten hervorzaubert. 😃 Weiter ging es damit, dass die Hähnchenbrust, die für die Hauptspeise vorgesehen war, kein wirklich schönes, zusammenhängendes Stück Fleisch war. Nein, beim aufschneiden in Scheiben hatte ich irgendwie immer mehrere Teile in der Hand. Ok, dann war eben Improvisationskunst gefragt.

Also dann mal ans Werk.
Als Vorspeise habe es Rucola in Balsamicodressing mit karamellisierten Tomaten und Tallegio (Reststück). Dazu ein Stück Kümmelbrötchen wie es der Franke gerne mag! 😃

Sonntagsmenü1

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Weiter dann mit der Hauptspeise:

Hähnchenbrust mit Parmesan-Semmelbröselfüllung und Taleggio überbacken. Dazu mediterrane Ofenkartoffeln.

Die zerflederten Hähnchenbrustscheiben wurden dazu etwas dünn geklopft, leicht gesalzen und gepfeffert, dann meliert und kurz in Olivenöl angebraten. Jetzt eine Auflaufform mit einer Schicht Hähnchenscheiben belegt. Darauf kam eine Mischung aus geriebenen Parmesan, Semmelbrösel und Olivenöl. darüber die restlichen angebratenen Hähnchenscheiben. Ganz obenauf kleine Stücke vom Taleggiokäse. Die Form kam dann für ca 15 Minuten zu den Ofenkartoffeln in die Backröhre.
Genug Zeit also um die Antipasti, den Rucola-Tomatenteller zu verspeisen.

Die Hauptspeise:

Sonntagsmenü 2

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Das Dessert war das einzige Menüteil heute das wie geplant funktionierte. Eine weiße Schokoladen-Creme Brulee.

Das Rezept habe ich dazu in der halben Menge von Nele’s Pralinenwahnsinn übernommen und auf 4 kleine Förmchen aufgeteilt. Diese wurden heute kurz vor dem Servieren nur noch mit dem Feuerspeier bearbeitet um eine schöne, leichte Zuckerkruste darauf zu zaubern.

Sonntagsmenü 3

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Und weil es so verdammt gut geschmeckt hat, haben wir sie alle 4 verspeist. :)

Trotz dem, etwas aus de rNot geborenen Sonntagsmenü waren wir mehr als zufrieden mit unseren Kochkünsten. Und die einzelnen Gerichte wird es definitiv so wieder geben.

Buon appetito
Werner

 
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Geschrieben von - 23. März 2014 in Allgemein, Kochen, Süßes

 

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Schokomoussetörtchen – Finish

Schokomoussetörtchen – Finish

Ich hatte es ja in meinem Artikel “Schokomoussetörtchen – fast fertig” am Sonntag angekündigt. Heute sollten die Schokomoussetörtchen zum Einsatz kommen.
Das hieß, sie mussten erst noch fertig gestellt werden.

Blaubeertoertchen1

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Die Törtchen wurden also heute vormittag aus dem Tiefkühlschlaf geholt. Laut Martin benötigen sie mindestens 3 Stunden im Kühlschrank zum Auftauen. Dazu werden die Silikonförmchen sofort nach dem Entnehmen aus dem Gefrierschrank umgestülpt. Dabei fallen einem die Törtchen förmlich in die Hände.

Blaubeertoertchen2

Blaubeertoertchen3

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Nach der Auftauzeit wurde Eiweiß mit Zucker cremig geschlagen und mit etwas Blaubeerenmus verfeinert.

Blaubeertoertchen4

Blaubeertoertchen5

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Die Törtchen damit verziert und anschließend mit dem Bunsenbrenner angeflammt bis die Kanten des Eiweiß schön gebräunt waren.

Blaubeertoertchen7

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Zum krönenden Schluss noch eine Heidelbeere oben aufgesetzt. Fertig!

Blaubeertoertchen8

Blaubeertoertchen10

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Das genaue Rezept findet ihr in Martin Schönlebens Büchlein Mini-Törtchen.

War nur schade, dass jetzt keine Blaubeerzeit ist. So mussten wir auf gefrorenen Früchtchen ausweichen.

Blaubeertoertchen9

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Und jetzt steht der Nachmittags-Kaffeekränzchen-Damenrunde nichts mehr im Weg. :)

Einen Unfall mit Totalschaden gab es leider dabei auch zu vermelden.

Blaubeertoertchen6

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Die Törtchen eignen sich übrigens auch hervorragend als Dessert.

Blaubeertoertchen11

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Buon appetito
Werner

 
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Geschrieben von - 21. März 2014 in Allgemein, Backen, Dessert, Kleingebäck, Süßes

 

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Schokomoussetörtchen – fast fertig

Schokomoussetörtchen – fast fertig

Heute habe ich mal wieder Törtchen aus dem Buch von Martin Schönleben gebastelt.
Geplant sind sie für nächste Woche wenn sich Frau Cucinaepiu mit Freundinnen trifft.

Nachdem die Tonkabohnentörtchen nur Lob bekamen, habe ich mich diesmal für die Schokomousse-Törtchen entschieden.
Auch sie werden ähnlich wie ihre Vorgänger hergestellt. Das heißt, am Anfang steht ein dunkler, dünner Bisquitboden aus dem runde Böden für die Törtchen ausgestochen werden.

Schokomoussetoertchen1

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Damit ist die Hauptarbeit fast schon erledigt.
Jetzt wird die Schokomousse aus Quark, Sahne, Ei und Gelatine hergestellt und die Silikonförmchen damit gefüllt. Oben auf ein Scheibe des ausgestochenen Biskuit legen. Fertig.

Schokomoussetoertchen2

Schokomoussetoertchen3

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Naja, fast fertig.

Die Teilchen kommen jetzt in den Gefrierschrank. Bei mir bleiben sie bis nächste Woche auf Eis. Dann kommt das Finish. Deshalb hier heute auch kein Foto vom Gesamtkunstwerk.

Die Reste von Bisquitboden und Mousse habe ich vermischt und kalt gestellt. Das gab es heute Abend als Dessert. Die Vorfreude auf die Törtchen ist schon mal gewachsen!

Schokomoussetoertchen4

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Was aber dieses Wochenende wirklich fertig wurde, sind Salsicce die Vadder in seiner Wurstküche nach meinen Vorgaben gewurschtelt hat.

Salsicce 1

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Wir freuen uns schon auf das nächste Grillevent.

Buon appetito
Werner

 
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Geschrieben von - 16. März 2014 in Allgemein, Süßes

 

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Zuerst Foodbloggertreffen und dann Angrillen

Zuerst Foodbloggertreffen und dann Angrillen

Gestern war Rhein-Main-Foodbloggertreffen in Frankfurt und ich war dabei!

Mitten in der Stadt, unweit des Römer trafen sich Foodblogger aus dem Rhein-Maingebiet. Dabei waren einige bekannte Gesichter und Foodbloggerfreunde, die ich schon von unseren Genußbloggertreffen in Würzburg kennen- und schätzengelernt habe, aber auch für mich völlig fremde Blogs mit ihren kreativen Köpfen dahinter. So wurden beim Essen und anschließenden Schnacken am Tisch interessante Gespräche geführt. Natürlich ging es hauptsächlich um die gemeinsame Leidenschaft, das Foodbloggen mit all seinen Facetten und Richtungen. Und ich wurde wieder einmal in meiner Meinung bestätigt, dass Foodblogger/Innen einfach nette Menschen sind. 😃
Wie es sich für die Spezies gehört, mußte natürlich jedes Essen vor dem Genießen erst fotografiert werden. Leider war ich beleuchtungstechnisch etwas suboptimal gesessen, so dass meine Fotos einfach zu schlecht wurden. Da verweise ich doch gerne an meine Foodbloggerfreundin Noémi, die alles perfekt festgehalten hat. Schaut mal auf ihrem Sammelhamster-Blog vorbei!

Und weil das Wetter nicht nur zum Treffen gestern so schön war, sondern der Frühling jetzt mit Macht über uns rollt, hatten wir für heute die Grill-Saisoneröffnung geplant. 😃
Dazu wurden heute vormittag Baguette gebacken. In der Form nicht ganz optimal gelungen, man merkt ich bin aus der Übung. Aber geschmacklich hammermäßig!

Angrillen2014 1

Angrillen2014 2

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Als Einstieg gab es zum Ramazzotti-Aperitivo natürlich frisches Baguette mit städtischen, selbstgemachtem Bärlauchpesto.

Angrillen2014 3

Angrillen2014 4

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Ich sag euch, wenn nicht schon das Grillfeuer gebrannt hätte, wäre ich bei dieser Kombi geblieben. Die pure Geschmackssensation. :)

Dann war da aber noch das kleine Steak zum Kartoffelsalat nach Schuhbeck-Art mit Radieschen. Noch so ein Sattesser!

Angrillen2014 5

Angrillen2014 6

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Und zur Feier des Tages, als krönender Abschluss, wurden die letzten Tonkabohnen-Törtchen nach Martin Schönleben die man so herrlich vorbereiten kann und einfach bei Bedarf aus dem Tiefkühler holt, genossen.

Angrillen2014 7

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Ganz ehrlich gesagt, muss ich heute am Nachmittag die Sonne auf dem Balkon genießen. Bewegung ist jetzt der echte Streß! :)

Buon appetito
Werner

 
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Geschrieben von - 9. März 2014 in Allgemein, Backen, Brot, Süßes

 

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Blätterkrokant – Ich konnte es nicht lassen

Es ließ mir einfach keine Ruhe!

Letzte Woche versuchte ich mich an Blätterkrokant. Leider misslang mir das gründlich. Ich hatte den Zucker zu stark karamellisiert und so ging der Blätterkrokant dann eher als Bonbon oder als Plombenzieher durch. 😜
Das ließ mir über das Wochenende keine Ruhe. Noch am Samstag bestellte ich bei Pralinka unter anderem neuen Nougat. Zu meiner Überraschung brachte mir der Postbote am Hl. Abend die bestellten Zutaten. Für mich fast wie Bescherung. 😃
Ich nahm mir also vor, am 2. Weihnachtsfeiertag mich noch einmal am Blätterkrokant zu versuchen. Der neue, nun 2. Versuch, misslang schon wieder. Ich hatte den Zucker nicht stark genug erhitzt und der Krokant war zu bröselig. Ich wollte schon aufgeben.
Zur Zerstreuung wurden dann erstmal Pralinen gebastelt. Für die Füllung nahm ich von meinem Ricottawölkchen-Dessert vom 1.Feiertagsessen.
Das war doch mal wieder ein Erfolgserlebnis. 😃

Weihnachtspralinen-Ricotta1

Weihnachtspralinen-Ricotta2

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Ein kleines Abfallprodukt dabei: 2 Orangen-Zartbitter-Schokoladentafeln 😃 

Schokoladentafel

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Jetzt packte mich noch einmal der Ehrgeiz, endlich guten, leckeren Blätterkrokant selbst zu machen.
Wie sagt das Sprichwort: “Aller guten Dinge sind 3.”

Jaa! 😃

Blätterkrokant3

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Genau so wollte ich meinen Blätterkrokant haben. So habe ich es bei meiner Pralinenmeisterin in München gelernt. 😃
Durch das Verwenden von hochwertigen, feinen Zutaten, schmeckt der Blätterkrokant auch absolut perfekt.

Blätterkrokant1

Blätterkrokant2

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Ich wollte euch heute am 2. Feiertag einfach etwas an meinen kleinen Erfolgserlebnis teilhaben lassen. Entschuldigt bitte die etwas unscharfen Fotos, die sind heute mit dem Smartphone fotografiert.

Buon appetito
Werner

 
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Geschrieben von - 26. Dezember 2013 in Pralinen, Süßes

 

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Zum Abschluss: Elisenlebkuchen

Als Abschluss der Weihnachtsbäckerei 2013 wurden Elisenlebkuchen auserkoren.Eben richtige fränkische Traditionslebkuchen.

Elisenlebkuchen2013 2

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Gebacken habe ich sie nach einem Rezept meines Foodbloggerfreundes Dirk.

Am Rezept von Dirk habe ich die Haselnuss-Mandelmenge geändert und noch etwas Zimt zusätzlich zum Teig gegeben.

Elisenlebkuchen2013 5

Elisenlebkuchen2013 6

frisch gebacken aus dem Ofen

frisch gebacken aus dem Ofen

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Das Rezept:

Nach einem alten fränkischen Rezept: Feinste Elisenlebkuchen mit Haselnüssen, Mandeln und Walnüssen.
im Orignal – Autor: Dirk Staudenmaier
Die Teigmenge ergab bei mir 49 Stück bei 70er Oblaten
Zutaten
  • 8 Eiweiss (von großen Eiern)
  • 500 g brauner Zucker
  • 10 g Hirschhornsalz
  • 200 g bestes Marzipan
  • 150 g gemahlene Haselnüsse
  • 300 g gemahlene Mandeln
  • 150 g gemahlene Walnüsse
  • je 100 g Orangeat und Zitronat (sehr fein gehackt)
  • 50 g Honig (Dirk: Rosmarinhonig, ich habe Honig vom örtlichen Imker genommen)
  • 50 g Aprikosenmarmelade
  • 160 g Mehl
  • 30 g Lebkuchengewürz
  • 1,5 TL Zimt
  • Oblaten mit 7 cm Durchmesser
Zubereitung
Am Vorabend
  1. Eiweiss und Zucker 15 Minuten (!) schlagen, dann Hirschhornsalz und Marzipan dazurühren.
  2. Nüsse, Mehl, Gewuerze, Zitronat, Orangeat, Honig und Marmelade unterrühren. Der Teig muss dickflüssig und zaeh sein. Über Nacht kalt stellen.
Am naechsten Morgen
  1. Fertige Teigmasse mit dem Messer auf die Oblaten möglichst glatt verstreichen und mit Backpapier belegten Backblech legen.
  2. Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
    Lebkuchen einschieben und auf 150 Grad zurückschalten.
    13-15 Minuten backen. Vor jedem neuen Blech wieder auf 220 Grad hochheizen!!
  3. Ich habe die erkalteten Lebkuchen in temperierter Zartbitterkuvertüre getaucht.
    sie können aber genauso gut noch heiss mit Zitronenglasur oder nach dem Erkalten mit temperierter Schokolade bestrichen werden.
Ein  paar Tipps für einen noch besseren, intensiveren Geschmack:
1. Nüsse lassen sich natürlich fertiggemahlen kaufen. Wer sie aber mit einer Küchenmaschine selbst mahlt, hat Einfluss auf die Konsistenz.
Tipp: Einen Teil der Nüsse jeweils ganz fein mahlen, den anderen Teil etwas gröber lassen. Die Nussstückchen im Lebkuchen sorgen für ein besonders leckeres Mundgefühl.
2. Wenn man die Nüsse vorher im Backofen bei 150 Grad ca. 10 Minuten röstet, verbessert man den Geschmack zusätzlich.
3. Viele mögen kein Orangeat oder Zitronat, im Elisenlebkuchen muss es als Zutat dennoch enthalten sein.
Tipp: Orangeat und Zitronat im Tiefkühler kurz anfrieren, anschließend in der Küchenmaschine oder mit einem scharfen Messer zerkleinern. Der Lebkuchen wird auf diese Weise noch verfeinert, aber man nimmt die kandierten Fruchtstücke beim Zerkauen nicht mehr wahr.
Tipp: Vergesst das abgepackte Orangeat und Zitronat aus dem Supermarkt. Kauft euch ein ganzes Stück und hackt es selber nach Wunsch klein. (z.B. hier: Tali)

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Elisenlebkuchen2013 3

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Tja was soll ich sagen?
Das sind einfach hammergeile Lebkuchen.!

Schön fluffig leicht, geschmacklich absolut ausgewogen. Und das Beste daran, sie schmecken schon vom ersten Tag an einfach traumhaft.

Elisenlebkuchen2013 1

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Vergesst die trockenen kartonartigen Dinger aus dem Supermarkt.

Also wer noch Nachschub für die Feiertage braucht, bzw. sich kurzfristig entschließt Elisenlebkuchen zu backen, dem kann ich dieses Rezept nur empfehlen.

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Und was macht man mit den übrigen Eigelb?

Eierlikör – probiert dieses Rezept – Lecker, lecker!

Rezeptbuch Cucinaepiu.postach.io

Evernote-Rezeptbuch “Cucinaepiu”: Eierlikör

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Das Elisenlebkuchenrezept findet ihr hier:

Rezeptbuch Cucinaepiu.postach.io

Evernote-Rezeptbuch “Cucinaepiu”: Elisenlebkuchen

 

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Buon appetito

Werner

 
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Geschrieben von - 14. Dezember 2013 in Backen, Rezeptbuch, Rezepte, Süßes

 

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Projekt Dominosteine 2013

Das Projekt Dominosteine 2013 ist beendet. 👍

Dominosteine2013 9

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Aber der Reihe nach:

Ich hatte diese kleinen Gemeinheiten im letzten Jahr das erste Mal nach einer Rezeptur aus dem Kreativ-Cafe in Wangerooge gebacken. Ein Bericht dazu gab es hier.
Dieses Mal möchte ich auch das Rezept dazu bloggen.
Damals war ich etwas spät dran und konnte nur noch mit Müh’ und Not ein paar Quitten ergattern. Das sollte mir dieses Jahr nicht passieren!. Die Mitesserin fragte schon ein paar Mal, ob es wieder und wann ich wieder Dominosteine backen wolle. Also ginge es am Wochenende ans Werk.

Es fing am Freitag ganz harmlos an. Ich kochte aus 1kg Quitten ein Quittenmus.
Um das Schälen der harten Quitten etwas zu vereinfachen wurden sie kurz ins heiße Wasser gelegt, ähnlich wie beim Tomatenenthäuten. Dann die Früchte geschält und in kleine Würfelchen geschnitten. Diese mit etwas Wasser eingekocht und durch die “Flotte Lotte” gerührt um ein Mus zu bekommen. Das Quittenmus nun mit der gleichen Menge Zucker für ca 1 Stunde eingeköchelt.
Mit diesem Quittenmus war der erste Akt der Dominobastelei beendet.

Dominosteine2013

Dominosteine13

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Dann ging es weiter mit den Teigplatten. Nach einem Rezept aus einem Peterson-Kinderbuch für einen Kastenkuchen habe ich 1 Kuchenplatte auf einem Backblech gebacken.

Die Zutaten dazu:

  • 250g geschmolzene Butter
  • 250g Zucker
  • 3 Eier
  • 75g gemahlene Walnüsse
  • abgerieben Schale einer Orange
  • 1 TL Nelken, gemahlen
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Kardamon, gemahlen
  • 125 ml Sahne
  • 350g Mehl
  • ½ TL Backpulver.

Die Butter wird in einem Topf geschmolzen und wieder abgekühlt. Anschließend mit einem Mixer schaumig geschlagen und der Zucker nach und nach langsam hineinrieseln lassen. Dann die Eier dazugeben und die Masse weiterschlagen bis sie schön cremig ist.
Jetzt kommen Nüsse, Orangenschale, Gewürzen Sahne dazu. Anschließend das Mehl und das Backpulver unter den Teig heben.
Ein Blech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf gleichmäßig verteilen.
Bei 180°C ca. 30 Minuten backen.

Domino-Teigplatte

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Der Kuchen ist im Hintergrund zu sehen.
Vorne übrigens Dinkelbrötchen nach einer Rezeptur aus dem Plötzblog, die mit einem Kochstück aus Dinkel und Übernachtgare gebacken werden. Ein fantastisches Brötchenrezept! Die gab es am Samstag zum Frühstück. :)

2. Akt beendet.

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Gestern dann war Basteln angesagt. Der Teig, das Quittenmus und Marzipan wollten geschichtet werden.

Die Teigplatte (ich habe sie der Einfachheithalber halbiert) wurde in der Mitte durchgeschnitten, dass zwei ca 1cm dicke Platten entstehen.
Das Quittenmus wieder leicht erwärmt damit es streichfähig wurde.
Jetzt ein Viertel des Mus auf der ersten Teigplatte verteilen.
Anschließend ein Stück Marzipan mit Puderzucker zu einer dünnen Platte von der Größe einer Teigplatte ausgerollt und auf das Quittenmus gelegt. Dann ein weiteres Viertel des Quittenmus auf den Marzipan gestrichen und die zweite Teigplatte daraufgelegt.
Das selbe auch mit der 2. Hälfte der Teigplatte geschichtet. Das habe ich dann über Nacht abgedeckt stehen lassen damit der Mus wieder fest werden konnte.

Dominosteine2013 1

Dominosteine2013 3

Dominosteine2013 2

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Ende 3. Akt! :)

Heute nun ging es an das Fertigstellen der Dominosteine. Der Schokoladenüberzug.

Ich schnitt die, nun festen Teigplatten, in mehr oder weniger gleichmäßige Würfel und Rechtecke von ca 2-3cm Kantenlänge. Die Hälfte der Würfel wurde mit Vollmilchkuvertüre und die andere Hälfte  mit Zartbitterkuvertüre überzogen.

Dominosteine2013 4

Dominosteine2013 5

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Natürlich wollte die Kuvertüre richtig temperiert werden damit der Schokolade sich schön um die Würfel legte. Diese Prozedur dauerte dann doch gute 3 Stunden.

Dominosteine2013 6

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Heraus kamen insgesamt 128 Dominosteine! :)

Dominosteine2013 7

Dominosteine2013 8

Dominosteine2013 9

Dominosteine2013 11

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Der erste Geschmackstest fiel schon einmal vielversprechend aus.

Jetzt dürfen sie noch ein paar Wochen durchziehen und dann sind sie zur Adventszeit genau richtig als Nascherei. :)

Dominosteine2013 12

Dominosteine2013 10

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Buon appetito
Werner

 
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Geschrieben von - 3. November 2013 in Backen, Kleingebäck, Rezepte, Süßes

 

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Cuddura Patedda – eine sizilianische Leckerei, nicht nur für Kinder

Cuddura Patedda – eine sizilianische Leckerei, nicht nur für Kinder

Der Rest des vorbereiteten Pizzateig wird in unserer Küche von einer Sizilianerin zu einer kleinen Leckerei, die sie schon als Kind von ihrer Oma bekommen hat, veredelt.

Heraus kommt dabei: Cuddura patedda! :)

Aber von Vorne: Der Ofen ist auf Betriebstemperatur, der Tisch eingedeckt, unsere Freunde können kommen. :)

Cuddura Patedda 1

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Cuddura_Patedda

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Wir wollten mal wieder eine schönen Abend mit Giusi und ihrer Familie genießen. Mancher Leser der ersten Stunde erinnert sich vielleicht noch an meine Podcasts. Ihnen leihte Giusi ihre Stimme für das Intro. (Sollte ich vielleicht mal wieder machen, aber die Zeit, die Zeit…) Wer mal reinhören will, hier eine Folge in der es unter anderem über ein Foodbloggertreffen ging. Podcastfolge 8 – Grafensalat im Nebel

Ein schöner Abend, was liegt da näher als zum Essen einzuladen.
Aber ganz ehrlich, etwas mulmig war mir dann schon, denn: “Mut ist zwar auch einen Furz zulassen obwohl du Durchfall hast, sondern insbesondere auch süditalienische Freunde zum Pizzaessen einzuladen.” :)

Bevor es aber zur Hauptspeise, der Pizza ging, wurde eine leckeres Antipasti arrangiert. Dieses bestand aus 2 verschiedenen Leckereien.

Zucchiniröllchen. das Rezept bekam ich im Urlaub von unserer Hausherrin. Sensationell einfach, aber unheimlich lecker.

Dazu werden kleinere Zucchini in Längsscheiben dünn geschnitten und in der Grillfanne ohne Fett gebacken. Dann dünner Scheibenkäse (wir haben einen kräftigen Bonbel genommen) und klein geschnittene Salamistückchen, auf die Scheiben gelegt, salzen und pfeffern und diese aufgerollt. Diese Röllchen werden in eine Form gelegt und bei ca 150°C im Backofen ca 5-10 Minuten erhitzt bis der Käse geschmolzen ist. Etwas abkühlen lassen und lauwarm serviert.

so sah es in der Toscana aus

so sah es in der Toscana aus

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Die zweite Leckerei sieht richtig edel aus, ist aber auch relativ einfach herzustellen. Gefunden habe ich es bei Ariane. Ihr wisst schon, mit Ariane hatte ich mich in meinem letzten Toskanaurlaub getroffen. sie hat es auf ihrem tollen Blog hier verlinkt. Einzige Änderung zu ihrem Rezept, ich habe als Gemüse Radicchio statt Chicorée genommen, Das Rezept erspare ich mir hier und verlinke in ihren tollen Blog dazu: Rezept.

Cuddura Patedda 2

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Mini-Raddiccio-Frischkäse-Cakes im Anschnitt

Mini-Raddiccio-Frischkäse-Cakes im Anschnitt

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Dann kam die Pizza, natürlich aus dem Steinbackofen.

Cuddura Patedda 5

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Cuddura Patedda 4

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Cuddura Patedda 6

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Cuddura Patedda 8

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Unter anderem gab es auch wieder eine Pizza mit Spitzkohl wie hier schon einmal.

Niemand traut sich das letzte Stück zu nehmen. ;)

Niemand traut sich das letzte Stück zu nehmen. ;)

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Was soll ich groß sagen, sie war lecker wie immer. Nur blöd, dass wir nicht auf der Terrasse direkt am Ofen sitzen konnten. Dafür war es dann doch etwas zu kalt. ;)
Geschmeckt hat sie auch unseren Freunden.
Puuh, wir waren erleichtert! :)

Wir hatten natürlich noch Pizzateig übrig. Giusi fragte was wir damit machen und ob wir “Cuddura patedda” kennen?
Kannten wir natürlich nicht!
Sie erzählte uns, dass diese Art Resteverwertung in ihrer Heimat Sizilien weitverbreitet ist und sie das als Kind schon gerne bei ihrer Oma verspeist hat. Und auch heute essen es ihre beiden Kinder, eigentlich schon Jugendliche, und natürlich ihr Mann auch immer wieder gerne.

Das wollten wir natürlich sehen und probieren!
Giusi ging gleich ans Werk. Wir waren natürlich aufmerksam dabei und ich hielt jeden Arbeitschritt mit dem iphone fest. Naja, viel merken muss man sich nicht, nur eben drauf kommen!

Man nimmt ein kleines Stück Pizzateig und formt es zu einem nicht zu dünnen Fladen. In der Pfanne wird neutrales Öl, wir nahmen Rapsöl aus dem Spessart, erhitzt. Die Fladen werden dann mit einer Gabel ein paar mal eingestochen und kommen in das heiße Fett. Bei mittelstarker Hitze werden sie ein paar Minuten ausgebacken, dabei einmal gewendet. Dann auf eine Platte gelegt und großzügig mit Zucker bestreut. Leicht verreiben: Fertig!

unsere Gastköchin am Werkeln :)

unsere Gastköchin am Werkeln :)

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Cuddura Patedda 10

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Cuddura Patedda 11

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Cuddura Patedda 12

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Cuddura Patedda 13

Voilá, Cuddura patedda! :)

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Cuddura patedda – Buonissimo!

So einfach, so genial.
Ich bin doch gern ein großes Kind, denn das wird es jetzt immer geben, wenn Pizzateig übrig ist.

Wetten dass das bei jeder Pizzaaktion der Fall ist? ;)

Wer übrigens im Internet nach “Cuddura patedda” sucht bekommt hauptsächlich ein Gebäck mit Sardellen und Olivenöl angezeigt. Davon hat Giusi auch geschwärmt und uns erzählt. Das gibt aber mal einen gesonderten Eintrag. :)

Satt waren wir nach diesen süßen Leckereien alle, aber da war ja noch das geplante Dolce. Eine fluffig leichte Espressocreme nach Meister Schuhbecko!
Die musste auch noch sein. Buono!

Cuddura Patedda 16

Keine Angst. Nicht wundern, die Creme liegt hier auf einem Glasteller. ;)

Mit ein paar Traumstücke und Ricciarelli, die ich diese Woche gebacken hatte und einem Espresso endete unser Menü mit unseren Freunden. Ein schöner Abend ging zu Ende.

Ciao ragazzi!

Buon appetito
Werner

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Geschrieben von - 12. Oktober 2013 in Antipasti, Backen, Dessert, Kochen, Pizza, Rezepte, Süßes, Uncategorized

 

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Ein perfektes Paar

Heute mal nur 2 Links zu zwei süßen Rezepte die sich in der Zutatenliste perfekt ergänzen.

Für das eine braucht es 5 Eigelbe. Für das andere 5 Eiweiß. Geschmacklich sind beide der Hammer.

Traumstücke, das Hammerrezept für die Eigelb.

Wer mit mir als Freund bei FB liiert ist hat ja schon von meiner Schwärmerei über diese kleinen Gebäckstück gelesen. Sie sind super schnell gemacht und einfach unwiderstehlich! :)

Traumstuecke 1

Traumstuecke 1

 

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Das Originalrezept stamt von Karen und ich habe vor ein paar Tagen ja auch schon einmal einen Eintrag dazu hier geschrieben.

Ja und jetzt die perfekte Ergänzung dazu was die Eierverwertung betrifft:

Schokoladen-Zimt-Baiser

Das Rezept dazu findet ihr bei Friesi

Schoko-Zimt-Baiser 1

Schoko-Zimt-Baiser 2

Schoko-Zimt-Baiser 3

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Zum einfach Reinbeißen?

Ich gebe aber ganz ehrlich zu, mir sind die Baiser dann doch etwas zu süß. Meine Mitesser sind entzückt.

Ich bleibe lieber bei meinen Macarons. ;)

Mango-Kokos-Macarons 1

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Buon appetito
Werner

 
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Geschrieben von - 4. September 2013 in Allgemein, Backen, Süßes

 

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Milchreis mit Pfirsichkompott, von der Dame des Hauses gewünscht

Milchreis mit Pfirsichkompott, von der Dame des Hauses gewünscht

Die Pfirsichernte läuft weiter auf vollen Touren. Also wurde heute gleich wieder eine Schüssel Pfirsichkompott geköchelt.

Das heißt Pfirsichstücke mit etwas Zucker (nach Geschmack) , Zitronensaft und einer Zimtstange köcheln bis die Pfirsichstückchen weich sind. Evtl. noch etwas nachsüßen, fertig.

Milchreis 7

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Dazu hat sich die Dame des Hauses heute Milchreis gewünscht. Nach einem ausgiebigen, späten Frühstück wurde das heute unser Mittagessen. Hauptspeise und Dessert auf einen Schlag sozusagen. ;)

Als Lieblingsmilchreis haben wir die Rezeptur von Martina Kömpel irgendwann mal entdeckt. Im Prinzip ist das ein normaler Milchreis der zusätzlich mit einer Portion dünnem Vanillepudding gemischt wird.

der Vanillepudding liegt nur zur Zierde dort, um zu zeigen, dass der Milchreis mit einer Vanillecreme aufgepeppt wird

der Vanillepudding liegt nur zur Zierde dort, um zu zeigen, dass der Milchreis mit einer Vanillecreme aufgepeppt wird

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Die Zutaten:

  • 250g Milchreis
  • 1l Milch
  • 1 Prise Salz

für die Vanillecreme:

  • 1/2l Milch
  • 2 Vanillestangen
  • 6 Eigelb
  • 125g Zucker
  • 20g Speisestärke
  • Eiweiß

Der Milchreis wird dazu ganz normal nach Packungsbeilage ca 30-40 Minuten leise geköchelt.

In der Zwischenzeit werden die Eigelbe mit dem Zucker und der Speisestärke mit dem Mixer schaumig gerührt.
Der 1/2 Lite rMilch mit den ausgekratzten Vanilleschoten plus die Schoten erhitzt. Jetzt etwas von der heißen Milch zur Eigelbmischung geben, gut verrühren und alles zusammen zum Rest der heißen Milch geben. Gut verrühren und ca 1 Minute köcheln lassen. Vanilleschoten entfernen und fertig ist eine leckere, selbstgemachte Vanillecreme.

Milchreis 2

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Diese wird, nachdem der Milchreis weich gekocht ist, mit diesem verrührt.

Der Milchreis nach Martina Kömpel ist so mal fertig und schon ein Gedicht.

Wir haben zusätzlich das Eiweiß der 6 Eier steif geschlagen und unter den heißen Milchreis gehoben. Das macht die ganze Masse unheimlich fluffig. :) So ist es das perfekte Dessert.

Milchreis 3

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Die Menge ergab eine große und eine kleine Schüssel köstlichen Vanille-Milchreis.

Milchreis 5

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Ihr dürft jetzt mal raten wer die große Schüssel bekommt.

Dazu der selbstgemachte Pfirsichkompott. Oberlecker! :)

Milchreis 4

Milchreis 8

Milchreis 6

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Das Rezept steht wieder in meinem Evernote-Rezeptbuch “Cucinaepiu” zum Download, auch für Nicht-Evernoteuser, zur Verfügung.

Oder direkt hier per QR-Code mit dem Smartphone:
QR-Milchreis

Buon appetito
Werner

 

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