Backtag am Brückentag

Für was so ein Brückentag nicht alles gut ist. Ich dachte mir, den verbringst du mal wieder in deiner Backstube. Zumindest kommt dann auch etwas sinnvolles heraus. Zudem wollten die Brot- und Brötchenvorräte auch aufgefüllt werden. Also hieß es heute früh rechtzeitig aufstehen.

Nachdem es ja gestern, praktisch zum warmbacken, schon mal einen Quatre Quarts mit Apfelstücken und Tonkabohnenabrieb, übrigens einer meiner Lieblingskuchen, und Panini für die Bratwürste am Abend gab, war heute Großbacktag in der Piccola Panetteria – meiner kleinen Backstube.

Hier der Quatre Quarts und die Panini von gestern:

Quatre Quard

Panini 1

Panini 2

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Um 6:00 Uhr ging es los heute früh. Insgesamt habe ich heute gute 6 kg Brot und 3 kg Brötchen gebacken.

Im Einzelnen:

Meine absoluten Lieblingbrötchen, oder Weck, wie der Franke sagt.

Birki, ein Rezept das ich selbst entwickelt habe. Die Birkenhainer Weck sind wie die Spessartweck in meinem begleitenden Rezeptbuch “Cucinaepiu” zu finden.

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Spessartweck. Auch ein eigens entwickeltes Rezept. Beides natürlich mit Kümmel gebacken.

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Dazu gab es 2 verschiedene Brote.

Ein Weißbrot nach der Rezeptur aus Günther Webers Buch “Gut Brot will Weile haben” das im Hädecke-Verlag erschienen ist. Stefanie hat es in ihrem Blog “Hefe und mehr” fast im Original veröffentlicht. Sie hat übrigens ein tolles Brotbackbuch “Hefe und mehr” veröffentlicht.

Weissbrot-GW 1

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Und das von Lutz Geißler, erst vor ein paar Tagen veröffentlichte Roggenmischbrot 70/30.
Hier konnte ich natürlich nicht umhin und habe ein paar Kümmelkörner dazu geschmuggelt. Und da ich ja weiß, dass Lutz’s Brote immer gut schmecken habe ich die Teigmenge gleichmal verdoppelt. So ergab es 4 Brot a 1kg.

Brot_70-30 2

Brot_70-30 3

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Das Buch von Günther Weber genauso wie Lutz Geißlers Buch “Das Brotbackbuch”, das im Ulmen-Verlag erschienen ist, gehören zu den absoluten Standardwerken eines jeden Hobbybrotbäckers.

Das Weiß- und das Roggenmischbrot wurden im Steinbackofen gebacken.

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Und hier noch ein paar Impressionen meiner Backwerke:

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Links meine Spessartweck, rechts die Birki, Birkenhainer

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Weck 5

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Weck 3

Birki, fertig zum Einschießen in den Backofen

Weck 2

Die Spessartweck zur Gare in der Couche

Weck 1

Weck 4

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Brot_70-30 4

Weissbrot-GW 2

Brot_70-30 1

insgesamt 6 kg Brot

Buon appetito
Werner

 

Clafoutis – Sommer pur

Es fing damit an, dass Frau C. gestern Kirschen zum Naschen geschenkt bekam. Richtig dunkelrote, süße Kirschen. Ein echter Traum. Ich war der Meinung, das seien viel zu viele zum Naschen. Nach kurzer Diskussion konnte ich 2 Handvoll in Sicherheit bringen.

Mir kam beim Anblick der Kirschen sofort der französische Klassiker Clafoutis in den Sinn. Als nächstes Tim Mälzers Rezept. Das war der passende Moment.  Natürlich habe ich etwas nach meinem Geschmack an der Rezeptur gedreht. Besonders die Tonkabohne hebt das Geschmackserlebnis noch einmal ganz enorm.

Zur Einstimmung auf den Feiertag genau das Richtige am Abend. Der Teig ist schnell gerührt und nach einer großen Schüssel Salat mit einer Stange Baguette darf es dann auch mal etwas Süßes sein. 😃

Meine Zutaten für den Teig:

  • 80g Marzipan in Stücken
  • 150ml Milch
  • 1 Tonkabohne, gerieben
  • 4  Eier, getrennt
  • 40g Zucker
  • 25g Mehl
  • 25g Stärke
  • 1 Prise Salz
  • 2 Handvoll Kirschen
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • Butter für die Form

Clafoutis 1

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Zubereitung:

Der Backofen wird vorab auf 190°C vorgeheizt.

Die Kirschen habe ich, entgegen dem Original aus Frankreich, dann doch lieber entkernt. Bei dieser kleinen Menge geht das ruckzuck.

Der in kleine Stücke geschnittene Marzipan wird mit dem Zauberstab mit der Milch und der Tonkabohne verquirlt.

Die Eigelbe mit der anderen Hälfte Zucker schaumig rühren und Mehl und Speisestärke dazurühren. Jetzt das Marzipan-Milch-Tonkabohnengemisch dazu geben und gut verrühren. Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben.

Den Teig in eine gefettete Tarteform geben und 5 Minuten in der Röhre anbacken. Dann herausnehmen und die Kirschen verteilen. Das hat den Vorteil, dass die Kirschen nicht ganz im Teig versinken. Jetzt für weitere ca. 15 Minuten backen.

Kurz abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Und dann: Einfach genießen!

Clafoutis 3

Clafoutis 2

Clafoutis 4

Clafoutis 6

Clafoutis 5

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Ach ja, plötzlich war es völlig in Ordnung, dass ich mit Nachdruck auf ein paar Kirschen aus dem Naschkorb bestanden hatte …

Buon appetito
Werner

 

Ricottaküchlein und Brotstangen als Nascherei

Gerade noch rechtzeitig vor dem ersten Spiel der italienischen Mannschaft für die ich in Peters Blogevent “Kick aus fernen Töpfen” koche, habe ich für die Jungs etwas Leichtes auf den Teller gezaubert. Denn mit schwerem Essen im Magen spielt es sich bekanntlich schlecht Fußball. Das taugt höchstens für die Couch vor der Glotze.

Um den italienischen Ballzauberern etwas nachzuhelfen habe ich doch glatt dem Gegner den besten Mann am Herd ausgespannt: Jamie Oliver! Er hat in seinem Kochbuch “Genial Italienisch” viele tolle Rezepte der italienischen Küche beschrieben. Eines davon erschien mir heute genau richtig:

Ricotta fritta con piccola insalata di pomodori.
Zu Deutsch: Ricottaküchlein mit einem kleinen Tomatensalat.

Genau das Richtige für verwöhnte Fußballer und die verwöhnten Gaumen bei uns Zuschauer.

Ricottakuechlein 1

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Die Zutaten für 2 Personen:

  • 250g Ricotta
  • 1 EL Parmesan
  • 1 EL Mehl
  • 1 Ei
  • Salz und Pfeffer
  • Für den Tomatensalat:
  • 2 Tomaten
  • frische Basilikumblätter
  • Olivenöl
  • Rotweinessig
  • getrocknete, geriebene Chilischote

Ricottakuechlein 2

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Zubereitung:

Ricotta, Parmesan, Mehl und Ei mit einer kräftigen Prise Salz vermengen. Mit Pfeffer abschmecken und im Kühlschrank kalt stellen.

Tomaten halbieren, Samen entfernen und in kleine Würfel schneiden. Den Basilikum grob zerrupfen. Alles mit einem Schuß Olivenöl und einem Spritzer Rotweinessig verrühren. Mit Salz, Pfeffer und gemahlenen Chilischoten abschmecken. In der Küche beiseite stellen.

Jetzt in einer beschichteten Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und jeweils 1 Esslöffel der Ricottamischung als Küchlein in die Pfanne geben. Bei zarter Hitze für einige Minuten ausbacken, vorsichtig wenden und noch eine weitere Minute backen.

Auf dem Teller mit dem Tomatensalat anrichten. Leicht mit Muskatnuss bestreuen und Parmesan darüber hobeln.

Sofort genießen!

Dazu passt sehr gut ein trockener Weißwein, z.B. ein fränkischer Silvaner. Natürlich nur für die, die anschließend nicht dem Ball hinterher rennen müssen.

Ricottakuechlein 3

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Pausensnack

Sollte dem einen oder anderen Zuschauer während des Spieles dann der kleine Hunger quälen, dann habe ich noch genau das Richtige:

Brotstangen – ein leckerer Knusperspaß.

Schnell gemacht und unheimlich variationsfähig. Egal ob Rosmarin, Thymian aber auch Kümmel oder pur gebacken. Perfekt für den Fernsehabend und den lauen Sommerabend im Garten mit Freunden oder zu zweit bei einem Glas Rotwein.

Brotstangen 1

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Zutaten:

für den Vorteig:

  • 100g Weizenmehl
  • 50g Wasser
  • 1g Hefe

verrühren und bei Zimmertemperatur 1 Tag abgedeckt stehen lassen.

Quellstück

  • 50g Roggenvollkornmehl
  • 100g Wasser

verrühren und 2-3 Stunden quellen lassen

Teig:

  • Vorteig
  • Quellstück
  • 350g Weizenmehl
  • 200g Wasser
  • 5g Hefe
  • 10g Salz
  • 50g Lieveto Madre (geht auch ohne)

Brotstangen 4

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Alle Zutaten zu einem Teig verkneten und ca 30 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen. Teig falten und weitere 30 Minuten gehen lassen.

Dann den Teig zu einer rechteckigen Platte mit einer Stärke von ca 0,5cm vorsichtig auseinander ziehen und drücken. 10 Minuten entspannen lassen. Dann nach Lust und Laune mit Rosmarin, Thymian, Kümmel oder oder bestreuen und die Teigplatte in der Mitte einfalten. Mit einem Pizzaroller Streifen von ca 2cm Breite schneiden. Diese Streifen dann verwirbeln und auf Länge des Backbleches rollen. Ca. 30 Minuten ruhen lassen und dann bei 250°C für ungefähr 10-12 Minuten backen.
Das Originalrezept habe ich übrigens hier gefunden: Trollenland

Brotstangen 5

Brotstangen 3

Brotstangen 2

Brotstangen 6

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Und jetzt ist es fast egal wie die italienischen Starkicker Fußball spielen, denn etwas gutes zu Essen haben wir ja vor uns liegen. 😃

Buon appetito
Werner

 

Hollerküchle – Holunder im Pfannkuchenteig

Juni, der Holunder blüht!

Zeit für mich, eine meiner Leibspeisen zuzubereiten. Hollerküchle, oder auf hochdeutsch Holunderblüten im Pfannkuchenteig.

Verbunden habe ich das gestern mit dem ersten Ausritt auf meiner Vespa in diesem Jahr.

Hollerküchle 1

Hollerküchle 2

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Abseits der Verkehrsströme im idyllischen Sindersbachtal erntete ich meine Holunderblütendolden. Zuhause dann, wurde als erstes ein Pfannkuchenteig zubereitet. Um diesen etwas griffiger zumachen entschied ich mich für den Zusatz von Skrädmjöl, Haferflockenmehl

  • 200g Weizenmehl
  • 50g Skrädmjöl
  • 4 Eier
  • Salz

Alles verrühren und eine Zeit quellen lassen. Der Teig sollte nicht zu dünn sein damit an den Blüten auch genügend hängen bleibt. Falls er nach dem quellen aber zu dick ist, mit etwas spritzigem Mineralwasser verdünnen.

Die Holunderblüten werden nicht gewaschen, sondern nur gut ausgeschüttelt. Deshalb sollten sie auch nicht direkt neben der Autobahn geerntet stehen. 😜

Jetzt ist es ähnlich wie beim Ausbacken von Pfannkuchen. Fett, Öl (bei mir ½ Rapsöl, ½ Ghee) nach Wunsch in die Pfanne geben. Die Holunderblüten in dem Pfannkuchenteig tauchen und in die heiße Pfanne legen. Der Stiel schaut dabei nach oben.

Hollerküchle 6

Hollerküchle 4

Hollerküchle 3

Hollerküchle 5

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Die ausgebackenen Hollerküchle warmhalten und eine nach der anderen der Reihe nach ausbraten.

Ich habe sie dann in der Mittagssonne auf der Terrasse mit einem gekühlten Crodino genossen.

Hollerküchle 7

Hollerküchle 8

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Übrig bleibt nur das Gehölz. Na ja, zum Feuer machen reicht es nicht ganz.😜

Hollerküchle 9

Hollerküchle 10

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Ein willkommener Nebeneffekt hat das Hollerküchle backen auch. Aus dem übrigen Pfannkuchenteig werden Flädle für die nächste Rinderbrühe.

Hollerküchle 12

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Satt gegessen heißt es dann die Sonne auf der Terrasse genießen. 😃

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Buon appetito
Werner

Gefülltes Baguette

Zur Abwechslung gab es heute mal gefülltes Baguette.

Die Füllung bestand aus Schwarzwälder Schinken, geraspelten Gouda und gehackte Kräuter wie Estragon, Thymian, Salbei, Petersilie. Das Baguette selbst wurde mit französischem Mehl T65 gebacken.

Der Geschmack: Einfach perfekt. Pur ein absoluter Genuß!

Als Ausgleich zum trostlosen Wetter eine kleine Fotstrecke über das heutige Baguette. 😃

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Schinken-Kaese-Baguette 1

Schinken-Kaese-Baguette 2

Schinken-Kaese-Baguette 4

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Buon appetito

Werner

Eine tolle Kombination – Spargel, Erdbeere, Ziegenkäse

Braucht es mehr? Definitiv Nein! Vielleicht ein Stück Baguette …..

Gestern im Sammelhamster-Blog gesehen, wußte ich sofort: Das will ich, das schmeckt mir.  – Vorsichtig ausgedrückt!

Gedacht, gemacht.

Also wurde heute 1 Pfund grüner und 1 Pfund weißer fränkischer Spargel gekauft. Erdbeeren gibt ja der Garten jetzt schon freiwillig ab. Ziegenfrischkäse lag im Kühlschrank. Mehr braucht es fast nicht dazu.

Spargel-Erdbeere-Ziegenkäse-Salat 1

Als erstes wurden eine Handvoll Pinienkerne in der Pfanne vorsichtig angeröstet. Dann der geschälte Spargel in mundgerechte Stücke geschnitten und in etwas Olivenöl angebraten. In der Zwischenzeit die Erdbeeren in Stücke geschnitten. Kurz bevor der Spargel bissfest war mit Zucker, Salz und Pfeffer in der Pfanne gewürzt. Dadurch karamellisiert der Zucker auf dem Spargel. Zu guter Letzt wurde etwas Balsamicoessig und mit Basilikum aromatisiertes Olivenöl mit in die Pfanne gegeben. Einmal kurz geschwenkt und mit den gerösteten Pinienkernen zu den Erdbeeren geschüttet. Gut vermischen, fertig!

Auf dem Teller dann ein Stück Ziegenfrischkäse obenauf und genießen. Halt! Es gab natürlich Baguette dazu…..

Spargel-Erdbeere-Ziegenkäse-Salat 2

Spargel-Erdbeere-Ziegenkäse-Salat 3

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So schnell, sooo lecker!

Buon appetito
Werner

Französische Baguette backen Intensiv – Bei den Stars der Brotbackkunst

Ich war 2 Tage in Berlin auf Baguette-Backkurs.
Schon falsch: Ich lernte Baguette wie in Frankreich zu backen!

Nicht das ich jetzt unzufrieden mit meinen selbstgebackenen Baguette bin. Nein, aber zwei der ganz Großen in der Food-Backblog-Szene haben sich zusammengetan und bieten seit geraumer Zeit Brotbackkurse zu verschiedenen Brotsorten an. Ich habe mich dabei für den Baguette-2-Tage-Intensivkurs entschieden.
Schon alleine die Location war mehr als perfekt. Die Kochbar Berlin, unweit von Schloss Bellevue mitten in Berlin gelegen, ließ keine Wünsche offen. Einfach ideal für uns Baguettebäcker. Dabei war übrigens auch unser Brotdoc. Björn, war schön dich mal persönlich kennenzulernen. Überhaupt waren wir eine total angenehme, nette Truppe die sich hervorragend ergänzte.
Auch meine Unterkunft in Moabit fand ich toll. Für mich völliges Neuland. Ich buchte über Airbnb. An dieser Stelle einen lieben Gruß an meine Zimmervermieterin Chun Mai. “War klasse bei dir!”
Bei ihr, mitten in Moabit fühlte ich mich richtig wohl. Leider hatten wir sehr wenig Zeit miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Brotbackkurs war mir dann doch wichtiger. Hoffe ich habe den Schlüssel richtig hinterlegt. 😃

Aber zurück zum Workshop.
Schelli und Lutz – was für ein Dreamteam!
Lutz hatte alles im Griff, egal ob Teig oder uns Backgesellen/Innen. Er vermittelte uns seine Herangehensweise an die Teigherstellung und -bearbeitung. Schelli ergänzte mit seinem genialen Wissen über die französische Backkunst. Das tat er mal mehr, mal weniger ins Detail gehend. Ganz so, dass es für uns alle begreiflich und verständlich war. Jede Frage wurde beantwortet. Und was dann Schelli nicht wußte, das wußte dann eben Lutz. Überhaupt, der in Nuancen etwas unterschiedliche Ansatz der beiden, ein perfektes Baguette aus dem Ofen zu holen war für mich sehr erfrischend und lehrreich.
Insgesamt wurden 7, ja richtig: 7 verschiedene Baguette an diesem beiden Tagen gebacken. Eine logistische Meisterleistung von Lutz. Natürlich auch die Teige dazu hergestellt und bearbeitet. Egal ob mit Poolish, mit Pate Fermete, mit Sauerteig, kalter Führung, langer Stockgare oder langer Stückgare, Dinkelbaguette. Alles war vertreten. Dazu noch Batarde, Topfbrot, Zwirbelbrot und reines Roggenbrot. Und als Dessert sozusagen ein Brioche nach einer Rezeptur, die Schelli auf seinen Streifzügen durch Frankreich von einem südfranzösischem Bäcker bekam.
Und wenn jetzt jemand meint, das wäre nicht mehr zu toppen? Falsch!
Wir wurden an diesen beiden Tagen mit Essen vom Feinsten verwöhnt. Egal ob Frühstück, Imbiss zwischendurch oder Mittagessen. Schellis Sohn zeigte, dass er genauso überragende Geschmackknospen wie sie Vater hat und dazu auch weiß es auf den Teller zu bringen. Exquisiter Käse aus Frankreich und Italien, selbstgemachte Pesto, Salate, butterzartes Rindfleisch. Dazu fabrizierte der Chef der Kochbar Berlin ein Rote Beete-Eis das wir probieren durften sowie als Nachtisch für uns ein Mandel-Haselnusskrokanteis!
Besonders erwähnenswert hier natürlich, Schellis Himbeermarmelade.

Und dazu natürlich immer unser geniales Baguette und Brot. Einfach der Hammer!

Jetzt aber genug geschrieben. Ihr wollt ja sicher auch. Die Resultate sehen.

Dann mal viel Spaß bei den Fotos.
Und vergesst nicht die Mundwinkel ab und zu abzuwischen. 😜

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auf handwerkliche Fehler wurde sofort hingewiesen

auf handwerkliche Fehler wurde sofort hingewiesen

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auch Baguettebäcker haben mal Hunger

auch Baguettebäcker haben mal Hunger

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unsere Gesamtausbeute

unsere Gesamtausbeute

 

Brioche

Brioche

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Und ich weiß ja jetzt wie’s geht und mach mich dann mal an die Arbeit …. 😃

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Buon Appetito
Werner

Zuerst Brötchen backen und dann einfach Spaß haben

Wie gestern in meinem Bericht über Focaccia, Roggenmischbrot, Aubergine und Gartenarbeit geschrieben, hatte ich ja zwischen den Teigen für Brot und Focaccia noch einen Brötchenteig angesetzt. Dabei orientierte ich mich an einem Rezept aus Stefanies tollem Blog “Hefe-und-mehr“. Übrigens hat Stefanie auch ein sehr interessantes Backbuch mit vielen Rezepten und Anleitungen geschrieben. Der Teig jedenfalls wanderte nach dem Kneten dann über Nacht in den Kühlschrank. So war das Brötchenbacken heute Früh fast ein Kinderspiel. Der Teig musste nur in Brötchenform gebracht werden und nach kurzer Gare konnten sie schon gebacken werden.

Dem späten Sonntagsfrühstücksbrunch stand als nichts im Wege.

Schnittbroetchen 2

Schnittbroetchen 1

Schnittbroetchen 3

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Optisch und geschmacklich tolle Brötchen. Für mich war die Krume etwas kompakt.

Dann aber war mal wieder Spaß pur angesagt. Mit meinem Partner Criss Payne wurde das Möbelhaus in Gemünden gerockt.

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Buon appetito
Werner

Focaccia, Roggenmischbrot, Auberginen und Gartenarbeit

Schon am Titel merkt ihr, dass heute ein ausgefüllter Samstag auf dem Plan stand.

Los ging es gleich nach dem Frühstück mit Gartenarbeit. Alles was gestern nicht geschafft wurde, musste heute erledigt werden. Zu allem Übel durfte ich auch noch mit dem Rasenmäher spazieren gehen…..

Garten

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Heute Nachmittag dann wurde der Teig für die Focaccia angestellt. Ich entschied mich für Alberto’s Rezeptur. Das ergibt für mich mit Abstand die beste Focaccia. Und dann noch aus dem Steinbackofen. :)

Weiter ging es, nachdem zwischenzeitlich der Steinbackofen angezündet wurde, mit Roggenmischbrot “Casa mia“. Dafür hatte ich gestern schon den Sauerteig angesetzt. Gleichzeitig in den Teig-Garpausen wurde dann ein Brötchenteig für das Sonntagsfrühstück angesetzt. Der wanderte in den Kühlschrank zur Übernachtgare.

Jetzt aber volle Konzentration auf Brot und Focaccia. Der sehr weiche Focacciateig wurde auf einem geölten Backblech mit den Fingern gleichmäßig breit gedrückt, mit Olivenöl beträufelt und mit gehacktem Rosmarin und groben Meersalz bestreut. So durfte er noch für 45 Minuten gehen. In der Zwischenzeit war auch das Brot fertig zum Einschießen in den Steinbackofen.

Kurz vor dem Einschießen in den Steinbackofen

Kurz vor dem Einschießen in den Steinbackofen

... und so nach 20 Minuten Wärmebad

… und so nach 20 Minuten Wärmebad

Einfach sensationell! 😃

Einfach sensationell! 😃

Roggenmischbrot “Casa Mia”

Roggenmisch 1

Roggenmisch 2

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Langsam wurde es Zeit, das Abendessen vorzubereiten. Der Hunger machte sich bemerkbar. Frei nach Ariane’s Rezept gab es Auberginen mit Zaziki. Dazu ofenfrische Focaccia aus dem Steinbackofen.

Die Auberginen wurden gesalzen, gute 30 Minuten zur Ruhe gestellt und dann abgebraust. Anschließend bemehlt, durch ein ei gezogen und in einer Mischung aus geriebenen Parmesan, Semmelbrösel und Petersilie paniert. So überzogen dann leicht in Olivenöl gebraten und kurz warmgestellt. Dazu gab es Zaziki. Geraspelte Gurke mit Knoblauch, Quark und Joghurt angemacht. Das Originalrezept findet ihr in Ariane’s tollen Blog “Tra dolce ed amaro”.

Auberginen_Zaziki 4

 

Auberginen_Zaziki 1

Auberginen_Zaziki 2

Auberginen_Zaziki 3

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Falls jemand auf die Idee kommt zu fragen, wie das gemundet hat.

Denke das sagt alles:

Auberginen_Zaziki 6

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Buon appetito
Werner

Flammkuchen aus dem Steinbackofen

Dem Wetter zum Trotz. Geplant war für Sonntagabend Flammkuchen mit Ziegenkäse. Also wurde heute auch der Steinbackofen angeworfen um Flammkuchen zu backen.

Nachdem ich die Woche Ziegenkäse direkt ab Erzeuger, naja der Bauer hat ihn mir verkauft nicht die Ziege 😜 , bekommen habe, stand der Plan: Sonntag gibt es Flammkuchen mit Ziegenkäse.

Den Teig für den Flammkuchen habe ich ohne Hefe und ohne Butter gemacht. Ich sage es vorweg, da ist noch Luft nach oben.
Belegt wurde der Teig dann ganz spartanisch eben mit meinem Ziegenfrischkäse, Oliven, ein paar Kirschtomaten und teils mit Trüffelsalami und mit San Daniele-Schinken.

Der Teig bestand aus:

  • 110 ml Wasser
  • 200g Mehl T65
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz + Pfeffer

Ziegenkaese-Flammkuchen 1

Nach ein paar Minuten Hitzebad im Steinbackofen sah das dann so aus:

Ziegenkaese-Flammkuchen 3

Lecker! Aber wie gesagt, für unsere verwöhnten Gaumen ist da noch Luft nach oben …. 😃

Buon appetito
Werner

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