Zucchinimuffins mit Skrädmjöl

Die Zucchini- und Gurkenpflanzen in unserem Garten meinen es zur Zeit fast zu gut mit uns. Täglich Gurkensalat ist zur Zeit Pflicht. Natürlich lebt der Mensch nicht nur von Gurkensalat. Aber auch die Zucchini wollen sinnvoll verarbeitet werden. Deshalb gab es gestern herzhafte Zucchinimuffins. Und um dem ganzen noch etwas mehr Biss zu geben, habe ich dazu das Mehl teilweise durch mein geliebtes Skrädmjöl, dem schwedischen, gerösteten Hafermehl das ich für meine Skrädmjöl-Waffeln verwende, ersetzt. Hier noch ein Blogeintrag dazu: Skrädmjölvaffla

Heraus kamen herzhafte Muffins die bestens zum Gurkensalat passten.

Zucchinimuffins mit Skrädmjöl 1

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Meine Zutaten:

  • 1 mittlere Zucchini (ca. 300g)
  • 2 TL Salz
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ Päckchen Fetakäse
  • 120g Weizenmehl
  • 120g Skrädmjöl (geröstetes Hafermehl)
  • ¾ Päckchen Backpulver
  • 2 Eier
  • 70ml Rapsöl
  • 2 EL Schmand
  • Pfeffer
  • Pastagewürz oder gemahlene Chilischoten

 

Zucchinimuffins mit Skrädmjöl 3

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Zubereitung:

Zuerst wird die Zucchini grob geraspelt, mit 2TL Salz vermischt und für ca, 15 Minuten beiseite gestellt.

Währenddessen werden Zwiebel und Knoblauch fein gewürfelt und in etwas Öl angeschwitzt bis sie Farbe bekommen. Eier, Schmand und Rapsöl werden gut miteinander verrührt. Dann das Mehl, Backpulver, den in kleine Würfel geschnittenen Fetakäse und Pfeffer dazugegeben und miteinander vermengen. Jetzt das Wasser, das durch das Salz aus der Zucchini gezogen wurde abgießen und die Zucchini ebenfalls unterrühren. Der Teig sollte eine weiche Konsistenz haben. Ich habe noch ein Schluck Milch untergerührt.

Den Teig auf Muffinförmchen, oder wie ich eine Silikonform in Barrenform, verteilen.

Obenauf dachte ich mir muss noch etwas Pfiffiges. Ich wollte schon zu meinen gemahlenen Chilischoten greifen, da fiel mir das Toskanische Pastagewürz von Ingo Holland in die Hand. Genau das Richtige um den Zucchinibarren noch etwas Würze auf den Weg zu geben. Also flugs die Teigecken mit einer leichten Prise damit bestreut.

Jetzt für ca 25 Minuten in den auf 160°C vorgeheizten Backofen auf ein Rost stellen. Etwas abkühlen lassen und mit einem frischen Gurkensalat genießen.

Zucchinimuffins mit Skrädmjöl 2

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Ja und die Reste wurde heute kalt als Pausensnack genossen. Auch sehr gut!

Zucchinimuffins mit Skrädmjöl 4

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Diese Zucchinimuffins passen lauwarm serviert sehr gut als Antipasti auf ein mediterranes Buffett. Und wer nicht auf Fleisch verzichten kann, der gibt noch ein paar ausgebackene Speckwürfel unter den Teig.

Buon appetito
Werner

 

 

Sommersalat mit Lachs und Pasta

Da ist er wieder, unser Sommer!

Und ganz langsam steigt die Vorfreude auf den nächsten Urlaub. Genau zwei passende Gründe um einen tollen Sommersalat auf den Tisch zubringen, den wir bei einer Freundin in der Toscana im letzten Jahr genießen durften.

So war das Abendessen heute auch ratzfatz zubereitet.

Man nehme Pasta, am besten Tagliatelle und koche diese in Salzwasser. In der Zwischenzeit putzt man 1-2 Handvoll Rucola oder Salat und zerpflückt es in kleine Stücke. Ebenfalls wird einen Tüte gebeizter Lachs in kleine Stücke geschnitten. Dann wird der Saft und der Zitronenabrieb einer ½ Zitrone mit einem guten Schuss feinstem Olivenöl vermixt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Lachs-und Salatstücke dazu und vermischen.

In der Zwischenzeit sollten die Pasta fertig sein. Abseihen und 1 Tasse Nudelwasser dabei auffangen. Die Nudel, nicht lange abtropfen lassen, sondern gleich unter die Lachs-Salat-Mischung geben. Evtl. etwas Nudelwasser dazugeben. Fertig ist eine schnelle, schmackhafte Sommerpasta.

Und da die Gurken in unserem Garten jetzt Vollgas geben, gab es dazu einen frischen Gurkensalat.

Tizzis Sommersalat 1

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Die Zutaten für 2 Personen:

  • 250g Tagliatelle
  • 2 Handvoll Rucola oder Pflücksalat
  • 150g gebeizter Lachs in Scheiben
  • ½ Zitrone, Saft und Abrieb
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Tizzis Sommersalat 3

Tizzis Sommersalat 2

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Buon Appetito
Werner

Ricottaküchlein und Brotstangen als Nascherei

Gerade noch rechtzeitig vor dem ersten Spiel der italienischen Mannschaft für die ich in Peters Blogevent “Kick aus fernen Töpfen” koche, habe ich für die Jungs etwas Leichtes auf den Teller gezaubert. Denn mit schwerem Essen im Magen spielt es sich bekanntlich schlecht Fußball. Das taugt höchstens für die Couch vor der Glotze.

Um den italienischen Ballzauberern etwas nachzuhelfen habe ich doch glatt dem Gegner den besten Mann am Herd ausgespannt: Jamie Oliver! Er hat in seinem Kochbuch “Genial Italienisch” viele tolle Rezepte der italienischen Küche beschrieben. Eines davon erschien mir heute genau richtig:

Ricotta fritta con piccola insalata di pomodori.
Zu Deutsch: Ricottaküchlein mit einem kleinen Tomatensalat.

Genau das Richtige für verwöhnte Fußballer und die verwöhnten Gaumen bei uns Zuschauer.

Ricottakuechlein 1

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Die Zutaten für 2 Personen:

  • 250g Ricotta
  • 1 EL Parmesan
  • 1 EL Mehl
  • 1 Ei
  • Salz und Pfeffer
  • Für den Tomatensalat:
  • 2 Tomaten
  • frische Basilikumblätter
  • Olivenöl
  • Rotweinessig
  • getrocknete, geriebene Chilischote

Ricottakuechlein 2

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Zubereitung:

Ricotta, Parmesan, Mehl und Ei mit einer kräftigen Prise Salz vermengen. Mit Pfeffer abschmecken und im Kühlschrank kalt stellen.

Tomaten halbieren, Samen entfernen und in kleine Würfel schneiden. Den Basilikum grob zerrupfen. Alles mit einem Schuß Olivenöl und einem Spritzer Rotweinessig verrühren. Mit Salz, Pfeffer und gemahlenen Chilischoten abschmecken. In der Küche beiseite stellen.

Jetzt in einer beschichteten Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und jeweils 1 Esslöffel der Ricottamischung als Küchlein in die Pfanne geben. Bei zarter Hitze für einige Minuten ausbacken, vorsichtig wenden und noch eine weitere Minute backen.

Auf dem Teller mit dem Tomatensalat anrichten. Leicht mit Muskatnuss bestreuen und Parmesan darüber hobeln.

Sofort genießen!

Dazu passt sehr gut ein trockener Weißwein, z.B. ein fränkischer Silvaner. Natürlich nur für die, die anschließend nicht dem Ball hinterher rennen müssen.

Ricottakuechlein 3

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Pausensnack

Sollte dem einen oder anderen Zuschauer während des Spieles dann der kleine Hunger quälen, dann habe ich noch genau das Richtige:

Brotstangen – ein leckerer Knusperspaß.

Schnell gemacht und unheimlich variationsfähig. Egal ob Rosmarin, Thymian aber auch Kümmel oder pur gebacken. Perfekt für den Fernsehabend und den lauen Sommerabend im Garten mit Freunden oder zu zweit bei einem Glas Rotwein.

Brotstangen 1

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Zutaten:

für den Vorteig:

  • 100g Weizenmehl
  • 50g Wasser
  • 1g Hefe

verrühren und bei Zimmertemperatur 1 Tag abgedeckt stehen lassen.

Quellstück

  • 50g Roggenvollkornmehl
  • 100g Wasser

verrühren und 2-3 Stunden quellen lassen

Teig:

  • Vorteig
  • Quellstück
  • 350g Weizenmehl
  • 200g Wasser
  • 5g Hefe
  • 10g Salz
  • 50g Lieveto Madre (geht auch ohne)

Brotstangen 4

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Alle Zutaten zu einem Teig verkneten und ca 30 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen. Teig falten und weitere 30 Minuten gehen lassen.

Dann den Teig zu einer rechteckigen Platte mit einer Stärke von ca 0,5cm vorsichtig auseinander ziehen und drücken. 10 Minuten entspannen lassen. Dann nach Lust und Laune mit Rosmarin, Thymian, Kümmel oder oder bestreuen und die Teigplatte in der Mitte einfalten. Mit einem Pizzaroller Streifen von ca 2cm Breite schneiden. Diese Streifen dann verwirbeln und auf Länge des Backbleches rollen. Ca. 30 Minuten ruhen lassen und dann bei 250°C für ungefähr 10-12 Minuten backen.
Das Originalrezept habe ich übrigens hier gefunden: Trollenland

Brotstangen 5

Brotstangen 3

Brotstangen 2

Brotstangen 6

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Und jetzt ist es fast egal wie die italienischen Starkicker Fußball spielen, denn etwas gutes zu Essen haben wir ja vor uns liegen. 😃

Buon appetito
Werner

 

Linsenfrikadellen mit Zitronenmelisse-Yoghurt-Dip

Normalerweise mache ich um Linsen einen großen Bogen.
Ausnahmen bestätigen auch hier mal wieder die Regel. Ein echter Foodblogger sollte ja auch für (fast) alles offen sein. 😃

Unsere normalen, braunen heimischen Linsen kann ich überhaupt nicht, außer sie werden von einem Gourmetkoch wie Max Matreux in der Kugelmühle zubereitet. Das durften wir bei unserem Fisch-Kochkurs am Weiberfasching diesen Jahres beim Maestro persönlich genießen.

In den letzten Tagen machten in den heimischen Foodblogs mal wieder Linsen die Runde. Bei Noémi und bei Simone wurden Linsenbällchen teils mit roten, teils mit gelben Linsen gekocht. Da dachte ich mir, wenn es meinen beiden Foodblogkolleginnen mundet, dann sollte ich das doch auch mal wieder probieren. Und, um es gleich vorweg zusagen: Ja, das wird wieder auf den Teller kommen in meiner Cucina.
Natürlich habe ich das alles etwas umgemodelt und nach meinem Gusto geköchelt.

Zum Start unseres Menüs aber erst mal ein paar Crostini mit Ziegenkäse und einen San Bitter als Aperitivo.

Crostini mit Ziegenkäse

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Als Zwischengang einen gemischten Salat aus dem Garten mit Schafskäse und Oliven

Linsenfrikadellen 5

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Jetzt aber zu den Linsenfrikadellen.

Zutaten:

für die Frikadellen:

  • 100g rote Linsen
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 EL PAprikapaste
  • 2 EL Ketchup
  • 60g feine  Haferflocken
  • ¾ TL Kreuzkümmel
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Eier

für den Dip:

  • gute Handvoll Zitronenmelisse
  • 1 Limette, Saft und Abrieb
  • 3 EL Joghurt
  • Salz, Pfeffer
  • Prise
  • Zucker
  • 2 EL Olivenöl
Masse als Bällchen geformt

Masse als Bällchen geformt

beim braten in der Pfanne

beim braten in der Pfanne

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Im Gegensatz zu meinen beiden Foodbloggerkolleginen entschied ich mich dann das ganze etwas einzudeutschen. 😃
Ich kochte die Linsen in etwas Gemüsebrühe fast weich und schwitzte Zwiebel und Knoblauch in etwas Olivenöl an. Das wurde dann mit der Paprikapaste und meinem selbstgemachten Ketchup, 2 Eier und den Haferflocken vermengt. Für 2 kurze Momente wurde dann der Zauberstab hineingehalten. Mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und den gemahlenen Chili abgeschmeckt.
Aus dieser Masse Bällchen geformt und in etwas Olivenöl in der Pfanne bei mittlerer Hitze gebraten. Dabei die Bällchen etwas platt gedrückt.

Aus kleingehackter Zitronenmelisse, Saft und Abrieb einer Limette, Zucker. Olivenöl, Joghurt, wurde eine dil gerührt. Auch dieser dann kurz mit dem Zauberstab bearbeitet und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Als Beilage habe es der Haut beraubten Paprika die in Olivenöl und Knoblauch mariniert waren.

Linsenfrikadellen 4

Linsenfrikadellen 6

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Buon appetito
Werner 

Cuddura Patedda – eine sizilianische Leckerei, nicht nur für Kinder

Der Rest des vorbereiteten Pizzateig wird in unserer Küche von einer Sizilianerin zu einer kleinen Leckerei, die sie schon als Kind von ihrer Oma bekommen hat, veredelt.

Heraus kommt dabei: Cuddura patedda! :)

Aber von Vorne: Der Ofen ist auf Betriebstemperatur, der Tisch eingedeckt, unsere Freunde können kommen. :)

Cuddura Patedda 1

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Cuddura_Patedda

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Wir wollten mal wieder eine schönen Abend mit Giusi und ihrer Familie genießen. Mancher Leser der ersten Stunde erinnert sich vielleicht noch an meine Podcasts. Ihnen leihte Giusi ihre Stimme für das Intro. (Sollte ich vielleicht mal wieder machen, aber die Zeit, die Zeit…) Wer mal reinhören will, hier eine Folge in der es unter anderem über ein Foodbloggertreffen ging. Podcastfolge 8 – Grafensalat im Nebel

Ein schöner Abend, was liegt da näher als zum Essen einzuladen.
Aber ganz ehrlich, etwas mulmig war mir dann schon, denn: “Mut ist zwar auch einen Furz zulassen obwohl du Durchfall hast, sondern insbesondere auch süditalienische Freunde zum Pizzaessen einzuladen.” :)

Bevor es aber zur Hauptspeise, der Pizza ging, wurde eine leckeres Antipasti arrangiert. Dieses bestand aus 2 verschiedenen Leckereien.

Zucchiniröllchen. das Rezept bekam ich im Urlaub von unserer Hausherrin. Sensationell einfach, aber unheimlich lecker.

Dazu werden kleinere Zucchini in Längsscheiben dünn geschnitten und in der Grillfanne ohne Fett gebacken. Dann dünner Scheibenkäse (wir haben einen kräftigen Bonbel genommen) und klein geschnittene Salamistückchen, auf die Scheiben gelegt, salzen und pfeffern und diese aufgerollt. Diese Röllchen werden in eine Form gelegt und bei ca 150°C im Backofen ca 5-10 Minuten erhitzt bis der Käse geschmolzen ist. Etwas abkühlen lassen und lauwarm serviert.

so sah es in der Toscana aus

so sah es in der Toscana aus

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Die zweite Leckerei sieht richtig edel aus, ist aber auch relativ einfach herzustellen. Gefunden habe ich es bei Ariane. Ihr wisst schon, mit Ariane hatte ich mich in meinem letzten Toskanaurlaub getroffen. sie hat es auf ihrem tollen Blog hier verlinkt. Einzige Änderung zu ihrem Rezept, ich habe als Gemüse Radicchio statt Chicorée genommen, Das Rezept erspare ich mir hier und verlinke in ihren tollen Blog dazu: Rezept.

Cuddura Patedda 2

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Mini-Raddiccio-Frischkäse-Cakes im Anschnitt

Mini-Raddiccio-Frischkäse-Cakes im Anschnitt

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Dann kam die Pizza, natürlich aus dem Steinbackofen.

Cuddura Patedda 5

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Cuddura Patedda 4

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Cuddura Patedda 6

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Cuddura Patedda 8

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Unter anderem gab es auch wieder eine Pizza mit Spitzkohl wie hier schon einmal.

Niemand traut sich das letzte Stück zu nehmen. ;)

Niemand traut sich das letzte Stück zu nehmen. ;)

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Was soll ich groß sagen, sie war lecker wie immer. Nur blöd, dass wir nicht auf der Terrasse direkt am Ofen sitzen konnten. Dafür war es dann doch etwas zu kalt. ;)
Geschmeckt hat sie auch unseren Freunden.
Puuh, wir waren erleichtert! :)

Wir hatten natürlich noch Pizzateig übrig. Giusi fragte was wir damit machen und ob wir “Cuddura patedda” kennen?
Kannten wir natürlich nicht!
Sie erzählte uns, dass diese Art Resteverwertung in ihrer Heimat Sizilien weitverbreitet ist und sie das als Kind schon gerne bei ihrer Oma verspeist hat. Und auch heute essen es ihre beiden Kinder, eigentlich schon Jugendliche, und natürlich ihr Mann auch immer wieder gerne.

Das wollten wir natürlich sehen und probieren!
Giusi ging gleich ans Werk. Wir waren natürlich aufmerksam dabei und ich hielt jeden Arbeitschritt mit dem iphone fest. Naja, viel merken muss man sich nicht, nur eben drauf kommen!

Man nimmt ein kleines Stück Pizzateig und formt es zu einem nicht zu dünnen Fladen. In der Pfanne wird neutrales Öl, wir nahmen Rapsöl aus dem Spessart, erhitzt. Die Fladen werden dann mit einer Gabel ein paar mal eingestochen und kommen in das heiße Fett. Bei mittelstarker Hitze werden sie ein paar Minuten ausgebacken, dabei einmal gewendet. Dann auf eine Platte gelegt und großzügig mit Zucker bestreut. Leicht verreiben: Fertig!

unsere Gastköchin am Werkeln :)

unsere Gastköchin am Werkeln :)

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Cuddura Patedda 10

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Cuddura Patedda 11

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Cuddura Patedda 12

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Cuddura Patedda 13

Voilá, Cuddura patedda! :)

Cuddura Patedda 15

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Cuddura patedda – Buonissimo!

So einfach, so genial.
Ich bin doch gern ein großes Kind, denn das wird es jetzt immer geben, wenn Pizzateig übrig ist.

Wetten dass das bei jeder Pizzaaktion der Fall ist? ;)

Wer übrigens im Internet nach “Cuddura patedda” sucht bekommt hauptsächlich ein Gebäck mit Sardellen und Olivenöl angezeigt. Davon hat Giusi auch geschwärmt und uns erzählt. Das gibt aber mal einen gesonderten Eintrag. :)

Satt waren wir nach diesen süßen Leckereien alle, aber da war ja noch das geplante Dolce. Eine fluffig leichte Espressocreme nach Meister Schuhbecko!
Die musste auch noch sein. Buono!

Cuddura Patedda 16

Keine Angst. Nicht wundern, die Creme liegt hier auf einem Glasteller. ;)

Mit ein paar Traumstücke und Ricciarelli, die ich diese Woche gebacken hatte und einem Espresso endete unser Menü mit unseren Freunden. Ein schöner Abend ging zu Ende.

Ciao ragazzi!

Buon appetito
Werner

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Antipasti – gegen die Zucchinischwemme

Wenn so eine Zucchinipflanze sich mal entschlossen hat Früchte zu produzieren, dann ist sie nicht mehr aufzuhalten. ;)

Dann müssen natürlich auch Gerichte auf den Tisch, die möglichst zu 100% aus Zucchini bestehen. Als Suppenkasper steht eine Zucchinicremesuppe bei mir an erster Stelle. Allerdings wird sie dicht gefolgt von Antipasti aus gegrillten Zucchinischeiben.

Auf den ersten Blick ein völlig anspruchsloses Gericht. Ist es auch und ist zudem total einfach zu machen. Trotzdem sollte man aber gerade wegen den wenigen Zutaten darauf achten, dass diese von guter Qualität sind. Sprich, hochwertiges Olivenöl und einen guten Balsamicoessig verwenden. Wenn dann noch Kräuter aus dem eigenen Biogarten dazu kommen, ja dann explodiert der Geschmack.

Heute kommen also alle Zutaten außer Olivenöl und Balsamicoessig (natürlich auch Salz und Pfeffer) aus “eigener Produktion”: Was für eine Verwertungsquote! :)

Jetzt heißt es nur noch etwas Zeit nehmen um die in dünne Scheiben von ca 2-3mm geschnittene Zucchini in der Pfanne zu grillen, gleichmäßig auf einer Platte auszulegen und zu würzen.

Zutaten:

  • Zucchini
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • Balsamicoessig
  • Knoblauch
  • Minze
  • Oregano
  • Thymian

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Dazu eine kleine Bilderstrecke:

Zucchini, in dünne Scheiben geschnitten

Zucchini, in dünne Scheiben geschnitten

Knoblauch, Thymian, Oregano, Minze

Knoblauch, Thymian, Oregano, Minze

... und ab in die Grillpfanne

… und ab in die Grillpfanne

die ersten Scheibchen mit Muster

die ersten Scheibchen mit Muster

mühsam ernährt sich das Eichhörnchen ;)

mühsam ernährt sich das Eichhörnchen ;)

und schon ist die nächste Fuhre in der Pfanne

und schon ist die nächste Fuhre in der Pfanne

fein säuberlich geschichtet

fein säuberlich geschichtet

nach 1 Stunde grillen

nach 1 Stunde grillen

Antipasti_Zucchini 10

Groß und Klein, friedlich nebeneinander

Groß und Klein, friedlich nebeneinander

mit reichlich Salz und frisch gemahlenen Pfeffer bestreut

mit reichlich Salz und frisch gemahlenen Pfeffer bestreut

mit Olivenöl und Balsamicoessig beträufeln

mit Olivenöl und Balsamicoessig beträufeln

die gehackten Kräuter darüber gestreut

die gehackten Kräuter darüber gestreut

ein paar Stunden ziehen lassen und:  Genießen!!

ein paar Stunden ziehen lassen und:
Genießen!!

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Vielleicht noch ein gutes Baguette dazu, dann musst du aufpassen damit die Hauptspeise noch ein Plätzchen im Magen findet. ;)

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Buon appetito
Werner

Flanksteak zum Sommerstart

Jaa, endlich ist es soweit: Der Sommer ist da! :) :)

Und obwohl immer noch die Baustelle im Haus, haben wir es uns nicht nehmen lassen dieses “Ereignis” gebührend zu würdigen.

Am Donnerstag bin ich beim örtlichen Metzgermeister, der Metzgerei Norbert Lutz in Langenprozelten, ohne Plan erschienen und wollte ein gutes Stück Fleisch zum Grillen kaufen. Bei der Frage was er alles empfehlen kann fiel das Wort Flanksteak.
Damit war klar was am Samstag auf den Tisch bzw. auf den Grill kommt: ein Flanksteak. Für alle die jetzt fragen, was das denn ist, kann hier und hier eine genaue Beschreibung nachgelesen werden.
Es ist, das schon mal vorweg genommen, in den USA ein Grillklassiker. Und das sollte sich auch bei mir bestätigen.

Los ging es aber mit einem Aperitif und dazu

Melone und Schinken.

Allerdings nicht einfach so, nein die Melonenschiffchen wurden mit dünnen Schinkenscheiben umhüllt, mit etwas Petersilie bestreut und etwas gutem Olivenöl beträufelt. Dann kamen sie für ein paar Minuten in den Kugelgrill bei indirekter Hitze, also nicht direkt über die Glut.

Einfach sensationell! Durch die Wärme explodieren die Geschmäcker der wenigen Zutaten förmlich.

Vor dem Wärmebad:

MeloneSchinken 2

MeloneSchinken 1

Fertig zum Genießen:

MeloneSchinken 3

MeloneSchinken 4

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Jetzt aber, die Hauptspeise, das Flanksteak.

Am Freitag Abend hatte ich eine Tomatenbutter vorbereitet.

  • 1 Päckchen Butter
  • ca 12 getrocknete Tomatenhälften klein geschnitten
  • glatte Petersilie klein gehackt vermengen und mit
  • Meersalz

abschmecken.
Diese Butter würde dann in eine Eiswürfelform gegeben und eingefroren. Zwei der Würfel wurden am Samstag wieder aufgetaut und waren die perfekte Beilage zum Fleisch.

Tomatenbutter

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Dann war es soweit, das Fleisch kam auf den Grill. Für uns beide ein 1/2 mageres Flanksteak.
2 Miunten auf jeder Seite direkt über der Glut, dann indirekt ein paar Minuten weitergrillen bis eine Kerntemperatur von 60° erreicht war. Kurz ruhen lassen und dann in dünne Scheiben aufgeschnitten.

Flanksteak 1

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Ich entschied mich, da es unser ersten Flanksteak war, für eine ganz puristische Zubereitung. Die Oberfläche leicht rautenförmig einschneiden und das Fleisch nur mit Meersalz bestreuen.

Tja was soll man groß sagen? Dünn, quer zur Faser aufgeschnitten und mit der Tomatenbutter serviert, war es wirklich etwas besonders leckeres. Genuß pur!

Flanksteak 2

Flanksteak 3.

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Dazu gab es neben einem frischen grünen Blattsalat aus dem Garten natürlich Buttermilchbrötchen, die ich bei Björn dem Brotdoc kürzlich gesehen hatte und am Nachmittag gebacken habe. Auch die sind sehr zu empfehlen. Das Rezept dazu findet ihr übrigens hier.

Buttermilchbrötchen 2

Buttermilch-Brötchen

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Und nachdem es nach diesem leckeren Essen vom Grill und dem abschließenden Espresso doch ziemlich spät in der lauen Nacht bei einem guten Chianti geworden ist, kommt dieser Bericht erst jetzt zum Sonntagmittag.

Buon appetito
Werner

Lachs-Erdbeere-Rucola-Frischkäse

Wie soll ich das Rezept jetzt nennen?

Ein richtiger Name fällt mir dazu nicht ein. Wenn man es genau nimmt, ist es ein leckeres Antipasti oder ein Zwischengang. Auf jeden Fall ist bzw. war es außergewöhnlich lecker! :)

Lachs-Erdbeere-Rucola-Frischkäse 1

Die Zutaten harmonieren hervorragend. Räucherlachs, frische Erdbeeren und Parmesan. Beträufelt mit einer Olivenöl-Zitronen-Vinaigrettte. Mit etwas Fleur de Sel und Pfeffer bestreut.
Dazu junger Rucola der ebenfalls mit dieser Vinaigrette beträufelt wurde. Und zum Abrunden noch selbstgemachter Frischkäse. Mmmmh!

Da das natürlich nicht zum Sattessen reichte gab es Resteessen vom Grillabend gestern: Nudelsalat mit Fetakäse, Oliven, Cherrytomaten und Baslikumpesto.

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Nudelsalat

Ein herrliches Essen nach dem großen Gewitter und Hagel heute.

Lachs-Erdbeere-Rucola-Frischkäse 2

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Buon appetito
Werner

Spargel-Erdbeer-Salat

Auch wenn die Spargelsaison langsam dem Ende entgegen geht, möchte ich trotzdem einen leckeren Salat hier posten.

Spargel und Erdbeere, was für eine Kombination!

Das Grundrezept stammt von Eatsmarter, eine für mich tolle Inspirationsquelle für gesunde, schmackhafte Gerichte.

spargel-Erdbeer-Salat 1

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Zutaten für 2 Personen:

  • 1 kg weißer Spargel
  • 250g Erdbeeren
  • 1 Bund Rucola
  • 1/2- 1 Vanilleschote
  • 1/2 Orange
  • 4 EL Balsamicoessig weiß
  • 8-10 EL Gemüsebrühe
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 TL Zucker
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Das Mark aus der Vanilleschote herauskratzen mit mit der Schote, dem Zucker und der Gemüsebrühe in einem Topf aufkochen, vom Herd nehmen und 10 Minuten ziehen lassen.

Die Spargelstangen waschen, schälen und die holzigen Enden großzügig abschneiden. Die Spargelspitzen abschneiden abschneiden und beiseite stellen. Die Stangen jetzt schräg in dünne Scheiben schneiden.

Für das Dressing die Orange auspressen und 4 EL des Saftes mit Balsamicoessig, Salz, Pfeffer und dem Öl verrühren.

Den Vanillesud zum Orangendressing schütten, Vanilleschoten entfernen und alles mit dem Schneebesen kräftig aufschlagen. Die Spargelscheiben unterheben und im Kühlschrank zugedeckt für mindestens 1 Stunden ziehen lassen.

Inzwischen den Rucola waschen, trocken schleudern und die dicken Stile entfernen. Evtl. große Blätter halbieren. Die Erdbeeren säubern und je nach Größe halbieren oder vierteln.

Ca. 15 Minuten vor dem Servieren den Spargelsalat aus dem Kühlschrank holen damit er wieder Raumtemperatur annehmen kann.

Den Spargelsalat mit dem Rucola und den Erdbeeren vermischen und auf Tellern anrichten. Zum Schluß den Salat mit den Spargelspitzen garnieren.

Egal ob als Vorspeise mit Ciabatta oder vielleicht wie bei uns heute zu einem gebratenen Schweinelendchen  – ein Genuss.

spargel-Erdbeer-Salat 2

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Das Rezept steht wieder im Evernote-Rezeptbuch “Cucinaepiu” zum Download oder hier über den QR-Code:

QR-SpargelErdbeere

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Buon appetito
Werner
Werner

Kühkäs – Spezialität aus Franken

Wer meinen Blog verfolgt weiß sicher, dass ich zwar in Franken aufgewachsen bin und hier lebe, mich aber nicht als Franke fühle. Wennich gefragt werdet, dann komme ich aus Bayern und bin deshalb auch ein Bayer. Ich bin also kein fränkischer Patriot der unbedingt ein Bundesland Franken will, mir gefällt es ein Bayer zu sein. Außerdem dürfte den Stammlesern bekannt sein, dass ich, was ja der Blogname “Cucinaepiu” schon aussagt, mehr der mediterranen und hauptsächlich der italienischen Küche zugewandt bin.

Und trotzdem gibt es heute etwas urfränkisches: Kühkäs!

Einmal im Jahr überkommt es mich, da wird das alte Fränkische Kochbuch herausgegrahmt.

Kuehkaes 4

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In diesem Kochbuch der Siegloch Edition stehen nur echte fränkische Rezepte. Und nein, nicht nur Knödel! ;)
Unter anderem eben dieser Kühkäs.

Kuehkaes 3

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Hier das Rezept dazu:

Zutaten:

  • 250g Vollmilchquark (ich habe Magerquark genommen)
  • 100g Romandur
  • 2 kleine, feingehackte Zwiebeln
  • 1 Eigelb
  • 1/2 TL Natron
  • Salz und Pfeffer
  • und natürlich: KÜMMEL ;)

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Die Zutaten gut miteinander verrühren und in einer Pfanne kurz erhitzen, danach erkalten lassen.

Fertig!

Am Besten schmeckt der Käse zu einem guten Roggenmischbrot. Ich nehme natürlich meines aus der Piccola Panetteria. :)
Empfohlen wird im buch dazu ein frisches Bier. Diese Kalorien habe ich mir in heute dann mal gespart. ;)

Auf jeden Fall ist es ein perfekter Begleiter zu einer Brotzeit, einem Snack zwischendurch, nimmt aber auch sehr gerne auf einem rustikalen Buffett eine Platz ein.

Kuehkaes 2

Kuehkaes 1.

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Ach ja, es würde mich mal wirklich interessieren: Kennt ihr dieses Käserezept, bzw. wie heißt das in den verschiedenen Bundesländern?

Buon appetito
Werner