Tartalette mit Zwetschgen

Zwetschgenernte ist angesagt!

Also fangen wir mal klein an. Für diese Tartalettes braucht es jetzt nicht wirklich einen Zwetschgenbaum im Garten. Bei meiner Zutatenmenge ergab es für mich 7 Tartalettes. Auf jeder Tartalette hatten genau 2 Zwetschgen Platz. also wenn ihr irgendwo einen Zwetschgenbaum seht, die lassen sich schnell mal pflücken und in die Hosentasche stecken. 😜

Meinem Zwetschgenbaum sieht man den Verlust dieser paar Zwetschgen jedenfalls noch nicht an. :)

Was habe ich jetzt gemacht?
Ich habe mich in Simones Blog, der  S-Küche bedient. Dort schwärmte sie von ihrem Tarteteig. Warum nicht, sagte ich mir. Für den heutigen Sonntagnachmittag genau richtig.
So wurde also ein Tarteteig geknetet, kaltgestellt, dann ausgerollt und in meine neuen Tarteförmchen verteilt. Das ergab genau 7 Stück. Die Förmchen haben übrigens einen Durchmesser von 12cm.
Ich habe auch gar nicht groß filigran gearbeitet. Zwetschgen stehen für mich für das rustikale Landleben pur.

Meine Zutaten:

  • 250 g Mehl
  • 225 g kalte Butter
  • 50 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 60 ml eiskaltes Wasser

Zwetschgen-Tartalettes 1

Zwetschgen-Tartalettes 2

Jetzt wurde sie für 15 Minuten bei 175°C blind vorgebacken. Anschließend, nachdem die Linsen und das Backpapier entfernt waren, noch einmal 15 Minuten weiter backen. Simone schreibt, diese Tarteböden lassen sich so fertig gebacken auch gut einfrieren. Das spart natürlich dann echt Zeit und Aufwand an einem Sonntag.

Ich jedenfalls hatte in der Zwischenzeit einen richtigen Pudding gekocht. Wenn ich schon mal bei Simone bin, dann auch gleich nach ihrer Rezeptur. Hier lässt sich natürlich der Einfachheit halber auch ein Pudding aus Puddingpulver verwenden. Aber, ob das wirklich schneller geht?

Vanillepudding

  • 1 Vanilleschote
  • 5 Eigelb
  • 100 g Zucker
  • 2 1/2 EL Stärke
  • 450 ml Milch

Meine Puddingmenge reichte genau für meine 7 Förmchen + 1 EL zum naschen.

Zwetschgen-Tartalettes 3

Zwetschgen-Tartalettes 8

Die Tartalettes wurden jetzt mit dem Pudding gefüllt und jeweils 4 halbe Zwetschgen darauf gelegt. Noch schnell mit etwas Zimt-Zucker bestreut und schon ging es wieder ab in den 200°C heißen Ofen. Jetzt für 20 Minuten.

Zwetschgen-Tartalettes 6

Zwetschgen-Tartalettes 5

Zwetschgen-Tartalettes 4

Alleine der Geruch lässt einem das Wasser im Munde zusammenfließen. Heraus kamen wunderschöne, herrlich duftende Tartalettes.

Zwetschgen-Tartalettes 7

 

Genau das richtige Portiönchen für den Nachmittags-Cappuccino den ich uns jetzt gönne! :)

Das Rezept findest du auch wieder in meinem blogbegleitendem Rezeptbuch “Cucinaepiu”

Buon appetito
Werner

Ricottaküchlein und Brotstangen als Nascherei

Gerade noch rechtzeitig vor dem ersten Spiel der italienischen Mannschaft für die ich in Peters Blogevent “Kick aus fernen Töpfen” koche, habe ich für die Jungs etwas Leichtes auf den Teller gezaubert. Denn mit schwerem Essen im Magen spielt es sich bekanntlich schlecht Fußball. Das taugt höchstens für die Couch vor der Glotze.

Um den italienischen Ballzauberern etwas nachzuhelfen habe ich doch glatt dem Gegner den besten Mann am Herd ausgespannt: Jamie Oliver! Er hat in seinem Kochbuch “Genial Italienisch” viele tolle Rezepte der italienischen Küche beschrieben. Eines davon erschien mir heute genau richtig:

Ricotta fritta con piccola insalata di pomodori.
Zu Deutsch: Ricottaküchlein mit einem kleinen Tomatensalat.

Genau das Richtige für verwöhnte Fußballer und die verwöhnten Gaumen bei uns Zuschauer.

Ricottakuechlein 1

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Die Zutaten für 2 Personen:

  • 250g Ricotta
  • 1 EL Parmesan
  • 1 EL Mehl
  • 1 Ei
  • Salz und Pfeffer
  • Für den Tomatensalat:
  • 2 Tomaten
  • frische Basilikumblätter
  • Olivenöl
  • Rotweinessig
  • getrocknete, geriebene Chilischote

Ricottakuechlein 2

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Zubereitung:

Ricotta, Parmesan, Mehl und Ei mit einer kräftigen Prise Salz vermengen. Mit Pfeffer abschmecken und im Kühlschrank kalt stellen.

Tomaten halbieren, Samen entfernen und in kleine Würfel schneiden. Den Basilikum grob zerrupfen. Alles mit einem Schuß Olivenöl und einem Spritzer Rotweinessig verrühren. Mit Salz, Pfeffer und gemahlenen Chilischoten abschmecken. In der Küche beiseite stellen.

Jetzt in einer beschichteten Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und jeweils 1 Esslöffel der Ricottamischung als Küchlein in die Pfanne geben. Bei zarter Hitze für einige Minuten ausbacken, vorsichtig wenden und noch eine weitere Minute backen.

Auf dem Teller mit dem Tomatensalat anrichten. Leicht mit Muskatnuss bestreuen und Parmesan darüber hobeln.

Sofort genießen!

Dazu passt sehr gut ein trockener Weißwein, z.B. ein fränkischer Silvaner. Natürlich nur für die, die anschließend nicht dem Ball hinterher rennen müssen.

Ricottakuechlein 3

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Pausensnack

Sollte dem einen oder anderen Zuschauer während des Spieles dann der kleine Hunger quälen, dann habe ich noch genau das Richtige:

Brotstangen – ein leckerer Knusperspaß.

Schnell gemacht und unheimlich variationsfähig. Egal ob Rosmarin, Thymian aber auch Kümmel oder pur gebacken. Perfekt für den Fernsehabend und den lauen Sommerabend im Garten mit Freunden oder zu zweit bei einem Glas Rotwein.

Brotstangen 1

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Zutaten:

für den Vorteig:

  • 100g Weizenmehl
  • 50g Wasser
  • 1g Hefe

verrühren und bei Zimmertemperatur 1 Tag abgedeckt stehen lassen.

Quellstück

  • 50g Roggenvollkornmehl
  • 100g Wasser

verrühren und 2-3 Stunden quellen lassen

Teig:

  • Vorteig
  • Quellstück
  • 350g Weizenmehl
  • 200g Wasser
  • 5g Hefe
  • 10g Salz
  • 50g Lieveto Madre (geht auch ohne)

Brotstangen 4

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Alle Zutaten zu einem Teig verkneten und ca 30 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen. Teig falten und weitere 30 Minuten gehen lassen.

Dann den Teig zu einer rechteckigen Platte mit einer Stärke von ca 0,5cm vorsichtig auseinander ziehen und drücken. 10 Minuten entspannen lassen. Dann nach Lust und Laune mit Rosmarin, Thymian, Kümmel oder oder bestreuen und die Teigplatte in der Mitte einfalten. Mit einem Pizzaroller Streifen von ca 2cm Breite schneiden. Diese Streifen dann verwirbeln und auf Länge des Backbleches rollen. Ca. 30 Minuten ruhen lassen und dann bei 250°C für ungefähr 10-12 Minuten backen.
Das Originalrezept habe ich übrigens hier gefunden: Trollenland

Brotstangen 5

Brotstangen 3

Brotstangen 2

Brotstangen 6

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Und jetzt ist es fast egal wie die italienischen Starkicker Fußball spielen, denn etwas gutes zu Essen haben wir ja vor uns liegen. 😃

Buon appetito
Werner

 

Schokomoussetörtchen – Finish

Ich hatte es ja in meinem Artikel “Schokomoussetörtchen – fast fertig” am Sonntag angekündigt. Heute sollten die Schokomoussetörtchen zum Einsatz kommen.
Das hieß, sie mussten erst noch fertig gestellt werden.

Blaubeertoertchen1

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Die Törtchen wurden also heute vormittag aus dem Tiefkühlschlaf geholt. Laut Martin benötigen sie mindestens 3 Stunden im Kühlschrank zum Auftauen. Dazu werden die Silikonförmchen sofort nach dem Entnehmen aus dem Gefrierschrank umgestülpt. Dabei fallen einem die Törtchen förmlich in die Hände.

Blaubeertoertchen2

Blaubeertoertchen3

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Nach der Auftauzeit wurde Eiweiß mit Zucker cremig geschlagen und mit etwas Blaubeerenmus verfeinert.

Blaubeertoertchen4

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Die Törtchen damit verziert und anschließend mit dem Bunsenbrenner angeflammt bis die Kanten des Eiweiß schön gebräunt waren.

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Zum krönenden Schluss noch eine Heidelbeere oben aufgesetzt. Fertig!

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Das genaue Rezept findet ihr in Martin Schönlebens Büchlein Mini-Törtchen.

War nur schade, dass jetzt keine Blaubeerzeit ist. So mussten wir auf gefrorenen Früchtchen ausweichen.

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Und jetzt steht der Nachmittags-Kaffeekränzchen-Damenrunde nichts mehr im Weg. :)

Einen Unfall mit Totalschaden gab es leider dabei auch zu vermelden.

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Die Törtchen eignen sich übrigens auch hervorragend als Dessert.

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Buon appetito
Werner

Brötchen aus Silvestergebäckteig

KETEX Gerd, die graue Eminenz unter uns Hobbybäcker und mein großer Lehrmeister hatte zum Jahreswechsel einen Blogbeitrag über sein Sylvestergebäck mit dem T65-Mehl veröffentlicht.

Bei mir standen Frühstücksbrötchen an. T65-Mehl habe ich (noch) keines im Lager stehen. Trotzdem dachte ich mir, ich kann ja zumindest die Idee der verschiedenen Formgebungen für die morgendlichen Backwaren übernehmen.

Das französische T65-Mehl habe ich kurzerhand durch Weizenmehl 550 ersetzt. Ich wollte ja auch fränkische Brötchen backen. ;)

Also wurde gestern, gleich nach dem Cappuccino zum Wecken der Lebensgeister, ein Vorteig angesetzt.

Vorteig:

  • 300g Weizenmehl 550
  • 30g Roggenmehl
  • 4g Frischhefe
  • 330g kaltes Wasser

Das wurde zu einem Teig verrührt, 2 Stunden bei 25°C abgedeckt die Hefe anspringen lassen und dann bis gestern Abend im Kühlschrank geparkt.

Nach dem Abendessen ging es dann weiter mit dem Hauptteig.

Hauptteig:

  • Vorteig
  • 600g Weizenmehl 550
  • 70g Roggenmehl 1150
  • 290g kaltes Wasser
  • 8g Frischhefe
  • 20g Meersalz
  • 25g Butter
  • 1 TL flüssiges Backmalz

Die Zutaten wurden alle in meiner Manz-Teigmaschine für gute 15 Minuten geknetet. Dann bekam der Teig eine härter Behandlung. Er wurde entgast, heißt kräftig auf die Arbeitsplatte geworfen. Anschließend, zu einer Kugel geformt, ruhte er bis in die frühen Morgenstunden wieder im Kühlschrank in einer verschlossenen Schüssel.

Heute am frühen Morgen (5:00 Uhr, mitten in der Nacht) durfte der Teig dann 30 Minuten bei Raumtemperatur akklimatisieren und wurde anschließend in Stücke mit einem Gewicht von 90g geteilt.

Jetzt geht es los mit dem Formen von Brötchen und Zöpfen. Im Gegensatz zu Gerd lasse ich aber die Eistreiche weg und streiche nur Wasser auf die Oberfläche damit Mohn, Sesam und Kümmel einen besseren Halt haben.

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Dann heißt es noch einmal Ruhephase von gut 60 Minuten für die Teiglinge.
Zeit für den Hobbybäcker die Backstube wieder auf Vordermann zu bringen und eine kleine Joggingrunde durch das schlafende Dorf zu machen. ;)

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Jetzt wird es Zeit zum Backen. Der Ofen ist zwischenzeitlich natürlich schon auf 230°C vorgeheizt. Die Teiglinge werden in ca 18 Minuten im Ofen schön goldbraun gebacken. Dabei natürlich in den ersten 10 Minuten mit reichlich Dampf für ein ordentliches Schwaden im Backraum gesorgt.

Und da ist es dann, mein Sylvestergebäck für das Frühstück am 1.Samstag im neuen Jahr. :)

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Das Originalrezept könnt ihr hier bei Gerd nachlesen.

Buon appetito
Werner

Kein Neujahrsbrezel, dafür Hörnchen am 2. Tag des Jahres

Wie die Zeit vergeht! Nur mal kurz durchgeschnauft und schon ist das neue Jahr 2 Tage alt. ;)

Die Neujahrsbrezen sind leider in diesem Jahr ausgefallen da wir uns über den Jahreswechsel aus dem Staub gemacht hatten. Deshalb beschloss ich gestern Abend nach unserer Rückkehr aus dem Ruhrpott für das Frühstück heute Hörnchen zu backen. Als Basis nahm ich das Rezept von Gerd Ketex Kellner.

Hier ist das Rezept für diesen Hörnchenteig zu finden.

Der Teig, ich nahm die doppelte Menge, ist relativ schnell gemacht und nach der Übernachtgare im Kühlschrank sind die Hörnchen am Morgen in knapp 2 Stunden fertig. Es ist also keine lange Nachtschicht nötig. ;)

Aus der Hälfte des Teiges formte ich dann einen großen Kringel und die andere Hälfte wurde zu Hörnchen mit Pflaumenmusfüllung verarbeitet.

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Butterhoernchen 3

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Tolle, nicht ganz so fettige Butterhörnchen mit einer zarten, langfasrigen Krume. :)

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Wir fanden, das war ein sehr guter Ersatz für den entgangenen Neujahrsbrezel. :)

Buon appetito
Werner

Projekt Dominosteine 2013

Das Projekt Dominosteine 2013 ist beendet. 👍

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Aber der Reihe nach:

Ich hatte diese kleinen Gemeinheiten im letzten Jahr das erste Mal nach einer Rezeptur aus dem Kreativ-Cafe in Wangerooge gebacken. Ein Bericht dazu gab es hier.
Dieses Mal möchte ich auch das Rezept dazu bloggen.
Damals war ich etwas spät dran und konnte nur noch mit Müh’ und Not ein paar Quitten ergattern. Das sollte mir dieses Jahr nicht passieren!. Die Mitesserin fragte schon ein paar Mal, ob es wieder und wann ich wieder Dominosteine backen wolle. Also ginge es am Wochenende ans Werk.

Es fing am Freitag ganz harmlos an. Ich kochte aus 1kg Quitten ein Quittenmus.
Um das Schälen der harten Quitten etwas zu vereinfachen wurden sie kurz ins heiße Wasser gelegt, ähnlich wie beim Tomatenenthäuten. Dann die Früchte geschält und in kleine Würfelchen geschnitten. Diese mit etwas Wasser eingekocht und durch die “Flotte Lotte” gerührt um ein Mus zu bekommen. Das Quittenmus nun mit der gleichen Menge Zucker für ca 1 Stunde eingeköchelt.
Mit diesem Quittenmus war der erste Akt der Dominobastelei beendet.

Dominosteine2013

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Dann ging es weiter mit den Teigplatten. Nach einem Rezept aus einem Peterson-Kinderbuch für einen Kastenkuchen habe ich 1 Kuchenplatte auf einem Backblech gebacken.

Die Zutaten dazu:

  • 250g geschmolzene Butter
  • 250g Zucker
  • 3 Eier
  • 75g gemahlene Walnüsse
  • abgerieben Schale einer Orange
  • 1 TL Nelken, gemahlen
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Kardamon, gemahlen
  • 125 ml Sahne
  • 350g Mehl
  • ½ TL Backpulver.

Die Butter wird in einem Topf geschmolzen und wieder abgekühlt. Anschließend mit einem Mixer schaumig geschlagen und der Zucker nach und nach langsam hineinrieseln lassen. Dann die Eier dazugeben und die Masse weiterschlagen bis sie schön cremig ist.
Jetzt kommen Nüsse, Orangenschale, Gewürzen Sahne dazu. Anschließend das Mehl und das Backpulver unter den Teig heben.
Ein Blech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf gleichmäßig verteilen.
Bei 180°C ca. 30 Minuten backen.

Domino-Teigplatte

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Der Kuchen ist im Hintergrund zu sehen.
Vorne übrigens Dinkelbrötchen nach einer Rezeptur aus dem Plötzblog, die mit einem Kochstück aus Dinkel und Übernachtgare gebacken werden. Ein fantastisches Brötchenrezept! Die gab es am Samstag zum Frühstück. :)

2. Akt beendet.

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Gestern dann war Basteln angesagt. Der Teig, das Quittenmus und Marzipan wollten geschichtet werden.

Die Teigplatte (ich habe sie der Einfachheithalber halbiert) wurde in der Mitte durchgeschnitten, dass zwei ca 1cm dicke Platten entstehen.
Das Quittenmus wieder leicht erwärmt damit es streichfähig wurde.
Jetzt ein Viertel des Mus auf der ersten Teigplatte verteilen.
Anschließend ein Stück Marzipan mit Puderzucker zu einer dünnen Platte von der Größe einer Teigplatte ausgerollt und auf das Quittenmus gelegt. Dann ein weiteres Viertel des Quittenmus auf den Marzipan gestrichen und die zweite Teigplatte daraufgelegt.
Das selbe auch mit der 2. Hälfte der Teigplatte geschichtet. Das habe ich dann über Nacht abgedeckt stehen lassen damit der Mus wieder fest werden konnte.

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Ende 3. Akt! :)

Heute nun ging es an das Fertigstellen der Dominosteine. Der Schokoladenüberzug.

Ich schnitt die, nun festen Teigplatten, in mehr oder weniger gleichmäßige Würfel und Rechtecke von ca 2-3cm Kantenlänge. Die Hälfte der Würfel wurde mit Vollmilchkuvertüre und die andere Hälfte  mit Zartbitterkuvertüre überzogen.

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Natürlich wollte die Kuvertüre richtig temperiert werden damit der Schokolade sich schön um die Würfel legte. Diese Prozedur dauerte dann doch gute 3 Stunden.

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Heraus kamen insgesamt 128 Dominosteine! :)

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Der erste Geschmackstest fiel schon einmal vielversprechend aus.

Jetzt dürfen sie noch ein paar Wochen durchziehen und dann sind sie zur Adventszeit genau richtig als Nascherei. :)

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Buon appetito
Werner

Mini-Nusshörnchen mit Nougat

Was braucht es Beherrschung diese kleinen Gemeinheiten nicht einfach alle sofort aufzuessen. :)

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Es war mal wieder an der Zeit die Mini-Nusshörnchen von Ulrike aus dem Backfreaks-Forum zu backen. Da die Teilchen jetzt nicht wirklich groß sind, ist es schon eine Bastelei bis sie hübsch zusammen gerollt auf dem Blech liegen. Trotzdem nimmt man das gerne auf sich, denn der Geschmack dieser Hörnchen entschädigt für die Fummelei.

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Mini-Nougathörnchen 6

Mini-Nougathörnchen 4

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Ich kann euch nur ermuntern, backt diese Hörnchen unbedingt nach. Aber nehmt einen wirklich hochwertigen Nougat dazu, dann bekommt ihr wahre Gaumenjuchzer. :)

Das Rezept erspare ich mir hier auf dem Blog und verlinke direkt auf mein Rezeptbuch Cucinaepiu.

Oder die Smartphonefans schnappen sich den QR-Code:

QR-Minihörnchen

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Buon appetito
Werner