Backtag am Brückentag

Für was so ein Brückentag nicht alles gut ist. Ich dachte mir, den verbringst du mal wieder in deiner Backstube. Zumindest kommt dann auch etwas sinnvolles heraus. Zudem wollten die Brot- und Brötchenvorräte auch aufgefüllt werden. Also hieß es heute früh rechtzeitig aufstehen.

Nachdem es ja gestern, praktisch zum warmbacken, schon mal einen Quatre Quarts mit Apfelstücken und Tonkabohnenabrieb, übrigens einer meiner Lieblingskuchen, und Panini für die Bratwürste am Abend gab, war heute Großbacktag in der Piccola Panetteria – meiner kleinen Backstube.

Hier der Quatre Quarts und die Panini von gestern:

Quatre Quard

Panini 1

Panini 2

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Um 6:00 Uhr ging es los heute früh. Insgesamt habe ich heute gute 6 kg Brot und 3 kg Brötchen gebacken.

Im Einzelnen:

Meine absoluten Lieblingbrötchen, oder Weck, wie der Franke sagt.

Birki, ein Rezept das ich selbst entwickelt habe. Die Birkenhainer Weck sind wie die Spessartweck in meinem begleitenden Rezeptbuch “Cucinaepiu” zu finden.

Weck2 1

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Spessartweck. Auch ein eigens entwickeltes Rezept. Beides natürlich mit Kümmel gebacken.

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Dazu gab es 2 verschiedene Brote.

Ein Weißbrot nach der Rezeptur aus Günther Webers Buch “Gut Brot will Weile haben” das im Hädecke-Verlag erschienen ist. Stefanie hat es in ihrem Blog “Hefe und mehr” fast im Original veröffentlicht. Sie hat übrigens ein tolles Brotbackbuch “Hefe und mehr” veröffentlicht.

Weissbrot-GW 1

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Und das von Lutz Geißler, erst vor ein paar Tagen veröffentlichte Roggenmischbrot 70/30.
Hier konnte ich natürlich nicht umhin und habe ein paar Kümmelkörner dazu geschmuggelt. Und da ich ja weiß, dass Lutz’s Brote immer gut schmecken habe ich die Teigmenge gleichmal verdoppelt. So ergab es 4 Brot a 1kg.

Brot_70-30 2

Brot_70-30 3

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Das Buch von Günther Weber genauso wie Lutz Geißlers Buch “Das Brotbackbuch”, das im Ulmen-Verlag erschienen ist, gehören zu den absoluten Standardwerken eines jeden Hobbybrotbäckers.

Das Weiß- und das Roggenmischbrot wurden im Steinbackofen gebacken.

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Und hier noch ein paar Impressionen meiner Backwerke:

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Links meine Spessartweck, rechts die Birki, Birkenhainer

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Weck 5

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Weck 3

Birki, fertig zum Einschießen in den Backofen

Weck 2

Die Spessartweck zur Gare in der Couche

Weck 1

Weck 4

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Brot_70-30 4

Weissbrot-GW 2

Brot_70-30 1

insgesamt 6 kg Brot

Buon appetito
Werner

 

Zuerst Brötchen backen und dann einfach Spaß haben

Wie gestern in meinem Bericht über Focaccia, Roggenmischbrot, Aubergine und Gartenarbeit geschrieben, hatte ich ja zwischen den Teigen für Brot und Focaccia noch einen Brötchenteig angesetzt. Dabei orientierte ich mich an einem Rezept aus Stefanies tollem Blog “Hefe-und-mehr“. Übrigens hat Stefanie auch ein sehr interessantes Backbuch mit vielen Rezepten und Anleitungen geschrieben. Der Teig jedenfalls wanderte nach dem Kneten dann über Nacht in den Kühlschrank. So war das Brötchenbacken heute Früh fast ein Kinderspiel. Der Teig musste nur in Brötchenform gebracht werden und nach kurzer Gare konnten sie schon gebacken werden.

Dem späten Sonntagsfrühstücksbrunch stand als nichts im Wege.

Schnittbroetchen 2

Schnittbroetchen 1

Schnittbroetchen 3

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Optisch und geschmacklich tolle Brötchen. Für mich war die Krume etwas kompakt.

Dann aber war mal wieder Spaß pur angesagt. Mit meinem Partner Criss Payne wurde das Möbelhaus in Gemünden gerockt.

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Buon appetito
Werner

Brötchen aus Silvestergebäckteig

KETEX Gerd, die graue Eminenz unter uns Hobbybäcker und mein großer Lehrmeister hatte zum Jahreswechsel einen Blogbeitrag über sein Sylvestergebäck mit dem T65-Mehl veröffentlicht.

Bei mir standen Frühstücksbrötchen an. T65-Mehl habe ich (noch) keines im Lager stehen. Trotzdem dachte ich mir, ich kann ja zumindest die Idee der verschiedenen Formgebungen für die morgendlichen Backwaren übernehmen.

Das französische T65-Mehl habe ich kurzerhand durch Weizenmehl 550 ersetzt. Ich wollte ja auch fränkische Brötchen backen. ;)

Also wurde gestern, gleich nach dem Cappuccino zum Wecken der Lebensgeister, ein Vorteig angesetzt.

Vorteig:

  • 300g Weizenmehl 550
  • 30g Roggenmehl
  • 4g Frischhefe
  • 330g kaltes Wasser

Das wurde zu einem Teig verrührt, 2 Stunden bei 25°C abgedeckt die Hefe anspringen lassen und dann bis gestern Abend im Kühlschrank geparkt.

Nach dem Abendessen ging es dann weiter mit dem Hauptteig.

Hauptteig:

  • Vorteig
  • 600g Weizenmehl 550
  • 70g Roggenmehl 1150
  • 290g kaltes Wasser
  • 8g Frischhefe
  • 20g Meersalz
  • 25g Butter
  • 1 TL flüssiges Backmalz

Die Zutaten wurden alle in meiner Manz-Teigmaschine für gute 15 Minuten geknetet. Dann bekam der Teig eine härter Behandlung. Er wurde entgast, heißt kräftig auf die Arbeitsplatte geworfen. Anschließend, zu einer Kugel geformt, ruhte er bis in die frühen Morgenstunden wieder im Kühlschrank in einer verschlossenen Schüssel.

Heute am frühen Morgen (5:00 Uhr, mitten in der Nacht) durfte der Teig dann 30 Minuten bei Raumtemperatur akklimatisieren und wurde anschließend in Stücke mit einem Gewicht von 90g geteilt.

Jetzt geht es los mit dem Formen von Brötchen und Zöpfen. Im Gegensatz zu Gerd lasse ich aber die Eistreiche weg und streiche nur Wasser auf die Oberfläche damit Mohn, Sesam und Kümmel einen besseren Halt haben.

Fruehstuecksbroetchen Silvestergebaeck2

Fruehstuecksbroetchen Silvestergebaeck1

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Dann heißt es noch einmal Ruhephase von gut 60 Minuten für die Teiglinge.
Zeit für den Hobbybäcker die Backstube wieder auf Vordermann zu bringen und eine kleine Joggingrunde durch das schlafende Dorf zu machen. ;)

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Jetzt wird es Zeit zum Backen. Der Ofen ist zwischenzeitlich natürlich schon auf 230°C vorgeheizt. Die Teiglinge werden in ca 18 Minuten im Ofen schön goldbraun gebacken. Dabei natürlich in den ersten 10 Minuten mit reichlich Dampf für ein ordentliches Schwaden im Backraum gesorgt.

Und da ist es dann, mein Sylvestergebäck für das Frühstück am 1.Samstag im neuen Jahr. :)

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Fruehstuecksbroetchen Silvestergebaeck5

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Das Originalrezept könnt ihr hier bei Gerd nachlesen.

Buon appetito
Werner

Backtage in der Piccola Panetteria

Die Brot und Brötchenvorräte mussten wieder einmal aufgefüllt werden. Dazu nutzte ich den gestrigen Samstag und den Sonntagvormittag recht intensiv.

Um etwas Abwechslung in den Geschmack und Brot-Brötchenkorb zu bringen wurden dazu wieder einmal neue Rezepturen getestet und gebacken. Und um es vorweg zu sagen, keines hat mich enttäuscht und alle sind mir auch recht gut gelungen.

Los ging es am Samstag mit 2 verschiedenen Broten, die im Steinbackofen gebacken wurden.

Zum einen das Dinkelvollkornbrot nach Günther Weber.
Hier übrigens ein interessantes Portrait in der ARD-Mediathek.
Allerdings änderte ich die Rezeptur insofern ab, dass ich Weizenvollkornmehl, mangels des von ihm verwendeten Dinkelvollkornmehl in meinem Vorrat, genommen haben. Dem Geschmack und dem optischen Ergebnis tat dies aber absolut keinen Abbruch.

Weizenvollkornbrot

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Das zweite Neue, ein Roggenmischbrot, war von Schelli.
Ein richtig gutes Alltags-Roggenmischbrot das mit geröstetem Altbrot gebacken wird. Für mich in Zukunft, mein Schellibrot. :)

Backausbeute 3

Backausbeute

Backausbeute 2

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Vor dem Brot kamen die Loretta-Weckla von Günther Weber in den Steinbackofen.
Bei hoher Hitze sind sie in 7-8 Minuten fertig gebacken. Optisch und in der Form habe ich mich streng an das Original gehalten, da mir das Foto im Buch gut gefallen hat. Zudem passt es irgendwie zum rustikalen Geschmack der Brötchen. Richtig massive Weck für die Brotzeit.

Loretto-Weck

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Hier die Brot-und Brötchenausbeute vom Samstag:

Backausbeute

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die Loretta-Weck wurden dann auch gleich zur Einweihung meiner kleinen Feuerstelle im Garten genutzt. Mit selbstgemachter Bratwurst und Kartoffelsalat. Dazu ein kühles Pils. Perfetto! :)

Feuerstelleneinweihung 1

Feuerstelleneinweihung 2

Feuerstelleneinweihung 3

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Weiter ging es heute um 5:00 Uhr mitten der Nacht ;) mit Brötchen, wobei ich den Teig für 2 Sorten schon gestern Abend ansetzte.

Da waren:

Dinkel-Schmalz-Brötchen nach Lutz vom Plötzblog.
Der feine Griebenschmalzgeschmack im Abgang hat was. Jetzt nicht unbedingt als Frühstücksbrötchen zu Marmelade, aber ansonsten sehr gut.

Dinkel-Schmalz-Broetchen

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Als nächstes gab es Schrippen, auch von Lutz mit Übernachtgare.
Diese Brötchen werden schon am Vorabend fertig geformt und kommen zur Gare über Nacht in den Kühlschrank. Sie brauchen am Morgen nur eine kurze Aufwärmphase in der warmen Küchenluft bevor sie gebacken werden.
Gute Jeden-Tag-Brötchen, egal ob Marmelade, Käse oder Wurst.

Berliner_Schrippen

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Zu guter Letzt in meinem heutigen Brötchenkorb: Kürbiskernbrötchen nach Ketex Gerd.
Sie werden mit Kürbiskernmehl und Kürbiskernen gebacken und sind geschmacklich einfach der absolute Hammer. :)
Ich gehe soweit und behaupte, du hast noch keine so intensiv nach Kürbis schmeckende Brötchen gegessen. Wer Brötchen selber backt muss die einfach mal probiert haben.
Optisch sind sie mir leider dieses Mal nicht ganz optimal gelungen, aber das tut dem Geschmack ja keinen Abbruch. ;)

Kuerbiskernbroetchen

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Mein Brötchen-Dreierlei

Brötchendreierlei 4

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von links:

  • Schrippe
  • Dinkel-Schmalz-Brötchen
  • Kürbiskernbrötchen

So ging ein erfolgreiches Backwochenende heute mit leckeren Brötchen zum Frühstück zu Ende.
Die Vorräte sind voll, wir werden die nächsten Tage überleben. :)

Ursula und Peter, hoffe die Brötchen haben euch gemundet. ;)

Buon appetito
Werner

Brotkunst zum World-Bread-Day 2013

Am 16.10. findet der Blogevent World-Bread-Day 2013 von Zorra’s Kochtopf statt.

Zudem hatte mein Vater vor Tagen ein Jubiläum zu feiern. Damals schaffte ich es zeitlich nicht, ihm außer den Brötchen für die Tagesgratulanten, ein passendes Geschenk zu backen.

Jetzt war die optimale Gelegenheit das Blogevent mit seinem Jubiläum zu verbinden. So machte ich mich ans Werk ein kleines Kunstwerk aus Brotteig zu kreieren. Ich wollte es bewußt essbar halten, also kein Salzteig oder sonstige, nicht wirklich schmackhafte Zusätze verwenden. Zudem wäre das ja nicht im Sinne des World-Bread-Day_2013 gewesen. Einzelheiten und Beweggründe für diesen Brottag findet ihr bei Zorra.

Zurück zu meinem Brotgewerk. Ich gebe zu, ich bin gestaltungstechnisch nicht so der große Künstler und oder gerade deshalb wollte ich es jetzt wissen. Vadder hat es schließlich verdient, mindestens!
Die ersten Überlegungen drehten sich um die Teigwahl. Ich entschied mich für meinen Birkenhainerteig, allerdings ohne Kümmel. Die Originalrezeptur findet ihr übrigens hier in meinem Evernote-Rezeptbuch oder hier.

Es sollte eine Art Partysonne mit der Zahl des Jubiläums im Mittelpunkt werden.

Im Nachhinein glaube ich voller Stolz sagen zu können, es ist mir gelungen. :)

So sah sie vor dem Hitzebad aus:

Jubilaeumsbrot 2

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Und so kam sie aus dem Ofen:

Jubilaeumsbrot 3

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Jubilaeumsbrot 5

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Jubilaeumsbrot 4

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Vadder war sichtlich stolz! :)

Vater75

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Ich denke das ist auch des World-Bread-Day 2013 würdig!

Jubilaeumsbrot 6

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Buon appetito
Werner

Sonntags-Frühstücksbrötchen

Heute mussten es mal wieder gute, frische Brötchen zum Frühstück geben.

Der einzige Haken dabei: nix mit Langschlafen am Sonntag. Nachdem ich schon am Freitag den Teig für die Knusperbrötchen angesetzt hatte ging es heute früh, mitten in der Nacht denn es war noch stockfinster, ans Werk.
Zweierlei Brötchen standen auf dem Plan. Berliner Brötchen ohne Vorteig und Knusperbrötchen. Beide nach Rezepturen aus dem Plötzblog von Lutz.
Es wurde also Teig geknetet, Brötchen geformt und gebacken. Dazwischen war immer wieder Zeit genug um im iPad nach Neuigkeiten aus aller Welt zu schauen, da Brötchenteig immer wieder zur Ruhe, bzw. Gare beiseite gestellt werden muss.

Teigrohlinge

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Berlinerbroetchen 2

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Die erste Fuhre ist fertig. Es folgen noch einige weitere bis alle Teiglinge verbacken sind.

Berlinerbroetchen 4

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Berliner Brötchen ohne Vorteig

Berliner Brötchen ohne Vorteig

Knusperbrötchen

Knusperbrötchen

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Die frühmorgendliche Arbeit hat sich gelohnt. Die Mitesserin war begeistert (und ich auch)!

Die gesamte Ausbeute heute:

Berliner- und Knusperbroetchen 6

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Der Rest wandert jetzt in den Gefrierschrank für “schlechte Tage”. ;) Außerdem möchte ich nicht jeden Sonntag früh um 5:00 aufstehen müssen. :)

Ciao und einen schönen Sonntag
Werner

Zum Frühstück Muffins, Englische bitte

Feiertag, hach wir Bayern haben es gut!

Das will ordentlich begonnen werden. Die Mitbewohnerin ist zur Joggingrunde aufgebrochen. Zeit für mich den Frühstückstisch zu richten. Dazu gehören natürlich frische, selbstgebackene Brötchen.

Heute sollte es Englische Frühstücksmuffins geben.

Dazu hatte ich gestern Abend den Teig innerhalb von 10 Minuten angerührt. Dieser durfte dann über Nacht im Kühlschrank schlummern. Heute Morgen dann, raus aus dem kalten Verließ. 30 Minuten aufwärmen, dann in 8 Teile teilen, rund wirken, etwas platt drücken, beide Seiten mit Hartweizengries bestreuen und noch einmal 20 Minuten gehen lassen.
Jetzt in einer Pfanne ohne Öl bei mittlerer Temperatur (meine Induktionsplatte: Stufe 6) ca 5 Minuten auf beiden Seiten zart backen. Nach dem Umdrehen lege ich einen Teller auf die Muffins damit sie platt bleiben.

Fertig. Das schafft sogar ein Wenigbäcker! ;)

Englische Frühstücksmuffin 1

Englische Frühstücksmuffin 2

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Am liebsten mag ich sie dann durchgeschnitten und noch mal leicht angetastet mit Marmelade.
Ein Feiertagshochgenuss!

Englische Frühstücksmuffin 3

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Das Rezept dazu findet ihr wie gewohnt in meinem Evernote-Rezeptbuch    hier.

Was diese Muffins jetzt mit England zu tun haben, oder wirklich dort so gebacken werden, keine Ahnung? Jedenfalls sind es sehr gute Frühstücksbrötchen zu Süßem wie Marmelade und Honig. Und zudem sehr einfach und schnell zu backen.

Buon appetito
Werner

Flanksteak zum Sommerstart

Jaa, endlich ist es soweit: Der Sommer ist da! :) :)

Und obwohl immer noch die Baustelle im Haus, haben wir es uns nicht nehmen lassen dieses “Ereignis” gebührend zu würdigen.

Am Donnerstag bin ich beim örtlichen Metzgermeister, der Metzgerei Norbert Lutz in Langenprozelten, ohne Plan erschienen und wollte ein gutes Stück Fleisch zum Grillen kaufen. Bei der Frage was er alles empfehlen kann fiel das Wort Flanksteak.
Damit war klar was am Samstag auf den Tisch bzw. auf den Grill kommt: ein Flanksteak. Für alle die jetzt fragen, was das denn ist, kann hier und hier eine genaue Beschreibung nachgelesen werden.
Es ist, das schon mal vorweg genommen, in den USA ein Grillklassiker. Und das sollte sich auch bei mir bestätigen.

Los ging es aber mit einem Aperitif und dazu

Melone und Schinken.

Allerdings nicht einfach so, nein die Melonenschiffchen wurden mit dünnen Schinkenscheiben umhüllt, mit etwas Petersilie bestreut und etwas gutem Olivenöl beträufelt. Dann kamen sie für ein paar Minuten in den Kugelgrill bei indirekter Hitze, also nicht direkt über die Glut.

Einfach sensationell! Durch die Wärme explodieren die Geschmäcker der wenigen Zutaten förmlich.

Vor dem Wärmebad:

MeloneSchinken 2

MeloneSchinken 1

Fertig zum Genießen:

MeloneSchinken 3

MeloneSchinken 4

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Jetzt aber, die Hauptspeise, das Flanksteak.

Am Freitag Abend hatte ich eine Tomatenbutter vorbereitet.

  • 1 Päckchen Butter
  • ca 12 getrocknete Tomatenhälften klein geschnitten
  • glatte Petersilie klein gehackt vermengen und mit
  • Meersalz

abschmecken.
Diese Butter würde dann in eine Eiswürfelform gegeben und eingefroren. Zwei der Würfel wurden am Samstag wieder aufgetaut und waren die perfekte Beilage zum Fleisch.

Tomatenbutter

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Dann war es soweit, das Fleisch kam auf den Grill. Für uns beide ein 1/2 mageres Flanksteak.
2 Miunten auf jeder Seite direkt über der Glut, dann indirekt ein paar Minuten weitergrillen bis eine Kerntemperatur von 60° erreicht war. Kurz ruhen lassen und dann in dünne Scheiben aufgeschnitten.

Flanksteak 1

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Ich entschied mich, da es unser ersten Flanksteak war, für eine ganz puristische Zubereitung. Die Oberfläche leicht rautenförmig einschneiden und das Fleisch nur mit Meersalz bestreuen.

Tja was soll man groß sagen? Dünn, quer zur Faser aufgeschnitten und mit der Tomatenbutter serviert, war es wirklich etwas besonders leckeres. Genuß pur!

Flanksteak 2

Flanksteak 3.

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Dazu gab es neben einem frischen grünen Blattsalat aus dem Garten natürlich Buttermilchbrötchen, die ich bei Björn dem Brotdoc kürzlich gesehen hatte und am Nachmittag gebacken habe. Auch die sind sehr zu empfehlen. Das Rezept dazu findet ihr übrigens hier.

Buttermilchbrötchen 2

Buttermilch-Brötchen

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Und nachdem es nach diesem leckeren Essen vom Grill und dem abschließenden Espresso doch ziemlich spät in der lauen Nacht bei einem guten Chianti geworden ist, kommt dieser Bericht erst jetzt zum Sonntagmittag.

Buon appetito
Werner

Mein Vatertag

Man hat mich alleine zuhause gelassen am Vatertag. Die beste aller Ehefrauen ist verreist. Was macht man jetzt mit so einem unnützen Feiertag. Im Garten arbeiten – geht nicht. Schlafen – langweilig. Dann bleibt mir nur die “Piccola Panetteria“. :)

Also frisch ans Werk achte ich mir heute früh. Gestern Abend hatte ich schon 2 Vorteige für Brötchen angesetzt. Zum Einen wollte ich Ceriola backen. Das sind italienische Brötchen mit Hartweizenmehl und Polentagrieß. Zum Anderen sollten es wieder Fränkische Weck werden. Also Brötchen mit, dem von uns Franken heißgeliebten, Kümmel.

Gleich nach dem Frühstück ging es in die Piccola Panetteria. Brötchenteig mengen, Rohlinge formen und zur Gare stellen und natürlich backen.

Herausgekommen sind auf der linken Seite leckere Cerioli und auf der rechten Seite Fränkische Kümmelweck.

Cerioli-Kümmelweck

Cerioli

Ceriolis

Fränkische Kümmelweck:

Weck

Weckanschnitt

Zwischendurch nahm ich mir nur kurz Zeit für ein echtes Männer-Essen: Fleisch! Natürlich mit einem Fränkischen Kümmelweck frisch aus dem Backofen, noch leicht lauwarm.
Ehrlich gesagt, auf das Steak hätte ich verzichten können.

SteakWeck

Da ich so richtig in Fahrt war und mich auch niemand störte beschloss ich spontan ein paar Muttertagspralinen zu fabrizieren. Ich entschied mich für eine Yoghurt-Erdbeer-Füllung umhüllt mit weißer Schokolade. Puuh, reiche Ausbeute, das war mehr als gedacht und gewollt.

MuttertagPralinen 2

MuttertagsPralinen Anschnitt

MuttertagPralinen 1

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Hier die Muttertagsedition:

MuttertagPralinen 3

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Und wenn am Sonntag meine Allerliebste wieder von ihrem Kurztrip zurückkommt wird sie natürlich mit ein paar Köstlichkeiten begrüßt.

Bettina -BettinaPralinen2

Buon appetito
Werner

Großaktion in der Piccola Panetteria

Ja, heute war noch einmal Großaktion in meiner Piccola Panetteria.
Am frühen Morgen, naja es war noch stockdunkel, wurden Walnuss-Malz-Brötchen nach einem Rezept von meinem Backfreund Gerd KETEX Kellner gebacken.
So war das Frühstück schon das erste Highlight des Tages. Das sind unheimlich leckere Brötchen, besonders mit Käse aber natürlich auch mit Marmelade ein Genuss.

Walnuss-Malz-Broetchen

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Dann fehlten ja noch die Grappa-Trüffel in meinem Ostersortiment. Die fielen mir etwas zu groß aus. Aber geschmacklich, Mmmmmh!

Grappa-Trüffel

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So sieht jetzt meine Oster-Pralinenmischung aus. :)

Osterpralinen

Osterpralinen2

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Dann mussten schon mal Vorbereitungen für das Ostermenü getroffen werden. Für die Nachspeise soll es Creme in Schokoladenschalen geben. So wurden ein paar kleine Luftballons in Kuvertüre getaucht und nach dem diese trocken war die Luftballons wieder entfernt.
Das war einfacher als gedacht. Das wird bestimmt ein Hingucker!

Schoko-Dessertschalen 1

Schoko-Dessertschalen 2

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Den Abschluss bildeten heute dann dreierlei Macarons. Ich habe mich mal (wieder) für richtig Bunte bei dem Schneegestöber entschieden. Zudem gleich noch die deutschen Farben Schwarz, rot und gelb (gold) verschiedenen Füllungen.

Ostermacarons 1

Schwarze Macarons mit Salz-Karamell

Rote Macarons mit einer Zartbitter-Erdbeere-Ganache

Gelbe Macarons mit einer Eierlikör-Ganache

Ostermacarons 2

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So, und jetzt lässt die Piccola Panetteria erst einmal die Läden herunter. Ostern! :)

Buon appetito
Werner