Pastarolle mit Mangold

Wenn einem am Sonntag bei herrlichem Sommerwetter langweilig ist, dann bastelt man frische Pasta und und daraus dann eine Pastarolle. Oder, man hat große Mangoldernte vom Wochenende zu verarbeiten.

Das Letztere war bei mir der Fall. Gestern gab es unter anderem Mangold satt aus dem Garten. So reifte die Idee der Pastarolle mit Mangoldfüllung. Zufällig wohnte gerade auch ein Ziegenfrischkäse in unserem Kühlschrank. Perfekte Bedingungen. 😃

Pastarolle-Mangold

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So wurden dann heute vormittag frische Pasta hergestellt. Und wie das dann so ist wenn man Pasta für die Pastarolle macht, bleibt auch etwas “Abfall” übrig. Der wurden dann zu Pappardelle geschnitten. Das reicht uns für 2 leckere Pastagerichte.

Pastarolle 8

 

Pastarolle 5

Pastarolle 7

Pastarolle 6

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Für die Füllung von 2 Pastarollen (reicht für 4 Personen) vermischte ich ungefähr:

  • 300g blanchierten Mangold mit Stiele
  • ½ Glas unserer Tomatensauce (1/4l Weckglas)
  • 1 Ziegenfrischkäse
  • 1 EL Creme Fraiche
  • Abrieb einer Zitrone
  • 1 Peperoni, kleingehackt
  • Salz, Pfeffer

Der Nudelteig, wir benötigten für die 2 Rollen ca 300g unseres Pastateig, wurde dann in Streifen ausgerollt und jeweils 4 Streifen leicht überlappend nebeneinander gelegt. Die Mangoldfüllung darauf verteilt und aufgerollt. Im Küchentuch nicht zu fest eingerollt und die Enden zu gebunden. Unsere Füllung reichte für 2 Rollen.

Diese dann in Salzwasser für ca. 25 Minuten geköchelt und im Tuch erkalten lassen. Bis hierher lässt sich das auch sehr gut am Vortag vorbereiten.

Pastarolle 1

Pastarolle 2

Pastarolle 3

Pastarolle 4

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Zum Abendessen dann wurde die Pasta aus ihrem Verließ befreit, in ca 2,5cm breite Streifen geschnitten und in eine passende Auflaufform nebeneinander geschichtet.

Dann mit Olivenöl beträufelt, den Rest der Tomatensauce obenauf verteilt, etwas Mozzarella und geriebenen Parmesan darüber und zum Schluß noch einmal Olivenöl.

So kam die Form für ca 30 Minuten in den 180°C heißen Ofen.

Pastarolle 9

Pastarolle 10

Pastarolle 11

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Zur Überbrückung der Zeit im Backofen gab es marinierte Zucchinischeiben. Ihr erinnert euch, große Ernte. 😜

Pastarolle 12

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Nach 30 Minuten kam eine fantastische Pastarolle mit Mangold-Zigenfrischkäsefüllung auf den Tisch.

Pastarolle 13

Pastarolle 15

Pastarolle 14

Dazu ein herrlicher toskanischer Rotwein. Perfetto!

Buon appetito
Werner

 

Vaters Salsicce sind die Besten

Jedes Jahr, bevor die Grillsaison startet im Frühjahr, bekommt mein Vater den Auftrag uns Salsicce zu wursten.
Das läuft immer gleich ab. Ich gebe meinem Vater, ein begeisterter Hobbymetzger wie ich ein Hobbybäcker,  eine Rezeptur in die Hand und sage: “Mache mir bitte solche Salsicce.”. Die Antwort: “Das kann ich so nicht machen. Das geht so nicht, da muss man soviel davon nehmen und davon weniger”. Ich:”Mach einfach”.

Und was soll ich sagen: Herauskommen immer perfekte Salsicce. Zwar variieren sie in der Größe von Wurst zu Wurst. Aber dafür sind sie handgemacht und einmalig im Geschmack.

Heute war mal wieder das Grillen von leckeren Salsicce angesagt. Jetzt lebt der Mensch nicht nur von Salsicce, auch wenn sie noch so gut sind. ;)

So gab es heute als Antipasti eine Gurken-Apfel-Kaltschale. Natürlich erst nach einem Ramazzotti-Aperitivo!

Die Kaltschale besteht nur aus einer Salatgurke bei der die Kerne entfernt wurden, einem Apfel und einem großen Löffel Schwand sowie etwas Dill. Alles kleingeschnitten im Standmixer ordentlich verwirbelt, fertig. 2 Stunden kühl gestellt und nur noch genießen.

Salsicce-Grillen 1

Salsicce-Grillen 5

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Jetzt aber zur Tat:Die Salsicce kommen auf dem Grill.
Dieses Mal entschieden wir uns für das Grillen der ganzen Wurst. Normalerweise werden sie in der Mitte längs halbiert und gegrillt.

Salsicce-Grillen 8

Salsicce-Grillen 10

 

 

 

Salsicce-Grillen 7

Salsicce-Grillen 4

der darf die Tage nicht fehlen: Gurkensalat! 😃

der darf die Tage nicht fehlen: Gurkensalat! 😃

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Dazu verschiedene Beilagen und einen fantastischen “Rosso di Montalcino”. Was für ein Genuß!

Salsicce-Grillen 6

Salsicce-Grillen 9

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Eines darf natürlich nicht fehlen: der obligatorische Café!

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Einen Gast, der sein Samstagsbad nahm und sich nicht dabei beirren ließ, hatten wir auch dabei. :)

Salsicce-Grillen 12

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Und morgen wird wieder richtig gekocht! 😃

Buon appetito
Werner

Köfte Ekmek – Fastfood auf türkisch

Türkisches Essen – da fällt jedem doch sofort eines ein: Döner! Dabei gibt es den hier bei uns bekannten, mittlerweile an jedem Eck angebotenen Türkensnack in der Türkei so gut wie nicht. Das ist so ähnlich wie mit dem bei uns so beliebten Spaghetti-Eis. Danach muss man in Bella Italia lange suchen.

Aber, wie komme ich jetzt überhaupt auf türkisches Essen?
OK, auch die türkische Küche kann sehr mediterran sein. Aber das war dieses Mal nicht der Grund.  Am Freitag steht mal wieder der monatliche Genussesserstammtisch in Würzburg an und da ist dieses Mal türkisch angesagt. Dazu wollte ich mich etwas in Stimmung bringen und habe mal bei Tante Gugl nachgeschaut. Einer der ersten Einträge führte mich auf die, mir schon bekannte Seite von Orhan: kochdichtürkisch. Hey, genau das Richtige für das geniale Sommerwetter zur Zeit dachte ich mir beim Lesen der aktuellen Blogartikel. Suche nach kürzester Zeit beendet, Menü stand fest.

Fast Food auf türkisch: Köfte Ekmek mit Piyaz.
Auf gut deutsch:
Fleischküchle im Weck mit Bohnensalat. Ich muss zugeben, auf türkisch klingt das dann doch viel spannender, oder? :)

Die Zutaten von Orhans Rezept habe ich etwas an die vorhandenen, erreichbaren Zutaten und dem eigenen Geschmack angeglichen, gestern Abend einen Brotteig für ein Fladenbrot angesetzt am Vormittag getrocknete, weiße Bohnen eingeweicht und am Abend geköchelt. So konnte es heute los gehen mit meinem Köfte Ekmek.

 

Meine Zutaten für 2 Personen

  • Fladenbrot
  • 200g Rinderhack
  • rote Zwiebel, in feine Scheiben geschnitten
  • türkische Fleischgewürzmischung
  • 1 Bund Petersilie, gehackt
  • 1/2 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 EL Olivenöl
  • gemahlene Chilischoten
  • Kreuzkümmel, gemahlen
  • Salz, Pfeffer
  • 2 milde Spitzpaprika
  • 1 Tomate, in Scheiben geschnitten

Zubereitung:

Als erstes wurde statt eines Fladenbrotes aus dem Brotteig ein kleines, knuspriges Weißbrot gebacken. Da der Teig über Nacht auf kalter Gare im Kühlschrank stand, konnte er heute sofort geformt und gebacken werden. Die fein gehackte Zwiebel und Knoblauch wurde leicht angedünstet.
Dann Rinderhack, gedünstete Zwiebel und Knoblauch und die zerrupfte Krume des Brotes zusammen mit den Gewürzen, Olivenöl und 2/3 der Petersilie gut vermengt. Aus dem Brät kleine “Frikadellen” geformt und in etwas Rapsöl gebraten.

 

Koefte 1

Koefte 7

Während die Fleischbällchen in der Pfanne brutzelten wurden die roten Zwiebelscheiben gesalzen. Das Salz gut einmassiertetwas Petersilie untermischt und beiseite gestellt.

Die Paprika anschließend ebenfalls scharf angebraten.

Koefte 8

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Schon ging es ans Anrichten:

In das ausgehöhlte Fladenbrot zuerst die marinierten Roten Zwiebeln, anschließend die Paprika, obenauf die Köfte und die Tomatenscheiben schichten. Fertig!

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Als Beilage gab es dazu: Piyaz – Bohnensalat.

Typisch türkisch eben. :)

Dieser ist ganz purisitsch gehalten. Wem die Prozedur des Bohnenkochen zuviel ist, nimmt einfach welche aus dem Glas. Wobei ich die selbst gekochten dem Fertigprodukt vorziehe.

Die einen halben Tag eigeweichten weißen Bohnen und dann in leichtem Salzwasser weich gekochten Bohnen wurden mit dünnen Zwiebelringen die wieder mit etwas Salz mariniert waren vermischt. Dazu kamen noch feingehackte, glatte Petersilie und kleine Würfel einer halben Spitzpaprika. Dann mit Olivenöl, etwas Zitronensaft, einem Spritzer Essig vermischt. Mit gemahlene Chili, Salz, Pfeffer abgeschmeckt. Mit einem hartgekochten, geviertelten Ei sowie zur Völkerverständigung mit griechischen Kalamataoliven garniert durfte dieser Salat 2 Stunden ziehen. Er wurde also zum Anfang der Kochaktion zusammengebastelt.

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Da die Frau im Haus nicht so der Bohnenfan ist bekam sie einen Gurkensalat. Gut so, die Gurke im Frühbeet lässt uns schließlich keine Pause.

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Köfke Ekmek mit Piyaz

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Buon appetito
Werner

 

 

Schmorgurken – Gemüse von der Salatgurke

Unsere Gurken meinen es mehr als gut mit uns in diesem Jahr. Bevor uns aber der Gurkensalat zum Halse heraushängt, müssen Alternativen gesucht werden.

Ich stöberte mal in einem alten Klassiker: Das Bayerische Kochbuch. Ich glaube, sogar meine Oma hatte eine frühere Ausgabe davon. Viele Rezepte, die heute als hipp gelten, sind da schon seit ewigen Zeiten niedergeschrieben. (Link zum Buch)

Jedenfalls bin ich auf Schmorgurkengemüse gestoßen. Da auch noch ein paar Kartoffeln im Keller schlummerten die verarbeitet werden wollten, war es klar was es als Mittagessen geben wird. Schmorgurken mit Salzkartoffeln.

Schmorgurken 2

Was brauchte es für 2 Personen:

  • 1,5 Gurken (große Gurken)
  • ½ Zitrone, Saft
  • Salz
  • ½ Zwiebel, fein gehackt
  • 30g Butter
  • 30g Mehl
  • 1/4l Gemüsebrühe (selbstgemacht nach Alexander Herrmann)
  • einen Schuß Sahne
  • fein gehackter Dill

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Die Zubereitung geht ratzfatz:

Gurken schälen, halbieren und die Kerne innen mit dem Eisportionierer auskratzen. In zentimeterdicke Halbmonde schneiden, leicht salzen und mit dem Zitronensaft beträufeln. Für ca 10 Minuten stehen lassen.

Kartoffeln in Salzwasser gar kochen.

Die Zwiebelwürfel in Butter anschwitzen, das Mehl unterrühren und mit ¼ l Gemüsebrühe ablöschen. Gut mit dem Schneebesen verrühren damit keine Klümpchen übrig bleiben. Sobald das Mehl eingedickt ist werden die Gurken mit samt der entstandenen Flüssigkeit untergerührt. Deckel auflegen und auf mittlerer Hitze sanft für ca 20-30 Minuten köcheln lassen. Jetzt sollten auch die Kartoffeln soweit sein.

Zum Finish die Sahne und Dill unter das Gurkengemüse rühren. Evtl. mit Pfeffer abschmecken.

Jetzt bleibt nur noch Anrichten und Genießen!

Schmorgurken 1

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Das Rezept steht zum Download wieder in meinem begleitendem Rezeptbuch “Cucinaepiu”

Buon appetito
Werner

Kalabresische Kartoffeln

In meinem letzten Blogeintrag “Involtini von der Pute” gab es als Beilage Kalabresische Kartoffeln. Ich bin gefragt worden, wie die Zubereitung dieser Kartoffeln ist.

Voraus schicken möchte ich, dass das Rezept tatsächlich aus Kalabrien ist. Es wurde uns von einer aus Kalabrien stammenden Freundin in einem unserer Toscanaurlaube gekocht. Wir waren damals hin und weg von diesem Geschmack der Kartoffeln und haben uns natürlich sofort das Rezept geben lassen. Also ein echtes italienisches Rezept a la Mama!

Die Kalabresischen Kartoffeln sind die perfekte Beilage zum Grillfleisch oder Kurzgebratenem. Sie schmecken am besten lauwarm oder kalt. Gerade im Sommer perfekt.
Und unter uns: ich brauche da nichts dazu. Pur – das ist mein Geschmack! :)

Kalabresische_Kartoffel 9

Jetzt aber das Rezept dazu.

Zutaten für 3-4 Personen als Beilage:

  • 1kg Kartoffeln, geschält und in feine Scheiben geschnitten
  • 2 frische Peperoni (wir jetzt eingefrorene), Kerne entfernt und in feine Streifen geschnitten
  • ½ Zwiebel, in feine Würfel geschnitten
  • 1-2 Knoblauchzehen, in feine Würfel geschnitten
  • 1 gelbe Rübe, in feine Würfel geschnitten
  • reichlich Olivenöl
  • Salz

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Zubereitung:

Zwiebel, Knoblauch, Peperoni und Möhre in feine Würfel schneiden, die Kartoffeln in feine Scheiben schneiden.

Kalabresische_Kartoffel 2

Kalabresische_Kartoffel 5

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Das Gemüse mit reichlich Olivenöl in der Pfanne leicht für ca 4-5 Minuten andünsten. Dann die Kartoffelscheiben dazu geben. Gut vermischen damit die Kartoffelscheiben nicht aneinander kleben. Evtl. noch Olivenöl zugeben.

 

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Kalabresische_Kartoffel 4

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Auf kleiner Hitze (bei uns auf einer Skala von 1-9, Stufe 4) mit geschlossenem Deckel leicht köcheln lassen bis die Kartoffeln gar sind. Wichtig ist der geschlossene Deckel! Zwischendurch immer mal wenden. Das dauert ca 25-35 Minuten, je nach Kartoffelsorte.

Kalabresische_Kartoffel 6

bei kleiner Hitze mit Deckel! köcheln. Bei uns Stufe 4 von 9

bei kleiner Hitze mit Deckel! köcheln. Bei uns Stufe 4 von 9

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Anschließend salzen, auch dabei nicht sparen!

Kalabresische_Kartoffel 8

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Leicht abkühlen lassen.

Kalabresische_Kartoffel 9

Schmeckt lauwarm oder kalt (Zimmertemperatur) am besten!

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Das Rezept steht natürlich in meinem blogbegleitenden Rezeptbuch “Cucinaepiu” wieder online.

Buon appetito
Werner

Zucchinimuffins mit Skrädmjöl

Die Zucchini- und Gurkenpflanzen in unserem Garten meinen es zur Zeit fast zu gut mit uns. Täglich Gurkensalat ist zur Zeit Pflicht. Natürlich lebt der Mensch nicht nur von Gurkensalat. Aber auch die Zucchini wollen sinnvoll verarbeitet werden. Deshalb gab es gestern herzhafte Zucchinimuffins. Und um dem ganzen noch etwas mehr Biss zu geben, habe ich dazu das Mehl teilweise durch mein geliebtes Skrädmjöl, dem schwedischen, gerösteten Hafermehl das ich für meine Skrädmjöl-Waffeln verwende, ersetzt. Hier noch ein Blogeintrag dazu: Skrädmjölvaffla

Heraus kamen herzhafte Muffins die bestens zum Gurkensalat passten.

Zucchinimuffins mit Skrädmjöl 1

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Meine Zutaten:

  • 1 mittlere Zucchini (ca. 300g)
  • 2 TL Salz
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ Päckchen Fetakäse
  • 120g Weizenmehl
  • 120g Skrädmjöl (geröstetes Hafermehl)
  • ¾ Päckchen Backpulver
  • 2 Eier
  • 70ml Rapsöl
  • 2 EL Schmand
  • Pfeffer
  • Pastagewürz oder gemahlene Chilischoten

 

Zucchinimuffins mit Skrädmjöl 3

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Zubereitung:

Zuerst wird die Zucchini grob geraspelt, mit 2TL Salz vermischt und für ca, 15 Minuten beiseite gestellt.

Währenddessen werden Zwiebel und Knoblauch fein gewürfelt und in etwas Öl angeschwitzt bis sie Farbe bekommen. Eier, Schmand und Rapsöl werden gut miteinander verrührt. Dann das Mehl, Backpulver, den in kleine Würfel geschnittenen Fetakäse und Pfeffer dazugegeben und miteinander vermengen. Jetzt das Wasser, das durch das Salz aus der Zucchini gezogen wurde abgießen und die Zucchini ebenfalls unterrühren. Der Teig sollte eine weiche Konsistenz haben. Ich habe noch ein Schluck Milch untergerührt.

Den Teig auf Muffinförmchen, oder wie ich eine Silikonform in Barrenform, verteilen.

Obenauf dachte ich mir muss noch etwas Pfiffiges. Ich wollte schon zu meinen gemahlenen Chilischoten greifen, da fiel mir das Toskanische Pastagewürz von Ingo Holland in die Hand. Genau das Richtige um den Zucchinibarren noch etwas Würze auf den Weg zu geben. Also flugs die Teigecken mit einer leichten Prise damit bestreut.

Jetzt für ca 25 Minuten in den auf 160°C vorgeheizten Backofen auf ein Rost stellen. Etwas abkühlen lassen und mit einem frischen Gurkensalat genießen.

Zucchinimuffins mit Skrädmjöl 2

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Ja und die Reste wurde heute kalt als Pausensnack genossen. Auch sehr gut!

Zucchinimuffins mit Skrädmjöl 4

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Diese Zucchinimuffins passen lauwarm serviert sehr gut als Antipasti auf ein mediterranes Buffett. Und wer nicht auf Fleisch verzichten kann, der gibt noch ein paar ausgebackene Speckwürfel unter den Teig.

Buon appetito
Werner

 

 

Involtini von der Pute

Nach der üppigen Pizzasauße gestern war uns heute nach etwas Leichten.
Es schlummerten noch 2 Putenschnitzel im Kühlschrank, was für ein Zufall. ;)

Wir entschieden uns für mediterranes Essen. Es sollte Involtini mit kalabresischen Kartoffeln geben.

Involtini, also italienische Roulädchen, die man mit allem füllen kann. Wichtig ist nur das es keine Rouladen werden, sondern klein und fein sollen sie sein. Fast Fingerfood. Für die Füllung holte ich das letzte Päckchen Mangold aus dem Tiefkühler. Zusammen mit Mandeln, Parmesan und Olivenöl wurde daraus ein Pesto gemixt. Das wurde mit gemahlenen Chilischoten, Salz und Pfeffer würzig abgeschmeckt.

Die Putenschnitzel, die ja vom deutschen Metzger geschnitten wurden, also eher dick, kamen in einen Gefrierbeutel und wurden schön dünn plattiert. Dann leicht gesalzen und mit dem Pesto bestrichen. Jetzt an den Rändern etwas eingeschlagen und aufgerollt. Mit ein paar Klammern fixiert und kurz angebraten. Anschließend in eine Auflaufform gelegt und teelöffelweise Bärlauchpesto aus dem Vorrat oben auf. So durften sie dann für ca. 25 Minuten in den auf 160° C vorgeheizten Backofen.
In der Zwischenzeit hat Frau C oberleckere kalabresische Kartoffeln geköchelt. Zufällig hat mein Foodblogfreund Ralf, der sich völlig zu Unrecht Kochdepp nennt, heute sein Tzatziki gepostet.
Das brachte mich auf die Idee: Passt perfekt zu meinen Involtini!
Und da die Gurkenpflanze im Garten es zur Zeit mehr als gut mit uns meint, wurde dazu noch ein Schüsselchen Tzatziki zusammen gerührt.

Involtini aus Putenschnitzel, Kalabresische Kartoffeln und Tzatziki.

Puteninvoltini 2

Puteninvoltini 1

Puteninvoltini 3

Puteninvoltini 4

Puteninvoltini 5

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Hab ich schon erwähnt, das ich mal wieder total geschlemmt habe?

Buon appetito
Werner

Sommersalat mit Lachs und Pasta

Da ist er wieder, unser Sommer!

Und ganz langsam steigt die Vorfreude auf den nächsten Urlaub. Genau zwei passende Gründe um einen tollen Sommersalat auf den Tisch zubringen, den wir bei einer Freundin in der Toscana im letzten Jahr genießen durften.

So war das Abendessen heute auch ratzfatz zubereitet.

Man nehme Pasta, am besten Tagliatelle und koche diese in Salzwasser. In der Zwischenzeit putzt man 1-2 Handvoll Rucola oder Salat und zerpflückt es in kleine Stücke. Ebenfalls wird einen Tüte gebeizter Lachs in kleine Stücke geschnitten. Dann wird der Saft und der Zitronenabrieb einer ½ Zitrone mit einem guten Schuss feinstem Olivenöl vermixt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Lachs-und Salatstücke dazu und vermischen.

In der Zwischenzeit sollten die Pasta fertig sein. Abseihen und 1 Tasse Nudelwasser dabei auffangen. Die Nudel, nicht lange abtropfen lassen, sondern gleich unter die Lachs-Salat-Mischung geben. Evtl. etwas Nudelwasser dazugeben. Fertig ist eine schnelle, schmackhafte Sommerpasta.

Und da die Gurken in unserem Garten jetzt Vollgas geben, gab es dazu einen frischen Gurkensalat.

Tizzis Sommersalat 1

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Die Zutaten für 2 Personen:

  • 250g Tagliatelle
  • 2 Handvoll Rucola oder Pflücksalat
  • 150g gebeizter Lachs in Scheiben
  • ½ Zitrone, Saft und Abrieb
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Tizzis Sommersalat 3

Tizzis Sommersalat 2

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Buon Appetito
Werner

Backtag am Brückentag

Für was so ein Brückentag nicht alles gut ist. Ich dachte mir, den verbringst du mal wieder in deiner Backstube. Zumindest kommt dann auch etwas sinnvolles heraus. Zudem wollten die Brot- und Brötchenvorräte auch aufgefüllt werden. Also hieß es heute früh rechtzeitig aufstehen.

Nachdem es ja gestern, praktisch zum warmbacken, schon mal einen Quatre Quarts mit Apfelstücken und Tonkabohnenabrieb, übrigens einer meiner Lieblingskuchen, und Panini für die Bratwürste am Abend gab, war heute Großbacktag in der Piccola Panetteria – meiner kleinen Backstube.

Hier der Quatre Quarts und die Panini von gestern:

Quatre Quard

Panini 1

Panini 2

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Um 6:00 Uhr ging es los heute früh. Insgesamt habe ich heute gute 6 kg Brot und 3 kg Brötchen gebacken.

Im Einzelnen:

Meine absoluten Lieblingbrötchen, oder Weck, wie der Franke sagt.

Birki, ein Rezept das ich selbst entwickelt habe. Die Birkenhainer Weck sind wie die Spessartweck in meinem begleitenden Rezeptbuch “Cucinaepiu” zu finden.

Weck2 1

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Spessartweck. Auch ein eigens entwickeltes Rezept. Beides natürlich mit Kümmel gebacken.

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Dazu gab es 2 verschiedene Brote.

Ein Weißbrot nach der Rezeptur aus Günther Webers Buch “Gut Brot will Weile haben” das im Hädecke-Verlag erschienen ist. Stefanie hat es in ihrem Blog “Hefe und mehr” fast im Original veröffentlicht. Sie hat übrigens ein tolles Brotbackbuch “Hefe und mehr” veröffentlicht.

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Und das von Lutz Geißler, erst vor ein paar Tagen veröffentlichte Roggenmischbrot 70/30.
Hier konnte ich natürlich nicht umhin und habe ein paar Kümmelkörner dazu geschmuggelt. Und da ich ja weiß, dass Lutz’s Brote immer gut schmecken habe ich die Teigmenge gleichmal verdoppelt. So ergab es 4 Brot a 1kg.

Brot_70-30 2

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Das Buch von Günther Weber genauso wie Lutz Geißlers Buch “Das Brotbackbuch”, das im Ulmen-Verlag erschienen ist, gehören zu den absoluten Standardwerken eines jeden Hobbybrotbäckers.

Das Weiß- und das Roggenmischbrot wurden im Steinbackofen gebacken.

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Und hier noch ein paar Impressionen meiner Backwerke:

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Links meine Spessartweck, rechts die Birki, Birkenhainer

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Birki, fertig zum Einschießen in den Backofen

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Die Spessartweck zur Gare in der Couche

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Brot_70-30 4

Weissbrot-GW 2

Brot_70-30 1

insgesamt 6 kg Brot

Buon appetito
Werner

 

Clafoutis – Sommer pur

Es fing damit an, dass Frau C. gestern Kirschen zum Naschen geschenkt bekam. Richtig dunkelrote, süße Kirschen. Ein echter Traum. Ich war der Meinung, das seien viel zu viele zum Naschen. Nach kurzer Diskussion konnte ich 2 Handvoll in Sicherheit bringen.

Mir kam beim Anblick der Kirschen sofort der französische Klassiker Clafoutis in den Sinn. Als nächstes Tim Mälzers Rezept. Das war der passende Moment.  Natürlich habe ich etwas nach meinem Geschmack an der Rezeptur gedreht. Besonders die Tonkabohne hebt das Geschmackserlebnis noch einmal ganz enorm.

Zur Einstimmung auf den Feiertag genau das Richtige am Abend. Der Teig ist schnell gerührt und nach einer großen Schüssel Salat mit einer Stange Baguette darf es dann auch mal etwas Süßes sein. 😃

Meine Zutaten für den Teig:

  • 80g Marzipan in Stücken
  • 150ml Milch
  • 1 Tonkabohne, gerieben
  • 4  Eier, getrennt
  • 40g Zucker
  • 25g Mehl
  • 25g Stärke
  • 1 Prise Salz
  • 2 Handvoll Kirschen
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • Butter für die Form

Clafoutis 1

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Zubereitung:

Der Backofen wird vorab auf 190°C vorgeheizt.

Die Kirschen habe ich, entgegen dem Original aus Frankreich, dann doch lieber entkernt. Bei dieser kleinen Menge geht das ruckzuck.

Der in kleine Stücke geschnittene Marzipan wird mit dem Zauberstab mit der Milch und der Tonkabohne verquirlt.

Die Eigelbe mit der anderen Hälfte Zucker schaumig rühren und Mehl und Speisestärke dazurühren. Jetzt das Marzipan-Milch-Tonkabohnengemisch dazu geben und gut verrühren. Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben.

Den Teig in eine gefettete Tarteform geben und 5 Minuten in der Röhre anbacken. Dann herausnehmen und die Kirschen verteilen. Das hat den Vorteil, dass die Kirschen nicht ganz im Teig versinken. Jetzt für weitere ca. 15 Minuten backen.

Kurz abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Und dann: Einfach genießen!

Clafoutis 3

Clafoutis 2

Clafoutis 4

Clafoutis 6

Clafoutis 5

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Ach ja, plötzlich war es völlig in Ordnung, dass ich mit Nachdruck auf ein paar Kirschen aus dem Naschkorb bestanden hatte …

Buon appetito
Werner